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Digital Archiv
463 Episoden
1 minute
Alles verändert sich – sogar die Art und Weise, wie wir neue Jobs suchen und finden. Früher haben wir im Stellenanzeiger geblättert und uns auf interessante Anzeigen hin beworben. Heute gibt es eine Reihe von Plattformen, bei denen man als Arbeitnehmer entweder nach Stellen sucht oder sein Profil hinterlegt. Smartstaff.ch ist eine Plattform, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammenbringt: Beide hinterlassen ihre Profile und die werden dann, fast wie beim Heiratsvermittler, abgeglichen. Die Plattform erzeugt auch die Dokumente, um die beiden Parteien für temporäre Einsätze oder Festanstellungen zusammenzubringen. Wir sprechen mit Jürg Karlen, dem Gründer von Smartstaff: Was zeichnet die digitale Jobvermittlung aus? Finden wir die gleichen Jobs wie früher, nur schneller, einfacher und mit weniger Bürokratie? Oder landet man vielleicht sogar bei einer Bude, die man auf die herkömmliche Weise nie gefunden hätte?
37 Minuten
Windows 7 ist tot, zuckt aber noch ein bisschen... Im Digital 32 vom 13. Oktober 2009 haben wir uns auf die Ankunft von Windows 7 vorbereitet. Und jetzt, kaum zehn Jahre später, ist es Zeit, dieses Betriebssystem zu beerdigen. Und es scheint, als ob einiges an Trennungsschmerz zu bewältigen sei. Der scheint nicht ganz so gross zu sein wie bei Windows XP. Aber dennoch fällt das Loslassen schwer. Wir leisten Trauerarbeit und erklären, warum Windows 10 gar nicht so schlimm ist. Und wir kümmern uns auch noch um ein, zwei andere Themen: Warum sortieren Suchmaschinen die Resultate nicht chronologisch? Und warum zum Henker hört Tim Cook nicht auf Antoine-Pierre? Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-470/
1 minute
Die Industrialisierung hat unsere heutige Welt geprägt. Und schon stecken wir mitten in der nächsten Umwälzung. Die heisst Digitalisierung. Oder, präziser: Digitale Revolution. Wohin die führt, werden wir erst sehen, wenn sie überstanden ist. Vielleicht bringt sie ein neues Präkariat hervor, macht Millionen arbeitslos. Oder eventuell ist auch alles halb so schlimm – denn der Mensch ist schliesslich eine anpassungsfähige Spezies. Wir beschäftigen uns im Nerdfunk mit den heute schon sichtbaren Auswirkungen dieser digitalen Revolution. Während um uns die künstliche Intelligenz erwacht und immer mehr Aufgaben übernimmt, wird das menschliche Personal aus der Öffentlichkeit verdrängt. Wir ziehen unser Geld aus dem Automaten, kaufen unser Ticket in der App, kassieren uns im Laden selbst ab. Und immer häufiger bekommen wir es mit Robotern zu tun: An den Telefon-Hotlines, aber auch schon in automatisierten Restaurants. Und es gibt auch schon Bordelle, wo Sex-Roboter den Liebesdienst verrichten. Dem sehen wir Nerds mit gemischten Gefühlen entgegen: Einerseits sind wir gespannt auf den technischen Fortschritt. Andererseits möchten wir uns von den Maschinen nicht auf der Nase herumtrampeln lassen. Darum sprechen wir kritisch über dieses Phänomen – und sagen, was wir tun, damit es nicht ganz so haarig wird. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-469/
1 minute
Der Nerdfunk setzt seine kleine Unterrichtsreihe zur Medienkompetenz fort: Wir haben uns das Ziel gesetzt, gemeinsam unsere Fähigkeit zu schulen, im Netz vertrauenswürdige Informationen von Unsinn zu unterscheiden. Dazu schärfen wir alle unsere Sinne, damit wir erkennen, wann uns jemand nicht die ganze Wahrheit verrät oder uns aufgebauchte Nichtigkeiten verkaufen möchte. Wir bauen Verteidigungsmechanismen gegen all die Manipulationsversuche auf, bei der wir zu willigem Klick-Vieh oder zu Sharing-Deppen degradiert werden sollen – also zu Leuten, die auf Facebook