ClassicPodCars - das Oldtimer Magazin Archiv
192 Episoden
36 Minuten
Der VW Typ 3 – Das unscheinbare Arbeitstier 1961 kam der VW als 1500er auf den Markt und wurde getreu der spaßfreien Einteilung von Volkswagen nach dem Käfer (Typ 1) und dem Transporter (Typ 2) folgerichtig Typ 3 genannt. Die Presse prophezeite dem Auto beim Erscheinen einen geringen Erfolg – war der Typ 3 doch wenig innovativ: das Konzept wurde vom Käfer übernommen, weite Teile der Technik ebenfalls. Doch die schreibende Zunft sollte sich irren. Bis 1973 verkauften sich über 2,5 Millionen Exemplare, die Hälfte davon als Kombi. Erstaunlicherweise haben davon die wenigsten bis heute überlebt. Ein möglicher Grund dafür, dass Oli von dem Auto gar nichts wusste, das aber auch gar nicht bedauert. Frederic schwärmt hingegen vom Fließheck, Ron ist großer Fan vom Kombi. Was das alles mit Karmann zu tun hat, warum der Typ 3 in südamerikanischen Filmen aussieht wie ein Lada und welche Rennsporterfolge VW mit der biederen Familienkutsche einheimsen konnte – das erfahrt ihr in unserem Podcast. Im nächsten Podcast geht es um den Opel Monza, wenn ihr einen Monza habt oder hattet, wenn ihr schöne Geschichten zu Opel Coupé erzählen könnt, dann freuen wir uns über eure Beiträge, über die wir dann in unserer nächsten Produktion berichten können! Schickt einfach eine eMail an nettemenschen@classicpodcars.de Foto (c) - Volkswagen AG Wie immer gilt, wenn's euch gefallen hat, gebt uns einen Daumen hoch, ein Herzchen oder 5 Sterne. Habt ihr Anregungen, Fahrzeugwünsche, oder interessiert euch für eine Kooperation, dann schickt uns einfach eine eMail an nettemenschen@classicpodcars.de
44 Minuten
Der Lancia Stratos – Rallyekeil und Kultmaschine Wer jemals das Vergnügen hat, in einem Lancia Stratos zu sitzen wird feststellen, wie klein der aggressive Keil doch eigentlich ist: kürzer als ein Golf 1 mit einem Radstand, der kaum länger ist als beim Mini Serie 1. Trotzdem ist der Stratos einer der ganz Großen, zumindest in der Kategorie Traumauto. Angetrieben von dem Ferrari-V6 aus dem Dino 246 GT hatte er in der zahmen Straßenversion schon 190 PS, was für 6,8 Sekunden von 0 auf 100 reichte. Es gab ihn sogar als Turbo, dann aber als reines Wettbewerbsfahrzeug, mit satten 560 PS. Das eigentlich einzigartige am Stratos ist, dass er rein für Wettbewerbe konzipiert wurde und nie als Serienauto gedacht war. Lange Jahre prägte er entsprechend die Rallye-Weltmeisterschaft und andere Rennserien, bis er dann auf Drängen von Fiat, der Konzernmutter von Lancia, nicht weiter an den Start geschickt wurde. Bis dahin hatte er aber auch schon alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Das gilt auch für die Herzen von Olli, Frederic und Ron. Während Olli natürlich von den Klappscheinwerfern schwärmt und darüber philosophiert, ob er mit 1,90m wohl zu groß für den kleinen Boliden ist, ist Frederic vor allem begeistert von Form und Funktionalität des damaligen aggressiven Keil-Designs. Für Ron ist es einfach nur ein absoluter Traumwagen und man spürt förmlich, wie er gerne röhrend mit dem Rennzwerg durch eine 30er Zone heizen würde. Was das alles mit dem Lancia Fulvia zu tun hat, warum Walter Röhrl Angst vor dem Stratos hatte und welche Sponsorenlackierung die bekannteste war – das alles erfahrt ihr in unserem neusten Podcast. Foto (c) Stellantis // vielen Dank! //Werbung// Partner für diese Episode ist BMW Classic. Denn Perfektion liegt im Detail – BMW Originalteile sind der Garant für lange Freude an euren BMW Klassikern. BMW Automobile und Motorräder zeichnen sich seit jeher durch außergewöhnliches Design und richtungsweisende Technik mit perfekten Detaillösungen aus. Damit