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DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift Archiv

187 Episoden
13 Minuten
Nach den sogenannten DRGs, den Diagnosis Related Groups, kommt nun die nächste Innovation im Abrechnungssystem auf Deutschland zu: „Pay for Performace“, kurz P4P, heißt ein neuer Vergütungsansatz, bei dem die Behandlungsqualität in die Honorarzahlungen mit einfließen soll. Das hört sich zunächst einmal gut an, bringt aber auch einige Probleme mit sich.
5 Minuten
Raumfahrtmediziner wollen zwar die Bedingungen für Astronauten verbessern, doch oft nützt die Forschung auch Patienten auf der Erde – zum Beispiel bei Krankheiten, die mit Knochen- und Muskelmasseschwund einhergehen. Außerdem verschafft eine Forschung unter Schwerelosigkeit die Möglichkeit, grundsätzliche Funktionsweisen des menschlichen Körpers ohne den „Störfaktor“ Schwerelosigkeit zu untersuchen – mit manchmal überraschenden Ergebnissen.
5 Minuten
Der Weltnierentag 2010 unter der Schirmherrschaft der International Society of Nephrology, der International Federation of Kidney Foundations und der Internationalen Diabetes Federation ist der diabetischen Nephropathie gewidmet, speziell dem fehlenden Bewusstsein für diese Erkrankung in der Öffentlichkeit.
6 Minuten
Bislang wurde der Low-Level-Laser-Therapie eine Nischenposition in der Alternativmedizin zugeordnet. Die Schulmedizin stand diesem Therapieverfahren skeptisch gegenüber. Eine aktuelle Meta-Analyse ergab nun, dass die Low-Level-Laser-Therapie bei chronischen Nackenschmerzen durchaus erfolgreich angewandt werden kann und als ernstzunehmende Behandlungsoption anzusehen ist.
11 Minuten
Von der Fachöffentlichkeit kaum beachtet, hat eine neue medizinische Technik den entscheidenden Durchbruch geschafft: das Tissue Engineering. Dabei werden in vitro angezüchtete Gewebe und Strukturen implantiert und ersetzen insuffiziente oder defekte Körpergewebe. Beim Knorpelersatz und bei den Herzklappen ist die Entwicklung mit am weitesten vorangeschritten.
11 Minuten
Der Weg bis zum Markteintritt eines neuen Arzneimittels ist lang und kostenaufwendig, insbesondere bei Präparaten mit innovativen Wirkstoffen. Von fünf- bis zehntausend Substanzen, die im Labor getestet werden, wird nur eine als Arzneimittel zugelassen.
11 Minuten
Eine zweite Meinung kann manchmal recht hilfreich sein, wenn man sich seiner Sache nicht völlig sicher ist oder wenn man Wert auf eine andere Sichtweise legt und diese Perspektive in die eigene Entscheidung mit einfließen lassen möchte. Doch neben einem solch freiwilligen Abwägen kann eine Zweitmeinung auch zwingend erforderlich sein. Und das sorgt derzeit unter Ärzten für Zündstoff.