Channel Clayton—Mithören Archiv
26 Episoden
14 Minuten
Ein Triumph für den Individualverkehr. Eine mockumentarische Reportage über (un-)mögliche Interventionen
von Lisa Heuschober und Anna Ebert
Der Elterleinplatz im 17. Wiener Gemeindebezirk existierte durch den nahenden, aber immer wieder verschobenen Ausbau der U5 seit Jahren in der Zukunft. Was als studentisches Rechercheprojekt begann, kulminierte schließlich in einem zukunftsweisenden Triumph für den Individualverkehr. Zwölf Monate nach der revolutionären Neugestaltung des Platzes durch Interventionen ‚von unten‘ im Sommer 2023 lässt die Reportage noch einmal die wichtigsten Stimmen über die weitreichenden Umwälzungen zu Wort kommen und resümieren – wie steht es um den Platz heute?
Musik von Paul Buschnegg, 2023
von Lisa Heuschober und Anna Ebert
Der Elterleinplatz im 17. Wiener Gemeindebezirk existierte durch den nahenden, aber immer wieder verschobenen Ausbau der U5 seit Jahren in der Zukunft. Was als studentisches Rechercheprojekt begann, kulminierte schließlich in einem zukunftsweisenden Triumph für den Individualverkehr. Zwölf Monate nach der revolutionären Neugestaltung des Platzes durch Interventionen ‚von unten‘ im Sommer 2023 lässt die Reportage noch einmal die wichtigsten Stimmen über die weitreichenden Umwälzungen zu Wort kommen und resümieren – wie steht es um den Platz heute?
Musik von Paul Buschnegg, 2023
19 Minuten
Die unendliche Teppichlandschaft
von Paul Buschnegg und Pauls van Gemmern
Wann wurde der Maria-Theresien-Platz ins verheißungsvolle „ZWIDEMU“ umgetauft und von wem? Wer lungert da zwischen den formschön geschnittenen Buschgewächsen herum und kippt Dosenbier? Was wummert da aus Bluetooth-Boxen? Und wie recherchiert man zu einem Ort der Jugendkultur, eingebettet zwischen Prunkbauten und Massentourismus?
Das Hörstück zeichnet bildreich einen Rechercheprozess nach, der in altertümliche Facebookkommentare und Erinnerungen an die ersten Alkoholerfahrungen der Jugend reicht, aber auch hin zu politischen Kämpfen um öffentlichen Raum und Verschiebungen im Verständnis vom Verhältnis von Stadt und Jugend.
Musik von Paul Buschnegg, 2023
von Paul Buschnegg und Pauls van Gemmern
Wann wurde der Maria-Theresien-Platz ins verheißungsvolle „ZWIDEMU“ umgetauft und von wem? Wer lungert da zwischen den formschön geschnittenen Buschgewächsen herum und kippt Dosenbier? Was wummert da aus Bluetooth-Boxen? Und wie recherchiert man zu einem Ort der Jugendkultur, eingebettet zwischen Prunkbauten und Massentourismus?
Das Hörstück zeichnet bildreich einen Rechercheprozess nach, der in altertümliche Facebookkommentare und Erinnerungen an die ersten Alkoholerfahrungen der Jugend reicht, aber auch hin zu politischen Kämpfen um öffentlichen Raum und Verschiebungen im Verständnis vom Verhältnis von Stadt und Jugend.
Musik von Paul Buschnegg, 2023
25 Minuten
Ein Platz ohne Geschichte?
von Tamina Spilker und Louisa Stank
„[A]lles ist noch unverbraucht und ohne Geschichte“ schreibt die Neue Züricher Zeitung 2016 über die damals neu entstehende Seestadt im 22. Wiener Gemeindebezirk, in dem sich auch der Hannah-Arendt-Platz befindet. Mittlerweile ist Leben in die Seestadt eingekehrt und der Platz zum zentralen Ort für die Bewohner*innen geworden. Neue Erzählungen entstehen. Doch befinden wir uns wirklich an einem Ort ohne Geschichte? Wir gehen dieser Frage nach, legen Teile der Historie Asperns frei und reflektieren mit einem ehemals beteiligten Planungsmitarbeiter, inwieweit die Geschichte des Ortes Eingang in den Gestaltungsprozess finden konnte.