auch der Wert eurer BMW Klassiker nur eine Richtung kennt, lohnt es sich, in Ersatzteilfragen nur auf BMW Originalteile zu setzen. Vom sicherheitsrelevanten Verschleißteil bis zum originalen Typenschild fragt einfach den BMW Händler in eurer Nähe. Für besondere Teileanfragen und Nachfertigungen steht euch übrigens auch ein europaweites Netzwerk zertifizierter BMW Classic Stützpunkte zur Verfügung. Alle Informationen findet ihr unter www.bmwgroup-classic.com Diese Podcast ist wird unterstützt von Zencastr.com, dem remote Podcast & Video-Aufnahmetool! #madeonzencastr //Werbung Ende// Wie immer gilt, wenn's euch gefallen hat, gebt uns einen Daumen hoch, ein Herzchen oder 5 Sterne. Habt ihr Anregungen, Fahrzeugwünsche, oder ihr interessiert euch für eine Kooperation, dann schickt uns einfach eine eMail an nettemenschen@classicpodcars.de
40 Minuten
Der Jeep Cherokee XJ – Die Mutter aller SUV Es gibt viele Geschichten über den Jeep Cherokee zu erzählen, z.B. das er unter vier verschiedenen Autoherstellern entwickelt und produziert wurde: AMC, weil denen Jeep gehörte, dann Renault, weil bei AMC eingestiegen und schließlich Chrysler weil das Unternehmen dann AMC gekauft und abgewickelt haben. Nur die Marke Jeep blieb erhalten. Vor allem aber ist er ikonisch, weil er eine neue Ära des Off Road-Fahrzeugs eingeleitet hat: Erinnerten bis zum Cherokee-Geländewagen doch eher an LKW und vor allem fuhren sie sich auch so, war es der XJ, der Komfort, Alltagstauglichkeit, urbanes Lebensgefühl und Off Road-Qualitäten miteinander vereinte – der erste SUV eben. Mittlerweile ist er zum Klassiker gereift und findet immer mehr Fans. So auch auch Olli, Frederic und Ron. In seltener Einstimmigkeit attestieren sie dem Cherokee den Status des automobilgeschichtlichen Klassikers – aber bitte als Variante mit 4 Liter-Benzin-Motor. Was das alles mit den „kleinen Strolchen“, italienischer Ingenieurskunst und China zu tun hat – das erfahrt ihr in unserem neusten Podcast. Foto (c) - Stellantis Wie immer gilt, wenn's euch gefallen hat, gebt uns einen Daumen hoch, ein Herzchen oder 5 Sterne. Habt ihr Anregungen, Fahrzeugwünsche, oder interessiert euch für eine Kooperation, dann schickt uns einfach eine eMail an nettemenschen@classicpodcars.de
49 Minuten
Der BMW 02 – Ein Traumwagen für Halbstarke und junge Familienväter Als BMW 1966 die Baureihe 114 auf den Markt brachte, war vor allem eins offensichtlich: Die Bayern wollten klar machen, wer das Segment der sportlichen Mittelklasse in Zukunft dominieren wird. Die Münchner hatten mit dem 02 einen leichten, vergleichsweise leistungsstarken und technisch soliden Zweitürer auf den Markt gebracht, der ab nun die automobilen Träume von Halbstarken und jungen Familienväter bestimmen sollte. Egal in welcher Motorvariante: der 02 verband biedere Eleganz mit herausragenden, sportlichen Fahrleistungen. Den 02 gab es nur als Zweitürer aber darüber hinaus als Touring mit Schrägheck, sogar als Baur-Cabrio und vor allem mit einer breiten Motorenpalette von 75 PS bis 170 PS. Es war also für jeden was dabei, passend für jeden Geldbeutel. Auch weil der 02 auf der Rennstrecke die Konkurrenz nach Belieben dominierte, verkaufte er sich wie geschnitten Brot. Nach elf Jahren und mehr als 800.000 gebauten Fahrzeugen war dann Schluss und der 3er löste den 02 ab. Während Oli dem Auto fast gleichgültig gegenüber steht, schwärmt Ron vom BMW 2002 Turbo. Dem distinguierten Frederic ist das dann doch zu prollig, aber sportlich soll es schon sein. Der 2002 tii wäre seine Wahl. Was der Deutsche Bundestag, ein Italiener und ein Adeliger mit dem 02 zu tun haben und warum ein Auto-Pfandleihhaus aus Berlin Erwähnung findet – all das