Quotenmeter Archiv
421 Episoden
46 Minuten
Vor knapp fünf Jahren startete die Perform-Group den Streamingdienst DAZN, der mit einem umfangreichen Rechtepaket, einem flexiblen Abo-Modell und günstigen Preisen den bis dahin Monopolisten Sky Deutschland alt aussehen ließ. Das Unternehmen sicherte sich sukzessiv immer mehr Teile der UEFA Champions League und der Bundesliga. Inzwischen benötigen Fußball-Fans, wenn sie alle Partien ihres Klubs sehen wollen, zwingend ein DAZN-Abo. Das Unternehmen hat auch Sky Deutschland aufgerüttelt, das inzwischen mit Sky Ticket ebenfalls für junge Streamingkunden attraktiv wurde. Doch bei den Investitionen, die DAZN in den vergangenen Jahren tätigte, braucht man kein Mathematiker zu sein, um zu wissen, dass der Streamer mit knapp 15 Euro Monatsgebühr Geld verbrennt. Ab Februar steigt der monatliche Preis auf 30 Euro für Neukunden, eine weitere Erhöhung schließt man ab August auch nicht aus. Darüber hinaus plant der Sport-Streamer mit Freizeitwetten, Spielen, E-Commerce und NFTs die Einnahmen massiv zu erhöhen. Denn: Investor Leonard Blatvatnik ist Geschäftsmann und hat schon aus zahlreichen Betrieben Cash-Cows gemacht. Wie sehen Felix Maier und Fabian Riedner die Zukunft von DAZN?
31 Minuten
Am Dienstag kündigte der Windows-Hersteller Microsoft an, die Spieleschmiede Activision Blizzard für etwa 68,7 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Die Analysten an der Börse sind sich sicher, dass sich der Zukauf nur über eine langfristige Entwicklung lohne. Aber immerhin steigt Microsoft mit dem Unternehmen zum drittgrößten Spielehersteller auf und setzt den Branchenführer Sony unter Druck. Was passiert eigentlich mit dem Hersteller von „Call of Duty“, „Warcraft“ und „Tony Hawk’s“, wenn der Deal in den kommenden 15 Monaten abgeschlossen wird? Bislang soll der CEO von Activision Blizzard, Bobby Kotick, das toxische Umfeld weiterführen. Aber wie sich vor einigen Monaten herausstellte, verfährt Microsoft einen harten Kurs: Microsoft-Gründer Bill Gates musste vor einigen Jahren den Aufsichtsrat verlassen, weil er mit einer Angestellten eine Affäre hatte. Es ist also wahrscheinlich, dass Microsoft auch intern einige Regeln verändert. Für Microsoft soll sich der Zukauf von Activision Blizzard lohnen. Das Unternehmen betreibt ein sehr lukratives Cloud-Geschäft, das unter dem Namen Azure agiert. Die Sparte ist so erfolgreich, dass das Unternehmen Windows gratis verteilen kann. Der Chef des Unternehmens Satya Nadella hat die Firma in den vergangenen Jahren so umgestaltet, dass der schlechte Ruf ausgebügelt wurde. Der Apple-Konkurrent machte im Geschäftsjahr 2020 143 Milliarden US-Dollar Umsatz, der Gewinn belief sich auf 44,2 Milliarden US-Dollar.
41 Minuten
Die US-amerikanische Krimiserie «The Mentalist» lief von 2008 bis 2015 beim US-Sender CBS, in Deutschland hatte sie ihre Heimat bei Sat.1. Seit Sendestart waren die Quoten prächtig, die Menschen wollten Patrick Jane sehen, der gemeinsam mit Senior Special Agent Teresa Lisbon knifflige Fälle löst. Im Mittelpunkt stand immer auch der persönliche Schicksalsschlag von Jane, denn als er sich respektlos über den Serienkiller Red John äußerte, tötete dieser Janes Frau und Tochter. Die Geschichten um den berühmt-berüchtigten Killer zog sich einige Staffeln hin, ehe zum Ende von Season fünf überraschend eine baldige Lösung präsentiert wurde. In der sechsten Staffel von «The Mentalist» steht schließlich das Finale um den Serienkiller an, ehe die Serie komplett verändert wird. Felix Maier und Fabian Riedner diskutieren über die Serie und lassen wissen, ob ihnen das Format auch heute noch zusagt.
