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Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung. Archiv

281 Episoden
47 Minuten
Dr. Mario Herger, lebt seit 2001 im Silicon Valley, forscht nach Technologietrends, schreibt Bücher dazu und berät Unternehmen zu Themen wie Innovation, Silicon Valley Mindset, Foresight Mindset, Automotive, Künstliche Intelligenz, Kreativität oder Intrapreneurship. Lange Jahre bei SAP unter anderem als Entwicklungsleiter und Innovationsstratege beschäftigt.
32 Minuten
Die Professoren Sascha Weigel und Claus Nowak sprechen über Entscheidungsverfahren in Gruppen und Organisationen und welche Fehler dabei zu Konflikten führen.
57 Minuten
In dieser Episode spricht Dr. Sascha Weigel mit der Diplompsychologin und Mediatorin Kirsten Schroeter über  verschiedene Aspekte zur Organisationsmediation - und deren Entwicklung im Laufe der Zeit.
39 Minuten
Die Whistleblower-Richtlinie der EU, die im Dezember 2019 verabschiedet wurde, sowie das darauf aufbauende Hinweisgeberschutzgesetz, das nun erlassen worden ist und im Juni 2023 in Kraft treten wird, hat Auswirkungen auf Forschungsorganisationen und Wissenschaftsorganisationen. Beide Regelungen verpflichten u.a. diese Wissenschafts- und Forschungsorganisationen dazu, angemessene Mechanismen und Kanäle einzurichten, um Hinweise auf Verstöße gegen das EU-Recht zu erhalten. Zu den Einzelzheiten hatten wir mit Sebastian Steeck von der Diakonie Leipzig hier im Podcast bereits gesprochen (#121).
39 Minuten
ChatGPT und Transformer-Modelle bieten in der Konfliktberatung und im Coaching verschiedene Möglichkeiten. Sie ermöglichen die Simulation menschenähnlicher Gespräche, liefern schnelle Antworten auf spezifische Fragen und ermöglichen den Zugang zu umfangreichen Informationen. Durch die Nutzung dieser Modelle können vielfältige Perspektiven zu Konflikten und Problemen erkundet werden. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass menschliche Empathie und zwischenmenschliche Kommunikation unverzichtbar bleiben. ChatGPT und Transformer-Modelle können als unterstützende Werkzeuge genutzt werden, ersetzen jedoch nicht die menschliche Expertise. Eine kritische Bewertung der generierten Antworten und eine menschliche Überprüfung bleiben entscheidend, um qualitativ hochwertige Beratung zu gewährleisten.
42 Minuten
Das Drei-Welten-Modell von Bernd Schmid beschreibt die Professionswelt, die Organisationswelt und die Privatwelt als drei verschiedene Bereiche, in denen Menschen agieren und interagieren. Das Modell stammt aus den 1980er Jahren und wurde verschiedentlich, so von Rolf Balling und Günther Mohr, weiterentwickelt oder abgeändert. Dazu sprechen wir in dieser Episode.
43 Minuten
Mit Isabell Lütkehaus und Tilman Metzger, zwei Mediationsprofis von Format, habe ich dieses Mal über die eigenen Erfahrungen gesprochen, die wir als Konfliktparteien in Mediationen gemacht haben.
47 Minuten
Menschen benötigen Sicherheit und leben doch in einer prinzipiell unsicheren Welt. Selbst in einer hochentwickelten, wissenschaftlich durchdrungenen und bis ins Detail versicherten Gesellschafts und im Alltag abgesicherten Welt sind Unsicherheitsgefühle (Befürchtungen) und Ungewissheitsgedanken (Bedenken!) keine Seltenheit. Dies gilt angesichts der Entrückungen alter Gewissheiten in unserer westlichen Welt im Zuge nach BREXIT, TRUMP, CORONA und RUSSLANDKRIEG zumal.