Musik von Paul Buschnegg, 2023
von Tamina Spilker und Louisa Stank
„[A]lles ist noch unverbraucht und ohne Geschichte“ schreibt die Neue Züricher Zeitung 2016 über die damals neu entstehende Seestadt im 22. Wiener Gemeindebezirk, in dem sich auch der Hannah-Arendt-Platz befindet. Mittlerweile ist Leben in die Seestadt eingekehrt und der Platz zum zentralen Ort für die Bewohner*innen geworden. Neue Erzählungen entstehen. Doch befinden wir uns wirklich an einem Ort ohne Geschichte? Wir gehen dieser Frage nach, legen Teile der Historie Asperns frei und reflektieren mit einem ehemals beteiligten Planungsmitarbeiter, inwieweit die Geschichte des Ortes Eingang in den Gestaltungsprozess finden konnte.
Musik von Paul Buschnegg, 2023
9 Minuten
Von Schule, dem Slopen und der Sozialdemokratie
von Selia Fischer und Maike Müller
Sprecherin: Caroline Baas
Der Schuhmeierplatz im 16. Wiener Gemeindebezirk ist ein Ort des Spiels, des Transits und der gelebten Demokratie. Außerdem hieß er einmal anders. Und: Er hat keinen Wikipedia-Artikel. Das soll sich jetzt ändern. Dafür überlegen sowohl die Autorinnen als auch die Ottakringer*innen vor Ort, was überhaupt so wichtig ist, dass es einen Eintrag im Internet verdient.
Das Hörstück gibt Einblick in historische und gegenwärtige (Un-)Sichtbarkeiten, erforscht, was sich hinter einem „Fall mit demokratiepolitisch relevanten Lücken” verbirgt und fragt außerdem, was Udo Jürgens damit zu tun hat.
Musik von Paul Buschnegg, 2023
von Selia Fischer und Maike Müller
Sprecherin: Caroline Baas
Der Schuhmeierplatz im 16. Wiener Gemeindebezirk ist ein Ort des Spiels, des Transits und der gelebten Demokratie. Außerdem hieß er einmal anders. Und: Er hat keinen Wikipedia-Artikel. Das soll sich jetzt ändern. Dafür überlegen sowohl die Autorinnen als auch die Ottakringer*innen vor Ort, was überhaupt so wichtig ist, dass es einen Eintrag im Internet verdient.
Das Hörstück gibt Einblick in historische und gegenwärtige (Un-)Sichtbarkeiten, erforscht, was sich hinter einem „Fall mit demokratiepolitisch relevanten Lücken” verbirgt und fragt außerdem, was Udo Jürgens damit zu tun hat.
Musik von Paul Buschnegg, 2023
12 Minuten
Ein (un-)zeitgemäßer Dialog
von Marius Fischer und Henry Salfner
Als 1858 der Schriftsteller August Silberstein den Asperner Heldenplatz besuchte, tat er dies nicht ohne Grund. Anlass seines Besuchs war das in Sandstein geschlagene Kriegerdenkmal, der Asperner Löwe. Seinen Besuch dokumentierte Silberstein und publizierte ihn noch im selben Jahr in der Zeitschrift „Die Gartenlaube“.
Viel Zeit ist seit Silbersteins Besuch vergangen. In dieser Folge treten Silberstein und der Asperner Löwe am Asperner Heldenplatz in einen fiktiven Dialog über die Vergangenheit, die Gegenwart, Veränderung und Identität. Durch Silbersteins Perspektive aus dem Jahre 1858 und die des Löwen aus der Gegenwart erscheint der Dialog sowohl zeit- als auch unzeitgemäß.
Musik von Paul Buschnegg, 2023
von Marius Fischer und Henry Salfner
Als 1858 der Schriftsteller August Silberstein den Asperner Heldenplatz besuchte, tat er dies nicht ohne Grund. Anlass seines Besuchs war das in Sandstein geschlagene Kriegerdenkmal, der Asperner Löwe. Seinen Besuch dokumentierte Silberstein und publizierte ihn noch im selben Jahr in der Zeitschrift „Die Gartenlaube“.
Viel Zeit ist seit Silbersteins Besuch vergangen. In dieser Folge treten Silberstein und der Asperner Löwe am Asperner Heldenplatz in einen fiktiven Dialog über die Vergangenheit, die Gegenwart, Veränderung und Identität. Durch Silbersteins Perspektive aus dem Jahre 1858 und die des Löwen aus der Gegenwart erscheint der Dialog sowohl zeit- als auch unzeitgemäß.