42 Minuten
Obwohl «Wonder Woman 1984» ein Teil des DC Extrended Universe ist, war die Produktion von Patty Jenkins ein Schuss in den Ofen. Die Warner Bros.-Produktion ist derartig schlecht animiert, was schon beim Betrachten der Trailer auffällt. Da überraschte es auch nicht, dass die Fortsetzung von «Wonder Woman» bei vielen Flop-Listen des Jahres einen der vorderen Plätze belegte. Unterdessen könnte sich die Phase vier des Marvel Cinematic Universe gar nicht unterschiedlicher gestalten. Bei «Black Widow» gab es Probleme mit der Hauptdarstellerin, «Shang-Chi» roch nach China-Anbiederung und «Eternals» von Oscar-Preisträgerin Chloé Zhao als Halbgar. Der kürzlich erschienene «Spider-Man: No Way Home» ist dagegen ein großer Hit. Denis von Trotzdem hier und Movie Ranter wird uns hoffentlich noch verraten, ob «Hawkeye» wirklich nur Füllmaterial war und ob «The Book of Boba Fett» bei Disney+ überzeugte.
44 Minuten
Gleich bei mehreren Fernsehsendern wird es am letzten Tag im Jahr musikalisch. Doch die Frage ist, für was sich Fabian Riedner und Julian Schlichting entscheiden. Der Kultursender 3sat setzt ab 18.00 Uhr unter anderem auf Konzerte von Kylie Minogue, Christiana Aguilera, Pink und The Rolling Stones. Aufgrund der Corona-Pandemie stammen die Aufzeichnungen aus der Konserve. VOX hingegen präsentiert den gesamten Tag «100 Songs, die die Welt bewegten» und kann eine ganz besondere Episode empfehlen. „Meilensteine der Popmusik“ wird um 16.10 Uhr ausgestrahlt und erzählt über die die Geschichten hinter verschiedenen Evergreens. Unterdessen wartet RTL mit sehr viel Blödsinn auf: «RTL Samstag Nacht» wird den gesamten Vormittag gesendet. Ist für Julian und Fabian die Neujahresansprache des Bundeskanzlers Pflicht? Oder schauen Sie im Ersten lieber «Dinner for One»? Doch bereits einige Stunden zuvor setzt die blaue Eins auf «Frühstück bei Tiffany». Große Auswahl und wie entscheiden sich die Quotenmeter-Leser?
50 Minuten
Die Komödie «Kevin – Allein zu Haus» wird auch dieses Jahr an Heiligabend beim Fernsehsender Sat.1 ausgestrahlt. Die Komödie mit Macaulay Culkin, die von John Hughes verfasst und von Chris Columbus gedreht wurde, ist ein Klassiker, der nicht wegzudenken ist. Obwohl man oftmals im Anschluss Thriller sendete, wiederholt man nun «Das Wunder von Manhatten». Die Sender RTLZWEI und Kabel Eins setzten auf Action: Aus Grünwald kommen die «Rambo»-Filme, in Unterföhring hat man sich auf Filme von Bud Spencer und Terence Hill geeinigt. Bei RTL gibt es aktuelle Blockbuster und ProSieben startet seine Primetime bereits um 16.40 Uhr mit dem zweiten «Der Herr der Ringe»-Teil. Neu um 16.25 Uhr ist «Zwerg Nase» im ZDF. Das Erste setzt zu dieser Uhrzeit lieber auf Klassiker. Der Weihnachtsfilm von «Um Himmels Willen» findet ins Programm. Schauen Fabian Riedner und Julian Schlichting in diesem Jahr «Weihnachten bei den Hoppenstedts» und «Familie Heinz Becker»? Das verraten Sie im Podcast!
