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Quotenmeter Archiv

421 Episoden
40 Minuten
Viele Konsumenten unterschätzen das gigantische Geschäft von Paramount. Nicht nur Showtime und Paramount+-Originals enthält der neue Streamingdienst, sondern auch noch unfassbar viele Serien, die bei den deutschen Fernsehstationen hoch und runter laufen. «Yellowstone» läuft weiterhin noch bei Sony AXN, der Sender hat weiterhin noch die exklusiven Staffeln vier und fünf. Immerhin der Ableger «1883» ist im Angebot enthalten. Doch wie schmackhaft sind Joyn und RTL+ noch, wenn das «Navy CIS»-Franchise und die vier «CSI»-Serien bei einem Anbieter gebündelt sind? Hinzu kommt, dass Sky-Abonnenten dauerhaft kostenfrei auf den Dienst zugreifen können, sofern sie weiterhin das Cinema-Paket gebucht haben. Neben vielen Spielfilm-Klassikern besitzt CBS aber auch die Rechte an Kinder-Inhalten «Paw Patrol», «Spongebob Schwammkopf» und «Peppa Pig». Veit-Luca Roth und Fabian Riedner haben sich den neuen Dienst angeschaut und sind teils sehr beeindruckt.
46 Minuten
Die Verantwortlichen aus Unterföhring überraschten Anfang der Woche mit einer Nachricht: Es wird endlich wieder einen zweiten Serientag bei Sat.1 geben. Bislang konzentrierte sich das Unternehmen nur noch auf das «Navy CIS»-Universum und «Bull», alle Formate waren am Dienstag beheimatet. Nun hat man unter anderem zwei Serien aus Frankreich eingekauft. Mit «Biarritz – Mord am Meer» holt man sich eine sechsteilige Miniserie, die bei France 2 im Herbst 2021 durchschnittlich 3,27 Millionen Fernsehzuschauer anlockte. Die TF1-Serie «Tödliche Ahnung», die ebenfalls aus sechs Folgen besteht, erreichte im Frühjahr 2022 3,30 Millionen Franzosen. Das sind also gute Voraussetzungen, dass die Serien auch hierzulande funktionieren könnten. Endlich wird auch die Serie «Blackout» aus dem Archiv gekramt. Apropos Programmbibliotheken: Sat.1 kommt auch auf die aberwitzige Idee, den gesamten Samstag mit «Unsere kleine Farm» zu bespielen. Veit-Luca Roth und Fabian Riedner sind fassungslos, dass die Programm-Macher diese Strategie den Zuschauern zumuten.
47 Minuten
Seit rund einer Woche ist die Reality-Show «Promi Big Brother» wieder im deutschen Fernsehen zu sehen. Die gute Nachricht: Die Verlegung auf den Winter hat sich scheinbar ausgezahlt, denn die Reichweiten sind wie die Einschaltquoten wirklich gut. Doch die Zuschauer mussten sich in diesem Jahr bereits auf zwei Abschiede gefasst machten, denn Versicherungsdetektiv Patrick Hufen und Influencer Jeremy Fragrance verließen das Camp vorzeitig. Außerdem werden Denis (u.a. «Movie Rantner») und Fabian Riedner einen Blick auf die Science-Fiction-Serie «Andor», die zum «Star Wars»-Universum gehört werfen. Die beiden erörtern die Vorteile des neuen Formats gegenüber anderen Serien, die ebenfalls in diesem Jahr zu sehen waren. Außerdem erklärt der Gast, warum sich Todessterne selbst zerstören können. Gerade erst ist das «Guardian of the Galaxy Holiday Special» bei Disney+ gestartet, da überschlagen sich die positiven Kritiken. Hinter diesem Projekt steht James Gunn, der noch einen weiteren Marvel-Film abliefern wird, ehe er bei Warner Bros. die Superhelden-Reihe leiten wird.
