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Quotenmeter Archiv

421 Episoden
48 Minuten
Die Anzahl der Factual- und Reality-Shows haben sich in den vergangenen Jahren massiv erhöht. Nicht nur die Streamingdienste wie RTL+ haben neue Shows geordert und zahlreiche alte Formate verlängert, auch die Fernsehstationen wie Sat.1, ProSieben und RTL senden das gesamte Jahr günstige Formate. Sat.1 startete den Nachfolger von «Promis unter Palmen», da die Sendung aber trotz guter Zuschauerzahlen mit negativen Schlagzeilen behaftet war, entschied man sich für «Club der guten Laune». Das Format von EndemolShine Germany, welches mit Lorenz Büffel, Martin Semmelrogge und Marc Terenzi besetzt ist, holte bei der Premiere erschreckend schlechte vier Prozent Marktanteil. Im Gegensatz zum «Club der guten Laune» sind Julian Schlichting und Fabian Riedner von «Kampf der Reality-Stars» überzeugt. Das Format kann auch in der dritten Staffel punkten, da RTLZWEI sich selbst auf die Schippe nimmt und weiß, dass das Format kein Dschungelcamp ist. Dennoch zahlt sich die Mühe aus, das Format holt tolle Werte. Allerdings sind sich Schlichting und Riedner einig: Es gibt zu viele Reality-Formate.
39 Minuten
Die Verantwortlichen bei RTL haben am Mittwoch nicht nur Moderator Harry Wijnvoord, sondern auch «Der Preis ist heiß» entstaubt. Das Format lief zwischen 1989 und 1997 im Tagesprogramm des Fernsehsenders RTL und war zeitweise ein großer Publikumserfolg. Vor fünf Jahren erfolgte für den damaligen Sender RTLplus (heute RTLup) ein kleines Comeback mit Wolfram Kons als Moderator. Die Neuauflage verbuchte bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Fernsehzuschauern über 17 Prozent Marktanteil und schlug sich beim Gesamtpublikum mit mehr als zweieinhalb Millionen Fernsehzuschauern recht gut. Die weiteren zwei Specials sind für Juni und der Vorweihnachtszeit geplant. Wie schlug sich das Format am Mittwochabend? Dieser Frage gehen Veit-Luca Roth und Fabian Riedner nach, die «Der Preis ist heiß» eifrig verfolgt haben. Außerdem werfen die beiden einen Blick auf die neue Sat.1-Show «Club der guten Laune», die zeitgleich mit vier Prozent Marktanteil gewaltig floppte.
45 Minuten
Anfang April erwarb Tech-Gründer Elon Musk für knapp 2,64 Milliarden US-Dollar etwas mehr als neun Prozent an dem Kurznachrichtendienst Twitter. Kurz darauf brachte er eine Komplettübernahme ins Spiel, die inzwischen von den Verantwortlichen des Unternehmens grünes Licht bekam. Der Deal soll eine Summe von 46,5 Milliarden US-Dollar beinhalten. Doch wie gut steht der Kurznachrichtendienst aktuell da? Der Gründer Jack Dorsey kam 2015 für eine zweite Amtszeit an Bord, verließ das Unternehmen aber Ende 2021 wieder. Zwar hatte Dorsey zwei Geschäftsjahre mit Gewinn vorlegen können, aber das Wachstum stagniert seit vielen Jahren. Auch die Technik hinter Twitter ist veraltet. Man muss sich schon fragen, was Twitter mit seinen 7.500 Angestellten in San Francisco treibt. Während andere Social-Networks wie Facebook hochprofitabel sind, setzte der Kurznachrichtendienst lediglich fünf Milliarden US-Dollar um, der Verlust lag im vergangenen Jahr bei 221 Millionen US-Dollar. Veit-Luca Roth und Fabian Riedner diskutieren in dieser Woche über die Zukunft des Unternehmens.