erfahrt ihr in unserem neusten Podcast. Foto (c) BMW Group // vielen Dank! //Werbung// Partner für diese Episode ist BMW Classic. Denn Perfektion liegt im Detail – BMW Originalteile sind der Garant für lange Freude an euren BMW Klassikern. BMW Automobile und Motorräder zeichnen sich seit jeher durch außergewöhnliches Design und richtungsweisende Technik mit perfekten Detaillösungen aus. Damit auch der Wert eurer BMW Klassiker nur eine Richtung kennt, lohnt es sich, in Ersatzteilfragen nur auf BMW Originalteile zu setzen. Vom sicherheitsrelevanten Verschleißteil bis zum originalen Typenschild fragt einfach den BMW Händler in eurer Nähe. Für besondere Teileanfragen und Nachfertigungen steht euch übrigens auch ein europaweites Netzwerk zertifizierter BMW Classic Stützpunkte zur Verfügung. Alle Informationen findet ihr unter https://www.bmwgroup-classic.com Diese Podcast ist wird unterstützt von Zencastr.com, dem remote Podcast & Video-Aufnahmetool! #madeonzencastr //Werbung Ende// Wie immer gilt, wenn's euch gefallen hat, gebt uns einen Daumen hoch, ein Herzchen oder 5 Sterne. Habt ihr Anregungen, Fahrzeugwünsche, oder ihr interessiert euch für eine Kooperation, dann schickt uns einfach eine eMail an nettemenschen@classicpodcars.de
47 Minuten
Der Ro 80 – NSU und seine einzige Mittelklasse-Limousine Der Ro 80 ist eine Ikone: Die von Claus Luthe entworfene aerodynamische Keilform wird wegweisend für eine Generation von Fahrzeugen verschiedenster Hersteller– nur 20 Jahre nach seinem Debut. Mit seiner steifen Karosserie, seinen Knautschzonen und anderen Detaillösungen hat der Ro 80 auch maßgeblich zur Entwicklung der passiven Sicherheit beigetragen. Das musste sogar der Papst der passiven Sicherheit, Bela Barenyi, seinerzeit Konstrukteur beim Klassenprimus Mercedes-Benz, neidvoll anerkennen. Und dann ist da ja noch der Wankelmotor, einer dieser großen technischen Innovationen, die an sich selbst und an der Ölkrise scheiterten. Am Ende der zehnjährigen Bauzeit, 1977, funktionierte das Motörchen wie ein Schweizer Uhrwerk, leider hatte es aber bis dahin zu viele seiner Fans vergrault – technische Schwierigkeiten sorgten in der Anfangsphase für zahllose kapitale Motorschäden. Noch heute macht man gerne Witze in den Kreisen der NSU-Enthusiasten über den goldenen Gral der Ro 80-Sammler, den noch niemand gefunden hat: Ein Fahrzeug mit dem originalen Motor. Trotz aller Schwächen im Detail aber ist der Ro80 von so enormer Bedeutung für die Automobilgeschichte, dass nahezu jedes Technik- oder Designmuseum, das was auf sich hält, einen Ro80 in der Sammlung stehen hat. Sogar Oli, der ja bekanntlich Autos ohne Klappscheinwerfer eher skeptisch gegenüber steht, findet den Ro80 toll und outet sich als Fan des Wankelmotors. Frederic schwankt, findet das Design natürlich super und das gesamte Auto irgendwie auch – aber der Wankelmotor.. Verbrauch und so.. Ron ist natürlich mal wieder auf Krawall gebürstet. Verbrauch sei bei Klassikern keine ernstzunehmende Kategorie und schwärmt vom säuselnden Gleiten im NSU. So wird es auch in diesem Podcast wieder recht munter, wenn über diesen speziellen Klassiker diskutiert wird. Was das alles mit Otto Waalkes, Geldautomaten und Zimtsternen zu tun hat – das erfahrt ihr wenn ihr aufmerksam zuhört! Foto (c) Audi AG // vielen Dank! Diese Podcast-Reihe wird unterstützt von Zencastr.com, dem remote Podcast & Video-Aufnahmetool! #madeonzencastr Wie immer gilt, wenn's euch gefallen hat, gebt uns einen Daumen hoch, ein Herzchen oder 5 Sterne. Habt ihr Anregungen, Fahrzeugwünsche, oder interessiert euch für eine Kooperation, dann schickt uns einfach eine eMail an nettemenschen@classicpodcars.de
55 Minuten