Musik von Paul Buschnegg, 2023
25 Minuten
Ethno-illogical Museums
Analyse künstlerischer Interventionen in ethnologischen Museen
von Heidelinde Zach
Ethnologische Museen stehen seit den 1980er Jahren in der Kritik, der Pflicht zur Reflexion und Dekolonisierung nur ungenügend nachzukommen. Kooperationen mit kritischen Künstler:innen soll ethnologischen Museen zu eindrucksvollen Entwicklungssprüngen verhelfen und die Häuser, samt Sammlungen, als wertvoll für aktuelle gesellschaftliche Diskurse konstruieren. Die Masterarbeit geht der Fragestellung nach, ob künstlerische Interventionen einen dekolonialen Effekt auf die Museumspraxis ethnologischer Museen ausüben. Als Analyse-Beispiele wurden das Weltmuseum Wien in Kooperation mit Lisl Ponger und das Humboldt Forum Berlin in Zusammenarbeit mit Priya Basil gewählt.
Betreuerin: Eva Kernbauer
Die Arbeit zum Nachlesen im Repositorium der Angewandten.
Musik: Cupcake Marshall von Blue Dot Sessions (CC BY-NC 4.0)
Analyse künstlerischer Interventionen in ethnologischen Museen
von Heidelinde Zach
Ethnologische Museen stehen seit den 1980er Jahren in der Kritik, der Pflicht zur Reflexion und Dekolonisierung nur ungenügend nachzukommen. Kooperationen mit kritischen Künstler:innen soll ethnologischen Museen zu eindrucksvollen Entwicklungssprüngen verhelfen und die Häuser, samt Sammlungen, als wertvoll für aktuelle gesellschaftliche Diskurse konstruieren. Die Masterarbeit geht der Fragestellung nach, ob künstlerische Interventionen einen dekolonialen Effekt auf die Museumspraxis ethnologischer Museen ausüben. Als Analyse-Beispiele wurden das Weltmuseum Wien in Kooperation mit Lisl Ponger und das Humboldt Forum Berlin in Zusammenarbeit mit Priya Basil gewählt.
Betreuerin: Eva Kernbauer
Die Arbeit zum Nachlesen im Repositorium der Angewandten.
Musik: Cupcake Marshall von Blue Dot Sessions (CC BY-NC 4.0)
21 Minuten
Was macht eine* zur Autor*in?
Konzepte von Autorschaft im Kontext von digitalen Rezeptionspraktiken und Self-Publishing in Österreich
von Madeleine Span
Ein unveröffentlichtes Manuskript und das publizierte Buch trennt heute oft nur ein Mausklick. Digitaldrucktechnologie, Print on Demand, E-Reading und ein breites Dienstleistungsangebot für aufstrebende Autor*innen bieten plötzlich einer Vielzahl von Menschen die Möglichkeit, sich ohne Verlag aktiv in den Literaturbetrieb einzubringen.
Die Dissertation analysiert Merkmale dieses neuen, digitalisierten Self-Publishings anhand einer grounded theory und zeichnet Perspektiven und Handlungsweisen seiner Autor*innen nach. Darüber soll ermittelt werden, welche Impulse es für den gegenwärtigen Literaturbetrieb und seine Institutionen gibt.
Betreuerin: Ernst Strouhal
Musik: Cupcake Marshall von Blue Dot Sessions (CC BY-NC 4.0)
Konzepte von Autorschaft im Kontext von digitalen Rezeptionspraktiken und Self-Publishing in Österreich
von Madeleine Span
Ein unveröffentlichtes Manuskript und das publizierte Buch trennt heute oft nur ein Mausklick. Digitaldrucktechnologie, Print on Demand, E-Reading und ein breites Dienstleistungsangebot für aufstrebende Autor*innen bieten plötzlich einer Vielzahl von Menschen die Möglichkeit, sich ohne Verlag aktiv in den Literaturbetrieb einzubringen.
Die Dissertation analysiert Merkmale dieses neuen, digitalisierten Self-Publishings anhand einer grounded theory und zeichnet Perspektiven und Handlungsweisen seiner Autor*innen nach. Darüber soll ermittelt werden, welche Impulse es für den gegenwärtigen Literaturbetrieb und seine Institutionen gibt.
