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Tierärztliche Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 03/07 Archiv

248 Episoden
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Getestet wurde die lokale Therapie von Gehörschäden durch Freizeitlärm mit einem Glukokortikoid (Dexamethason) und einem Mineralokortikoid (Fludrokortison) am Tiermodell Meerschweinchen. Hierfür wurden die Tiere entweder einer Beschallung von 2 x 2,5 Stunden Breitbandrauschen (115 dB), 2 x 2,5 Stunden Rockmusik (106 dB Mittelwert) oder aber einseitig 8 Schüssen (1/min, 10cm Abstand senkrecht zum Ohr) aus einer Kinderspielzeugpistole unterzogen. Die Quantifizierung der Gehörschäden erfolgte durch die Messung von DPOAEs und f-BERA in den Frequenzen 1.5, 2, 3, 4, 6, 8, 12 und 16 kHz. Die Messungen erfolgten vor der Beschallung sowie am Tag 1, 3, 7 und 21 nach der Beschallung (f-BERA) oder nur vor und am Tag 21 nach der Beschallung (DPOAEs). Haarzellverluste wurden am Tag 21 durch Anfertigung von Zytocochleogrammen bestimmt. Als Trägersubstanz der Medikamente fungierte eine osmotische Minipumpe mit angeschlossenem Katheter zur Rundfenstermembran, welche direkt nach der Beschallung einseitig implantiert und nach 7d wieder explantiert wurde. Die Ergebnisse zeigen in den Gruppen mit Breitbandrauschen und Rockmusik auf der operierten Seite zumeist keine Verbesserung der Hörschwelle, jedoch zeichnet sich auf der Gegenseite eine z.T. signifikante Verbesserung ab. Diese Tendenz ist bei Fludrocortison stärker ausgeprägt. Bei den Knalltraumata scheint Fludrokortison jedoch insbesondere auf der Gegenseite nachteilige Effekte auszuüben. Diese Ergebnisse lassen den Schluß zu, daß es zu einem Stoffaustausch zwischen rechtem und linkem Ohr kommt und der "Schreiner Effekt" existiert.
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Es wurden am neu bewerteten porcinen Nierenmodell mittels hochintensivem fokussierten Ultraschall mit verschiedenen HIFU Behandlungsgeräten Gewebeareale abladiert und die Effekte mittels histologischen Verfahren, Magnetresonanztherapie, Angiographie und einem Ultraschallphantom evaluiert. Es konnte gezeigt werden, dass es bei geeigneter Einstellung möglich ist klinisch relevante Gewebsvolumina zuverlässig, irreversibel zu zerstören.
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Early detection and elimination of cattle persistently infected (PI) with bovine viral diarrhoea virus (BVDV) is a key element for eradication programs. Testing dried skin biopsies derived from ear tagging might be useful for detection of BVDV in newborn calves. The aims of this study were the development of methods for antigen solubilization and RNA preparation, the investigation of the stability of these viral components and the comparison of the analytical sensitivity of different tests. Commercial antigen capture ELISAs for NS3, Erns and mixed antigens, a blocking ELISA for BVDV antibodies and two real time RT-PCR assays for 5’UTR were used as BVDV specific tests. Ear biopsies were collected from nine BVDV antibody free PI animals (infected with BVDV-I CR4043) after slaughter and from twelve PI calves (fetal infection with BVDV-I PT810) after euthanasia at the age of 5-13 days in the time of colostral antibodies. For solubilization of the BVDV antigens the detergents dodecyl sulfate, sodium deoxycholate and EMPIGEN were inappropriate. Out of the suitable detergents (CHAPS, Triton X100, Nonidet P-40, Tween 20, n-Octyl-ß-D-glucopyranoside and Digitonin) Triton X100 in a concentration of 1% was chosen for antigen solubilization. Best RNA yield was obtained using a mixer mill and a guanidine thiocyanate containing buffer, followed by RNA isolation with Qiagen RNeasy kits (Fibrous Tissue Mini Kit and Lipid Tissue Mini Kit). RNA isolation kits provided by Roche were less efficient. NS3-ELISAs were of low analytical sensitivity for ear biopsies, maternal antibodies led to negative results. In addition NS3 epitopes are very heat sensitive. In contrast Erns-ELISAs showed high analytical sensitivity. Samples of PI animals without maternal antibodies gave mean titers above 30. Maternal antibodies had limited effects. In samples of nine PI animals with colostral antibodies the lowest titer was 13. Relevant temperatures by sample drying and storage led to minor titer reductions. The real time RT-PCR resulted in a sensitivity more than 104 fold over the detection limit, even in calves in the time of neutralizing antibodies. Bacterial or fecal contamination before sample drying had no relevant influence on the stability of Erns and 5’UTR RNA. Erns-ELISAs and real time RT-PCR seem to be suitable for detecting BVDV in dried ear notch samples of PI animals. Before appliance in BVDV eradication programs, the diagnostic sensitivity and specificity of tests using ear biopsies have to be evaluated by studies in the field with an adequate number of samples and an appropriate monitoring.