jeden Quatsch teilen. Im zweiten Teil geht es auf Anregung von Raoul René Melcer um all die Polizei-News-Portale, die rund um die Uhr Nachrichten über Unfälle und Verbrechen posten: Wer steckt dahinter und ist das überhaupt legal? Soll man diese Portale besuchen oder meiden? Und bringt es etwas, solche Informationen zu teilen? Wir exerzieren ein paar Regeln anhand von konkreten Beispielen durch und überlegen uns, wie man sich überlegt, ob man eine Meldung nun teilen soll oder lieber nicht. Keine Angst, Hausaufgaben gibt es keine – aber es ist nicht verboten, anhand der Sendung sich selbst ein paar Übungen aufzugeben, um den gesunden Menschenverstand auch auf den sozialen Medien walten zu lassen. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-468/
1 minute
Erst war der Bildschirm eine Armlänge von uns entfernt, dann sass der Laptop brav auf unserem Schoss – und heute schnallen wir uns die Technik ums Handgelenk oder, im Fall von Cyberbrillen, auch direkt vor den Kopf. Der Trend ist klar: Wir sind noch eine Entwicklungsstufe vom Cyborg entfernt. Der nächste Schritt wird dazu führen, dass wir uns USB-Ports, oder wahrscheinlich doch gleich WLAN- und Bluetooth-Chips, implantieren lassen. Die direkte Verbindung zum Internet ist nicht mehr weit – und dann werden wir jeden Abend inbrünstig dafür beten, dass die Firewall auch funktioniert. Doch bis dahin dauert es noch ein bisschen – und wir nehmen die Gelegenheit wahr, über den Stand der Dinge bei den Wearables zu diskutieren. Diese Gerätekategorie hat vor ungefähr fünf Jahren für hochfliegende Erwartungen gesorgt: Nach dem Smartphone sollten die klugen Uhren, Schuhe und Brillen für weitere Milliardenumsätze sorgen. Und auch wenn sich Fitnesstracker inzwischen etabliert haben und Apples Computeruhr für mehr Umsatz sorgt als die ganze Schweizer Uhrenbranche, so wurden die Erwartungen insgesamt enttäuscht: Die tragbaren Gadgets sind weniger nützlich als gedacht – sie revolutionieren das Leben nicht, sondern sind oft aufdringlich, wartungsintensiv und fehleranfällig. Sind die Wearables gescheitert und bereit, auf den Elektroschrotthaufen der Geschichte geworfen zu werden? Oder haben sich sinnvolle Einsatzgebiete ergeben, zum im Fitness- und Sportbereich? Wir geben unsere persönlichen Erfahrungen preis und diskutieren mit Gadget-Freak Joel Simmler, was funktioniert und was nicht. Und natürlich werfen wir auch einen Blick in die Zukunft. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-467/
1 minute
... sondern auch saublöde. Und das ist nun keine unflätige Hörerinnenbeschimpfung unsererseits, sondern die Vermutung eines Hörers, der bei der heutigen Ausgabe von Kummerbox Live eine Frage hat. Alex stellt nämlich die Möglichkeit in den Raum, dass er der DAU – also der dümmste anzunehmende User – sein könnte, der das Fehlverhalten seines völlig unschuldigen Computers verschuldet. Doch bei Licht betrachtet ist die Frage nicht vielleicht ein bisschen unbedarft, aber ganz sicher nicht blöd. Und selbst wenn sie es wäre, würden Kevin und Matthias sie mit der gewohnten professionellen Haltung angehen, die für Dienstleister eigentlich selbstveständlich sein sollte. Denn selbst saublöde Fragen sollten ernsthaft behandelt werden – zumal nicht ausgeschlossen ist, dass sie fürs Publikum lehrreich und allenfalls sogar unterhaltsam sind. In Kummerbox Live geht es heute um eine Google-Software namens BackUp & Sync und um mögliche unerwünschte Nebenwirkungen. Wir besprechen ein seltsames Photoshop-Phänomen, die Ursachen für einen Amoklauf von WhatsApp und schliesslich zwei Fragen, die sich um Püffer in der Apple Mail-App drehen. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-466/
1 minute