Der Porsche 356 – Urmodell eines Weltkonzerns Ferry Porsche, seines Zeichens genialer Konstrukteur und Vater des Käfers, fand einfach kein Auto, das er haben wollte. Kurzerhand entschloss er sich, sein Traumauto selbst zu bauen. Herausgekommen ist der erste Porsche, der 356. Zwar war der 356 noch sehr eng mit dem Käfer verwandt, teilte sich mit diesem bis zuletzt etwa die Achskonstruktion. Stilistisch und von der Performance etablierte er sich jedoch rasch als Sportwagen und die junge Firma Porsche machte sich mit dem schnellen Käfer-Derivat einen Namen. Insbesondere die Motorsporterfolge verfestigten den Ruf der Zuffenhausener Automobilmanufaktur als kleine aber feine Sportwagenschmiede. So wurde mit dem Porsche 356 die Grundlage gelegt für eine erfolgreiche Zukunft und aus dem Start-Up Porsche wurde ein Weltkonzern. Auch Olli, Frederic und Ron finden den 356 toll. Nur beim Preis für Spitzenmodelle scheiden sich die Geister. Was das alles mit Gmünd in Kärnten zu tun hat oder mit Rons Adventskalender und warum die ersten 356er kein Porsche-Emblem hatten – das alles erfahrt ihr in unserem neuesten Podcast. Foto (c) @classicpodcars/ privat Diese Podcast ist wird unterstützt von Zencastr.com, dem remote Podcast & Video-Aufnahmetool! #madeonzencastr Wie immer gilt, wenn's euch gefallen hat, gebt uns einen Daumen hoch, ein Herzchen oder 5 Sterne. Habt ihr Anregungen, Fahrzeugwünsche, oder interessiert euch für eine Kooperation, dann schickt uns einfach eine eMail an nettemenschen@classicpodcars.de
38 Minuten
Der Opel Commodore war stehts ein 6 Zylinder. Böse Zungen behaupten zwar, er sei lediglich ein Opel Rekord in neuem Kleid, doch für den Enthusiasten ist er natürlich viel mehr. Für damalige Verhältnisse stand der Commodore stehts für satte Leistung und als Spitzenmodell GS/E für Höchstgeschwindigkeit. 200 km/h und mehr waren mit über 150 PS drin, sogar BMW und Mercedes waren damit seinerzeit nicht schneller. Klar, als Oberklasselimousine fehlte dem Commodore der echte Luxus und auch die technische Innovation der Konkurrenz – für Blinker links und Überholspur brauchte man die aber auch nicht unbedingt. Hinzu kam die gefällige Linienführung, ein Mischung aus dem Design italienischer Sportwagen und den amerikanischen Straßenkreuzern. So war der Commodore beliebt und wurde in jeder Baureihe ca. 150.000 mal verkauft. Viel übrig ist von dem Fahrzeugbestand nicht: was die kompromisslosen Tuner der 80er Jahre nicht vernichteten wurde ein Opfer des Rosts und so ist der Commodore selten geworden. Das der Opel ein tolles Auto ist, darüber sind sich Oli, Frederic und Ron einig. Nur bei der Frage Vinyldach ja oder nein gibt es offene Meinungsverschiedenheiten. Was das alles mit Holzfolie, militärischen Rängen und Spielzeugautos zu tun hat – das erfahrt ihr hier, in unserem neusten Podcast. Foto (c) @waldbranding Diese Podcast ist wird unterstützt von Zencastr.com, dem remote Podcast & Video-Aufnahmetool! #madeonzencastr Wie immer gilt, wenn's euch gefallen hat, gebt uns einen Daumen hoch, ein Herzchen oder 5 Sterne. Habt ihr Anregungen, Fahrzeugwünsche, oder interessiert euch für eine Kooperation, dann schickt uns einfach eine eMail an nettemenschen@classicpodcars.de
50 Minuten