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In dieser Studie wurden Untersuchungen zu einer tierfreundlichen Wasserversorgung von Pekingmastenten unter hygienischen Aspekten durchgeführt. Insgesamt fanden fünf Versuchsdurchgänge statt. In den Versuchsdurchgängen I, II und V waren die Cherry-Valley-Pekingenten in sechs Abteilen zu je 192 Tieren untergebracht; in Versuchsdurchgang III und IV waren es 226 Tiere pro Abteil. In den Versuchsdurchgängen II, III und IV konnten die Tiere zusätzlich zum Stall einen überdachten Außenbereich nutzen. Da sich durch den Außenbereich die Gesamtnutzungsfläche vergrößerte, wurden in Versuchsdurchgang III und IV mehr Tiere (226) pro Abteil eingestallt. Die Mastdauer betrug 44 bis 47 Tage. In diesen fünf Versuchsdurchgängen stand vor allem die Erprobung von offenen Tränken in Form von Rundtränken, sowie der Einbau von Duschen als Badeersatzmöglichkeit, im Vordergrund. Die Duschen kamen nur in den Versuchsdurchgängen I und IV zum Einsatz. In allen Versuchsdurchgängen wurden Nippeltränken und Rundtränken als Tränkevarianten verwendet. Um bei den Rundtränken den Wasserverbrauch und die Tränkewasserhygiene zu optimieren, wurde die Anzahl der Rundtränken ebenso variiert wie auch ihre zeitliche Verfügbarkeit. Es wurden in jedem Versuchsdurchgang zu Mastbeginn (28.- 30. Masttag) und zu Mastende (41.- 45. Masttag) aus den angebotenen Tränkevarianten Wasserproben entnommen und diese mikrobiologisch auf Gesamtkeimzahl, Enterobacteriaceae-Gehalte, sowie zusätzlich noch qualitativ auf Salmonellen untersucht. Außerdem erfolgten Blutentnahmen zur Bestimmung des IgY-Gehaltes im Plasma, sowie Messungen zur Bestimmung des Ammoniakgehaltes im Stall. Es wurden bei der quantitativen Bestimmung der durchschnittlichen Gesamtkeimzahlen sowie der durchschnittlichen Enterobacteriaceae-Gehalte für die jeweiligen Tränkewasser-Proben zu Mastbeginn höhere Werte gemessen als zu Mastende. Betrachtet man die Medianwerte der Gesamtkeimgehalte, so lagen diese an den Nippeltränken zwischen 165.000 KbE/ml und 980.000 KbE/ml zu Mastanfang und zwischen 260.000 KbE/ml und 705.000 KbE/ml zu Mastende. An den Rundtränken hingegen bewegten sich die medianen Werte zu Beginn der Mast zwischen 415.000 KbE/ml und 16.800.000 KbE/ml und am Ende der Mast zwischen 72.500 KbE/ml und 3.075.000 KbE/ml. Viele der untersuchten Tränkewasser-Proben waren frei von Enterobacteriaceae, die medianen Werte derjenigen Proben, in denen Enterobacteriaceae nachgewiesen werden konnten, lagen zwischen 25.000 KbE/ml und 75.000 KbE/ml. Bei der qualitativen Untersuchung des Tränkewassers auf Salmonellen konnten sowohl aus den Tränkewasserproben der Nippeltränken, als auch aus den Proben der Rundtränken, Salmonellen isoliert werden. Hierbei stellte S.Indiana das am häufigsten isolierte Serovar dar. Die gemessenen durchschnittlichen Schadgaskonzentrationen lagen zu Mastbeginn an den Nippeltränken bei 10,10 ppm, an den Duschen bei 9,40 ppm und an den Rundtränken bei 6,82 ppm. Gegen Mastende erhöhten sich die Werte an den Nippeltränken auf 10,99 ppm, an den Duschen auf 10,90 ppm und an den Rundtränken auf 7,14 ppm. Die durchschnittlichen IgY-Gehalte im Blutplasma betrugen zu Mastbeginn zwischen 5,66 mg/ml und 12,45 mg/ml, zu Mastende lagen sie durchschnittlich zwischen 9,92 mg/ml und 18,11 mg/ml. Tendenziell zeigte sich im Blutplasma mit zunehmenden Alter der Tiere eine Erhöhung der IgY-Werte. Die Mortalität lag in allen fünf Versuchsdurchgängen unter 5 %. Aus hygienischer Sicht kann festgestellt werden, dass offene Tränken in Form von Rundtränken, die zeitlich begrenzt angeboten und regelmäßig gereinigt werden, sich als Alternative zu Nippeltränken anbieten, da sich die Keimbelastung der Tiere bei unterschiedlichen Tränkevarianten nicht wesentlich unterschied und keine negativen Einflüsse der Rundtränken auf die Tiergesundheit festgestellt werden konnten.
