Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Channel Clayton—Mithören Archiv

26 Episoden
10 Minuten
Eine projektbasierte Unterrichtsforschung von Junia Elisabeth Lahner

Die Masterarbeit beschäftigt sich mit der Wirkung haptischer Sensibilisierung im Kunstunterricht. Mittels einer empirischen Untersuchung in einer 4. Klasse (inkl. Blind/Kontrollgruppe) an einem Gymnasium in Wien soll herausgefunden werden, ob haptisch-orientierter Unterricht eine Auswirkung auf Wahrnehmung und bildnerische Gestaltung bei Schüler*innen hat. Weiters sollen Interviews erheben, wie mit haptischer Wahrnehmung im Unterricht umgegangen wird. Das Forschungsdesign entspricht einer mixed methods-Konzeption.

Betreuerin: Ruth Mateus-Berr

Die Arbeit zum Nachlesen finden Sie im Repositorium der Angewandten.

Musik: Cupcake Marshall by Blue Dot Sessions - CC BY-NC 4.0

zur Website dieser Episode
10 Minuten
Modelle der Überschreitung von Kunst im frühen russischen Konstruktivismus von Stefanie Kitzberger

Die Dissertation unternimmt eine kritische Auseinandersetzung mit dem Anspruch des russischen Konstruktivismus, das Verhältnis von Kunst und gesellschaftlicher Wirklichkeit radikal zu verändern. Dafür historisiere ich ein zentrales Axiom, das nicht nur von den Konstruktivistinnen geteilt wurde, sondern auch die kunsthistorische Forschung prägt: die Auffassung, dass eine fortschreitende Selbstreflexivität der Kunst zu deren direkter Teilhabe am gesellschaftlichen „Realen“ führe. Diesem Narrativ setze ich eine alternative Geschichte entgegen, in der die Komplexität und Widersprüchlichkeit der von den Konstruktivistinnen entwickelten Modelle zur Realisierung ihres Vorhabens beschrieben werden.

Betreuerin: Eva Kernbauer

Musik: Cupcake Marshall by Blue Dot Sessions - CC BY-NC 4.0

zur Website dieser Episode
12 Minuten
von Tanja Happel

Die Arbeit gibt Auskunft darüber, wie sich die kunstaktivistische Gruppe Zentrum für politische Schönheit (ZPS) formiert und inszeniert und welche Herangehensweisen in der Konzeption ihrer Aktionen angewendet werden. Das ZPS versteht sich als Organisation, die im Theaterkontext verortet ist. Vorwiegend wird ihre Aktion Flüchtlinge Fressen betrachtet. Im Fokus steht die Verzahnung von Realität und Fiktion, aber auch der Sprachgebrauch und Schönheitsbegriff des ZPS werden spezifiziert. Abschließend werden durch die Aktion entstandene politische Handlungsmöglichkeiten, aber auch mögliche Gefahren dargelegt.

Betreuerin: Eva Kernbauer

Die Arbeit zum Nachlesen finden Sie im Repositorium der Angewandten.

Musik: Cupcake Marshall by Blue Dot Sessions - CC BY-NC 4.0

zur Website dieser Episode
12 Minuten
Sozial Orientiertes Design im Fach Technisches und Textiles Werken von Lea Maria Jank

Aus den bisher getrennten Fächern Textiles Werken und Technisches Werken entsteht zukünftig in Österreich ein neues vereintes Werkfach, das sich nicht auf bestimmte Techniken und Materialien festlegen soll. Ausbildungen, Rahmenbedingungen und der neue Lehrplan werden in dieser Masterarbeit vorgestellt. Kern der Arbeit ist eine qualitative Unterrichtsforschung im Bereich Social Design – Design Thinking für dieses zukünftige Unterrichtsfach. Schülerinnen einer ersten Klasse designen für Seniorinnen eines Altersheims ein Werkstück. Diese Untersuchung wird mittels Forschungstagebuches dokumentiert und ausgewertet. Das allgemeine Ziel der Arbeit bezieht sich auch darauf, das neue Fach zu erforschen.