Betreuerin: Ernst Strouhal
Musik: Cupcake Marshall von Blue Dot Sessions (CC BY-NC 4.0)
17 Minuten
Muster als gestalterisches Mittel zum Ausdruck der Identität im Kunstunterricht
von Nha Ngo
Diese Masterarbeit setzt sich, basierend auf einer qualitativen empirischen Forschungsmethode, mit der Frage auseinander, mit welchen Mustern sich SchülerInnen in ihrem gestalterischen Ausdruck identifizieren. Die Durchführung des Projektes erfolgte in zwei Schulklassen (6. und 9. Schulstufe) in Österreich in der Zeit verschiedener Lockdowns während der Covid-19 Krise 2020/2021. Anhand der Aufgabenstellungen war es möglich herauszufinden, welche Muster von SchülerInnen, die sie in ihrem eigenen Wohnraum fanden, präferiert und folgend in ihren Porträtstudien verwendet wurden. Die entstandenen Arbeiten wurden mithilfe der Methode der Bildhermeneutik analysiert und ausgewertet.
Musik: Cupcake Marshall von Blue Dot Sessions (CC BY-NC 4.0)
von Nha Ngo
Diese Masterarbeit setzt sich, basierend auf einer qualitativen empirischen Forschungsmethode, mit der Frage auseinander, mit welchen Mustern sich SchülerInnen in ihrem gestalterischen Ausdruck identifizieren. Die Durchführung des Projektes erfolgte in zwei Schulklassen (6. und 9. Schulstufe) in Österreich in der Zeit verschiedener Lockdowns während der Covid-19 Krise 2020/2021. Anhand der Aufgabenstellungen war es möglich herauszufinden, welche Muster von SchülerInnen, die sie in ihrem eigenen Wohnraum fanden, präferiert und folgend in ihren Porträtstudien verwendet wurden. Die entstandenen Arbeiten wurden mithilfe der Methode der Bildhermeneutik analysiert und ausgewertet.
Musik: Cupcake Marshall von Blue Dot Sessions (CC BY-NC 4.0)
19 Minuten
Ästhetische Kompetenz und Wirtschaftskompetenz-vermittlung
Geschichtliche und ästhetisch-gestalterische Aspekte des Geldscheines im kulturellen und schulischen Kontext
von Klaudia Kozma
Geld ist ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Kultur und ein wichtiger Pfeiler unserer Gesellschaft. Der Geldschein ist das zentrale Thema der Arbeit mit dem Ziel, unter Berücksichtigung geschichtlicher, soziologischer und ästhetisch-gestalterischer Aspekte ein interdisziplinäres Konzept für eine fachdidaktische Auseinandersetzung mit der Materie im schulischen Kontext des BE-Unterrichts in der Sekundarstufe aufzubauen.
Die Beschäftigung mit dem Geldschein und mit „Geld“ gehört nicht nur zur Allgemeinbildung, sondern auch zur Lebenspraxis, zu den 21st Century Skills.
Das Thema soll den SchülerInnen neben künstlerischen Methoden auch eine bewusste Aufmerksamkeit für die Besonderheit des Alltäglichen näherbringen und einen bewussteren Umgang mit Geld gewährleisten.
Musik: Cupcake Marshall von Blue Dot Sessions (CC BY-NC 4.0)
Geschichtliche und ästhetisch-gestalterische Aspekte des Geldscheines im kulturellen und schulischen Kontext
von Klaudia Kozma
Geld ist ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Kultur und ein wichtiger Pfeiler unserer Gesellschaft. Der Geldschein ist das zentrale Thema der Arbeit mit dem Ziel, unter Berücksichtigung geschichtlicher, soziologischer und ästhetisch-gestalterischer Aspekte ein interdisziplinäres Konzept für eine fachdidaktische Auseinandersetzung mit der Materie im schulischen Kontext des BE-Unterrichts in der Sekundarstufe aufzubauen.
Die Beschäftigung mit dem Geldschein und mit „Geld“ gehört nicht nur zur Allgemeinbildung, sondern auch zur Lebenspraxis, zu den 21st Century Skills.
Das Thema soll den SchülerInnen neben künstlerischen Methoden auch eine bewusste Aufmerksamkeit für die Besonderheit des Alltäglichen näherbringen und einen bewussteren Umgang mit Geld gewährleisten.