57 Minuten
Das Beste kommt zuletzt? In der letzten regulären 2021-Ausgabe von Quotenmeter.FM sprechen Felix Maier und Fabian Riedner über Steven Spielberg. Der US-amerikanische Starregisseur, der am 18. Dezember 1946 in Cincinnati, Ohio, geboren wurde, ist auch zeitgleich der kommerziell erfolgreichste Filmemacher und Produzent. Derzeit warten viele Fans auf die vierte Fortsetzung der «Indiana Jones»-Reihe. Aber auch mit Spielfilmen wie «Der weiße Hai», «E.T. – Der Außerirdische», «Jurassic Park», «Der Soldat James Ryan» und «Catch Me If You Can» hat Spielberg Geschichte geschrieben. Vor wenigen Tagen erschien sein neuester Film «West Side Story» in den Kinos, der bereits jetzt von vielen Experten gelobt wird. Riedner und Maier unterhalten sich nicht nur über seine Filme, sondern auch die Fernsehproduktionen wie «Amazing Stories» (AppleTV+), «Extrant» (CBS), «Under the Dome» (CBS), «Taken» (Syfy) und natürlich «Band of Brothers». Vorab gesagt: In diesem Podcast wird mit Sicherheit ein Meisterwerk zu kurz behandelt!
52 Minuten
Der am 28. September 1978 in Bonn als Anis Ferchichi geborene Bushido ist in dieser Woche Gesprächsthema des Quotenmeter-Podcasts. Der Rapper hat eine fast vierstündige, in sechs Folgen unterteilte, Amazon-Dokumentation veröffentlicht, die «Unzensiert» heißt. Das Werk wurde von zahlreichen TV-Kritikern zerrissen, da sie lahm und platt sei. Neben «Unzensiert – Bushido’s Wahrheit» steht auch Bushidos Auftritt bei Kurt Krömer in der fünften «Chez Krömer»-Staffel. Er machte dort ordentlich PR für seine Amazon-Doku, die von einer Tochterfirma des Axel Springer Verlags produziert wurde. Krömer nahm Bushido auseinander und legte ihm nahe, doch Berlin langfristig zu verlassen. Fabian Riedner und Felix Maier stellen fest, dass die Dokumentation, von der es eine zweite Staffel geben könnte, völlig absurd ist. Sie ist unreflektiert und es kommen nur wenige Zeitzeugen zu Wort. Ab der zweiten Folge stehen ohnehin nur noch Bushido und seine Frau Anna-Maria vor der Kamera.
48 Minuten
Am letzten Freitag im November 2021 startete Sat.1 die Eventauflage der Spielshow «Geh aufs Ganze». 2,57 Millionen Menschen nahmen sich am Freitagabend mehrere Stunden Zeit, um das Zocken mit Jörg Draeger zu sehen. Selbst bei den 14- bis 49-Jährigen waren 1,14 Millionen Zuschauer dabei, die für einen fabelhaften Marktanteil von 17,0 Prozent sorgten. Doch wie schlug sich die Event-Neuauflage bei Sat.1? Dazu lud Fabian Riedner den Gameshow-Experten Julian Schlichting ein, der eine klare Haltung hat. So sei die Auflage sehr gelungen gewesen, allerdings würde sich das Format am werktäglichen Vorabend bei den Unterföhringern nicht unbedingt halten. Negativ wurde auch das „Glücksrad“ bewertet, mit dem Daniel Boschmann die Kandidaten auswählt. Das habe nichts mit der früheren Show zu tun und trage auch dem Unterhaltungswert nichts bei. Das Fazit fällt dennoch sehr gut aus, denn ansonsten hat die Show – für Riedner und Schlichting – sehr viel Spaß gemacht.