44 Minuten
Im Zweiten Deutschen Fernsehen wird am Sonntag, den 20. November, die 22. FIFA-Fußballweltmeisterschaft eröffnet. Die Nationalspieler haben das Land bereits verlassen, um im Wüstenstaat Katar die Deutschen zu begeistern. Doch so richtig kam hierzulande noch keine Fußballstimmung auf, denn das Gastgeberland „glänzte“ mit Zensur und Homosexuellen-Feindlichkeit. Dennoch stehen bis Mitte Dezember 2022 insgesamt 64 Partien an. Für das ZDF stehen Jochen Breyer und Katrin Müller-Hohenstein im Sendezentrum in Mainz. Das Erste schickt Alexander Bommes und Julia Scharf ins Rennen, vor Ort sind Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger. Das Finale wird in jedem Fall von Tom Bartels kommentiert. Vorab diskutieren Veit-Luca Roth und Fabian Riedner unter anderem über die Fernseheinschaltquoten. Werden die Vormittagspartien schwächere Reichweiten haben, weil im Winter weniger Menschen Urlaub haben? Könnte es im Umkehrschluss sein, dass das Fehlen von Urlaub, Biergärten und Public-Viewings aber auch zu einem neuen Rekord an Zuschauerzahlen führt?
44 Minuten
Der Disney-Konzern hat in den Monaten Juli, August und September nicht nur 20 Milliarden US-Dollar umgesetzt, sondern auch über zwölf Millionen neue Abonnenten für den Streamingdienst Disney+ gewonnen. Inzwischen haben 164,2 Millionen Menschen den Dienst, der eine riesige Bibliothek von Disney-Klassikern, 20th Century-Filmen und vielen Serien beherbergt. Doch die Walt Disney Group schreibt mit ihrem Streaming-Geschäft riesige Verlustzahlen. Nachdem im zweiten Quartal rund eine Milliarde für Inhalte gezahlt wurden, stiegen die Ausgaben inzwischen auf 1,5 Milliarden US-Dollar. Doch bei Disney herrscht keine Panikstimmung, denn man plant zum einen eine Preiserhöhung, zum anderen aber auch ein werbefinanziertes Modell. Schlussendlich kann der Micky-Maus-Konzern mit seinem Streamingdienst weiterhin Verluste schreiben, immerhin verdient sich das Unternehmen mit seinen Merchandising-Rechten eine goldene Nase. Die Themenparks auf der ganzen Welt sind Cash-Cows, die Kreuzfahrtschiffe gut ausgebucht und T-Shirts, Lego und andere Spielereien bringen ein Vermögen ein. Daher sind sich Veit-Luca Roth und Fabian Riedner einig, dass der Konzern gut aufgestellt ist.
44 Minuten
Derzeit gibt es nur wenige Experimente am werktäglichen Nachmittag. Seit Jahren sind die Programme vom ZDF, ProSieben, VOX und Kabel Eins gleich. Während die Programme aus Unterföhring mit alter amerikanischer Kost gefüllt wird, setzen der Öffentlich-Rechtliche-Kanal und VOX auf symphytische Eigenproduktionen. Zuletzt schlugen sich die Gerichtsshows von Barbara Salesch und Ulrich Wetzel recht gut, wenngleich die Reichweite bei den unter 50-Jährigen sehr überschaubar sind. Mit diesen Schwierigkeiten hat auch die Talkshow-Moderatorin Britt Hagedorn zu kämpfen, deren Show ein wahres Quotengift ist. Überhaupt hat Sat.1 zuletzt kein gutes Händchen behalten, wenn es um neue Programme geht. Sollten die Programmplaner also lieber den Weg von ProSieben & VOX gehen und überhaupt nichts ändern? Das Erste testete in den Sommerpausen von «Sturm der Liebe» und «Rote Rosen» neue Factual-Formate, die die Zuschauer überhaupt nicht sehen wollten. Oder braucht man einfach einen längeren Atem als vier Wochen? Dieses Thema ist Gegenstand der Quotenmeter.FM-Diskussion in dieser Woche.