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B. cereus, ein sporenbildendes, gram-positives Stäbchen, stellt aufgrund der Hitzeresistenz, der Kältetoleranz und dem Toxinbildungsvermögen ein Problem in der Lebensmitteltechnologie und –hygiene dar. Er wird häufig in geringen Keimzahlen nachgewiesen und ist bei erhitzten Produkten meist der einzige pathogene Keim, der sich insbesondere bei falschem Umgang mit dem Lebensmittel gut vermehren kann. B. cereus ist in der Lage zwei verschiedene Formen von Lebensmittelvergiftungen auszulösen. Die emetische Form wird durch ein ringförmiges Dodekadepsipeptid (Cereulid) verursacht, welches präformiert im Lebensmittel vorliegt. Das zweite Krankheitsbild mit dem Leitsymptom Durchfall wird durch Enterotoxinkomplexe (HBL, Nhe) ausgelöst. Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Vorkommen von B. cereus in stärkehaltigen Produkten wie Reis und Nudeln, die oft an durch B. cereus verursachten Lebensmittelvergiftungen beteiligt waren. Des Weiteren wurden Produkte aus der Lebensmittelgruppe „Babynahrung“ sowie Convenience Food-Produkte untersucht. Nach Untersuchung von 203 Lebensmittelproben aus dem Einzelhandel konnte gezeigt werden, dass die untersuchten Produkte häufig mit B. cereus kontaminiert waren. Insbesondere bei Reis (n = 82) und Nudeln (n = 49) konnten sehr hohe Kontaminations-frequenzen von 88 % bzw. 92 % festgestellt werden. Allerdings erwiesen sich die meisten Produkte nur als sehr geringgradig kontaminiert. So wurden lediglich in 33 Fällen Keimzahlen zwischen 10 und 100 Keimen/g detektiert und nur in acht Fällen waren über 100 Keime/g in den Lebensmittelproben enthalten. Der Maximalwert lag bei 300 Keimen/g. Nach den vorliegenden Ergebnissen ist für die untersuchten Produkte bei unmittelbarem Verzehr das Verbraucherrisiko als gering einzustufen. So wurde zwar in bis zu 92 % der Proben (Nudeln) B. cereus gefunden, allerdings in Mengen, die üblicherweise keine Erkrankung hervorrufen. Lediglich in drei Proben wurden Stämme mit emetischen Toxinbildungsvermögen nachgewiesen. Generell ist auf den richtigen Umgang mit den Lebensmitteln zu achten, da eine Keimvermehrung, die letztendlich zu einer Lebensmittelvergiftung führen kann, bereits bei Raumtemperatur stattfindet.