53 Minuten
Wenn das alte Team von «neoParadise» wieder aufeinandertrifft, dann wird es rund. Thomas Schmitt, der schon länger Geschäftsführer von Florida TV ist, steht eher hinter der Kamera, nicht wie «Late Night Berlin»-Redaktionsleiter Jakob Lundt und Starmoderator Klaas Heufer-Umlauf. Zu dritt waren sie beispielsweise vor Jahren auf der Weinmesse in Berlin und lieferten einen lustigen Beitrag ab. In diesem Jahr schlug Thomas Schmitt vor, dass im Saarland doch Krötensammler gesucht werden. Ob die Aktion dort schon inszeniert wurde oder der Anfang eines genialen Streiches war, ist für die Unterhaltung des Zweiteilers nicht wirklich wichtig. ProSieben und die Florida TV lieferte den Zuschauern 45 Minuten Fernsehen, welches bei YouTube schon fast zwei Millionen Mal gestreamt wurde. Obwohl der Sketch in nur zwei Tagen aufgezeichnet wurde, entstand eine wirklich großartige Sendung. Veit-Luca Roth und Fabian Riedner waren von dem Thema sichtlich angetan. Sie haben sowohl den Podcast „Baywatch Berlin“ als auch das Saarland-Epos zeitnah verfolgt und sind sich sicher, dass das lange nicht mehr getoppt werden kann. Nur eine Frage konnten die beiden nicht beantworten: Was alles wusste Thomas Schmitt?
45 Minuten
Das Fernsehprogramm fühlt sich an Karfreitag wie ein gewöhnlicher fünfter Tag in der Woche an – fast. RTL startet den Sechsteiler «Der König von Palma» und VOX setzt auf «A World Beyond» mit George Clooney. Nach dem Osterfest soll es wieder mit «Goodbye Deutschland! Die Auswanderer» weiter gehen. Sat.1 setzt auf die Castingshow «The Voice Kids» und im Ersten gibt es «Praxis mit Meerblick». Höhepunkt der nicht-osterlichen Unterhaltung ist der Samstagabend, der von allen Fernsehsendern praktisch ignoriert wird. Das ZDF setzt mit «Wilsberg» wieder auf einen lockeren Krimi, Das Erste schickt Kai Pflaume mit Bernhard Hoecker und Elton in «Wer weiß denn sowas XXL» auf Sendung. Bei RTL startet die Live-Shows von «Deutschland sucht den Superstar» und ProSieben setzt auf das Halbfinale von «The Masked Singer». Wo stecken denn die wahren Filmperlen an Ostern? Soll man an solchen Tagen wirklich zehn Stunden der neunten «Die Reimanns»-Staffel anschauen? Gibt es wirklich Menschen, die sich am Sonntag auf einen gesamten Tag «Mein Leben mit 300 kg» bei TLC freuen? Fabian Riedner und Veit Luca-Roth sind in diesem Jahr extrem enttäuscht, dass die wahren Filmperlen ausbleiben und es dass es kaum Themennachmittage mit Julia Roberts oder Hugh Grant gibt.
37 Minuten
Seit knapp fünf Jahren lässt RTLZWEI von den ITV Studios Germany die Reality-Show «Love Island» produzieren. Diese wurde zunächst jährlich auf Mallorca gedreht, die Winterausgaben kommen allerdings aus einer Villa auf Teneriffa. Im vergangenen Jahr übernahm Sylvie Meis die Moderation, nachdem fünf Staffeln lang Jana Ina Zarella durch die Show führte. Aufsehen erregte bei «Love Island» die 22-jährige aus Trier kommende Einzelhandelskauffrau namens Jessica, die als Mann geboren wurde. Sie lernte den 27-jährigen Stuttgarter Adriano kennen, der als Fachkraft für Lagerlogistik tätig ist. Bei den beiden hat es zunächst gefunkt, doch Adriano hat mit Trans*Frauen keine guten Erfahrungen gemacht. Diese und andere Geschichten erklärt Felix Maier in einer neuen Quotenmeter.FM-Ausgabe. Mit Fabian Riedner spricht der «Love Island»-Zuschauer über die rückläufigen Quoten, das aufkommende Desinteresse und die fehlenden Moderationen von Meis.
