Interventionistische Linke [iL*] Podcast Archiv
67 Episoden
49 Minuten
Mit "grünen" Investitionen gegen die Klimakrise? Die sozial-ökologische Transformation ist in aller Munde, Unternehmen rüsten auf scheinbar "grüne" Technologie um, Politiker*innen preisen "Brückentechnologien" an, doch die Klimakrise rollt ungebremst. Sind die Investitionen also nur ein Tropfen auf den heißen Stein oder gar Öl auf einen brennenden Planeten und wie könnte eine Transformation jenseits von Wachstum und Verwertungszwang aussehen? Zu diesen Fragen haben wir uns im Vorfeld der massenhaften Aktionen des zivilen Ungehorsams von Ende Gelände, die vom 9. bis 15. August 2022 in und um Hamburg stattfanden, Lasse Thiele vom Konzeptwerk Neue Ökonomie für einen Vortrag eingeladen.
32 Minuten
Enteignen ist die halbe Miete. Investoren verdrängen, Wohnraum vergesellschaften. Eine Broschüre der Interventionistischen Linken. Als Podcast aufgenommen von der Interventionistischen Linken Marburg. Nachzulesen online: https://interventionistische-linke.org/beitrag/enteignen-ist-die-halbe-miete-investoren-verdraengen-wohnraum-vergesellschaften
22 Minuten
Enteignen ist die halbe Miete. Investoren verdrängen, Wohnraum vergesellschaften. Eine Broschüre der Interventionistischen Linken. Als Podcast aufgenommen von der Interventionistischen Linken Marburg. Nachzulesen online: https://interventionistische-linke.org/beitrag/enteignen-ist-die-halbe-miete-investoren-verdraengen-wohnraum-vergesellschaften
1 Stunde 10 Minuten
Der 4. Podcast von Akut+C im Interview mit einer Aktivistin, die 2020 in Refugee Camps in Calais war und über die menschenunwürdige Situation der Geflüchteten vor Ort berichtet. Erschreckend, traurig, aufwühlend - hörenswert. Neben Lampedusa, Lesbos und Lipa ist auch Calais ein erschreckendes Paradebeispiel für die menschenverachtende Grenzpolitik Europas geworden.
50 Minuten
Ein Podcast von Akut+C im Interview mit Hanna und Mara vom Feministischen Bündnis Heidelberg, das Herausgeberin des Buches "Was kostet eine Frau? - Eine Kritik der Prostitution" ist.
48 Minuten
An english podcast made by Akut+C. Interview with Rex Osa from the organisation refugees4refugees about racist (police) violence.
41 Minuten
Eine Podcast von Akut+C mit Merlin Wolf, Herausgeber des Buches "Zur Kritik der irrationalen Weltanschauungen: Religion - Esoterik - Verschwörungstheorie - Antisemitismus"
26 Minuten
Für unsere Veranstaltungsreihe 'Halle, Hanau, Hannibal. Rechter Terror und antifaschistische Antworten' haben wir mit NSU Watch Hessen gesprochen, die den Prozess gegen die Mörder von Walter Lübcke begleiten. Glossar: • MK Kaffee: Polizeieinheit in Kassel, die den Mord an Halit Yozgat untersuchen sollte. • BAO Bosporus: Rassistischer Titel der Einheit 'Besondere Aufbauorganisation' des Bundeskriminalamts, die mit der Untersuchung der Morde des NSU betraut war. • Frühlingsstraße: Unterschlupf des NSU in Zwickau, der bei der Selbstenttarnung des NSU in Brand gesetzt wurde.