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Trotz des Einsatzes verschiedenster sehr potenter Antibiotika und Antiphlogistika in Verbindung mit einer ausgereiften Intensivmedizinischen Betreuung ist die Sepsis sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin heute immer noch eine der häufigsten Todesursachen. Die Immunpathogenese der Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine systemische Entzündungsreaktion, hervorgerufen durch eine frühe Sekretion des Zytokins Tumor Nekrose Faktor alpha (TNFα). Im Vergleich zu TNFα gilt dagegen das erst kürzlich entdeckte Zytokin High Mobility Group Box 1 (HMGB1) als später proinflammatorischer Faktor. Um nun die Rolle dieser beiden Zytokine in der caninen Sepsis näher zu untersuchen, wurden neue sensitive Nachweismethoden etabliert und zusätzlich zwei bereits kommerziell erhältliche Substanzen aus der Humanmedizin zur Neutralisation von caninem TNFα in vitro getestet. Anhand bereits publizierter Sequenzen und mit Hilfe der Ensembl Datenbank konnten per PCR die Sequenzen für canines TNFα, TNFR1 (P60), HMGB1 und dessen Rezeptor RAGE kloniert und die Proteine rekombinant exprimiert werden. Die Bioaktivität und die Konzentration des rcanTNFα wurden in einem Zytotoxizitäts Assay mit der Zelllinie WEHI164 getestet. Die Bioaktivität des P60-Fc Fusionsproteins wurde durch seine neutralisierende Wirkung auf das zytotoxische rcanTNFα im gleichen Assay nachgewiesen. Mit Hilfe des P60-Fc Fusionsproteins und einem kommerziellen biotinylierten Ziege-anti-Hund TNFα Antikörper konnte ein entsprechender sensitiver ELISA aufgebaut werden. Gleichzeitig wurden ebenfalls im WEHI-Bioassay die zwei humanen anti-TNFα Therapeutika Infliximab und Ethanercept auf ihre Eigenschaft zur Bindung und Neutralisation von caninem TNFα hin getestet Nur Ethanercept konnte dabei das Zytokin binden und neutralisieren. Anschließend wurden Plasmaproben von 79 klinisch an Sepsis erkrankten Hunden analysiert und im TNFα ELISA quantifiziert. Keine der untersuchten Proben wies dabei jedoch einen erhöhten Spiegel an TNFα im Plasma auf. Aus diesem Grund wurden nun auch mit Hilfe zweier polyklonaler Seren gegen rcanHMGB1 und gegen eine spezifische Peptidsequenz des Zytokins ein Western Blot Verfahren und ein Capture ELISA für die Messung von HMGB1 aufgebaut. HMGB1 konnte dabei allerdings sowohl bei gesunden als auch bei sepsiskranken Hunden in vergleichbaren Mengen nachgewiesen werden.
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In vivo analysis of the cellular and molecular mechanisms in arterial and venous thrombosis in a mouse model The detailed molecular and cellular mechanisms that lead to arterial and venous thrombosis and trigger heart attack and stroke, as well as pulmonary emboli in the case of venous thrombosis, are not yet fully understood. Therefore in the present study, arterial as well as venous thrombi were created in a mouse model in order to analyse the cellular and molecular processes that contribute to arterial and venous thrombosis in vivo. Two thrombosis mouse models (one arterial and one venous) were established. In contrast to existing models, these models include the diverse formation of arterial (endothelial damage) and venous thrombi (stasis with intact endothelium). In addition to histological and electron microscopic analyses intravital microscopy was performed in order to analyse the cellular and molecular phenomena in venous and arterial thrombosis. Wild type animals (C57BL/6J) were compared to genetically modified animals in order to determine the impact of platelets, leukocytes, fibrin and microparticles in both forms of thrombosis. Mice with defective platelet adhesion/aggregation (glycoprotein [GP]IIb-/-) as well as defective leukocyte adhesion (P-Selectin-/-) were used. In addition to investigate the role of the coagulation cascade protein “tissue factor” (TF), the primary initiator of the coagulation cascade, we took advantage of “TF” deficient mice (Low TF, HCV 100). By means of these newly established models, we showed that in arterial thrombosis platelets adhere rapidly, whereas few leukocytes are recruited into the thrombus. In contrast leukocyte adhesion is the prominent initial phenomena in venous thrombosis. The loss of platelet P-Selectin in arterial thrombosis reduced the stability of the thrombus, but had no effect on platelet adhesion and aggregation per se. In contrast the loss of GPIIb led to a complete lack of platelet adhesion and aggregation in arterial thrombosis. In venous thrombosis, P-Selectin-/- mice showed a massive reduction in leukocyte accumulation. The reduced leukocyte adhesion was accompanied by a reduction of the thrombus size 48 hours after stasis. However platelets also appear to contribute to venous thrombosis. While, initially very few platelets adhered to the endothelial cell layer, the loss of GPIIb did reduce thrombus size. Besides cellular mechanisms, the expression of “TF” is essential for venous thrombosis. Accordingly, low TF mice showed a dramatically reduced thrombus size, whereas neither platelet adhesion nor leukocyte adhesion initially is affected by the “TF” defect. Altogether, platelets appear to be the major trigger of arterial thrombosis, whereas venous thrombosis strictly requires the contribution of leukocytes. Together the present study for the first time strikingly points out the diverse cellular and molecular mechanisms that contribute to arterial and venous thrombosis in vivo. Consequently distinct new future strategies for prevention and therapy of both arterial and venous thrombosis are suggested.