40 Minuten
Die Verabredung mit einer Fernsehsendung ist wie eine Freundschaft, sagt Fabian Riedner. Würde man bei einer Geburtstagsfeier statt Kaffee und Kuchen nur trockenes Brot und Fenchel-Tee serviert bekommen, wäre die Stimmung im Keller. Die Produktion von «Britt – Der Talk» ist eine solche Enttäuschung und eben ein Schlag ins Gesicht der Fernsehsehenden. Dafür, dass Britt Hagedorn schon einmal über zehn Jahre lang eine Talkshow in Sat.1 moderierte, ist sie in der Neuauflage sehr schwach. Es fehlen die richtigen Fragen, bei manchen Themen hat die Moderatorin Schwierigkeiten mitzureden. Bei der Auftaktsendung ging fast alles schief: Man hatte sechs verschiedene Gäste, die allesamt unabhängig voneinander ihre Geschichte präsentierten. Der Tiefpunkt der Veranstaltung war der Auftritt einer Frau, die angeblich eine Zauberin sein soll. „Es gibt keine Hexen!“, sagt Riedner im Gespräch mit Veit-Luca Roth. Auch der Auftritt eines Mannes, der gerne Frauenkleider trägt, war eine Enttäuschung. Die beiden sagen: Der Mann konnte weder singen, und tanzen noch einen schönen Kleidungsstil wählen. «Britt» ist für Riedner und Roth daher ein enttäuschendes Wiedersehen.
48 Minuten
Knapp zwei Jahrzehnte nach «Der Herr der Ringe»-Trilogie und knapp zehn Jahren nach «Der Hobbit» wird die Erzählung von Mittelerde fortgesetzt. Schon seit einigen Jahren arbeitete Amazon zusammen mit HarperCollins, New Line Cinema, Tolkien Enterprises und Warner Bros. Television an der Umsetzung einer Tolkien-Serie, die den Titel «Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht» trägt. Am 2. September debütierten die ersten zwei Folgen „Schatten der Vergangenheit“ und „Treibgut“, bei der die Zuschauer in die neue Welt eingeführt werden. Die neuen Abenteuer, die von J. D. Payne und Patrick McKay produziert werden, spielen vor den Filmreihen «Der Herr der Ringe» und «Der Hobbit». Nach den ersten acht Episoden wurde zwar eine Filmwelt aufgebaut, die neue Serie hat allerdings noch niemanden vom Stuhl gehauen. «Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht» ist für Amazon ein großer Erfolg. Mehr als 100 Millionen unterschiedliche Menschen sollen die ersten acht Episoden verfolgt waren. Obwohl die Serie große Hoffnungen schürte, hat Amazon keinen Termin für eine zweite Staffel genannt. Diese wird kommen, das steht schon fest.
50 Minuten
17,90 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren verfolgten am 31. Juli 2022 das Finale der UEFA Euro 2021, in der die deutschen Frauen den Engländerinnen unterlegen waren. Mit diesen Zuschauerzahlen dachten sich viele Verantwortliche aus der Branche, dass sie auch etwas vom Quotenkuchen abhaben könnten. Vergangene Woche erreichte Das Erste mit einem Freundschaftsspiel an einem Freitagabend sogar drei Millionen Zuschauer. Am Mittwoch gab der Deutsche Fußballbund (DFB) die Vergabe der Frauen-Bundesliga bekannt. Das Ergebnis ist eine Verteilung auf fünf Fernsehsendern, um vermutlich den Live-Sport zu fördern. DAZN und MagentaTV strahlen die Live-Spiele aus, die Montagsspiele werden von Sport1 übertragen. Weitere Spiele müssen im frei-empfangbaren Fernsehen gezeigt werden. Doch welcher Fernsehsender hat das große Los gezogen? Veit Luca-Roth und Fabian Riedner haben die Vergabe analysiert und sind doch über diese Vergabe verwundert. Kein Anbieter hat wirkliche Exklusivrechte. Stattdessen ist ein anderer Plan erkennbar: Wenn Frauen-Fußball schon kein Grund für ein Pay-TV-Abo ist, dann soll der Sport auf möglichst vielen sehr umfangreich ausgespielt werden.