41 Minuten
Vor dreieinhalb Jahren setzte RTL das letzte Mal auf die Reality-Show «Adam sucht Eva», bei der die Teilnehmer komplett nackt sind. Unter anderem castete das Team von Warner Bros. dieses Mal die «Germany’s Next Topmodel»-Teilnehmerin Giuliana Farfalla, die als Mann geboren wurde. Das Marketing-Team von RTLZWEI machte ein Geheimnis daraus, ob sich Farfalla sich auch untenherum operieren ließ. Die bewegende Geschichte interessierte Mitte November rund 0,90 Millionen Zuschauer. Das Thema sprach sich herum, weshalb die Reichweite mit Folge zwei auf 1,07 Millionen Zuschauer stieg. Bei den jungen Menschen sprach die zweite Folge schon 7,8 Prozent an. Für diese Quotenentwicklung ist auch Gisele Oppermann verantwortlich, die stets von Eifersucht getrieben Mitstreiter suchte und die offene Konfrontation mied. Die Kameras fingen ihren Unmut aber dennoch ein. Neben «Adam sucht Eva» sprechen Felix Maier und Fabian Riedner auch noch über «Joko und Klaas LIVE», bei denen die Akteure eine Minikamera schluckten und auf komödiantische Weise auf Vorsorgeuntersuchungen hinwiesen. Die Ausgabe war mit über eineinhalb Millionen jungen Menschen ein voller Erfolg.
46 Minuten
In den sozialen Medien werden immer wieder Beiträge von ominösen Seiten verlinkt, die zunächst recht seriös wirken. Doch den Medienexperten wird bei solchen Internetlinks schnell klar, dass damit bestimmte Gruppierungen die Leser beeinflussen wollen. Da taucht auf Facebook schon mal ein Beitrag auf, dass der Corona-Impfstoff sehr viele Todesfälle hervorgerufen hat. Sowohl der Bundestag wie auch die Europäische Union wollen dem Vorbeugen und planen deshalb Gesetze, um Fake News zu verbieten. Demzufolge müssen wohl dann die Anbieter wie Facebook solche Informationen löschen. Die Frage bleibt aber: Wer soll beurteilen, welche Nachricht Fake-News ist? Blickt man in der deutschen Geschichte zurück, begannen viele Skandale mit Berichten, die zunächst nur schwache Belege vorweisen konnten. Alle Beteiligten geben sich bedeckt, wer das Gesetz in welchem Umfang kontrollieren soll. Soll eine Ethikkommission über die Themen entscheiden, wird – wie unter Diktatoren – ein Politbüro eingerichtet. Oder werden die Anbieter von Social-Media-Plattformen mit solchen Gesetzen so vor den Kopf gestoßen, dass politische Beiträge gar nicht erst erscheinen können. Felix Maier und Fabian Riedner diskutieren in dieser Woche über dieses heiße Eisen, an dem sie sich hoffentlich nicht die Finger verbrennen.
54 Minuten
Am Mittwoch nahm ProSieben das einst von Stefan Raab moderierte Format «TV total» wieder in sein Programm auf. Die Sendung wird nun von «Noch nicht schicht»-Moderator und «heute-show»-Mitglied Sebastian Pufpaff moderiert. In einem brandneuen Studio begrüßte der neue Frontmann ein applaudierendes Publikum. In der neuen Sendung kehrt man zu den Wurzeln des Fernsehens zurück. Nach einer kurzen Begrüßung folgte ein knapp zehn Monolog, gepaart mit Clips, zum «Wetten, dass..?»-Revival, ehe man Florian Silbereisen mit der Rhetorik des Dritten Reichs verglich. Auch ein Einspieler in Form von „Raab in Gefahr“ hatte die neue Sendung im Gepäck. In der Quotenmeter-Redaktion nimmt man zur Kenntnis, dass zahlreiche «TV total»-Fans die Rückkehr feierten. Doch Felix Maier und Fabian Riedner waren von der Premiere nicht wirklich angetan. Die Gags waren ziemlich platt und haben wenig mit der heutigen Comedy-Kultur wie «Die Anstalt» oder das «ZDF Magazin Royale» zu tun.
