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Museum am Sofa Archiv

228 Episoden
7 Minuten
Es gibt so Momente, da überfällt einen der Wunsch, das Leben komplett umzukrempeln. Oder der Gedanke, beruflich nochmal umzusatteln. So jedenfalls muss es dem Wiener Unternehmer und Kupferstecher Blasius Wilhelm Höfel gegangen sein, als er vor ungefähr 170 Jahren in Salzburg den sogenannten Flederbachhof erwarb. Was das aber mit dem Bau des Bahnhofs und der Entwicklung des Tourismus in Salzburg zu tun hat, erfahren Sie in der neuen Folge von Museum am Sofa. Unser Literatur & Lesetipp zur heutigen Folge: Gerhard Plasser: Briefe von Blasius Höfel, in: Kunstwerk des Monats, 34, Blatt 402, Salzburg 2021.
8 Minuten
Wer wollte als kleines Kind nicht Feuerwehrmann oder -frau werden? Heute greifen wir ganz selbstverständlich bei einem Brand zum Telefon und wählen die 122. Doch was tun, wenn׳s brennt und es keine Feuerwehr gibt, so wie beim Salzburger Stadtbrand von 1818? Literatur & Lesetipp zu dieser Folge: Erich Marx, Peter Husty, Peter F. Kramml (Hgg.): „Die Flammen lodern wütend“. Der große Stadtbrand in Salzburg 1818, Salzburg 2018 (= Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 49; Salzburger Studien, Forschungen zu Geschichte, Kunst & Kultur 17).
8 Minuten
In einer Reihe mit Naturkatastrophen, Teuerungen oder Pestepidemien stehend, begleiteten scheinbar unvermeidbare Brandkatastrophen die Menschen. Doch was löste all diese Brände in der Vergangenheit aus? Und was unternahm man, damit es erst gar nicht so schlimm kommen möge? Unser Literatur & Lesetipp zu dieser Folge: Lang, Johannes: „Daselbs verprunnen vil menschen.“. Das Phänomen Stadtbrand im regionalen Vergleich, in: Erich Marx, Peter Husty, Peter F. Kramml (Hgg.): „Die Flammen lodern wütend“. Der große Stadtbrand in Salzburg 1818, Salzburg 2018 (= Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 49; Salzburger Studien, Forschungen zu Geschichte, Kunst & Kultur 17), S. 22–44.
8 Minuten
Fett oder Öl kann sich auf weit mehr als hundert Grad erhitzen. Gießt man Wasser dazu, verdampft dieses schlagartig – es kommt zu einer sogenannten Fettexplosion. Die durch den Wasserdampf mitgerissenen Fetttröpfchen verbreiten sich brennend und können sogar durch einen Kamin auf das Dach gelangen. So geschah es jedenfalls vor gut 200 Jahren in einer Küche in der Stadt Salzburg. Was folgte, war eine der schwersten Brandkatastrophen in der Geschichte von Stadt und Land. Unser heutiger Literatur- & Lesetipp: Erich Marx, Peter Husty, Peter F. Kramml (Hgg.): „Die Flammen lodern wütend“. Der große Stadtbrand in Salzburg 1818, Salzburg 2018 (= Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 49; Salzburger Studien, Forschungen zu Geschichte, Kunst & Kultur 17).
8 Minuten
„Museum am Sofa“ ist ein Podcast. Der Podcast des Salzburg Museum. Ein Podcast ist wie eine Radio-Sendung. Man kann Podcasts im Internet hören. „Museum am Sofa“ gibt es über viele Themen. Das Thema von diesem Podcast ist Leichte Sprache. Barrierefreiheit bildet die Basis für die Gleichstellung von Menschen. Der Einsatz von Leichter Sprache kann dabei ein wichtiger Baustein sein.