37 Minuten
Herzlich willkommen zur Podcast-Reihe „Corona - Krise – Kapitalismus“ der Interventionistischen Linken Hamburg. Mit dieser Podcast-Reihe wollen wir einen Blick auf die Klassenverhältnisse in der aktuellen Corona-Krise werfen. Denn auch wenn die Pandemie als „Naturkatastrophe“ erscheint, sind Menschen von den sozialen und gesellschaftlichen Folgen in ganz unterschiedlichem Maße betroffen. Ob man als Pflegerin in einem existenziell notwendigen Sektor arbeitet, der mit einer extremen Überlastung konfrontiert ist; ob man als prekär Beschäftigter von einem Tag auf den anderen vor der Pleite steht; oder ob man trotz Gesundheitsgefährdung weiter mit vielen Menschen zur Arbeit gehen muss – die Auswirkungen der Pandemie treffen besonders jene Menschen stark, die lohnabhängig sind, eh schon in prekären Jobs arbeiten oder gesellschaftlich marginalisiert sind. Ungleichheit, Wohnungslosigkeit und andere Auswüchse des Kapitalismus werden in verschärfter Form sichtbar. In den kommenden Sendungen wollen wir verschiedene Facetten der sozialen Auswirkungen der Coronakrise in den Fokus rücken. Nach über drei Monaten Covid19-Pandemie in Hamburg Zeit für eine Zwischenbilanz zum Zusammenhang von Gesundheit & Klassenlage: Wie hängen sozioökonomischer Status und Infektionsrisiko zusammen? Welche Rolle spielen Wohnverhältnisse, Umweltfaktoren und rassistische Diskriminierung? Und warum sind solche Fragen in Ländern wie Großbritannien Gegenstand intensiver Public Health-Forschungen, in Deutschland aber kaum Thema? Die letzte Folge unserer Podcastreihe - hört rein!
37 Minuten
Die Corona-Krise wirkt in alle Teile des Lebens. Auch Klima-Aktivist*innen sehen sich mit neuen Herausforderungen undc Themen konfrontiert. Wir haben uns in Hamburger Gruppen umgehört und diskutiert, wie Aktivist*innen mit der Situation umgehen, was die Situation mit uns macht und was in naher Zukunft ansteht - hört rein!
1 Stunde 14 Minuten
In der ersten Folge "Hoffnung und Rebellion"- ein Podcast der interventionistischen Linken Tübingen geht es um das Thema Sexarbeit während der Pandemie. Wir sind im Gespräch mit: Brigitte Ströbele von der Aidshilfe Reutlingen/Tübingen: Minute 02:45 Fabienne und Kathy, den Macherinnen des Whoroskope Podcast: Minute 15:15 Juanita Henning von Doña Carmen e.V. : Minute 46:10 Zum sogenannten Prostituiertenschutzgesetz findet ihr eine kurze Zusammenfassung: Minute 14:00 *********************** Linksammlung: Podcast von Kathy und Fabienne: http://whoroscope.eu/ Hydra-Hilfefonds: https://www.hydra-berlin.de/spenden Forderungskatalog Doña Carmen e.V. an Jens Spahn: https://www.donacarmen.de/offener-brief-an-bundesgesundheitsminister-jens-spahn/ Spendenaufruf Doña Carmen e.V.: https://www.donacarmen.de/aufruf-in-eigener-sache/ follow us: https://twitter.com/iL_Tuebingen
41 Minuten
Gemeinsam mit der Politikwissenschaftlerin Julia Dück werfen wir einen feministischen Blick auf Konflikte in und um bezahlte Sorgearbeit. In den letzten Jahren kam es vermehrt zu Streiks in Kitas und Krankenhäusern. Dabei ging es um Personalmangel und Entlastung, um niedrige Entlohnung und Aufwertung der Berufe. Inwieweit haben diese Auseinandersetzungen einen feministischen Charakter? Was für ein Verständnis von Pflege spielt dabei eine Rolle? Und liegt die Hoffnung in der Professionalisierung?