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Inhalt dieser Arbeit sind die Fettgehaltsmessungen zweier Röntgenabsorptionsmessgeräte verschiedener Hersteller unter Verwendung eines „Variable Composition Phantoms“ (VCP) in der Kombination mit einem Wirbelsäulenphantom. Im Rahmen dieser Messungen kamen das GE Lunar DPX-IQ des Lehr- und Versuchsgutes der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie das Norland XR26 des Forschungsinstitutes für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere (FBN) in Dummerstorf zum Einsatz. Das Ziel der Arbeit war die Eröffnung der Möglichkeit des Vergleiches von Fettgehaltsmessungen zweier DXA-Geräte unterschiedlicher Hersteller. Dies erfolgte durch die Erfassung der Messgenauigkeit und Präzision der Einzelgeräte durch den Vergleich mit dem angegebenen, standardisierten Fettgehalt des Phantoms. Außerdem wurde die Variation der Ergebnisse durch die Verknüpfung des VCP mit dem Wirbelsäulenphantom beim GE Lunar DPX-IQ und damit die Zweckmäßigkeit der eingesetzten Phantomkombination untersucht. Ferner sollte festgestellt werden, ob eine statistische Signifikanz zwischen den Abweichungen beider Röntgenabsorptionsmessgeräte vorliegt. Bei den Untersuchungen wurde als Versuchsobjekt ein Bio-Imaging-VCP, bestehend aus 4 Acrylblöcken mit dünnen Auflagen aus Acryl und Vinyl und einem Aluminiumkopf verwandt. Durch die Kombination der Acrylblöcke mit den dünnen Auflagen können drei verschiedene Weichgewebekompositionen (Herstellerangabe 8,3 [%-Fett], 22,3[%-Fett], 43,5[%-Fett]) simuliert werden. Die Versuchsmessungen wurden durch die Verknüpfung des VCP mit einem Wirbelsäulenphantom des Herstellers GE Lunar, welches den typischen Bereich der Größe und Dichte einer menschlichen Wirbelsäule imitiert, erweitert. Bei diesem Versuch wurde die beschriebene Phantom-Kombination unter geeigneter Positionierung mit beiden DXA-Geräten eingescant und entsprechend analysiert. Die Versuchsreihen wurden jeweils in den verschiedenen Scanmodi der Röntgenabsorptionsmessgeräte durchgeführt. Während beim Norland XR26 ausschließlich unter Einbeziehung des Wirbelsäulenphantoms gearbeitet wurde, kam das VCP beim GE Lunar DPX-IQ auch ohne Wirbelsäulenphantom zum Einsatz. Die Messergebnisse wurden gemäß der eingestellten Fettkonfiguration des VCP und des gewählten Scanmodus der DXA-Geräte nach ihrer Genauigkeit und Präzision ausgewertet. Beim GE Lunar DPX-IQ wurden sowohl mit als auch ohne Wirbelsäulenphantom genaue und präzise Messergebnisse ermittelt. Angesichts der unter anderem in der vorliegenden Arbeit ermittelten Messergebnisse des VCP beim GE Lunar DPX-IQ eignet sich das VCP daher für die Kalibrierung des Fettgehaltes bei DXA-Geräten dieser Art. Allerdings existieren große Abweichungen von der Herstellerangabe der Messergebnisse des VCP mit dem „Kleintiermodus“ des GE Lunar DPX-IQ (maximal 51,7 [%-Fett]). Ausgehend von diesen Messergebnissen der vorliegenden Studie erscheint die Anwendung der Kleintiersoftware beim GE Lunar DPX-IQ als nicht geeignet. Die größte Präzision wurde in der Kombination des VCP mit dem Wirbelsäulenphantom beim GE Lunar DPX-IQ mit den Scanmodi „Adult normal“ sowie „Pediatric large“ erzielt (maximale Standardabweichung 0,51). Aufgrund der Beeinflussung der Genauigkeit und Präzision der Fettgehaltsmessung durch den gewählten Scanmodus, ist dieser beim Vergleich von Messergebnissen zu beachten, bzw. bei Langzeitstudien die oben genannten Scanmodi mit der größten Präzision beim GE Lunar DPX-IQ zu verwenden. Die Kombination aus VCP und Wirbelsäulenphantom ist auch beim Norland XR26 einsetzbar. Denn mit der Phantom-Kombination wurden beim Norland XR26 ebenso genaue und präzise Messergebnisse erzielt. Da beim Norland XR26 der Forschungsmodus mit hoher Auflösung und geringer Scangeschwindigkeit die präzisesten Messergebnisse (maximale Standardabweichung 0,32) erbrachte, ist diese Geräteeinstellung für wiederholte Messungen sinnvoll. Weiterhin wurde der Einfluss des Wirbelsäulenphantoms als Knochenäquivalent auf die Fettgehaltsmessung beim GE Lunar DPX-IQ analysiert. Das Wirbelsäulenphantom führte zu einer erwarteten Reduktion des gemessenen