Musik: Cupcake Marshall von Blue Dot Sessions (CC BY-NC 4.0)
19 Minuten
Figuren und Konfigurationen der Aufklärung
Über die Emergenz der Anschaulichkeit als Maßgabe der Wissensvermittlung von Simon Huber
Johan Amos Comenius erhob im 17. Jahrhundert «Anschaulichkeit» zu einer zentralen Maßgabe der Unterrichtsgestaltung und machte im enorm erfolgreichen Büchlein Orbis sensualium pictus die zugedachte Funktionsweise meisterlich vor: die 150 «vornehmlichsten Dinge» dieser Welt werden repräsentiert, auf jeweils einer Doppelseite, mittels Holzschnitt, lateinischem Beschreibungstext und deutscher Übersetzung – auch unbedarft Blätternde sollten sich diese aneignen können. Aus typographischer Verklammerung von Buch- und Erfahrungswissen speisen sich bis heute Hoffnungen auf medientechnisch so raffinierte Vermittlung, die es erlaubt, Präsenz aus der didaktischen Gleichung streichen zu können.
Betreuerin: Ernst Strouhal
Musik: Cupcake Marshall von Blue Dot Sessions (CC BY-NC 4.0)
Über die Emergenz der Anschaulichkeit als Maßgabe der Wissensvermittlung von Simon Huber
Johan Amos Comenius erhob im 17. Jahrhundert «Anschaulichkeit» zu einer zentralen Maßgabe der Unterrichtsgestaltung und machte im enorm erfolgreichen Büchlein Orbis sensualium pictus die zugedachte Funktionsweise meisterlich vor: die 150 «vornehmlichsten Dinge» dieser Welt werden repräsentiert, auf jeweils einer Doppelseite, mittels Holzschnitt, lateinischem Beschreibungstext und deutscher Übersetzung – auch unbedarft Blätternde sollten sich diese aneignen können. Aus typographischer Verklammerung von Buch- und Erfahrungswissen speisen sich bis heute Hoffnungen auf medientechnisch so raffinierte Vermittlung, die es erlaubt, Präsenz aus der didaktischen Gleichung streichen zu können.
Betreuerin: Ernst Strouhal
Musik: Cupcake Marshall von Blue Dot Sessions (CC BY-NC 4.0)
19 Minuten
Zusammengetragen – Abgestellt – Entfallen
Über den Umgang mit Depot-Beständen von Ramona Hirt
In dieser Arbeit werden verschiedene Aspekte zu Beständen in Depots von Bundesmuseen analysiert. Vor allem die vorherrschende Unkenntnis über Inhalt und Zustand dieser Lagerorte wird behandelt. Weiters wird betrachtet, was das Bewahren von Beständen mit sich bringt. Einen Schwerpunkt bildet die aktuelle Debatte um Kunst- und Kulturgüter, die sich aufgrund von kolonialen Bewegungen in den Sammlungen und Depots befinden. Weiters werden Diskussionen rund um Kanon- und Museumskritik, persönliche Begegnungen mit Depots sowie künstlerische Arbeiten im und zum Depot, die auf unterschiedliche Weise auf die geltenden Bedingungen hinweisen betrachtet.
Betreuerin: Eva Kernbauer
Die Arbeit zum Nachlesen finden Sie im Repositorium der Angewandten.
Musik: Cupcake Marshall von Blue Dot Sessions (CC BY-NC 4.0)
Über den Umgang mit Depot-Beständen von Ramona Hirt
In dieser Arbeit werden verschiedene Aspekte zu Beständen in Depots von Bundesmuseen analysiert. Vor allem die vorherrschende Unkenntnis über Inhalt und Zustand dieser Lagerorte wird behandelt. Weiters wird betrachtet, was das Bewahren von Beständen mit sich bringt. Einen Schwerpunkt bildet die aktuelle Debatte um Kunst- und Kulturgüter, die sich aufgrund von kolonialen Bewegungen in den Sammlungen und Depots befinden. Weiters werden Diskussionen rund um Kanon- und Museumskritik, persönliche Begegnungen mit Depots sowie künstlerische Arbeiten im und zum Depot, die auf unterschiedliche Weise auf die geltenden Bedingungen hinweisen betrachtet.
Betreuerin: Eva Kernbauer
Die Arbeit zum Nachlesen finden Sie im Repositorium der Angewandten.
