Museum am Sofa Archiv
228 Episoden
8 Minuten
Sich mit Freundinnen, Müttern, Großmüttern, Tanten oder Cousinen im Kaffeehaus treffen? Heute erscheint uns das selbstverständlich. Ein Blick in die Geschichte zeigt jedoch: Fast 200 Jahre lang war genau das in den Salzburger Kaffeehäusern so nicht möglich. Frauen blieb der Besuch von Kaffeehäusern lange verwehrt. Aber warum eigentlich? Gemeinsam begeben wir uns in dieser Folge in die Café-Geschichte Salzburgs.
8 Minuten
In dieser neuen Folge aus unserer "Café Salzburg"-Reihe gehen wir auf die Musik im Kaffeehaus ein: Ein kleiner Blick zurück in die Geschichte des Kaffeehauses zeigt uns die enge Verbindung zwischen Musik und Kaffeehauskultur. Bereits der türkische Schriftsteller Evliya Çelebi berichtete im 17. Jahrhundert von Kaffeehäusern in der westtürkischen Stadt Bursa, in denen Musiker*innen, Märchenerzähler*innen und Tänzer*innen auftraten! In Salzburg ist ab dem 18. Jahrhundert ebenfalls Kaffeehausmusik überliefert, das zeigt ein Blick in das Tagebuch des salzburgerischen Hofrates und Landschaftskanzlers ...
8 Minuten
In dieser Episode aus der Reihe „Café Salzburg“ widmen wir uns der Lektüre und Literatur im Kaffeehaus. Die Zeitung hat lange Tradition in der Kaffeehauskultur. Im Café Staiger, heute Tomaselli, gab es in den 1830er Jahren neben lokalen Zeitungen auch zwei französischsprachige Blätter. Durchaus bemerkenswert für die damalige Zeit!
8 Minuten
In dieser Folge tauchen wir erneut in die Geschichte der Kaffeehauskultur ein: Vor allem im Zeitalter des Barock wurde viel Zeit für das Spielen aufgewendet. Das 18. Jahrhundert wurde daher gerne auch als „Spielsäculum“ bezeichnet. Es war üblich, den langen Arbeitstag in Zusammensein mit Bekannten am Spieltisch in den eigenen vier Wänden oder in Lokalen ausklingen zu lassen. Neben dem Billard waren auch andere Spiele im Kaffeehaus sehr beliebt. Allen voran das sogenannte Spiel der Könige: Schach. Wann dieses Brettspiel in Salzburg das erste Mal gespielt wurde, lässt sich nicht genau feststellen. Aber es ist belegt, dass im Erich’schen Kaffeehaus in der Getreidegasse schon im Jahr 1816 Schachpartien stattfanden!
8 Minuten
Im Jahr 1700 schlug die Geburtsstunde von Salzburgs erstem Kaffeehaus. Mehr als 100 Jahre später etablierten sich Cafés auch im Land Salzburg. In dieser Folge erfahrt ihr, wo nach derzeitigem Wissensstand das erste Kaffeehaus außerhalb der Stadt eröffnet wurde. Im Gasteiner Tal blühte die Kaffeehauskultur beispielsweise noch vor der Erschließung durch die Eisenbahn auf. Das ist vor allem dem Kur-Tourismus zu verdanken. Seit Kurzem lädt im Salzburg Museum die neue Ausstellung „Café Salzburg. Orte. Menschen. Geschichten.“ dazu ein, die Ursprünge der Kaffeehauskultur in Salzburg zu erkunden.
9 Minuten
In dieser Folge wird es Zeit, das Mysterium des Schnürlregens zu erkunden! Dafür begeben wir uns auf 3.100 Meter Seehöhe, zum Sonnblick Observatorium! Am 2. September 1886 konnte das Sonnblick Observatorium eröffnet werden. Was heute kaum vorstellbar erscheint: Von der Idee bis zur Umsetzung dauerte es nur ca. ein Jahr – und das obwohl das Material mit Seilzügen oder zu Fuß auf den Gipfel gebracht werden musste. In der Ausstellung „Salzburg einzigartig – Geschichte(n) aus Stadt und Land“ im Salzburg Museum kann man Eindrücke gewinnen, wie im 19. Jahrhundert gemessen wurde und seither wird. Zum Beispiel mittels eines Thermographen zur Ermittlung der Temperatur!