Das Geld wird digital – wenn man der «Aargauer Zeitung» glauben darf, hat sich bei der Schweizer Jugend sogar das Wort «twinten» für das Zahlen mit der gleichnamigen Smartphone-App etabliert. Das ist für uns Anlass genug, der Sache mit dem Zahlen per Smartphone auf den Grund zu gehen: Welche Möglichkeiten gibt es? Wie funktioniert es? Was sind die Vor- und Nachteile? Warum sollte man per App zahlen wollen – und was spricht auch weiterhin für das gute alte Bargeld? Im Studio ist Digichris, der sich in anderen Bereichen als vehementer Vertreter digitaler gegenüber analoger Lösungen positioniert. Lassen wir uns überraschen, ob das auch beim Geld der Fall ist – oder ob er in dem Fall eher Cashchris genannt werden müsste. Schliesslich fragen wir uns, ob das Bargeld bald ausgedient hat. Denn wie man weiss, sind Länder, wo das Bargeld noch weit verbreitet ist, auch immer Paradiese für Geldwäscher. Allein deswegen müsste man es doch abschaffen – oder gibt es Gründe, die uns dazu bringen sollten, an Münzen und Scheinen festzuhalten? Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-465/
1 minute
Wir öffnen ein Fass, das vom letzten Jahr übrig geblieben ist. Kevin hat in unserem digitale Realitätsableich von 2018 die Autarkie zu seinem Aufsteiger erhoben. Das ist das Bestreben, einen möglichst grossen Bedarf des täglichen Lebens selbst zu decken und beim Wasser, Strom, Wärme und Kanalisation nicht von fremden Versorgern bzw. Entsorgern abhängig zu sein. Kevin erklärt uns, wie er dank des rasanten technischen Fortschritts heute in seinem Tiny House selbstbestimmter lebt, als es noch bis vor Jahren möglich gewesen wäre: Wo kann er sich selbstversorgen? Und wo ist die Autarkie nach wie vor schwer oder gar nicht realisierbar? (Spoiler: Der Titel der Sendung verrät, dass selbst ein passionierter Urban Gardener bei der Ernährung noch längst nicht die Subsistenzwirtschaft ausrufen wird.) Autarkie? Das klingt für einen Mietwohnungsbewohner wie Matthias ein bisschen nach den durchgeknallten Amerikanern, die sich als so genannte Prepper (gerne auch fürs Fernsehen) auf den Weltuntergang, den Zusammenbruch der Zivilisation und des Wirtschaftssystems vorbereiten. Manche Leute, wie seinerzeit Jan Böhmermann, könnten es für den Spleen verwöhnter Individualisten halten, die sich darin gefallen, ihre Liebe zur Umwelt in den sozialen Medien zu zelebrieren. Aber wer Kevin kennt, der weiss, dass er es nicht dogmatisch, sondern pragmatisch angeht – und nicht die Ideologie, sondern das Lernen im Vordergrund steht. Darum ist das vielleicht ein bloss ein temporäres Experiment, das ein paar Erkenntnisse bringt oder auch nicht. Oder vielleicht auch der Anfang einer Bewegung, die uns hilft, bewusster zu konsumieren und zu verbrauchen und die Ressourcenverschwendung zu reduzieren. Wir diskutieren vorurteilslos und kommen zum Schluss, dass es zur Rettung der Menschheit wahrscheinlich noch etwas mehr braucht... Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-464/
1 minute
Wir starten mit einer Sendung ins neue Jahr, die vom Thema her nicht extrem originell, aber im Resultat doch ganz nützlich ist: Wir hinterfragen alte Gepflogenheiten, räumen Schubladen, Büros und Festplatten aus und machen unser digitales Leben einfacher. Nebst der Ordnung machen wir unser Leben einfacher, indem wir alte, überladene Programme durch einfache, simple Apps ersetzen, teurere Programme durch günstige Newcomer oder sogar Web-Anwendungen ablösen, uns nicht von der Mailflut einschüchtern lassen und teure Anschlüsse, Abos und Verträge aufgeben. Schliesslich liebäugeln wir auch ein bisschen mit dem digitalen Minimalismus und fragen uns, ob wir eine informationelle Entschlackungskur («digital detox») nötig haben. Und ja, das klingt ein bisschen nach Lebenshilfe, die bekanntlich leicht ins Esoterische, Anbiedernde, Besserwisserische oder Bevormundende abgleitet. Das vermeiden wir, indem wir kritisch bleiben und uns zugute halten, dass nicht alle Lösungen für alle passen. Und falls ihr eigene Tipps habt, dann teilt die uns doch via Kommentare mit – wir kommen dann bei Gelegenheit, zum Beispiel in einer Preshow, gerne darauf zurück. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-463/