Musik: Cupcake Marshall von Blue Dot Sessions (CC BY-NC 4.0)
20 Minuten
Konzeptuelle Tendenzen in der tschechischen und slowakischen Kunst der 1960er und 1970er Jahre
von Aneta Zahradnik
Die Idee steht über der materiellen Ausführung des Kunstwerks – mit diesem Kerngedanken konzeptueller Kunst brach in den 1960er Jahren eine neue Generation von Kunstschaffenden mit den traditionellen Medien der Malerei und Skulptur und formulierte ihre Kritik am Modernismus. Was zunächst im US-amerikanischen Raum als sog. Conceptual Art theoretisiert wurde, war kein regional einzugrenzender Stil, sondern ein globales Phänomen, stark geprägt vom jeweiligen geopolitischen Kontext. Meine Arbeit widmet sich der konzeptuellen Kunstpraxis in der ehemaligen Tschechoslowakei, mit dem Ziel, die besonderen Charakteristika konzeptueller Kunst während des Sozialismus herauszuarbeiten.
Betreuerin: Eva Kernbauer
Musik: Cupcake Marshall von Blue Dot Sessions (CC BY-NC 4.0)
von Aneta Zahradnik
Die Idee steht über der materiellen Ausführung des Kunstwerks – mit diesem Kerngedanken konzeptueller Kunst brach in den 1960er Jahren eine neue Generation von Kunstschaffenden mit den traditionellen Medien der Malerei und Skulptur und formulierte ihre Kritik am Modernismus. Was zunächst im US-amerikanischen Raum als sog. Conceptual Art theoretisiert wurde, war kein regional einzugrenzender Stil, sondern ein globales Phänomen, stark geprägt vom jeweiligen geopolitischen Kontext. Meine Arbeit widmet sich der konzeptuellen Kunstpraxis in der ehemaligen Tschechoslowakei, mit dem Ziel, die besonderen Charakteristika konzeptueller Kunst während des Sozialismus herauszuarbeiten.
Betreuerin: Eva Kernbauer
Musik: Cupcake Marshall von Blue Dot Sessions (CC BY-NC 4.0)
11 Minuten
Eine Untersuchung über Ausdrucksformen der Liebe
in Illustrationen zu den Kinder- und den Erwachsenenbüchern Horst Eckerts von Nicole Wagner
Janosch ist Kinderbuchillustrator, Autor von Erwachsenenbüchern und freischaffender Künstler. Liebe in all ihren Facetten, so die Grundthese, nimmt in seinem vre eine zentrale Stellung ein: vom Loblied auf die Freundschaft bis hin zum Wunschbild eines Arkadiens der Selbstverwirklichung und der Liebesfreiheit. In latenter Lüsternheit im Spannungsfeld von Verniedlichung und Bestialität offenbart er ein ganzes Bündel an Sehnsüchten, die als kollektives Gedächtnis aller Männerfantasien erhältlich sind.
Diese Arbeit untersucht Janoschs disparates Bild von Liebe und deutet es gleichsam als Spiegel und als ironische Brechung des abendländischen Liebesdiskurses.
Betreuerin: Renate Vergeiner
Die Arbeit zum Nachlesen finden Sie im Repositorium der Angewandten.
Musik: Cupcake Marshall by Blue Dot Sessions - CC BY-NC 4.0
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in Illustrationen zu den Kinder- und den Erwachsenenbüchern Horst Eckerts von Nicole Wagner
Janosch ist Kinderbuchillustrator, Autor von Erwachsenenbüchern und freischaffender Künstler. Liebe in all ihren Facetten, so die Grundthese, nimmt in seinem vre eine zentrale Stellung ein: vom Loblied auf die Freundschaft bis hin zum Wunschbild eines Arkadiens der Selbstverwirklichung und der Liebesfreiheit. In latenter Lüsternheit im Spannungsfeld von Verniedlichung und Bestialität offenbart er ein ganzes Bündel an Sehnsüchten, die als kollektives Gedächtnis aller Männerfantasien erhältlich sind.
Diese Arbeit untersucht Janoschs disparates Bild von Liebe und deutet es gleichsam als Spiegel und als ironische Brechung des abendländischen Liebesdiskurses.
Betreuerin: Renate Vergeiner
Die Arbeit zum Nachlesen finden Sie im Repositorium der Angewandten.