56 Minuten
Für Organisationsmediationen ist eine umfänglichere Auftragsklärungsarbeit nötig als in einer klassischen Mediation zwischen voll verantwortlichen Konfliktparteien. Denn in Organisationen streiten Rollenträger im Namen und Verantwortungsbereich der Organisation. Das muss sich in der Konfliktklärungsarbeit einer Mediation widerspiegeln.
41 Minuten
Whistleblower bzw. Hinweisgeber tauchen im Kontext von Organisationen auf, also in Unternehmungen und Behörden -, in dem sie auf Missstände aufmerksam machen, die trotz entgegenstehender Gesetze nicht unterbleiben oder ausgeräumt werden. Sie sind damit selbstredend in einem Bereich oder zu einem Zeitpunkt aktiv, die hoch konfliktär sind. Die Situationen weisen viele Beteiligte und entgegenstehende Positionen auf - typisch für eskalierende Konfliktlagen. Und mitunter werden von den Beteiligten paradoxerweise identische Interessen angemeldet und ins argumentative Feld geführt, die sich auf das Wohl der Organisation zusammenbündeln lassen - und einen guten Ausgangspunkt für Aushandlungsprozesse bilden. Mediation ist als Verfahren hier häufig naheliegend, ist aber der gleichen Paradoxie ausgesetzt: Es kann die Mitglieder und Stakeholder einer Organisation in konstruktive, vertrauliche Aushandlungsprozesse führen, es kann aber auch infolge dieser Vertraulichkeit als weiteren und damit verschärfenden, destruktiven Geheimhaltungsversuch missbraucht oder zumindest eingeschätzt werden. Insoweit tangiert das Whistleblower- bzw. Hinweisgeberschutzgesetz die Anwendbarkeit und Durchführung von Organisationsmediation - und zwar in ganz erheblichem Maße.
42 Minuten
Friedensmediation bezeichnet die von allen Seiten akzeptierte, auf Basis von Freiwilligkeit erfolgende Konfliktvermittlung durch eine Drittpartei in formellen und informellen Verhandlungs- und Dialogprozessen. Die Einsatzmöglichkeiten erstrecken sich von der Konfliktprävention über die Begleitung von Waffenstillstandsverhandlungen bis zur Umsetzung von Abkommen und damit verbundenen politischen Reformprozesse auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen (sog. “Tracks”).
37 Minuten
Insgesamt gibt es also einen deutlichen Unterschied zwischen Teams und Gruppen. Teams sind stärker organisiert, haben eine klare Hierarchie und Struktur, und sind gezielt zusammengestellt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Gruppen hingegen sind eher locker und unstrukturiert und haben keine klaren Regeln oder Strukturen. Während Gruppen oft einfach zum Vergnügen oder zur Unterhaltung zusammenkommen, arbeiten Teams zusammen, um ein Ergebnis zu erzielen, das größer ist als die Summe ihrer Einzelteile.
45 Minuten
Dr. Justus Heck, Soziologe und Experte für Mediationen und Dritte in der Konfliktbearbeitung. Von Januar 2020 bis 2022 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld, Seine Dissertation "Das Mediationsparadox" ist 2022 publiziert worden.
51 Minuten
Prof. Dr. Fritz Bernhard Simon, fbs: Zunächst Studium der Medizin und Soziologie sowie im Anschluss Ausbildung zum Psychiater und Psychoanalytiker. Mitgründer des Heidelberger Instituts für systemische Forschung, Therapie und Beratung. 1982-1989 - Mehrere Jahre leitender Oberarzt der psychoanalytischen Abteilung an der Heidelberger Universität sowie späterhin von 1999-2004 Professor für Führung und Organisation am Wittener Institut für Familienunternehmen (Universität Witten-Herdecke). Zudem Mitgründer und Geschäftsführender Gesellschafter des Carl-Auer-Verlags, Heidelberg, und Mitgründer des Organisationsberatungsunternehmens Simon, Weber & Friends GmbH. Obendrein ein höchst produktiver Verfasser von Fachbüchern und -artikeln zu allen relevanten Aspekten von Beratungsarbeit in unserer Zeit.