Betreuerin: Ruth Mateus Berr

Musik: Cupcake Marshall by Blue Dot Sessions - CC BY-NC 4.0

zur Website dieser Episode
9 Minuten
Eine Untersuchung der Potentiale der Druckgrafik für die Kunstpädagogik von Ella Wagner

Vier Druckgrafiken werden auf ihr Potential für die kunstpädagogische Arbeit untersucht. Aspekte von Handwerk, künstlerischer Strategie und Rezeption stehen dabei im Fokus, wobei technische, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen ebenso Berücksichtigung finden.Die Potentiale sind u.a.: Materialkontakt als Begreifen der Welt, das Erfahren/Erlernen handwerklicher Techniken und kooperatives Arbeiten, Experimentieren als Lernprozess, Druckgrafik in Bezug zur Nutzung heutiger digitaler Bildmedien und deren Wirkungsweisen. Die Arbeit bietet Anregungen für die theoretische und praktische Anwendung in der kunstpädagogischen Arbeit.

Betreuerin: Eva Maria Stadler

Die Arbeit zum Nachlesen finden Sie im Repositorium der Angewandten.

Musik: Cupcake Marshall by Blue Dot Sessions - CC BY-NC 4.0

zur Website dieser Episode
11 Minuten
Metaleptische Grenzüberschreitungen in den Superheldencomics von Grant Morrison von Moritz Mayer

In meiner Arbeit habe ich das Konzept von Metalepsis (Grenzüberschreitung zwischen zwei hierarchisch angeordneten Welten) im Medium Comic anhand der Superheldencomicreihe „The Multiversity“ von Grant Morrison untersucht. Zuerst habe ich die verschiedenen Formen von Metalepsis anhand von Theorien von Karin Kukkonen (aufsteigende, absteigende, rhetorische und ontologische Metalepsis) und Jeff Thoss (drei metaleptische Prototypen) definiert. Im Hauptteil meiner Arbeit analysiere ich metaleptische Vorfälle in Grant Morrisons Comicreihe „The Multiversity“, seine Zugänge und Interaktionen mit seinen fiktiven Welten.

Betreuerin: Renate Vergeiner

Die Arbeit zum Nachlesen finden Sie im Repositorium der Angewandten.

Musik: Cupcake Marshall by Blue Dot Sessions - CC BY-NC 4.0

zur Website dieser Episode
11 Minuten
Zur Funktion und Bedeutung von Tanzformen in der Clubkultur der Gegenwart von Laura Lang

Thema dieser Diplomarbeit sind Tanzformen, wie sie in Clubs zu elektronischer Tanzmusik praktiziert werden. Ausgehend von drei beispielhaften Clubereignissen wird versucht, Tanzformen zu beschreiben und ihre gesellschaftliche Relevanz zu untersuchen. Fragen, wie beispielsweise „worin besteht das Miteinander“, „worin das Einzelne im Tanz“ und „welches Verständnis von ‚Gemeinschaft‘ und ‚Individuum‘ zeichnet sich darin ab“, „in welcher Weise unterscheiden sich die Regeln, Ästhetiken und Hierarchien der Clubkultur von jenen der profanen Welt“ und „worin ähneln sie sich“, gaben Anstoß zu dieser Arbeit.

Betreuer: Ernst Strouhal

Die Arbeit zum Nachlesen finden Sie im Repositorium der Angewandten.

Musik: Cupcake Marshall by Blue Dot Sessions - CC BY-NC 4.0

zur Website dieser Episode
10 Minuten
Kontexte – Künstlerische Strategien – Widersprüche – Ausblicke von Cornelia Kolmann

Der Fokus dieser Diplomarbeit liegt auf der sozial-dialogischen Intervention (SDI) Nalpar Sites des Künstler*innenkollaborativ Dialogue. Diese künstlerische Arbeit weist aufgrund ihres engen Bezugs zum Kontext und ihrer Vielschichtigkeit einen hohen Grad an Komplexität auf.