40 Minuten
Es gibt zahlreiche Geschichten, die Zeitschleifen thematisieren. Eine dieser jüngeren Projekte ist das Sky-Projekt «The Lazarus Project», in dem George eines Tages feststellt, dass er noch einmal die Tage durchlebt, die er bereits erduldet hat. Er ist in seinem Umfeld natürlich der Einzige, der diese Dinge wahrnimmt. Die Serie, die Sky am 16. Juni 2022, in Großbritannien veröffentlichte, hat zahlreiche gute Kritiken bekommen. Im September hat Sky Deutschland die achtteilige Serie linear ausgestrahlt. Hinter dem Projekt steckt Marco Kreuzpaintner, der den Film «Der Fall Colini» drehte und die Amazon-Serie «Beat» verantwortete. Christian Lukas und Fabian Riedner werfen auch einen Blick auf die ZDFneo-Serie «Another Monday», die ein ähnliches Thema verfolgt. Die Personen durchleben immer einen Montag und dort führt es immer zu bizarren Veränderungen. Ob die Serie eine zweite Staffel bekommt, ist allerdings noch unklar.
44 Minuten
Kurz vor Weihnachten 2021 publizierte die Video-Abteilung des Online-Versandhändlers Amazon die erste Staffel von «Die Discounter», die am 11. November mit einer zweiten Staffel fortgesetzt wird. Die Mockumentary von Pyjama Pictures basiert auf dem niederländischen Format «Vakkenvullers». Im Mittelpunkt der 15-minütigen Serie ist ein Discounter, der an einen alten Aldi-Verkaufsladen erinnert. Kopf der jungen Discounter-Bande ist der egozentrische Chef namens Thorsten (Marc Hosemann), der 15.000 Euro von seiner Vorgesetzten bekommt, um Überwachungskameras anzuschaffen. Da er dieses Geld lieber in den laufenden Betrieb steckt, fürchtet er die Entlassung. Neben dem Filialleiter sind im Feinkost Kolinski zahlreiche verrückte Figuren am Werk wie Sicherheitschef Jonas (Merlin Sandmeyer). Veit-Luca Roth und Fabian Riedner haben sich alle neun Teile inklusive des Making-ofs angeschaut. Man könne die Serie, die unter anderem von Christian Ulmen und Carsten Kelber stammt, gut wegschauen, jedoch gibt es erzählerische Einbahnstraßen. Eine dieser schlechten Plots ist beispielsweise, dass sich Fahri Yardım selbst spielt und in einem Supermarkt klaut. Warum? Diese und andere Fragen könnten in neuen Folgen aufgeklärt werden.
46 Minuten
Mitte September machte ProSieben-Chef Daniel Rosemann seine Ankündigung wahr: Der Sonntagabend soll nicht mehr mit Spielfilmen bestückt werden, sondern Schauspieler und sonstige Prominente sollen Aufgaben erfüllen. Das Genre nennt sich „Factual Entertainment“ und die Show heiß «Local Hero». Jenke von Wilmsdorff und Nikeata Thompson wurden für zweieinhalbstunden Unterhaltung nach Mexiko geschickt. Das Ergebnis war besorgniserregend, denn nur 0,42 Millionen Menschen schalteten ein. Der Sender wurde selbst von ProSieben Maxx, sixx und Nitro überholt. Dass diese Programmplanung scheitern würde, war offensichtlich. Viel zu groß ist eine 25-jährige Blockbuster-Tradition am Sonntagabend, die ProSieben stets erfolgreich machte. Veit-Luca Roth und Fabian Riedner werfen am Ende des Podcasts noch einen Blick auf die sixx-Show «BAFF – clever» kontern, die im Juli und August 2022 zu sehen war. Auch hier spricht das Ergebnis Bände: Schlechte Werte. Die Show hatte weder Stimmung noch ein wirklich gutes Konzept. Die beiden Podcast-Moderatoren sind sich sicher, dass «BAFF» seine Ruhe auf dem Fernsehfriedhof finden wird.
