DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift Archiv
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Nach einer Wirbelkörperfraktur gilt es, den Patienten möglichst schnell zu mobilisieren. So kann man das Risiko einer Pflegebedürftigkeit reduzieren. Moderne Operationsverfahren ermöglichen einen schonenden Eingriff. Doch viele osteoporotisch bedingte Frakturen bleiben unentdeckt.
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Wenn Ärzte nach den Prinzipien der Evidence-based Medicine behandeln sollen, so liegt der Gedanke nahe, von Pflegekräften ein Evidence-based Nursing (EBN) zu fordern. Handelt es sich hier nur um einen neuen englischen Begriff für die gängige Praxis oder ein sinnvolles Instrument zur Verbesserung der Pflege?
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Pathologisches Glücksspielen kann das Leben und die Beziehungen von Betroffenen zerstören. Ähnlich wie Alkohol- und Drogensüchtige leiden viele jahrelang unter der Sucht. Glücksspielsüchtige zu erkennen, ist nicht leicht – und ihnen zu helfen erfordert Erfahrung und Fingerspitzengefühl.
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Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Dieser Satz, der gerne in der Pädiatrie zitiert wird, trifft auch bei Transplantationen zu. Denn da nicht genügend Spenderlebern in geeigneter Größe zur Verfügung stehen, entwickelten die Transpantations-mediziner für ihre kleinen Patienten neue Operationsverfahren wie die Teillebertransplantation. Diese kann auch als Lebendspende erfolgen.
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In den 1980er Jahren kam die Diagnose HIV noch einem Todesurteil gleich. Das hat sich durch die immensen Fortschritte in der Medizin mittlerweile grundlegend geändert, und HIV-Infizierte können eine annähernd normale Lebenserwartung haben. Die Langzeitfolgen der Medikamenteneinnahme und die Probleme älterer HIVPatienten rücken daher in den Vordergrund. Und im Alltag werden HIV-Infizierte weiterhin häufig stigmatisiert.
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Im Rahmen einer Low-Carb-Diät wird die täglich zugeführte Kohlenhydratmenge reduziert und zum Ausgleich des Energieund Nährstoffbedarfs die Fett- bzw. Proteinzufuhr erhöht. Kurzfristige Erfolge bezüglich einer Gewichtsreduktion konnten bereits in vielen Studien gezeigt werden, für eine Langzeitprognose ist die Datenlage bisher nicht ausreichend. In anderen Studien wurden jedoch negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System nachgewiesen.
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Versorgungsengpässe bei Arzneimitteln, auch lebenswichtigen, bestehen – vor allem in den USA – bereits seit einigen Jahren. Inzwischen sehen sich auch in Deutschland Klinikärzte und -apotheker zunehmend damit konfrontiert. Welche Lösungen gibt es für dieses Problem und wer sollte dafür mit „ins Boot“ geholt werden?
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Als Wachhund, Drogenschnüffelhund oder Blindenhund ist der treueste Freund des Menschen seit vielen Jahren im Einsatz. Doch die Vierbeiner können möglicherweise noch viel mehr: Diabetikern können sie unter bestimmten Umständen sogar das Leben retten..
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In vielen Sportarten hat sich Doping mittlerweile zu einem handfesten Problem ausgewachsen – vor allem bei den Olympischen Spielen oder der Tour de France. Denn wo es um viel Geld oder großen Ruhm geht, ist die Hemmschwelle meist recht niedrig, der Leistung künstlich und mit unlauteren Mitteln nachzuhelfen. Doch nicht nur im Profisport besteht dieses Problem. Auch immer mehr Freizeitsportler greifen zu unerlaubten Pillen, um ein wenig am Ergebnis zu drehen.
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Rund 70% der Studienanfänger im Fach Humanmedizin sind Frauen. Doch dann sinkt die Quote kontinuierlich. Liegt der Frauenanteil bei den Studienabschlüssen noch bei knapp 60%, sind es bei den Habilitationen nur noch 18% und bei den Professuren etwa 10%. Spezielle Mentoringprogramme sollen helfen, Frauen den Karrieresprung zu ermöglichen.
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Nicht immer ist das vergessene Eincremen mit Sonnenmilch der Grund für schwerwiegende Verbrennungen nach einem Sonnenbad oder Solariumbesuch. Denn Arzneimittel aus den verschiedensten Indikationsgruppen können die Haut lichtempfindlicher machen. Neben phototoxischen Reaktionen sind auch Photoallergien von – allerdings untergeordneter – Bedeutung.
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An die Heilungspotenz von neonatalen Stammzellen aus Nabelschnurblut werden hohe Erwartungen gestellt. Immer mehr werdende Eltern denken darüber nach, das Nabelschnurblut ihres Kindes konservieren zu lassen, in der Hoffnung, dieses in der Zukunft zur Therapie potenzieller Erkrankungen nutzen zu können. Sind diese Hoffnungen und Erwartungen überhaupt gerechtfertigt? Und welche Möglichkeiten bieten Stammzellbanken?
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Mit Verabschiedung der Health-Claims-Verordnung wurde 2007 ein Meilenstein in Sachen Verbraucherschutz gelegt. Die Verordnung besagt, dass Lebensmittel nur dann mit nährwert- und gesundheitsbezogenen Aussagen beworben werden dürfen, wenn diese von der Europäischen Kommission zugelassen sind. Dadurch soll der Verbraucher verstärkt vor Irreführungen und Täuschungen geschützt werden. Fünf Jahre nach Inkrafttreten der Verordnung hat sich auf dem Lebensmittelmarkt viel getan.
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Die Leichenschau ist die letzte ärztliche Handlung am Patienten. Sie dient der Feststellung des Todes, der Todesart und der Todesursache. Allerdings wird seit Jahren immer wieder Kritik an der Qualität der Leichenschau geübt: Es gebe keine solide Todesursachenstatistik, nichtnatürliche Todesfälle würden übersehen, Ärzte seien überfordert. Verschiedene Änderungsvorschläge wurden und werden diskutiert – getan hat sich bisher wenig.
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Das Gehirn ist nicht nur durch den Schädel gut geschützt. Auch eine innere Barriere, bekannt als Blut-Hirn-Schranke (BHS), hält unerwünschte Krankheitserreger und Xenobiotika aus der Peripherie fern. Ihr Nachteil: Für potenzielle Arzneistoffe gegen Erkrankungen wie Hirntumoren und Multiple Sklerose ist sie ebenfalls nicht durchlässig. Die Öffnung bzw. Überwindung der BHS beschäftigt daher viele Forschergruppen. Aber welche der neuen Verfahren besitzen das größte Zukunftspotenzial?