Fettgehaltes. Diese wird durch eine Parallelverschiebung der Regressionsgeraden unter Verwendung des Wirbelsäulenphantoms gegenüber den Geraden ohne Knochenäquivalent ersichtlich. Mittels t-Test konnte zumindest teilweise eine signifikante Differenz zum Niveau α = 0,05 zwischen den Mittelwerten der Messergebnisse mit und ohne Wirbelsäulenphantom nachgewiesen werden. Daher erscheint die im vorliegenden Versuch eingesetzte Kombination zwischen einem VCP und einem Wirbelsäulenphantom zweckmäßig, denn das hinzugefügte Knochenäquivalent beeinflusste teilweise signifikant die Weichgewebeergebnisse. Darüber hinaus wurden bei beiden DXA-Geräten mit der hier verwendeten Phantomkombination sinnvolle Messergebnisse erzielt. Des Weiteren wurde mittels Regressionsanalyse eine vergleichende Betrachtung der Versuchsreihen beider Messgeräte durchgeführt. Es wurden vor allem die in beiden Instituten maßgeblich genutzten Scanmodi der Geräte miteinander verglichen. Eine direkte Übertragung von Messergebnissen zwischen beiden DXA-Geräten ist ausschließlich bei einem geringen Fettgehalt zwischen den Scanmodi „Pediatric large“ (GE Lunar) und „Ganzkörper“ (Norland) möglich. Ferner wurden für beide DXA-Geräte unterschiedliche Kurvenanstiege der Regressionsgeraden ermittelt. Mit dem Student t-Test konnte zum Teil eine signifikante Differenz (Signifikanzniveau α = 0,05) zwischen vergleichbaren Scanmodi beider DXA-Geräte nachgewiesen werden. Angesichts dieser Geräteabweichungen ist ein direkter Vergleich von Messergebnissen zwischen den eingesetzten DXA-Scannern der Hersteller GE Lunar und Norland nicht möglich. Aus diesem Grunde sind gerade beim Vergleich von Messungen mit hohem Fettgehalt die in der vorliegenden Arbeit ermittelten Korrekturfaktoren erforderlich. Durch diese Faktoren wird die Möglichkeit eröffnet, Fettgehaltsmessungen zweier DXA-Geräte unterschiedlicher Hersteller (GE Lunar und Norland) miteinander zu vergleichen. Dennoch müsste in weiterführenden Untersuchungen geklärt werden, inwieweit sich die mit der Phantomkombination bestimmten Regressionsgeraden für den Abgleich von Fettgehaltsmessungen zwischen dem GE Lunar DPX-IQ und dem Norland XR26 durch die homogene Weichgewebeverteilung von In-vivo-Messungen unterscheiden.
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The aim of this observational study was to identify performance parameters, which can be used to predict market weight of a batch of pigs on commercial farms. For that purpose, we obtained weekly retro- and prospective production records from three New Zealand pig farms. The observation periods on farms A, B, and C were 140, 127 and 90 weeks, respectively. As we expected the data to be autocorrelated, we used two modelling approaches for multivariable analysis: An autoregressive (AR) model and an ordinary least squares (OLS) regression model (‘naive approach’). Analyses were performed separately for each farm. Using an AR-model, we identified four production parameters (weaning age, two sample weights and days to market) across the three farms that were effective in predicting market weight with accuracies greater than 70%. All AR-models yielded stationary and normally distributed residuals. In contrast, residuals of the OLS-models showed remaining autocorrelation on farms B and C indicating biased model estimates. Using an AR-model also has the advantage that immediate future observations can be forecasted. This is particularly useful as all predictor variables (apart from ‘Days to market’) could be obtained a month prior to marketing on all farms.
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Im ersten Teil der Studie wurden alle Katzen, welche in der chirurgischen und medizinischen Tierklinik von 1990 bzw. 1997 bis 2004, wegen Harnabsatzproblemen vorgestellt wurden, erfasst. Patientenbesitzer wurden anhand eines Fragebogens über Anamnese, Therapie und Krankheitsverlauf befragt und dieser wurde ausgewertet. Im zweiten Teil der Studie wurde der Krankheitsverlauf und der Therapieerfolg bei 20 Katern, welche in der chirurgischen Tierklinik an einer perinealen Urethrostomie operiert wurden, mittels Ultraschall überwacht.
