Interventionistische Linke [iL*] Podcast Archiv
67 Episoden
30 Minuten
In der sechsten Folge unseres Podcasts geht es um Wohnen in Hamburg in der Krise. Dabei beleuchten wir unterschiedliche Facetten des Phänomens: Mit welchen Problemlagen sehen sich Mieter*innen, Wohnungssuchende und Wohnungslose aktuell konfrontiert? Welche solidarischen Projekte und politischen Initiativen gibt es, mit diesen Problemen umzugehen? Und wie schaffen wir es, dass allen guter Wohnraum zur Verfügung steht und nicht die Immobilienwirtschaft als Gewinnerin aus der Krise rausgeht, während wir mit Schulden, Mieterhöhungen und fehlendem Wohnraum zu kämpfen haben?
41 Minuten
Herzlich willkommen zur Podcast-Reihe „Corona - Krise – Kapitalismus“ der Interventionistischen Linken Hamburg. Mit dieser Podcast-Reihe wollen wir einen Blick auf die Klassenverhältnisse in der aktuellen Corona-Krise werfen. Denn auch wenn die Pandemie als „Naturkatastrophe“ erscheint, sind Menschen von den sozialen und gesellschaftlichen Folgen in ganz unterschiedlichem Maße betroffen. Die 5. Folge des Podcasts Corona Krise Kapitalismus dreht sich um reproduktive Rechte und Selbstbestimmung. Wie hat sich die Situation für Menschen, die einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen wollen verändert? Und was bedeutet die aktuelle Situation für Personen, die ein Kind bekommen? Und in was für einer gesellschaftlichen Atmosphäre mit reproduktiven Rechten wollen wir eigentlich leben - so generell?
60 Minuten
CoronaTalk Folge 6 - 1. Mai - Konfliktfrei? - Klassenpolitik In Der Coronakrise. by Interventionistische Linke [iL*]
1 Stunde 8 Minuten
CoronaTalk Folge 5 - Die Pandemie Kennt Keine Grenzen. by Interventionistische Linke [iL*]
53 Minuten
CoronaTalk Folge 4 - Krach Statt Klatschen. Klassenkampf In Pflege Und Krankenhaus by Interventionistische Linke [iL*]
1 Stunde 11 Minuten
CoronaTalk Folge 3 - Folge Der Virus Und Die Radikale Linke by Interventionistische Linke [iL*]
1 Stunde 9 Minuten
CoronaTalk Folge 2 - Flucht, Migration Und Rassismus In Zeiten Von Corona by Interventionistische Linke [iL*]
1 Stunde 7 Minuten
CoronaTalk Folge 1 - Pandemie, Krise Kapitalismus by Interventionistische Linke [iL*]
18 Minuten
Herzlich willkommen zur Podcast-Reihe „Corona - Krise – Kapitalismus“ der Interventionistischen Linken Hamburg. Mit dieser Podcast-Reihe wollen wir einen Blick auf die Klassenverhältnisse in der aktuellen Corona-Krise werfen. Denn auch wenn die Pandemie als „Naturkatastrophe“ erscheint, sind Menschen von den sozialen und gesellschaftlichen Folgen in ganz unterschiedlichem Maße betroffen. Ein Thema, was durch die aktuelle Krise verschärft und zunehmend thematisiert wird, ist die Versorgung, Beratung und Betreuung von Frauen, die Gewalt ausgesetzt sind. Wie kann eine gute Versorgung während der Krise gewährleistet werden, wenn die Unterstützungskapazitäten schon außerhalb von Krisenzeiten ausgeschöpft sind? In der vierten Folge unseres Podcast wollen wir uns dieser Thematik annähern und haben mit zwei Expertinnen über die aktuelle Situation, die mediale Darstellung und ihre konkreten Forderungen gesprochen.
10 Minuten
Herzlich willkommen zur Podcast-Reihe „Corona - Krise – Kapitalismus“ der Interventionistischen Linken Hamburg. Mit dieser Podcast-Reihe wollen wir einen Blick auf die Klassenverhältnisse in der aktuellen Corona-Krise werfen. Denn auch wenn die Pandemie als „Naturkatastrophe“ erscheint, sind Menschen von den sozialen und gesellschaftlichen Folgen in ganz unterschiedlichem Maße betroffen. Ob man als Pflegerin in einem existenziell notwendigen Sektor arbeitet, der mit einer extremen Überlastung konfrontiert ist; ob man als prekär Beschäftigter von einem Tag auf den anderen vor der Pleite steht; oder ob man trotz Gesundheitsgefährdung weiter mit vielen Menschen zur Arbeit gehen muss – die Auswirkungen der Pandemie treffen besonders jene Menschen stark, die lohnabhängig sind, eh schon in prekären Jobs arbeiten oder gesellschaftlich marginalisiert sind. Ungleichheit, Wohnungslosigkeit und andere Auswüchse des Kapitalismus werden in verschärfter Form sichtbar. In den kommenden Sendungen wollen wir verschiedene Facetten der sozialen Auswirkungen der Coronakrise in den Fokus rücken.