34 Minuten
Nachdem die 93. Academy Awards pandemiebedingt auf großen Glamour hatten verzichten müssen und in der Grand Central Station in Los Angeles stattfanden, zog die Academy mit ihrem beliebten Filmpreis wieder in das Theater am Hollywood and Highland Center um. Doch von Glamour kann nur bedingt die Rede sein, denn ein Vorfall überschattete die Verleihung. Zunächst dachten Fabian Riedner und Veit-Luca Roth, dass der Disput zwischen Chris Rock und Will Smith gespielt sei. Rock witzelte über die krankheitsbedingte Kurzhaar-Frisur von Smiths Ehefrau Jada Pinkett Smith. Deren Ehemann und späterer Preisträger als bester Hauptdarsteller betrat dann die Bühne und verpasste dem ehemaligen Oscar-Moderator eine Ohrfeige. Im Laufe der Woche wurden immer mehr Details bekannt, dass sogar zu einem Ausschluss der Academy führen könnte. Außerdem sprechen Roth und Riedner über die Auszeichnungen. Hat es die AppleTV+-Produktion wirklich verdient und können Streamingtitel wie «The Power of the Dog» Preisverleihungen retten. Die Reichweite ist in diesem Jahr angezogen, befinden sich aber immer noch in einem verhältnismäßig schlechten Bereich.
53 Minuten
Eine deutsche Doppelhaushälfte in Brandenburg: Die People of Color Marie Sawardi (Maryam Zaree) und Theo Kröger (Benito Bause) ziehen mit ihrer vorlauten Tochter Zoe (Helena Yousefi) in das neue Reich. Direkt nebenan wohnen die Knuppes: Andi (Milan Peschel) mit seiner Berliner Schnauze, seine Frau Tracy (Minh-Kai Phan-Thi) ist vietnamesischer Abstammung. Doch sie ist keine Ausgewanderte, sondern wurde im Osten geboren. Die Serie «Doppelhaushälfte» wird derzeit dienstags um 21.45 Uhr bei ZDFneo ausgestrahlt, die gesamte Serie ist seit ein paar Wochen in der ZDFmediathek verfügbar. „Deutschland ist zwar um einiges bunter geworden – aber eben immer noch verdammt spießig. Schön, dass daraus eine reizvolle moderne Sitcom geworden ist“, urteilte über die Sitcom Oliver Alexander. In dieser Woche besprechen Veit-Luca Roth und Fabian Riedner «Doppelhaushälfte» und vergleichen das Format mit anderen erfolgreichen Sitcoms. Was ist das Geheimnis der Serie, dass sie von so vielen Personen positiv aufgenommen wird? Eine Frage konnte man aber nicht beantworten: Nicht ob, sondern wann es weitere Folgen gibt.
37 Minuten
Schon seit Jahren haben die privaten Fernsehstationen Probleme, neue Spiel- und Unterhaltungsshows im Fernsehen zu etablieren. Es gibt zwar Neustarts wie «Wer stiehlt mir die Show?», doch viele Neukonzipierungen könnten wie ein Spin-off eines «Schlag den Raab»-Spiels stehen. Das Bedauerliche: Die Spielshow mit dem ehemaligen «TV total»-Moderator hat schon 16 Jahre auf dem Buckel. Die neuen Sendungen wie «Lucky Stars» oder «Die Stapelshow» bestehen zum Teil aus Konzepten, die dünner sind als das Klopapier von Universitätstoiletten. Dabei ist die Konzeption einer neuen Spielshow gar nicht so kompliziert, jedoch steht bei den privaten Fernsehsendern die Aufblähung der Inhalte im Vordergrund. Es gibt immer weniger Menschen, die einen gesamten Samstagabend eine Unterhaltungssendung sehen möchten, in der lediglich ein Spiel ausgetragen wird. Veit Luca-Roth und Fabian Riedner haben in den vergangenen Monaten zahlreiche Shows von ProSieben & Co. gesehen und sprechen in einer neuen Ausgabe des Quotenmeter-Podcasts über das, was sie gesehen haben. Vorab: Besonders gut fällt die inhaltliche Bilanz nicht aus.