Der Ford Taunus TC – Bürgerliche Spießigkeit mit einer Brise Muscle Car Als 1970 die letzte Generation des Ford Taunus auf den Markt kam, hatte gerade erst Semon E. „Bunkie“ Knudsen bei Ford angeheuert. Der Vorstandsvorsitzende diktierte den Designern des Hauses sofort die charakteristische Knudsen-Nase in die Linienführung aller Modelle. Dieser Höcker im Kühlergrill verhalf dem Taunus TC in der frühen Phase zu seinem Spitznamen – Knudsen-Taunus. Sein Ziel war die Bulligkeit Amerikanischer Muscle-Cars zu kopieren. Knudsen Wirken bei Ford endete aber relativ schnell wieder, so dass der Knudsen-Höcker ebenso schnell wieder verschwand, wie er aufgetaucht war. Den Taunus TC ereilte das klassisch-schnörkellose Designschicksal der späten 70er Jahre, er verabschiedete seine Muscle Car-Optik und wurde zur biederen Limousine des Mittelstands. Eben jenes unspektakuläre Massendesign wurde ihm zum Verhängnis – der Rost tat sein Übriges. So ist der einst weit verbreitete Taunus heute selbst auf Klassiker-Treffen rar und droht fast in Vergessenheit zu geraten. Dabei ist er doch in seiner Schlichtheit eine Design-Ikone findet Frederic. Ron hält ihn gar für eines der besten Einsteigermodelle ins Klassiker-Hobby überhaupt. Und Oli? Der tut sich schwer, konkurrierte der TC doch mit dem Ascona aus dem geliebten Hause Opel. Ob Oli am Ende den Ford doch noch ganz gut findet, warum der Taunus in England Cortina hieß und was das alles mit der italienischen Sportwagenschmiede De Tomaso zu tun hat – das erfahrt ihr in der neusten Ausgabe unseres Podcasts! Foto (c) classicpodcasrs/privat Diese Podcast ist wird unterstützt von Zencastr.com, dem remote Podcast & Video-Aufnahmetool! #madeonzencastr Wie immer gilt, wenn's euch gefallen hat, gebt uns einen Daumen hoch, ein Herzchen oder 5 Sterne. Habt ihr Anregungen, Fahrzeugwünsche, oder interessiert euch für eine Kooperation, dann schickt uns einfach eine eMail an nettemenschen@classicpodcars.de
44 Minuten
Der AMC Pacer spaltet die Geister. Für die einen ist es das hässlichste Auto, das jemals gebaut wurde, die anderen verehren den Pacer als Kunst auf dem Asphalt. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen. Während die einen den Pacer wegen seiner großen Glasflächen als Aquarium bezeichen, wird er von anderen aufgrund seiner markanten Frontscheinwerfer als Frosch verhöhnt. Tatsächlich irritiert der Pacer den Betrachter zunächst, weil das Auto zwar auf dem amerikanischen (!) Markt als Kompaktwagen angepriesen wurde und von der Seite auch recht kompakt aussieht, allerdings ist er auch breiter als die seinerzeit aktuelle Mercedes S-Klasse. Ein Knubbel-Auto also raunt man sich hinter vorgehaltener Hand zu. Allerdings muss man, um den Pacer zu verstehen, mal in ihm gesessen und vor allem: ihn gefahren haben. Liebhaber sagen für den Pacer sei das Cruisen erfunden worden. Und tatsächlich erinnert das innere des Autos eher an ein Wohnzimmer als an ein Fahrzeug der Kompaktklasse. Solide Technik, in der höchsten Ausbaustufe einen wohlig brabbelnden 5 Liter V8 unter der Haube und eine Beifahrertür die länger ist als die Fahrertür damit die Mitfahrer besser hinten einsteigen können, machen den oft unterschätzten Pacer zu einem echten Wohlfühlmobil. Ron ist innerlich zerrissen, ob er den Pacer jetzt irgendwie toll und dann doch verabscheuenswürdig finden soll, Oli verteidigt das Auto tapfer gegen jede Kritik und verweist auf die vielen Filmauftritte und Laura findet den Pacer zwar ganz niedlich, will aber auf gar keinen Fall einen haben. Wer wissen will, was Brigit Bardot und der Wankelmotor mit dem Pacer zu tun haben, wieso AMC bewusst hässliche Autos konstruierte und warum Queen das Auto unvergessen macht – der sollte unseren neusten Podcast hören! Excellent, Party time! Foto (c) @waldbranding c/o cars of berlin - vielen Dank!!! Wie immer gilt, wenn's euch gefallen hat, gebt uns einen Daumen hoch, ein Herzchen oder 5 Sterne. Habt ihr Anregungen, Fahrzeugwünsche, oder interessiert euch für eine Kooperation, dann schickt uns einfach eine eMail an nettemenschen@classicpodcars.de
39 Minuten