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Die equine rezidivierende Uveitis (ERU) ist die häufigste Augenerkrankung bei Equiden. Die pathogenetischen Mechanismen, die den rezidivierenden immunologisch-inflammatorischen Reaktionen und der Schädigung intraokularer Strukturen zu Grunde liegen, sind weitgehend unerforscht. Ziel dieser Arbeit war es, durch die Kombination von zweidimensionaler Gelelektrophorese und massenspektrometrischen Untersuchungen, die Proteinexpression in den Glaskörpern gesunder und an ERU erkrankter Pferde zu analysieren und durch die Identifizierung differenziell exprimierter Proteine, Hinweise auf Mechanismen zu erhalten, die bei der Pathogenese der ERU von Bedeutung sind. Dabei wurde Material verwendet, das bei der therapeutischen Pars-plana-Vitrektomie chirurgisch entfernt wird, was zu einer Reduktion weiterer Schübe führt. Deutliche Unterschiede zwischen gesunden und uveitischen Augen zeigten sich bereits in einer signifikant erhöhten Proteinkonzentration der Glaskörper uveitischer Pferde (3,67 µg/µl ± 2,28 µg/µl bei ERU im Vergleich zu 0,15 µg/µl ± 0,05 µg/µl bei gesunden). Die nach zweidimensionaler Gelelektrophorese des Glaskörpermaterials erhaltenen Proteinmuster der Glaskörper gesunder Augen waren sehr homogen. Ebenso zeigten die Proteinmuster der uveitischen Glaskörper untereinander nur geringe individuelle Unterschiede. Deutliche Unterschiede in der Proteinexpression waren jedoch beim Vergleich von Glaskörpern gesunder und uveitischer Augen festzustellen. Nach massenspektrometrischer Analyse der zweidimensional aufgetrennten Proteine wurden insgesamt elf differenziell exprimierte Proteine identifiziert. Hiervon waren in den Glaskörpern uveitischer Pferde, im Vergleich zu gesunden, sechs Proteine (Albumin, Gamma-Immunglobulin, Komplement C3, Apolipoprotein-AI, Carboxylesterase D1 und Histone deacetylase complex subunit SAP18) höher und fünf Proteine (Plasma Retinol-bindendes Protein, Prostaglandin-H2 D-isomerase, Dickkopf-related protein 3, Secreted frizzled-related protein 2 und Pigment epithelium-derived factor) niedriger exprimiert. Diese differenziell exprimierten Proteine sind im Zusammenhang mit der Blut-Retina-Schranke, mit Immunantworten und der Modulation des Wnt-Signalweges von Bedeutung. Interessant ist insbesondere eine mögliche Beteiligung des Wnt-Signalweges bei der ERU. Dieser wurde im Zusammenhang mit Uveitiden bisher nicht beschrieben. Die signifikant reduzierte Expression konnte für sFRP-2 und PEDF darüber hinaus direkt im retinalen Gewebe gezeigt werden. Dabei konnte zusätzlich ein Zusammenhang zwischen niedrigem PEDF und auftretender VEGF-Expression in der Netzhaut nachgewiesen werden. Die Proteomanalyse hat sich somit als geeignetes Instrument bei der Identifizierung neuer, möglicherweise bei der Pathogenese der ERU relevanter, Proteine und biologischer Signalwege erwiesen.
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In the present study 86 snakes (31 pythons, 32 colubrids and 23 boas) were analysed - 21 different species of various ages with a body weight ranging from 3 g to 4,900 g. During necropsy, biometrical measurements of bodies and internal organs (liver, kidney, heart and gastrointestinal tract), were performed by means of standardized protocols. Thereafter 69 livers, as well as skin and vertebral bones of 11 snakes were separated. The following parameters of body, liver, skin and bones were examined by Weende analysis: dry matter (DM), crude ash, crude fat and crude protein. Body fat was determined by gas chromatography; bone density by hydrostatic balance; calcium, sodium and potassium by means of flame photometry; spectralphotometry was used for phosphorus analysis; copper, zinc, magnesium and iron were determined by atomic absorption spectrometry (AAS) and selenium by graphite tubing technology in the AAS. The average percentage of the gastrointestinal tract was 6 % of the body weight (BW) with an age-related decreasing tendency. Its average length was 98 % of the body length, resp. 218 % of the snout-cloaca-length. The liver amounted to 3 % of the body weight. DM content of the complete body averaged 27 % oS DM, increasing with age in colubrids and pythons. Dry matter consisted of 62 % crude protein, 18 % crude ash and 17 % crude fat. For the following parameters, except calcium and phosphorus, no correlations were shown between age and species. There was a considerable increase of calcium from juvenil to adult colubrids. With an average of 15 g calcium/kg DM in the whole body, the calcium content in snakes corresponds to the calcium content in small rodents. The phosphorus concentration in the whole body was extraordinary high. With an average of 50 g/kg DM colubrids showed a higher value than giant snakes with 34 g/kg DM. The calcium-phosphorus-ratio in the whole body of 0.4 was inverted in contrast to many other species, in the bones it was 2.5. Additionally, the examined snakes were characterised by a very high bone density of 1.5 g/cm³. The average concentrations of potassium (10 g/kg DM), sodium (8.4 g/kg DM) and magnesium (1,800 g/kg DM) did not differ considerably from most other species. Iron, zinc and copper, however, showed high concentrations in the whole body. The remarkably high content of iron had an average of 1,869 mg/kg DM in the whole body and 2,081 mg/kg DM in liver. Zinc revealed a content of 255 mg/kg DM in the whole body and 115 mg/kg DM in liver. Copper showed a content of 27 mg/kg DM and 28 mg/kg DM in liver. The selenium concentrations in the rest of the body were 174 µg/kg DM and 254 µg/kg DM in the skin.