26 Minuten
Corona – Krise – Kapitalismus. Ein Podcast der iL Hamburg Folge 2 Prekäre Beschäftigung und die Situation von Gastro-Arbeiter*innen in der Krise Herzlich willkommen zur Podcast-Reihe „Corona - Krise – Kapitalismus“ der Interventionistischen Linken Hamburg. Mit dieser Podcast-Reihe wollen wir einen Blick auf die Klassenverhältnisse in der aktuellen Corona-Krise werfen. Denn auch wenn die Pandemie als „Naturkatastrophe“ erscheint, sind Menschen von den sozialen und gesellschaftlichen Folgen in ganz unterschiedlichem Maße betroffen. Ob man als Pflegerin in einem existenziell notwendigen Sektor arbeitet, der mit einer extremen Überlastung konfrontiert ist; ob man als prekär Beschäftigter von einem Tag auf den anderen vor der Pleite steht; oder ob man trotz Gesundheitsgefährdung weiter mit vielen Menschen zur Arbeit gehen muss – die Auswirkungen der Pandemie treffen besonders jene Menschen stark, die lohnabhängig sind, eh schon in prekären Jobs arbeiten oder gesellschaftlich marginalisiert sind. Ungleichheit, Wohnungslosigkeit und andere Auswüchse des Kapitalismus werden in verschärfter Form sichtbar. In den kommenden Sendungen wollen wir verschiedene Facetten der sozialen Auswirkungen der Coronakrise in den Fokus rücken. In der heutigen Folge geht es um prekäre Beschäftigung in der Gastronomie. Wir sprechen über 450-Euro-Jobs und hören uns die Erfahrungen von zwei Kolleg*innen an, die in Kneipen arbeiten und darüber berichten, welche Auswirkung die Schließung ihrer Betriebe für sie zur Zeit hat.
15 Minuten
Die Corona-Pandemie trifft uns alle, Zeit also für klassenübergreifende Dankbarkeit statt politischem Streit. Soweit, so klar, oder? Alles Quatsch, argumentieren die Genoss*innen der IL Köln: Neoliberaler Umbau des Gesundheitssystems, Abwälzung der Corona-Probleme ins Private, einseitige Krisenpolitik zugunsten des Kapitals – mehr als genügend Gründe, die Pandemie als Klassenfrage zu verstehen und zum Ausgangspunkt für antikapitalistische Kämpfe zu machen. Autorin: Die Interventionistische Linke Köln macht seit 2007 linksradikale Politik in Köln und ist aktuell vor allem in den Feldern Klima, Soziale Kämpfe, Antifaschismus, Antirassismus und Feminismus/Frauen*Streik aktiv.
29 Minuten
Corona – Krise – Kapitalismus. Ein Podcast der iL Hamburg Herzlich willkommen zur Podcast-Reihe „Corona - Krise – Kapitalismus“ der Interventionistischen Linken Hamburg. Mit dieser Podcast-Reihe wollen wir einen Blick auf die Klassenverhältnisse in der aktuellen Corona-Krise werfen. Denn auch wenn die Pandemie als „Naturkatastrophe“ erscheint, sind Menschen von den sozialen und gesellschaftlichen Folgen in ganz unterschiedlichem Maße betroffen. Ob man als Pflegerin in einem existenziell notwendigen Sektor arbeitet, der mit einer extremen Überlastung konfrontiert ist; ob man als prekär Beschäftigter von einem Tag auf den anderen vor der Pleite steht; oder ob man trotz Gesundheitsgefährdung weiter mit vielen Menschen zur Arbeit gehen muss – die Auswirkungen der Pandemie treffen besonders jene Menschen stark, die lohnabhängig sind, eh schon in prekären Jobs arbeiten oder gesellschaftlich marginalisiert sind. Ungleichheit, Wohnungslosigkeit und andere Auswüchse des Kapitalismus werden in verschärfter Form sichtbar. In den kommenden Sendungen wollen wir verschiedene Facetten der sozialen Auswirkungen der Coronakrise in den Fokus rücken. Corona – Krise – Kapitalismus. Ein Podcast der Interventionistischen Linken Hamburg – Folge 1: Was geht eigentlich ab in den Krankenhäusern?! Wie im Teaser schon angedeutet, wird es heute um unsere Krankenhäuser gehen, vor allem auch um das Thema Pflege. Krankenhäuser stehen in der gegenwärtigen Corona-Pandemie besonders im Fokus des öffentlichen Interesses. Die Gefahr einer Überlastung ihrer Infrastruktur steht drohend im Raum: dass es zu wenig Betten auf den Intensivstationen gibt, zu wenig Beatmungsgeräte verfügbar sind und vor allem zu wenig Pfleger*innen und Ärzt*innen zur Verfügung stehen. Wir möchten heute etwas genauer hinschauen. Dafür haben wir mit einigen Expert*innen gesprochen und uns gefragt: Wie sieht eigentlich ihr Klinikalltag aus? Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Und was sind ihre politischen Forderungen?