Der Peugeot 504 – Die Revolution der Mittelklasse Bevor wir loslegen, mit dem schnittigen Franzosen, hier noch eine Info in eigener Sache. Classicpodcars Co-Founder und langjähriger Streiter für das Ansehen von British Layland, Frank R. Schulz, hat sich schweren Herzens entschieden aus beruflichen Gründen das CPC Team zu verlassen. Um euch weiterhin mit Oldtimer-Infos versorgen zu können, haben Ron & Oli beschlossen vorerst die Frequenz etwas zu verringern und mit kompetenten Gästen für Abwechslungen in den Folgen zu sorgen. In diesem Sinne, vielen Dank, lieber Frank, für die 2 Jahre ehrenamtliches Engagment zum Erhalt der Liebe für historische Fahrzeuge, bleib gesund und allzeit gute Fahrt! Gast in der diese Episode ist Frederic, der Ostfriese mit französischen Wurzel und einer besonderen Beziehung zum 504, viel Spaß damit: Als 1968 Peugeot den 504 vorstellte war den Machern der Automarke nicht klar, welch großer Wurf und vor allem welch kommerzieller Erfolg die Modellreihe werden sollte. Der 504 war eine Reiselimousine mit durchaus moderner Technik: Einzelradaufhängung, Scheibenbremsen an beiden Achsen und mit einer unter Sicherheitsaspekten konstruierten Karosserie. Als dann die Marke mit dem Löwen neben Kombi und Pickup auch noch ein neu designtes, aufregendes Coupé nebst passendem Cabrio auf den Markt brachte, war der Kultstatus des 504 besiegelt. Am Ende wurden die Fahrzeuge der Reihe fast 4 Millionen mal verkauft und in verschiedensten Ländern auf der ganzen Welt sogar in Lizenz gefertigt. Oli kennt den Peugeot vor allem aus einem James Bond-Film, Cineast Frederic eher aus den französischen Klassikern mit Pierre Richard während Ron sich mal wieder an ein Spielzeugauto erinnert fühlt. Was das alles mit dem Porsche 911 zu tun hat, wieso der 504 sich nicht sportlich fahren lies, aber trotzdem sportlich erfolgreich war und wieso auf einmal Elektromobilität ein Thema wird – das alles erfahrt ihr in unserem neusten Podcast. Foto (c) @waldbranding Wie immer gilt, wenn's euch gefallen hat, gebt uns einen Daumen hoch, ein Herzchen oder 5 Sterne. Habt ihr Anregungen, Fahrzeugwünsche, oder interessiert euch für eine Kooperation, dann schickt uns einfach eine eMail an nettemenschen@classicpodcars.de
46 Minuten
Der Renault Alpine A110 – die Rennflunder aus Frankreich Es war ein Mann namens Jean Rédélé, der in Eigenregie einen der schönsten Sportwagen seiner Zeit baute: den Alpine A110. Die Idee war einfach wie genial. Rédélé konstruierte ein Zentralrohrahmen und bestückte diesen mit Teilen aus der Renault Großserie. Sowohl die Motoren als auch die Radaufhängung lieferte der französische Automobilkonzern, die leichte GFK-Karosserie wurde in Handarbeit im französischen Dieppe gefertigt. Das Resultat war ein Auto, das in der Spitze serienmäßig 175 PS hatte und nur 750 Kilo wog. Das reichte, um die französischen und europäischen Rallye-Wettbewerbe zu dominieren. Besonders die Siege bei der Rallye Monte Carlo sind legendär. Spätestens mit dem Gewinn der Rallye-Weltmeisterschaft wurde der Ruf der Alpine als Motorsport-Ikone zementiert. Ron und Olli sind noch nie eine Alpine gefahren, Laura schon. Spätestens seit dem träumt sie von dem Auto und will unbedingt irgendwann mal eine Alpine besitzen. Auch Oli und Ron sind sich einig: der A110 ist ein tolles Auto. Nicht einig sind sich die drei allerdings ob es die oder der Alpine heißt. Und überhaupt, was hat der Steinbutt mit dem Auto zu tun? Oder Bulgarien? Fragen über Fragen auf die es vielleicht eine Antwort gibt. Hört einfach mal rein in unseren neusten Classicpodcast! Foto (c) Laura Kukuk Wie immer gilt, wenn's euch gefallen hat, gebt uns einen Daumen hoch, ein Herzchen oder 5 Sterne. Habt ihr Anregungen, Fahrzeugwünsche, oder interessiert euch für eine Kooperation, dann schickt uns einfach eine eMail an nettemenschen@classicpodcars.de
