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Interventionistische Linke [iL*] Podcast Archiv

67 Episoden
57 Minuten
Ich würde es wieder tun - Texte aus dem kolumbianischen Knast by Interventionistische Linke [iL*]
1 Stunde 54 Minuten
Putsch und Gegenputsch in der Türkei Am Freitag, den 15. Juli 2016 hat ein Teil des türkischen Militärs gegen die AKP-Regierung und Präsident Erdoğan geputscht. Nach wenigen Stunden wurde der Putsch durch regierungstreue Armee- und Polizeieinheiten, aber auch durch zivile DemonstrantInnen niedergeschlagen. Der Griff der Militärs zur Macht wurde von nahezu allen politischen Fraktionen in der Türkei abgelehnt und verurteilt. Mit Blick auf die lange Tradition des Militärputsches in der Türkei war vor allem demokratischen und linken Kräften klar, dass von einer Militärjunta nichts Gutes zu erwarten wäre. Erdoğan selbst bezeichnete den Putschversuch bereits in der Nacht als „Geschenk Gottes“: Und in der Tat, sein Regime geht gestärkt daraus hervor, der Moment des Schocks wird genutzt, um bereits am nächsten Tag mit „Säuberungen“ in einem nicht für möglich gehaltenen Ausmaß zu beginnen, den „zivilen“ Putsch gegen die Reste einer demokratischen Verfasstheit durchzuführen. Umgehend wurden über 2700 – ein Drittel aller – RichterInnen, über 15.000 LehrerInnen und nahezu 8000 PolizistInnen suspendiert und fast 3000 Militärangehörige inhaftiert. Es wurden über 1500 Universitätsdekane zum Rücktritt aufgefordert und ein Ausreiseverbot für AkademikerInnen verhängt. Die Liste ließe sich noch fast endlos fortsetzen. Die bereits vor dem Coup scharfe Repression gegen alle, die Erdoğan auf seinem Weg zur uneingeschränkten Macht – a.k.a Präsidialsystem – im Weg stehen, hat sich dramatisch beschleunigt und verschärft. In der Nacht und den Tagen nach dem Putsch auf den Straßen entwickelte sich ein AKP-Mob, der Lynchjustiz begangen hat und auch alevitische und linke Städte und Stadtteile angriff. Wir hatten am 26.07.2016 ins SO36 in Kreuzberg eingeladen, um die Lage nach dem Putsch zu analysieren und die Auswirkungen auf die linken und kurdischen Bewegungen zu besprechen. Im Fokus stand die Frage, was wir hier in Berlin tun können, um den FreundInnen und GenossInnen in der Türkei jetzt zur Seite zu stehen. Mit: - Alp Kayserilioğlu Schriftsteller, Übersetzer und politischer Aktivist. Lebt und arbeitet in Istanbul, unter anderem als Redakteur beim Lower Class Magazin. - Erkin Erdogan HDP/HDK Berlin - Songül Karabulut Kurdischer Nationalkongress (KNK)
11 Minuten
Blockupy meets DiEM25 (speech of Anna at the presentation of DiEM25 in Volksbühne Berlin)
1 Stunde 28 Minuten
Prostitution bereitet vielen Bauchschmerzen. Religiöse, Konservative, Feminist*innen, Strafrechtssystem oder betrogene Ehefrauen vereinen sich weltweit in bisweilen unwahrscheinlich anmutenden Koalitionen gegen Prostitution. Auch autonomen Linken und Feminist*innen fällt es oft schwer, sich mit Sexarbeiter*innen solidarisch zu zeigen. Der Vortrag fragt, warum dies so ist und zeigt alternative Denkweisen über Sex/Arbeit auf. Sortiert werden unterschiedliche Gründe für das Unbehagen mit der Prostitution. Diese Gründe reichen von Stigma und konservativen Moralvorstellungen über die gesellschaftliche Besonderung von Sexualität bis zur Sorge über herrschende Geschlechterverhältnisse und Kapitalismuskritik. Jenny Künkel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Weimar, forscht über lokale Prostitutionsregime und ist Mitbegründerin eines Netzwerks europäischer Prostitutionsforscher*innen. 2. Veranstaltung der Reihe "Sex als Arbeit" veranstaltet von der Interventionistischen Linken Bielefeld unterstützt durch das FemRef der Uni Bielefeld (Mittwoch 20.04.16, Bielefeld)