Zur Analyse der von Dialogue verwendeten künstlerischen Strategien wurde das Modell „Verantwortung aus sozialer Verbundenheit“ von I. M. Young herangezogen, welches als Filter über den künstlerischen Prozess gelegt wurde. Darüber hinaus werden in dieser Diplomarbeit Widersprüche der besagten künstlerischen Strategien erläutert sowie Einschränkungen, Erkenntnisse und Fragen für künftige Forschungsvorhaben skizziert.

Betreuer: Ernst Strouhal und Florian Bettel

Die Arbeit zum Nachlesen finden Sie im Repositorium der Angewandten.

Musik: Cupcake Marshall by Blue Dot Sessions - CC BY-NC 4.0

zur Website dieser Episode
11 Minuten
Familien- und Männlichkeitskonstruktionen in der Diaspora von Perihan Keles

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Kinder und Jugendliche in der türkischen Diaspora in Österreich die Männlichkeitskonstruktionen der Mafia-Fernsehserie Çukur rezipieren. Der theoretische Teil behandelt den türkischen TV-Sektor, die Produktionsbedingungen in der Türkei und Konzepte der Männerforschung. Der empirische Teil analysiert acht Interviews mit Kindern und Jugendlichen über die Serie Çukur, die im Zeitraum Juni bis Juli 2019 geführt wurden. Die Untersuchung ergibt, dass Kinder und Jugendliche bestimmte Aspekte wie z.B. das Familienbild der Serie Çukur als eine symbolische Ressource begreifen.

Betreuer*innen: Edith Futscher und Florian Bettel

Die Arbeit zum Nachlesen finden Sie im Repositorium der Angewandten.

Musik: Cupcake Marshall by Blue Dot Sessions - CC BY-NC 4.0

zur Website dieser Episode
10 Minuten
Erforschung des verschwindenden Alltagsmediums Festnetztelefon in Österreich 1950–2010 von Barbara Kedl-Hecher

Das Telefonieren ist etablierte Kulturtechnik, das Festnetztelefon fixer Bestandteil kommunikativer Praktiken. In Österreich hat es fast 120 Jahre gedauert, bis alle Haushalte an das Telefonnetz angeschlossen waren – und innerhalb von nur knapp 20 Jahren hat es wieder massiv an Bedeutung verloren. Mit der Actor-Network-Theory wird untersucht, ob das Telefon als sozialer Akteur unser Handeln beeinflusst. Die interdisziplinäre Analyse von technischen, historischen, sozialen, ökonomischen, kulturellen und politischen Aspekten soll die Beziehung von Technologie und Gesellschaft erklären. Zentrales Thema ist der Strukturwandel der Öffentlichkeit nach Habermas, um das in der Kommunikationswissenschaft vernachlässigte Medium retrospektiv zu beleuchten.

Betreuer: Hubert Christian Ehalt

Musik: Cupcake Marshall by Blue Dot Sessions - CC BY-NC 4.0

zur Website dieser Episode
11 Minuten
Eine Betrachtung von Clelia Baumgartner

Die in der Magisterarbeit vorgenommene Analyse behandelt View-the performance (1997–98) und View-the Videofilms (1999), zwei Arbeiten der Künstlerin Adina Bar-On. Der Begriff des Romantischen wird in verschiedenen Konnotationen in ihren begriffsgeschichtlichen und historischen Kontexten behandelt. View wird als Einladung zum Romantisieren interpretiert. Bei der Betrachtung der zwei Werke werden Grenzverwischungen, Transformationen und Überwindungen auf verschiedenen Ebenen aufgedeckt – die mittels Intimität, Liebe, der Überwindung der Distanz und dem Bruch mit der Leinwand vollzogen werden.

Betreuerin: Eva Kernbauer

Die Arbeit zum Nachlesen finden Sie im Repositorium der Angewandten.

Musik: Cupcake Marshall by Blue Dot Sessions - CC BY-NC 4.0

zur Website dieser Episode
Channel Clayton—Mithören

Channel Clayton—Mithören

Wissenschaftliche Abschlussarbeiten des Instituts für Kunstwissenschaften, Kunstpädagogik und Kunstvermittlung