57 Minuten
Vor elf Jahren veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) eine umfangreiche Liste von zehn Punkten, wie sich das Fernsehen im Jahr 2011 verändern soll. In der 650. Ausgabe dieses Podcasts wirft Quotenmeter einen Blick auf Themen, die vor elf Jahren angegangen werden sollten. Neben weniger Talkshows am späten ARD-Abend sind auch zahlreiche interessante Punkte dabei. Einer dieser Punkte ist die Thematik der Gebühren der öffentlich-rechtlichen Medien. Der Autor schlug vor, dass die Landtage die Gelegenheit nutzen sollten, um das Abnicken der Beitragserhöhung nicht mehr durchzuwinken. Das ist zwar nicht 2011, sondern 2020 durch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haselhoff (CDU) geschehen. Inzwischen wurde aber höchstrichterlich festgestellt, dass die Landtage diese Befugnisse gar nicht haben. Mehrere Punkte dieser Liste sind tatsächlich in den vergangenen Jahren Realität geworden: RTL hat eine Dieter-Bohlen-freie Zone etabliert und die Fernsehsender Das Erste, ZDF und RTL entwickeln eine Serie nach der anderen.
37 Minuten
Seit 26. Februar 2020 sendet der Norddeutsche Rundfunk auf seinem Sender NDR Info die Gesprächssendung «Coronavirus-Update», die mit dem Leiter der Virologie der Berliner Charité Christian Drosten und der Direktorin des Instituts für medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt Sandra Ciesek besetzt ist. Über 60 Mal war der Virologie Drosten zu Gast, der Ende März auf eigenen Wunsch aus der Sendung ausscheiden wird. Das Format erlangte zu Beginn der Corona-Pandemie große Aufmerksamkeit. Dass der NDR das Format in der ARD Audiothek, der ARD Mediathek und allen anderen Streamingplattformen kostenlos anbot, trag zum Erfolg bei. Der Podcast, der vielfach ausgezeichnet wurde, wird in dieser Woche von Felix Maier und Fabian Riedner diskutiert. Außerdem geht das Duo dem Phänomen Drosten auf den Grund.
41 Minuten
Seit einigen Jahren firmiert EinsExtra unter dem Namen Tagesschau24 und liefert den Fernsehzuschauern Nachrichten im Viertelstunden-Takt. Doch das reicht den Verantwortlichen bei der ARD nicht, man schielt vielmehr auf die jüngsten Erfolge des Nachrichtensenders Welt. Durch den Zusammenzug aller Redaktionen ist ein agiles Powerhaus entstanden. Da der Welt-Fernsehsender inzwischen neben den Kollegen aus der Print-Redaktion entsteht, kann der Nachrichtenkanal auf seine zahlreichen Experten zurückgreifen. Außerdem unterhält man ein großes Reporternetzwerk, das entweder in Hauptstädten wie Berlin, Moskau oder Washington D.C. stationiert ist oder eben in Konfliktzonen reist. Das weckt bei der ARD Begehrlichkeiten, einen vergleichbaren Sender aufzubauen. Bei der Pressekonferenz vor einer Woche sprach man ebenfalls von einem großen Reporternetz, mit dem man mehr als 15-minütige Ausgaben der «Tagesschau» senden könne. Jedoch muss sich die ARD die Frage gefallen, warum man trotz Welt und ntv eine öffentlich-rechtliche Konkurrenz anbieten müsse. Eine Unterversorgung an Nachrichten herrscht in Deutschland nicht.