54 Minuten
Migrantifa - eine neue starke antirassistische Bewegung? Migrantische Selbstorganisierung gestern und heute Antira-Glossar BIPoC (Black, Indigenous and People of Color): Selbstbezeichnung von Menschen mit Rassismus-Erfahrung, die nicht als weiß, deutsch und westlich wahrgenommen werden und sich auch selbst nicht so definieren. Weiße Deutsche: Nicht Hautfarbe, sondern tatsächlich gemeint ist eine gesellschaftspolitische Norm und Machtposition. Der Begriff wird als Gegensatz zu People of Color (PoC) oder BIPoC verwendet. Die Vielen: Initiative welche insbesondere von Künstler*innen, Ensembles und Akteur*innen der Darstellenden und Bildenden Künste getragen wird. Die Initiative wehrt sich gegen die Zunehmen Eingriffe von Rechtspopulisten in die Kunst und gegen Rassismus www.dievielen.de/dievielen TKP (Türkiye Komünist Partisi): War eine bis 1987 bestehende, in der Türkei verbotene Partei, die sich politisch an der Sowjetunion orientierte und u.a. in Westdeutschland aktiv war. Antifaşist (Antifa) Gençlik: 1988 in Berlin an der Schnittstelle migrantischer Vereinskultur, Jugendbanden des Kiez und autonomer antifaschistischer Politik gegründet. Mitte der 1990er Jahre lösten sich die Strukturen als Folge staatlicher Repression auf. Bis heute stellt die Antifa Gençlik einen einzigartigen Organisationsansatz im Kontext autonomer und antifaschistischer Politik in Deutschland dar. Kanak Attak: 1998 gegründeter Zusammenschluss von Personen, die sich vorgenommen haben, ohne Anbiederung und Konformismus eine neue Haltung von Migrant*innen zu vermitteln. Die Aktiven bezeichneten sich als anti-nationalistisch, anti-rassistisch und lehnten jegliche Form von Identitätspolitiken ab. Critical Whiteness: Kritisches „Weißsein“ (engl. Critical Whiteness) bezeichnet den kritischen Blick auf Weißsein als soziale Kategorie. Im Gegensatz zu anderen Rassismus-Analysen, die Schwarze Menschen und People of Color als „Opfer“ im Blick haben, werden die Auswirkungen von Rassismus auf die Sozialisation weiß positionierter Menschen betrachtet. Volkshaus der Türkei in Hamburg: War ein linkes türkisch/kurdisches Zentrum, welches sich in der Rindermarkthalle auf St. Pauli befand. Café Morgenland (Frankfurt/Main): linksradikale Gruppe, die nach 1989 auf eine Selbstorgansierung von Migrant*innen konzentrierte. Ziel sollte in erster Linie die Abwehr rassistischer Angriffe sein.
40 Minuten
Migrantifa - eine neue starke antirassistische Bewegung? Migrantische Selbstorganisierung gestern und heute Antira-Glossar BIPoC (Black, Indigenous and People of Color): Selbstbezeichnung von Menschen mit Rassismus-Erfahrung, die nicht als weiß, deutsch und westlich wahrgenommen werden und sich auch selbst nicht so definieren. Weiße Deutsche: Nicht Hautfarbe, sondern tatsächlich gemeint ist eine gesellschaftspolitische Norm und Machtposition. Der Begriff wird als Gegensatz zu People of Color (PoC) oder BIPoC verwendet. Die Vielen: Initiative welche insbesondere von Künstler*innen, Ensembles und Akteur*innen der Darstellenden und Bildenden Künste getragen wird. Die Initiative wehrt sich gegen die Zunehmen Eingriffe von Rechtspopulisten in die Kunst und gegen Rassismus www.dievielen.de/dievielen TKP (Türkiye Komünist Partisi): War eine bis 1987 bestehende, in der Türkei verbotene Partei, die sich politisch an der Sowjetunion orientierte und u.a. in Westdeutschland aktiv war. Antifaşist (Antifa) Gençlik: 1988 in Berlin an der Schnittstelle migrantischer Vereinskultur, Jugendbanden des Kiez und autonomer antifaschistischer Politik gegründet. Mitte der 1990er Jahre lösten sich die Strukturen als Folge staatlicher Repression auf. Bis heute stellt die Antifa Gençlik einen einzigartigen Organisationsansatz im Kontext autonomer und antifaschistischer Politik in Deutschland dar. Kanak Attak: 1998 gegründeter Zusammenschluss von Personen, die sich vorgenommen haben, ohne Anbiederung und Konformismus eine neue Haltung von Migrant*innen zu vermitteln. Die Aktiven bezeichneten sich als anti-nationalistisch, anti-rassistisch und lehnten jegliche Form von Identitätspolitiken ab. Critical Whiteness: Kritisches „Weißsein“ (engl. Critical Whiteness) bezeichnet den kritischen Blick auf Weißsein als soziale Kategorie. Im Gegensatz zu anderen Rassismus-Analysen, die Schwarze Menschen und People of Color als „Opfer“ im Blick haben, werden die Auswirkungen von Rassismus auf die Sozialisation weiß positionierter Menschen betrachtet. Volkshaus der Türkei in Hamburg: War ein linkes türkisch/kurdisches Zentrum, welches sich in der Rindermarkthalle auf St. Pauli befand. Café Morgenland (Frankfurt/Main): linksradikale Gruppe, die nach 1989 auf eine Selbstorgansierung von Migrant*innen konzentrierte. Ziel sollte in erster Linie die Abwehr rassistischer Angriffe sein.
1 Stunde 35 Minuten
CoronaTalk Folge 7 - Die Pandemie Kennt Keine Grenze by Interventionistische Linke [iL*]