41 Minuten
Der BMW M1 – bayrischer Plastik-Keil mit Rennsportambitionen Vorläufer des BMW M1 ist der BMW Turbo, eine flache Sportwagenflunder, die als Studie konzipiert war und niemals in Serie gehen sollte. Aber die Form gefiel und inspirierte die Verantwortlichen bei BMW den M1 zu konstruieren, ein Supersportwagen von dem lediglich die erforderliche Anzahl an Homologationsmodellen gebaut werden sollte. Das Ziel war einen konkurrenzfähigen Rennwagen für die FIA Gruppe 4 –Serie zu erschaffen. Eine Änderung im Reglement machte aber die Träume der Ingenieure zunichte und der BMW M1 war zwar ein super Rennwagen – nur leider ohne Rennserie. Pech für die Motorsport GmbH von BMW, die extra für die Fertigung des M1 ins Leben gerufen wurde, Glück hingegen für den solventen Kunden. Zwar wurden einige M1 in der eigens geschaffenen Procars Serie eingesetzt, der Großteil ging allerdings in den regulären Verkauf. Oli findet den M1 natürlich toll – weil er Klappscheinwerfer hat. Laura träumt noch heute von ihren Fahrten in einem M1 Procar und schwärmt von den Supersportwagenqualitäten. Ron gefällt das brachiale Design – und natürlich, dass es ein BMW ist. Was das alles mit Lamborghini zu tun hat, wieso die Rücklichter vom 5er sind und welches Teil aus Schweinfurt kommt – das erfahrt ihr in unserem Podcast! Foto (c) Laura Kukuk // http://www.kukuk.com Wie immer gilt, wenn's euch gefallen hat, gebt uns einen Daumen hoch, ein Herzchen oder 5 Sterne. Habt ihr Anregungen, Fahrzeugwünsche, oder interessiert euch für eine Kooperation, dann schickt uns einfach eine eMail an nettemenschen@classicpodcars.de
60 Minuten
Der Ford Mustang – Namensgeber einer ganzen Fahrzeugklasse Pony-Car – das war der Spitzname des Ford Mustang und in der Folge für eine ganze Gattung von Fahrzeugen wie den Chevrolet Camaro, den Plymouth Barracuda oder den Dodge Challenger. Long hood, short deck also lange Front, kurzes Heck war das gängige Stilelement dieser Fahrzeugklasse. Der Mustang war aber auch in vielerlei anderer Hinsicht ein Ikone der Automobilgeschichte: durch seinen durchschlagenden Erfolg rettete er Ford vor dem Untergang und ist noch heute wichtig für den Konzern. Ob als Neuauflage oder als gerne genutztes Marketinginstrument, der Mustang prägt nach wie vor das Image des Autoherstellers. Wie nur wenige andere Fahrzeuge steht der Mustang außerdem für den neuen, unbeschwerten Lifestyle einer jungen, sportlichen und hedonistischen Generation, die das Auto nicht mehr nur wegen seines Nutzens zu schätzen weiß, sondern die Spaß am Auto(fahren) an sich hat. Olli findet den Mustang überraschender Weise auch toll, obwohl er keine Klappscheinwerfer hat – allerdings nur in grün. Frank wäre die Farbe egal, weil der Motor so schön bollert und Ron findet alles was einen großen Hubraum hat sowieso total erstrebenswert. Was die Leistung des Mustang mit seinen Bremsen zu tun hat, welches Pony-Car schon vor dem Mustang auf dem Markt war und warum gute Spaltmaße beim Kauf eher misstrauisch machen sollten – das alles erfahrt ihr in unserem neuesten Podcast! Foto (c) classicpodcars/Privat Wie immer gilt, wenn's euch gefallen hat, gebt uns einen Daumen hoch, ein Herzchen oder 5 Sterne. Habt ihr Anregungen, Fahrzeugwünsche, oder interessiert euch für eine Kooperation, dann schickt uns einfach eine eMail an nettemenschen@classicpodcars.de
1 Stunde