50 Minuten
In dieser Woche machte die Politik wieder eine Rolle rückwärts: Nachdem die Hospitalisierungsrate eigentlich das Corona-Geschehen in Deutschland bestimmen sollte, rückten die Politiker und auch die Medien die täglichen Fallzahlen in den Mittelpunkt. Mit dieser erneuten Kursveränderung verunsichern die Politiker einmal mehr die Bürger. Markus Söder ging am Mittwoch sogar einen Schritt weiter und machte die Bürger in der «Rundschau» des Bayrischen Rundfunks für die steigenden Zahlen verantwortlich – obwohl die Impfstoffe nur zu 70 bis 95 Prozent wirksam sind. Aus Wahlkampfgründen, so wird gemunkelt, habe man beispielsweise im Land wieder die Diskotheken geöffnet. Gleichzeitig wurden die kostenlosen Testmöglichkeiten gestrichen, um die Ungeimpften zu einer Impfung zu zwingen. Doch diese zeigen nur eine Trotzreaktion. Quotenmeter beschäftigte sich auch einmal mehr mit dem Fall Nemi El-Hassan. Die Moderatorin wird nicht das WDR-Magazin «Quarks» moderieren. In einem Gastbeitrag der „Berliner Zeitung“ übte sie Kritik an der Gesellschaft. „Im Land der Täter will sich – verständlicherweise – niemand in eine Situation begeben, die nahelegen könnte, dass man sich nicht vehement an der Bekämpfung des gesamtgesellschaftlichen Problems Antisemitismus beteiligt“, so die Ärztin.
46 Minuten
Bereits seit Ende 2020 ist die japanische Science-Fiction-Thriller-Serie beim Streamingdienst Netflix zu sehen. Doch «Alice in Borderland» bekam zunächst nur wenig Aufmerksamkeit. Erst durch den globalen Hit «Squid Game» landeten – dank Algorithmen – viele bei der Serie von Shinsuke Sato. Das Format basiert auf einer Anime-Reihe von Haro Aso. Im Mittelpunkt dieses Formats steht Ryōhei Arisu, verkörpert von dem japanischen «The Good Doctor»-Star Kento Yamazarki. Der 24-Jährige ist zwar äußerst intelligent, ist allerdings faul und arbeitslos. Er trifft auf Yuzuha Usagi (Schauspiel-Superstar Tao Suchiya), die ihren Vater verloren hat. In «Alice in Borderland» müssen Arisu und Usagi zahlreiche Spiele bestehen. Doch wie gut ist die Horror-Serie wirklich? Felix Maier und Fabian Riedner haben zuletzt einige Horror-Serien gesehen und haben sich diesbezüglich große Gedanken gemacht. Ist das Format eine weitere lieblose Netflix-Serie, die man getrost vergessen kann? Oder hat man hier ein Kleinod wie beispielsweise «Das Damengambit» erschaffen?
49 Minuten
Am 17. September 2021 debütierte die Hwang Dong-hyuk-Serie «Squid Game» beim weltweit agierenden Streamingdienst Netflix. Die Serie um den Millionengewinn aus Südkorea wurde aufgrund einer intelligenten Marketingmaßnahme in den sozialen Netzwerken zu einem Erfolg. Die Serie handelt vom hochverschuldeten Gu-hun, der an sechs Kinderspielen teilnimmt. Das Lockmittel der Serie sei die große Gewalt, teilte Quotenmeter-Geschäftsführer Fabian Riedner im Gespräch mit Felix Maier mit. Bei Social-Media wurde mit zügellosen Mord-Orgien geworben. Schon YouTube-Videos von Horrorfilmen mit einem „Best Of“ der Gewaltszenen kommen bei den Usern gut an. Netflix bediene daher die Lüste der sonst so braven Fernseh- und Streamingunterhaltung. Ein zweiter Faktor sei das „Talk of Town“-Phänomen. Da sich eine riesige Anzahl von Menschen die Serie schon (teilweise) angesehen haben und die Medien zunehmend darüber berichten, schauten weitere Millionen Menschen «Squid Game». Riedner und Maier reden in dieser Ausgabe auch über die einzelnen Folgen und womit uns die Macher an das Format binden wollen.