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Impaired fertility in transgenic mice overexpressing Betacellulin Peptide growth factors regulate many cellular functions by autocrine, paracrine, juxtacrine or endocrine mechanisms. The epidermal growth factor (EGF)-like peptides are emerging as major players in regulating different aspects of animal and human physiology and pathology. The EGF family elicits essential actions in reproduction. For instance, different Egfr ligands have been shown to be involved in oocyte maturation and ovulation, preimplantational embryonic development, and implantation. Btc, a member of the Egf family, was initially isolated from a mouse insulinoma cell line, and it is expressed in a wide range of tissues in the mouse, with particularly high levels in the heart, lung, liver, kidney, pancreas, small intestine, colon, testis, ovary and uterus. Btc was identified as one of the Egfr ligands expressed in the mouse uterus exclusively at the time of implantation and can also participate as a mediator of luteinizing hormone (LH), prostaglandins (PGs) and progesterone receptor (PGR). Mice lacking Btc are viable, fertile and show no overt phenotype, but transgenic mice overexpressing Btc exhibit a whole array of phenotypical alterations. In the present study, Btc transgenic mice were employed to study the effects of increased growth factor levels in female and male reproduction. The observation of relatively ineffective matings involving transgenic females (non-productive matings and reduced litter size) during routine breeding led us to functionally evaluate the different stages of the reproductive process. The reduced fertility of Btc transgenic females could be attributed to one or more reproductive dysfunctions, such as a decreased ovulation, fertilization or implantation. Therefore, we have studied different aspects of Btc transgenic female’s and male’s reproduction, including puberty initiation, ovulation, in vivo and in vitro oocyte maturation, sperm parameters, in vivo and in vitro fertilization, and implantation in order to uncover the reason for their reduced fertility. Successive matings of Btc transgenic males and females mice with wild-type mice revealed a decrease in litter size as compared with litters produced by control matings. However, the interval to the first litter was not significantly different between groups. Litter size development showed a significant difference between Btc transgenic females and controls females. The onset of puberty occurred essentially at the same age in transgenic and non-transgenic females. The implantation of the Btc transgenic mice was delayed, but this was not the reason for the litter size reduction, because the mean number of total embryos either attached or recovered from the uterus of transgenic females was already markedly reduced when compared to the number of embryos present in the uterus of control females. For this reason, the explanation must be found in processes taking place before implantation (ovulation or fertilization). We evaluated the number of ovulated oocytes and observed that this parameter did not differ between the two genotypes, however, we observed a statistically significant reduction in the percentage of fertilized oocytes in transgenic as compared to control females, identifying the reason for the reduction in the litter size. Next, we carried out in vitro maturation of oocytes. The timing of nuclear maturation differed between transgenic and control oocytes. Therefore, we decided to evaluate the in vitro fertilization rate, which turned out to be impaired in the transgenic group. The expression pattern at the cellular level, studied by immunohistochemistry, revealed a high expression of Btc in the transgenic cumulus cells, which could be an explanation for the altered in vivo and in vitro fertilization. Although the fertility of Btc transgenic males appears to be impaired, these animals do not display evident alterations in sperm production. This study provides evidence that Btc overexpression does not negatively affect spermatogenesis, sperm motility, progression and concentration values. Future studies are needed to clarify whether the altered fertilization is in fact caused by the high expression of Btc in the transgenic cumulus cells. Furthermore, experiments involving the overexpression of a non-sheddable form of Btc are underway and will help to clarify the actions of precursor (membrane-bound) versus mature Egfr ligands during oocyte maturation and fertilization.