2 Stunden 2 Minuten
Ideologie, Strukturen und Auftreten der türkisch-faschistischen Bewegung Nach den Wahlen des türkischen Parlaments im Juni des letzten Jahres, deutete sich das Scheitern des Friedensprozesses zwischen der kurdischen Bewegung und dem türkischen Staat bereits an. In der Folge kam es in ganz Deutschland zu Aufmärschen und Aktionen von nationalistischen und faschistischen Kräften gegen eine Fortführung des Prozesses: Im September in Köln (2000 Teilnehmende), in Nürnberg (1500 Teilnehmende) und in Hannover (400 Teilnehmende). In Nürnberg wurden aus dem Umfeld der Organisator_innen über das Internet Kurd_innen massiv bedroht. Im Anschluss an die Kundgebung in Hannover wurden kurdische Gegendemonstrant_innen von Mitgliedern und Sympathisant_innen der faschistischen Grauen Wölfe angegriffen. Dabei wurde ein Jugendlicher durch Messerstiche am Hals verletzt und schwebte zeitweise in Lebensgefahr. Wer sind die Grauen Wölfe, die den extremsten Teil der türkisch-nationalistischen Bewegung bilden? Orhan Sat wird die Ideologie der Grauen Wölfe vorstellen, ihre Strukturen in Deutschland, Europa und der Türkei beleuchten und ihre Rolle auf der Straße mit der offiziellen türkischen Regierungspolitik ins Verhältnis setzen. Audioaufzeichnung der Veranstaltung vom 21.04. in Kiel 29.02. Hannover | 03.03. Lübeck | 14.03. Bielefeld | 21.03. Berlin | 29.03. Leipzig | 07.04. Nürnberg | 14.04. Heilbronn | 18.04. Mannheim | 25.04. Bremen | 27.04. Göttingen | 28.04. Hamburg | 04.05. Freiburg
1 Stunde 53 Minuten
Mathilda & Kalle | Allt åt alla (Malmö) Volker | Die Linke Thüringen (Erfurt) Julia | Interventionistische Linke (Berlin) Mia | Interventionistische Linke (Berlin) Nikos | Diktio (Athen) Beppe | EuroNomade ; Blockupy International (Venedig) Das Projekt einer radikalen gesellschaftlichen Linken – Möglichkeitshorizonte, Widersprüche und Zukunftsperspektiven. Podiumsdiskussion mit very special guests aus unserem Freund_innenkreis „Am Rande der Welt situiert zu sein, ist keine günstige Ausgangslage für einen, der vorhat, die Welt neu zu erschaffen.“ (Simone de Beauvoir) Der Begriff der gesellschaftlichen Linken ist Kampfbegriff und uneingelöstes Versprechen zugleich. Dass wir eine solche Linke mehr denn je brauchen, macht es nicht leichter, sie zu konstituieren. Aber warum ist es überhaupt das Projekt einer radikalen Linken, sich an der Konstituierung einer gesellschaftlichen Linken zu beteiligen? Wie rebellisch, militant, widerständig ist oder muss die gesellschaftliche Linke sein, damit es sich lohnt, sie zu haben? Angesichts der Erfahrungen aus Südeuropa stellt sich die Frage, worin der Unterschied zwischen einer gesellschaftlichen Linken und linkem Reformismus einerseits und linkem Populismus andererseits besteht. Wie ist das Verhältnis von sozialer Intervention und Orientierung auf den Bruch? Gemeinsam mit Genoss_innen aus vergangenen Projekten und politischen Initiativen der Gegenwart wollen wir Erfahrungen diskutieren sowie die Momente möglicher gesellschaftlicher linker Mehrheiten und die Konsequenzen deren Abwesenheit ausloten. //Die Strategiekonferenz wurde finanziell gefördert vom Netzwerk Selbsthilfe Berlin und vom Netzwerk Selbsthilfe Saarbrücken.
13 Minuten
Strategiekonferenz der Interventionistischen Linken. Was heißt radikale Politik heute? //Die Strategiekonferenz wurde finanziell gefördert vom Netzwerk Selbsthilfe Berlin und vom Netzwerk Selbsthilfe Saarbrücken.
Interventionistische Linke [iL*] Podcast

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Die Interventionistische Linke [IL*] ist ein Orga…