52 Minuten
Das Medienmagazin «Zapp» vom NDR beschäftigt sich in den kommenden Wochen mit den Debatten um die Journalistin Nemi El-Hassan und den Musiker Gil Ofarim. Den Auftakt der Trilogie machte allerdings die Reportage über den Fall Luke Mockridge, der seit einigen Monaten die Gesellschaft spaltet. Während das eine Lager „Konsequenzen für Luke“ fordert, weißt die Gegenseite daraufhin, dass der Fall strafrechtlich nicht weiterverfolgt wird. Die Reporter von «Zapp» haben unter anderem mit einer Onlineaktivistin namens Jorinde gesprochen, die sich mit dem Thema eine beachtliche Reichweite auf Instagram und Twitter aufgebaut wird. Fabian Riedner und Felix Maier fragen sich deshalb, ob die junge Frau das Thema nutzt, um Debatten zu führen oder ihre Reichweite in den sozialen Netzwerken zu vergrößern. Für Jorinde steht fest, dass selbst bei der Einstellung des Verfahrens Luke Mockridge schuldig sei. Das Medienmagazin hat eine interessante Reportage geschaffen, das auch die Aktivitäten des Hashtags in den Medien dokumentiert. Erst als sich Sat.1 via Twitter einschaltete, nahm das Thema richtig Fahrt auf. Davor waren vorwiegend wenige User dafür sehr aktiv. Abgerundet wird die Sendung mit einem Interview der Spiegel-Reporterin Ann-Katrin Müller und dem Medienanwalt Simon Bergmann.
46 Minuten
In dieser Woche dreht sich Quotenmeter.FM um den anstehenden Super Bowl LVI in Los Angeles, der am Sonntag zwischen den Los Angeles Rams und den Cincinnati Bengals ausgetragen wird. Was zeichnet die National Football League (NFL) aus? Worin unterscheidet sich die Struktur vom europäischen Fußball? Darüber spricht Fabian Riedner mit seinem Gast und Quotenmeter-Redakteur Veit-Luca Roth. Die Diskussion dreht sich zudem über den Erfolg von ProSieben, das seit Jahren auf die Übertragung des Randsports setzt. Außerdem sprechen die beiden über die Pläne von Axel Springer. Der Verlag möchte gemeinsam mit dem ehemaligen DFL-Geschäftsführung Christian Seifert einen neuen Streamingdienst auf die Beine stellen, der weniger prominente Sportarten in den Fokus stellen möchte. Dass das Unterfangen letztendlich auf nur wenig Gegenliebe stoßen dürfte, meint Fabian Riedner, der Vergleiche mit sporttotal.tv anbringt. Abschließend bleibt es sportlich, denn Olympia darf in diesen Tagen nicht fehlen. Roth und Riedner erfreuen sich an den auf dem Teppich gebliebenen Wintersportlern, die noch wahre Gefühle zeigen – im Gegensatz zu manch anderen Sportlern.
48 Minuten
Discovery, Inc. gehört zu den erfolgreichsten Medienkonzernen aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Das Unternehmen, das die Eurosport-Gruppe kaufte und jetzt mit WarnerMedia fusioniert, kommt jährlich auf einen Umsatz von über 10,5 Milliarden US-Dollar. Im Pandemie-Jahr 2020 lag das operative Ergebnis bei fantastischen 2,515 Milliarden US-Dollar. Doch wie kann ein Unternehmen, das Milliarden in Olympische Spiele investiert und ständig Zukäufe tätigt, so erfolgreich unter dem Radar fliegen? Der Aufstieg des Unternehmens begann mit dem früheren NBCUniversal-Manager David Zaslav, der Ende 2006 das Ruder übernahm. Die Fernsehstation betreibt Sender wie Discovery Channel, Food Network, HGTV, TLC und Animal Planet. Die Gelddruckmaschine des Unternehmens ist die internationale Expansion der ohnehin recht günstigen Formate, die in vielen Ländern ausgestrahlt werden. Mit den Kabel- und Satellitengebühren und Werbung verdient man gutes Geld. Selbst der vor knapp einem Jahr gestartete Streamingdienst Discovery+ ist ein voller Erfolg. Obwohl die Zahl der Eigenproduktion sehr gering ist, zahlen inzwischen mehr als 18 Millionen Abonnenten für Formate wie «Mein Leben mit 300 Kilo», «Dating hinter Gittern» oder «Goldrausch in Alaska».
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