45 Minuten
Die Verantwortlichen des Deutschen Fernsehpreises wählten am Mittwochabend «Die Wannseekonferenz» zum besten Fernsehfilm der TV-Saison 2021/2022. Die Mini-Serie «Faking Hitler» wurde unterdessen als beste Drama-Serie ausgezeichnet, während der beste Mehrteiler «The Billion Dollar Code» von Netflix wurde. Die Preise des Abends wurden – so meint man – schön demokratisch aufgeteilt. Die von Barbara Schöneberger moderierte Gala war allerdings weder professionell noch hochwertig. Das Set der «Goldenen Kamera» wurde reaktiviert, die Laudationen waren zeitweise peinlich. Zeitweise machten sich die Gastgeberin über die anwesenden Gäste in derber Art und Weise lustig. Hinzu kommt: Der Deutsche Fernsehpreis kam aus einem Studio und die Nominierten saßen auf Plastikstühlen. Glamour geht anders: Doch die Veranstaltung wurde inhaltlich mehrfach zu Grabe getragen. Veit-Luca Roth und Fabian Riedner haben sich die Show angeschaut, die das ZDF ausgestrahlt hat. Die beiden hoffen insgeheim, dass diese Art von Produktionen nicht mehr ausgestrahlt werden.
34 Minuten
Bei Sat.1 brennt es schon seit einigen Jahren. Doch der Schaden wird immer größer, die Fernsehstation kam im August nur noch auf 6,7 Prozent bei den Umworbenen. Inzwischen hat sich der Sender unter der Führung von Daniel Rosemann auf VOX-Niveau begeben. Die Einschaltquoten sind ebenso wie die Reichweiten massiv abgefallen. Vehement weigert sich die ProSiebenSat.1-Gruppe in Fiktion zu investieren, stattdessen soll der Vorabend bereits am 24. Oktober – und damit nur vier Wochen vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar – mit «Britt – Der Talk» um 16.00 starten. Im Anschluss laufen weiterhin die Formate «Lenßen übernimmt!» und «Doppelt kocht besser». Die letzte erfolgreiche Sat.1-Show «Mein Mann kann» wird künftig täglich zu sehen sein. Fünf Stunden Sendezeit mutet man den Zuschauern zu. Fraglich ist, ob man täglich eine solche Vorabendshow sehen möchte. Den Starttermin von «Volles Haus!» hat man unterdessen noch nicht verraten. Vermutlich verschiebt sich der Start auf Mitte Dezember, wenn man König Fußball aus dem Weg gehen möchte.
54 Minuten
Der Senderverbund um den Deutschen Fernsehpreis hat in den vergangenen Tagen die diesjährigen Nominierten bekannt gegeben. Wie schon bei zahlreichen anderen Preisverleihungen gab es wieder ordentlich Kritik. Beispielsweise wurde «TV total»-Moderator Sebastian Pufpaff nominiert, aber nicht Bastian Pastewka für seine Moderation von «Wer stiehlt mir die Show?». Warum man die Schauspieler-Kategorie in männlich und weiblich unterteilt, aber die besten Moderatoren nicht, hat auch keiner der Verantwortlichen erklärt. Im fiktionalen Bereich hat man die Kategorien neu aufgedröselt und verleiht nun vier Preise: Beste Comedy-Serie, beste Drama-Serie, bester Mehrteiler und bester Fernsehfilm konkurrieren untereinander. Bei den Darstellern werden die Kategorien allerdings durcheinander gewürfelt. Der 23. Deutsche Filmpreis überrascht an mehreren Stellen. So auch bei der besten Sportsendung: Während man expliziert bei RTL das Finale der UEFA Europa League nominierte, scherte man die Paralympics bei Das Erste und ZDF über einen Kamm: Sowohl die Sommer- als auch die Winterspiele werden von beiden Sendern in eine Kategorie gepackt. Echtes Sportwissen sieht anders aus.
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