Musik: Cupcake Marshall by Blue Dot Sessions - CC BY-NC 4.0
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12 Minuten
Über das Spiel Round the World with Nellie Bly” (USA, 1890) von Anna Gaya Nidzgorska
In dieser Diplomarbeit wird das Reisespiel Round the World with Nellie Bly (USA 1890) in den Blick genommen. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Gänsespiel”, dank dessen die Spieler*innen die aufsehenerregende Weltreise der Journalistin Nellie Bly nachvollziehen konnten. Bly trat ihre Reise alleine, ohne männliche Begleitung an. Darüber hinaus platzierte sie eine Wette, die als Herausforderung des patriarchalen Wertekanons angesehen wurde: Sie wollte die Welt in weniger als 80 Tagen, also schneller als Jules Vernes fiktiver Charakter Phileas Fogg umrunden.
Das Spiel sowie Blys Reisebericht und Biografie werden sodann im Kontext des damaligen Wandels des Frauenbildes betrachtet.
Betreuer: Ernst Strouhal
Die Arbeit zum Nachlesen finden Sie im Repositorium der Angewandten.
Musik: Cupcake Marshall by Blue Dot Sessions - CC BY-NC 4.0
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In dieser Diplomarbeit wird das Reisespiel Round the World with Nellie Bly (USA 1890) in den Blick genommen. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Gänsespiel”, dank dessen die Spieler*innen die aufsehenerregende Weltreise der Journalistin Nellie Bly nachvollziehen konnten. Bly trat ihre Reise alleine, ohne männliche Begleitung an. Darüber hinaus platzierte sie eine Wette, die als Herausforderung des patriarchalen Wertekanons angesehen wurde: Sie wollte die Welt in weniger als 80 Tagen, also schneller als Jules Vernes fiktiver Charakter Phileas Fogg umrunden.
Das Spiel sowie Blys Reisebericht und Biografie werden sodann im Kontext des damaligen Wandels des Frauenbildes betrachtet.
Betreuer: Ernst Strouhal
Die Arbeit zum Nachlesen finden Sie im Repositorium der Angewandten.
Musik: Cupcake Marshall by Blue Dot Sessions - CC BY-NC 4.0
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12 Minuten
von Sarah Lauß
Familie und Freizeit bilden die thematischen Schwerpunkte in privaten Filmaufnahmen. Was einen intimen Einblick in den lebensgeschichtlichen Alltag verspricht, erscheint oft als die Wiederholung des Immergleichen. Die Dissertation widmet sich der Analyse von österreichischen Amateurfilmen aus den 1920er- bis 1980er-Jahren, anhand derer die hier vorherrschenden Themen und Motive beobachtbar sowie medienspezifische Darstellungsweisen deutlich gemacht werden. Die Verdichtungen im amateurfilmspezifischen Bildrepertoire sollen als zentrale Typen vorgestellt und ein Beitrag zur Ikonografie des österreichischen Amateurfilms geleistet werden.
Betreuerin: Eva Kernbauer
Weiterführende Informationen zum DOC-Team Doing Amateur Film finden Sie auf der Website der Abteilung Kunstgeschichte.
Musik: Cupcake Marshall by Blue Dot Sessions - CC BY-NC 4.0
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Familie und Freizeit bilden die thematischen Schwerpunkte in privaten Filmaufnahmen. Was einen intimen Einblick in den lebensgeschichtlichen Alltag verspricht, erscheint oft als die Wiederholung des Immergleichen. Die Dissertation widmet sich der Analyse von österreichischen Amateurfilmen aus den 1920er- bis 1980er-Jahren, anhand derer die hier vorherrschenden Themen und Motive beobachtbar sowie medienspezifische Darstellungsweisen deutlich gemacht werden. Die Verdichtungen im amateurfilmspezifischen Bildrepertoire sollen als zentrale Typen vorgestellt und ein Beitrag zur Ikonografie des österreichischen Amateurfilms geleistet werden.
Betreuerin: Eva Kernbauer
Weiterführende Informationen zum DOC-Team Doing Amateur Film finden Sie auf der Website der Abteilung Kunstgeschichte.
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Channel Clayton—Mithören
Wissenschaftliche Abschlussarbeiten des Instituts für Kunstwissenschaften, Kunstpädagogik und Kunstvermittlung