1 minute
Das ist der dritte und letzte Teil unseres Jahresrückblicks, bei dem wir den Bogen von den digitalen Inhalten zu den Auf- und Absteigern 2018 spannen. Sowohl die Abgestraften als auch die Hochgelobten verdienen die Auszeichnung haben ihren Auftritt in dieser Show mehr als verdient – denn es gibt viel Enttäuschung bei ehemaligen Hoffnungsträgern und auch einige technische Errungenschaften, die uns das Leben wirklich einfacher machen. Und wir finden endlich heraus, wie sich Liebesgeflüster unter Bloggern anhört. Da werden nicht körperliche Eigenschaften, der Witz oder der elegante Kleidungsstil gelobt – nein, es gibt noch ein viel grösseres Kompliment, das man sich in der Blogosphäre machen kann... Das ist die letzte reguläre Nerdfunk-Ausgabe in diesem Jahr. Es bleibt uns, euch für die Treue zu danken und euch einzuladen, auch im neuen Jahr bei unserer kleinen Podcast-Expedition mit dabei zu sein. Mutmasslich am 8. Januar 2019 geht es weiter. Wir wünschen allen Hörerinnen und Hörern schöne Feiertage und gute Erholung. Und natürlich die besten, schönsten und innovativsten Gadgets unter dem Baum... Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-462/
1 minute
Wir haben endlich herausgefunden, was der reiche Prinz aus Nigeria, Somalia oder vielleicht Solothurn mit seinem vielen Geld angestellt hat, das er uns in so vielen Mails schenken wollte – und das wir nie bekommen haben, weil diese Mails immer im Spam-Filter hängen geblieben sind. Er hat nämlich maeges Top-Software des Jahres 2018 aus dem Boden gestampft. Die macht alles und kann alles – und ersetzt von Google Docs über Quip, Jira, Evernote bis hin zu Trello und Dropbox Paper all die anderen Tools für die Zusammenarbeit. Das ist der zweite Teil unseres grossen, digitalen Realitätsabgleichs. Wie die ellenlange Liste mit den Shownotes zeigt, rauschen wir wie das Bisiwetter durch unsere Kategorien und arbeiten uns von den verbleibenden Software-Tops über die Software-Flops und den besten Seiten aus dem Netz bis hin zu den Web-Flops vor. Das ergibt ein stimmiges Bild mit dem, was uns softwaremässig und im Netz gefreut und geärgert hat. Und damit ist der Weg frei fürs grosse Finale von nächster Woche, in dem es nebst den digitalen Inhalten auch um die Auf- und Absteiger des Jahres gehen wird. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-461/
1 minute
Süss klingelnde Glückchen, leise rieselnder Schnee, stille Nächte, kommende Kindlerlein und die entsprungene Ros haben wir nicht zu bieten. Dafür einen Bierzapfhahn mitten im Büro, jede Menge Gadgets und viele Anekdoten aus unserem digitalen Jahr 2018. Das ist, wie alle Jahre wieder, unser grosser digitaler Realitätsabgleich mit Tops und Flops aus dem Gadgetbereich, Software, Internet, den digitalen Inhalten und den Auf- und Absteigern des Jahres. Wie immer ist unsere grosse Endjahres-Show als epochales dreiteiliges Radio-Event angelegt. Und anders als in anderen Jahren kommen wir im ersten Teil kommen schnell auf Betriebstemperatur: Wir freuen uns über schöne Geräte und nerdige Erfolgserlebnisse und ärgern uns über Technikmängel, die auch in diesem Jahr nicht ausgeräumt worden sind. Es nominieren und kommentieren Kevin, maege und Matthias, und wir schaffen immerhin die ersten zweieinhalb unserer zehn Kategorien! Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-460/