1 Stunde 52 Minuten
Während Frauen auf eine Vielzahl moderner, d.h. reversibler Methoden zur Kontrazeption zurückgreifen können, gibt es für Männer auch fast 60 Jahre nach dem Marktgang der Antibabypille kein einziges derartiges Mittel. Erblickte Feminismus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der „Antibabypille“ zunächst die Möglichkeit, dass Frauen über ihren Körper und ihre Biographie selber bestimmen, klagte kurz nach dem Marktgang in den 60ern an die feministische Frauen- und Gesundheitsbewegung, dass Frauen nun die Hauptverantwortung für die Verhütung tragen - in finanzieller, zeitlicher und vor allem gesundheitlicher Hinsicht. Der radikale Feminismus beantwortete die Frage, warum es keine Pille für den Mann gibt, mit dem Androzentrismus der Wissenschaft, gegenwärtig wird sie in den Diskussionen um weibliche „Pillenmüdigkeit“ erneut aufgeworfen. Tatsächlich wird an neuen männlichen Kontrazeptiva bereits seit den 70er Jahren geforscht und reproduktionsmedizinische Studien erbrachten verschiedentlich den Beweis, das hormonelle Verhütung beim Mann wirksam ist. Forschungen konzentrieren sich dabei nicht allein auf die zum medialen und kulturellen Symbol avancierte „Pille für den Mann“. Auch an Implantaten, Gels, Spritzen, reversiblen Vasektomien und Ventilen, hormonellen wie nicht-hormonellen Methoden wird mitunter seit Jahrzehnten geforscht. Zur Marktreife brachte es allerdings keiner dieser Ansätze. Wenn auch nicht länger aufrechterhalten werden kann, dass Verhütung natürlicherweise Frauensache sei, scheint sich die geschlechtliche Arbeitsteilung in der Verhütungspraxis aus der Verfügbarkeit entsprechender Mittel zu ergeben. Der Vortrag begibt sich auf die Suche nach einer Antwort auf die Frage, warum es keine Pille für den Mann oder Vergleichbares gibt. Mit „dem Patriarchat“ oder „der Pharmaindustrie“ sind zwar die üblichen Schuldigen schnell an der Hand, der Verweis auf sie beantwortet die Frage aber noch nicht. Ein Blick auf die Diskurse um „Pille für den Mann“ und Co. zeigt, dass auch Männer sich der Ungerechtigkeit der geschlechtlichen Aufgabenverteilung in der Verhütung durchaus bewusst sind, dass sie jedoch eine Nebenwirkung ganz besonders fürchten: den Verlust von Männlichkeit. Die Entwicklung neuer Kontrazeptiva für Hodenträger ist aber allenfalls notwendige, keine hinreichende Bedingung reproduktiver Geschlechtergerechtigkeit. Denn die Überwindung der Angst vor ihrem Verlust schlägt nur allzu schnell um in den Beweis von Männlichkeit und die Bedeutung von Verhütung erschöpft sich nicht in Fürsorge oder Partnerschaftlichkeit, sondern kann ebenso Distanz, Autonomie und Kontrolle implizieren. Ist die Assoziation der „Pille für den Mann“ mit sexueller Revolution ist daher vorschnell? Referent: Fabian Hennig (Geschlechterforschung, Berlin/Basel) Fabian Hennig lebt als Geschlechterforscher und freier Autor in Berlin. In seinem Promotionsprojekt analysiert er die Transformation von Männlichkeit im Diskurs um moderne männliche Kontrazeptiva. Für die Jungle World schrieb er zum sogenannten „Lebensschutz“, „The Handmaids Tale“, „Liebesschlössern“ und „Der junge Karl Marx“. In Outsidethebox und materializing feminism publizierte er zur materialistischen Kritik an Diskurstheorie, New Materialism und Posthumanismus. Location @soyya. Instagram soyya_room telegram channel (t.me/soyya_info) Diese Verantaltung wird unterstützt vom StAVV (https://www.facebook.com/euer.stavv/)
47 Minuten
Es ist 2020 und kein Ende des Rechtsrucks in Sicht. Faschist*innen in den Sicherheitsbehörden und Mordanschläge durch Nazis geben uns das Gefühl, dass die rechte Bedrohung zunimmt. Geistige Brandstifter*innen in den Parlamenten fachen die rassistische Gewalt an, die für viele Menschen sowieso seit jeher Alltag ist. Doch finden sich in den letzten Jahren genügend Beispiele mutiger Menschen, die sich dem entgegenstellen. Mit unserer Podiumsdiskussion wollen wir den Blick auf den ländlichen Raum richten, wo sich linke Projekte mit Nazi-Netzwerken und teilweise mit dem Wegfall der Zivilgesellschaft konfrontiert sehen. Wie aber kann eine solidarische Praxis dort gelingen, wo die Strukturen überschaubar und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gering sind? Unter welchen Bedingungen finden linke Kämpfe abseits der Metropolen statt? Für die Beantwortung dieser Fragen wollen wir die Perspektiven von Menschen stark machen, die dort aktiv sind, wo es auch mal weh tut. Wir diskutieren mit: Filiz Kluba, Antifaschistische Initiative Alzey (Rheinland-Pfalz) Bruno Rössel, Wann Wenn Nicht Jetzt Bautzen (Sachsen) Moderation: Interventionistische Linke Frankfurt