Der Fiat 600 – Ein Kleinwagen macht Italien mobil Der Auftrag an die Ingenieure von Fiat war klar: es muss ein würdiger Nachfolger für den erfolgreichen Fiat Topolino her, der günstig ist, ausreichend Platz bietet und im Notfall auch vom Besitzer selbst repariert werden kann. So kam 1955 der „Seicento“ auf den Markt, wie der Fiat 600 im Volksmund noch heute heißt. Damit hatte auch Italien seine Kleinwagen-Ikone, die für die Masse erschwinglich war und das Land ähnlich mobil machte wie der Käfer Deutschland oder der Renault 4 Frankreich. Als Oldtimer führt der Fiat 600 heute eher ein Nischendasein und steht im Schatten seines kleinen Bruders, dem beliebten und inzwischen auch teureren Fiat 500. Gut, dass es solch unerschrockene Liebhaberinnen wie Laura Kukuk gibt, die sich eines besonders bemitleidenswerten Exemplars des „Seicento“ angenommen und es von Grund auf restauriert hat. Ingenieurin Kukuk, von Beruf Oldtimer-Sachverständige, kennt den 600er also in und auswendig. Was Lauras Fiat mit der Mille Miglia zu tun hat, warum Oli es wieder mal schafft, dass Ron Schnappatmung bekommt und vor allem welche Rolle der Fluß Neckar bei dem Thema spielt – all das erfahrt ihr hier, in der neuesten Ausgabe von Classicpodcars, diesmal mit Laura und ausnahmsweise ohne Frank. Foto (c) Laura Kukuk /laurakukuk.de //Werbung// Ihr wollt euren teuren Oldtimer Lack vor Steinschlag schützen, dann lasst euch von Christian Benner unter https://www.folieunddesign.de zum Thema Schutzfolierung beraten. //Werbung Ende// Wie immer gilt, wenn ihr Anmerkungen, wertschätzende Kritik oder Ideen für Autos habt, die wir besprechen sollten, schickt uns eine Mail an nettemenschen@classicpodcars.de , folgt uns bei Instagam und Tiktok @classicpodcars - gebt uns 5 Sterne bei Apple und Google Podcast, abonniert uns - was man halt alles so macht!
1 Stunde 7 Minuten
Stahlgewordenen Ingenieurskunst – die Mercedes S-Klasse der Baureihe 140 Die Mercedes S-Klasse der Baureihe 140 war die Stuttgarter Antwort auf Alles. Auf den 7er von BMW, auf die Bestrebungen von Lexus im Luxussegment Fuß zu fassen, auf die Frage, wer der Chef im Ring ist und auch auf die von der Umweltbewegung getragene aufkeimende Kritik an der Lust am absoluten Automobil. Der Mercedes der Baureihe 140 stellte klar: im bin das Auto für all jene, die sich wenig um die irdischen Probleme des kleinen Mannes scheren – ich bin das Auto für die Reichen und Mächtigen dieser Welt. Wer BMW, Lexus oder Audi fährt hat es nicht an die Spitze geschafft. Das machte schon sein Auftritt klar: hier kommen über 2 Tonnen zu Stahl gewordene Ingenieurskunst made in Germany. Die S-Klasse war nicht nur in Sachen Ausstattung, Laufkultur und Technologie gigantisch, sondern auch in den Abmessungen: zu groß für die genormte Parklücke und den Autozug. Die Baureihe 140 gilt als Höhepunkt des Wettrüstens in der Oberklasse und sie trug seinerzeit den Sieg davon. Das findet sogar Oli und will direkt eine technische Verwandtschaft zum SL seiner Frau konstruieren. Frank ist da bescheidener, kann sich aber nicht die Bemerkung verkneifen nur ein „paar Mal“ in dem Luxusliner chauffiert worden zu sein und Ron ist sich nicht sicher, ob er jetzt die gepanzerte Variante oder das Coupé begehrenswerter findet. Was das alles mit der Wasserschutzpolizei in Schwerin zu tun hat, warum trotz der technischen Innovationen der Chefkonstrukteur gefeuert wurde und warum die Elektromotorindustrie vom 140er profitiert hat – das alles erfahrt ihr in der neuesten Ausgabe von Classicpodcars. Foto (c) Daimler AG // Presse Wie immer gilt, wenn ihr Anmerkungen, wertschätzende Kritik oder Ideen für Autos habt, die wir besprechen sollten, schickt uns eine Mail an nettemenschen@classicpodcars.de , folgt uns bei Instagam und Tiktok @classicpodcars - gebt uns 5 Sterne bei Apple und Google Podcast, abonniert uns - was man halt alles so macht!