8 Minuten
In dieser neuen Folge erzählen wir euch von den Hintergründen der „Goldegger Stube“, eine der größten und beliebtesten Ausstellungsstücke des Salzburg Museum. Ihr erfahrt, warum die Stube, die einst im Judenhof in Goldegg zu finden war, ab 1883 ins Museum Carolino Augusteum gelang und welche Weisheit sie mit auf den Weg gibt. Die Goldegger-Stube könnt ihr in der Neuen Residenz bestaunen. In der aktuellen Ausstellung „Salzburg einzigartig – Geschichte(n) aus Stadt und Land“ wird die Goldegger Stube zur Bühne für Objekte aus der Volkskunde-Sammlung, zum Beispiel für Schnabelperchten, Goldhauben oder Drehkastenkrippen.
8 Minuten
Während wir in vergangenen Podcast-Folgen den Spuren Mozarts im öffentlichen Raum bereits gefolgt sind, wird es nun Zeit, das erste Mozart-Denkmal der Stadt genauer unter die Lupe zu nehmen und zu „begreifen“. Wer das Mozart-Denkmal wortwörtlich ertasten möchte, kann dies in unserer Ausstellung „Salzburg einzigartig – Geschichte(n) aus Stadt und Land“ in der Neuen Residenz tun. Hier steht ein taktiles Objekt des Mozart-Denkmals bereit!
8 Minuten
Den Schriftsteller Thomas Bernhard und Salzburg verbindet eine lange und schwierige Beziehung. Aber woher kommt diese tiefe Feindschaft gegenüber der Stadt, in die Bernhard bis zu seinem Tod immer wieder zurückkehrte? In dieser Folge von „Museum am Sofa“ gehen wir dem auf die Spur. Wer mehr erfahren möchte, kann in der neuen Ausstellung „Salzburg einzigartig – Geschichte(n) aus Stadt und Land“ in der Neuen Residenz vorbeischauen. Dort hat der österreichische Comic-Zeichner Nicolas Mahler den Charakter Bernhards sowie dessen besondere Beziehung zu Salzburg humorvoll auf den Punkt gebracht.
8 Minuten
1972: Im Gasteinertal landen futuristisch anmutende Kugeln aus Aluminium und Glas. Fast erinnern sie an die Mondlandung. Es sind die sogenannten „Garstenauer-Kugeln“. Was es damit auf sich hat und wie der Architekt Gerhard Garstenauer die Landschaft im Gasteinertal sonst noch gestaltete erfahrt ihr in dieser Folge – und in unserer neuen Ausstellung „Salzburg einzigartig – Geschichte(n) aus Stadt und Land.
6 Minuten
Passend zu unserer neuen Dauerausstellung im Salzburg Museum „Salzburg einzigartig. Geschichte(n) aus Stadt und Land“ gehen wir auf Spurensuche und finden heraus, seit wann Salzburg eigentlich Salzburg heißt. Von der Sprachwissenschaft über die Archäologie bis hin zur Münzkunde: Anhaltspunkte gibt es viele. Hört selbst.
8 Minuten
An einem Spätsommertag bahnt sich eine bürgerliche Familie bei flirrender Hitze ihren Weg durch ein reifes Kornfeld. Forschen Schrittes marschiert das Familienoberhaupt, der Vater, den Weg entlang. Sein Blick ist ausdruckslos geradeaus gerichtet und unbeeindruckt von der wunderschönen hügeligen Naturkulisse, die ihn umgibt. In dieser Folge geht es um das Ölgemälde „Der Sonntagsspaziergang" von Carl Spitzweg aus dem Jahr 1841, das als Schenkung in die Sammlung des Salzburg Museum gelang.
6 Minuten
In dieser Folge gehen wir einer ungewöhnlichen Bemalung einer Salzburger Hausfassade auf die Spur. Sie war bis ins 18. Jahrhundert mitten in der Altstadt Salzburgs schräg gegenüber dem Rathaus am Kranzlmarkt zu sehen. Die Darstellung einer satirischen Hasengesellschaft erregte viel Unterhaltung bei der damaligen Bevölkerung.
7 Minuten
Alles begann – wie so oft in der Archäologie – mit einer Baustelle. In dieser Folge von „Museum am Sofa" beleuchten wir für euch einen weiteren Salzburger Fund: den Münzschatz von Werfen. Er führt uns zu einem Kriminalfall aus der Zeit um 1540 ...
6 Minuten
In dieser Folge steht eine Münze aus römischer Zeit im Zentrum der Aufmerksamkeit: ein mehr als 1800 Jahre alter Sesterz, der im November 2021 bei Bauarbeiten im Innenhof des ehemaligen Bürgerspitals gefunden wurde.