1 minute
Nächste Woche biegen wir mit unserem traditionellen Jahresrückblick scharf in die Zielgerade von 2018 ein. Und die Feiertage werfen auch schon ihre Schatten voraus, indem Kevin unbedingt mitteilen will, welche Gadgets er sich für Weihnachten wünscht. Er droht sogar, sie sich selbst zu kaufen, wenn seine Radiokollegen oder gar die Hörerschaft sie ihm nicht schenkt. Doch abgesehen von diesem materialistischen Anfall geben wir uns altruistisch und hilfsbereit – denn es steht die letzte Ausgabe von Kummerbox Live für dieses Jahr an. Bei den Fragen könnte man dem Winterblues verfallen: Barbara hat Schwierigkeiten beim Umstieg vom altehrwürdigen iPhoto zu der neuen Fotos-App. René beobachtet, dass sein Smartphone Akkuladung abbaut, selbst wenn er es nicht benutzt. Das gleiche Problem hat auch Armin mit seinem iPhone X – und ihm hat der Verkäufer gesagt, er dürfe es nur bis 80 Prozent aufladen. Und schliesslich sollten wir Ursula und André bei den Vorbereitungen ihres USA-Trips helfen. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-459/
1 minute
Der Personal Computer ist letztes Jahr vierzig geworden – und gehört inzwischen offenbar zum alten Eisen. Apple hat das zumindest neulich in einem Werbespot so postuliert: In dem erledigt eine Schülerin virtuos ihre Arbeit mit einem Tablet. Auf die Frage einer Nachbarin, was sie «an ihrem Computer» mache, fragt sie, was ein Computer sei. Die mobile Revolution fordert ihre Opfer, und der PC scheint dazuzugehören. Ins Bild passt, dass man den Eindruck bekommen könnte, dass auch die Desktop-Betriebssysteme stagnieren. Bei Windows und Mac OS hat sich in den letzten Jahren nicht mehr viel getan. Und die Neuerungen, die wir noch zu sehen bekommen, drehen sich bloss darum, die Zusammenarbeit mit den Mobilgeräten zu verbessern. Doch zu wundern braucht das einen nicht: Die Verkaufszahlen gehen seit zehn Jahren zurück. Und während die Zahl der Internetnutzer wächst, kommen fast nur Mobilnutzer dazu. Wer heute ins Internet vorstösst, der tut das via Smartphone oder Tablet, aber sicher nicht mit einem Laptop oder gar einem stationären PC. Darum die Frage: Ist es vorbei? Müssen selbst Maus- und Tastaturfans kapitulieren? Wir diskutieren und erörtern – und wir trösten all diejenigen, denen diese Entwicklung (wie uns) ein bisschen leid tut... Die Links zur Episode (ab Mittwoch): Permalink: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-458/
1 minute
Kevins Arbeitskollege Joel Simmler ist ein grosser Gadgetfan. Er würde nicht so weit gehen, gleich sein ganzes Sackgeld in den eingängigen Online-Shops und auf Crowdfunding-Plattformen liegen zu lassen. Doch die Leidenschaft geht weit genug, um eine grosse Show zu diesem Hobby zu machen – zumal eine kleine Shoppingleidenschaft zu fast jedem Nerd gehört. Doch wie sich bei dieser Sendung schnell zeigt, sind die Gadgets kein so harmloses Thema, wie man glauben könnte. Denn egal wie wir uns bemühen, wir werden uns nicht einig darüber, was ein Gadget eigentlich ist. Ist es eine Spielerei? Etwas, das man eigentlich nicht unbedingt benötigt? Oder kann man mit einem Gadget auch ernsthaft arbeiten und sogar Geld verdienen? Darf ein teures Smartphone, das auch als Prestigeobjekt dient, auch als Gadget gelten – oder sprengt das jeden vernünftigen Definitionsrahmen? Um es vorwegzunehmen: Wir sind an einer vernünftigen Definition gescheitert. Doch das tut dem Hörspass wahrscheinlich keinen Abbruch. Aber es ist anzunehmen, dass diese Sendung die Emanzipation um Jahrzehnte zurückwirft – weil wir Jungs halt Jungs sind, und die Mädchen nicht anders können, ob unserer Begeisterung mit den Augen zu rollen...