Brailleschrift

8 Minuten
Wir stellen heute die Frage: Wie gelangten Menschen mit Sehbeeinträchtigung vor der Erfindung von audiovisuellen Medien selbständig an Informationen? Dieses Problem löste vor knapp 200 Jahren ein 16-jähriger Schüler in Frankreich. Er erfand ein System, das bis heute verwendet wird.
11 Minuten
Auf dem Sofa sitzen, Geschichten hören und viel über Stadt und Land Salzburg erfahren. Welch eine angenehme Weise, das eigene Wissen zu erweitern. Aber was, wenn einem dieser Zugang verwehrt ist? Was, wenn man nicht hören kann? Gibt es andere Wege, um diese Informationen zugänglich zu machen? Und welche Rolle spielt Gebärdensprache im Museum? Mit dieser Folge danken wir unserem langjährigen Kooperationspartner, dem Verband der Gehörlosenvereine im Land Salzburg.
7 Minuten
„Michl marschier, der Mozart ist hier. Geh ummi übers Wasser und wasch an Gabler seine Fasser.“ – mit diesem historischen Spruch ist der Inhalt unserer heutigen Folge schon sehr gut zusammengefasst. Es geht um den ehemaligen Michaelsplatz an der Stelle des heutigen Mozartplatzes, genauer gesagt den Brunnen zu Ehren des heiligen Michael.
8 Minuten
In dieser Folge begeben wir uns auf die Spuren der Pferdeschwemmen. Gemeinsam reisen wir hierfür zurück in die Zeit der Fürsterzbischöfe, in der Pferde einen wichtigen Stellenwert hatten. 1607 errichtete Wolf Dietrich von Raitenau auf einem Areal unterhalb des Mönchsbergs einen Marstall, also einen repräsentativen Pferdestall. Wie die Pferdeschwemme in ihre heutige Form kam und wo es eine weitere Pferdeschwemme gibt? Hört doch mal rein!
8 Minuten
Mit dieser Folge begeben wir uns in die Geschichte der Salzburger Brunnen! Den Auftakt macht der wohl imposanteste Brunnen Salzburgs: der Residenzbrunnen. Aus seinem Brunnenbecken empor wächst ein pyramidenartiger Felsen, der von vier wasserspeienden und kraftvollen Meerrössern umgeben ist ... Literatur & Lesetipp: Lieselotte v. Eltz-Hoffmann: Salzburger Brunnen, Schriftenreihe des Stadtvereins Salzburg, Heft 9, hg. v. Ernst Ziegeleder, Salzburg 1979.
8 Minuten
Und noch einmal schauen wir über den Tellerrand. Diesmal geht es um eine römische Fischsauce aus Salzburg. Alles begann mit einem archäologischen Fund am Mozartplatz Nr. 4 im Jahr 1977! Die Grabung wurde vom Museumsarchäologen Fritz Moosleitner und Universitätsdozent Norbert Heger durchgeführt. Ans Tageslicht kamen neben Glasbruchstücken, Tierknochen, Eisennägeln und Holzkohleresten auch zwanzig Töpfergefäße. Ihr Inhalt gibt uns interessante Einblicke in die Esskultur in Iuvavum! Auch dieses Mal haben wir einen Literatur & Lesetipp für euch: Fritz Moosleitner, Norbert Heger, Johannes Lepiksaar u.a.: Grabungen im Hof des Hauses Mozartplatz 4, Sonderdruck aus: Bayerische Vorgeschichtsblätter 51, 1986.
9 Minuten
Was kam im barocken Salzburg, wenn die Fürsterzbischöfe Gäste empfingen, eigentlich auf den Tisch? Und wie kam es, dass Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau eine Pastete verwendete, um heimlich Briefe zu schmuggeln? Das erfahrt ihr in unserer neusten Folge von „Museum am Sofa“! Wenn ihr weitere kulinarische Geschichten erfahren wollt, empfehlen wir euch die Publikation „Kochkunst & Esskultur im barocken Salzburg“ der Universitätsbibliothek Salzburg, die 2010 im Müry-Salzmann-Verlag erschienen ist. Das Buch liefert viele interessante Einblicke und Anekdoten rund um die Essensgewohnheiten in Salzburg vom 16. bis ins 18. Jahrhundert. __ Literatur & Lesetipp: Christoph Brandhuber, Beatrix Koll, Diana McCoy: Kochkunst & Esskultur im barocken Salzburg, hg. v. Ursula Schachl-Raber, Salzburg-Wien 2010.
7 Minuten
Datteltorte, Schnecken am Spieß, Krebssemmel, Mandelmilch oder Erbsensuppe. Euch läuft schon das Wasser im Mund zusammen und ihr hättet gerne die Rezepte? Dann könnte das berühmte Kochbuch von Conrad Hagger aus dem 18. Jahrhundert etwas für euch sein! Blättert man durch das Kochbuch, so bekommt man nicht nur einen guten Eindruck von der gehobenen Küche der Barockzeit – es hält auch den ein oder anderen Nachhaltigkeits-Tipp bereit ...
8 Minuten
Ärmere Bevölkerungsschichten konnten sich den regelmäßigen Konsum von echtem Bohnenkaffee bis ins 20. Jahrhundert oft nicht leisten. In der letzten Folge unserer „Café Salzburg“-Reihe erzählen wir euch, auf welche Ersatzprodukte man in der Vergangenheit in Salzburg zurückgriff.
7 Minuten
In dieser Folge gehen wir ein weiteres Mal der Kaffeegeschichte nach. Diesmal geht es um die beliebten Kaffeetassen. Genauer um ihren Henkel, denn dieser kam erst mit der Zeit dazu. Wie kam denn nun die Tasse zu ihrem Henkel? Hört selbst.
Museum am Sofa

Museum am Sofa

Das Salzburg Museum hat seinen ersten eigenen Pod…