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Digital Archiv
463 Episoden
1 minute
Die Aktualität hat unsere Sendung eingeholt – oder regelrecht überfahren. Das alles überstrahlende Thema dieser Tage dominiert auch uns Nerds, zumal die russische Aggression gegen die Ukraine eine Menge technischer Aspekte hat. Über die wollen wir sprechen: über die sozialen Medien, die Einmischung von Hackern wie Anonymous und die Verantwortung der Tech-Konzerne. Eine zentrale Frage besteht darin, wie es uns mit der Flut an Informationen geht, mit denen wir in den sozialen Medien konfrontiert sind. Soll man sich der aussetzen oder verweigern? Wie stellt man es an, dass man sich auf Twitter und Facebook nicht verrückt macht? Wie schützt man sich vor Fakenews und auf welche Weise kommt man an verlässliche Informationen? Zu diskutieren ist auch Elon Musks Spende von Satelliten-Terminals an die Ukraine – und die Frage, ob das eine so selbstlose Handlung ist, wie es scheint. Wir erinnern uns auch daran, dass die Ukraine ein Technologiestandort ist, aus dem einige wichtige Startups kommen. Und wir fragen, wie sich die grossen Unternehmen, Google, Apple, Facebook und Microsoft, in diesem Konflikt positionieren – und ob sie nicht mehr tun könnten. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-606/
1 minute
Je mehr man von einer Sache weiss, desto eher neigt man dazu, sich im Klein-Klein zu verlieren. Das gilt für viele Lebensbereiche, und es trifft explizit auch auf die digitale Welt zu, wo es besonders einfach ist, sich in den Details zu verheddern. In der heutigen Folge von Kummerbox Live gibt es beide Sorten von Fragen: die sehr spezifischen, aber auch die ganz grossen und allgemeinen. In die zweite Kategorie gehört die Frage von Markus: Wie installiere ich eine App – und lohnt sich dieser Aufwand? Ebenfalls in die Kategorie «einfache Fragen, die sauschwer zu beantworten sind» gehört das Anliegen von Urs, der wissen will, warum die unsicheren Websites (ohne HTTPS) nicht längst ausgestorben sind. Einfacher zu beantworten sind (wahrscheinlich) diese Fragen: Wie steht es um die Zuverlässigkeit des angeblich so sicheren VyprVPN? Wann gibt es selbstlöschende Nachrichten bei Threema? Und wie bringt man einen länger nicht geupdateten Mac auf den neuesten Stand? Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-605/
1 minute
Passwörter sind ein Thema, das uns immer wieder beschäftigt – wenn auch nicht ganz freiwillig, weil es uns eigentlich lieber wäre, wir müssten uns nicht mit diesem und anderen Sicherheitsthemen herumschlagen. Der Grund, heute auf das Thema einzugehen, ist eine positive Entwicklung: Mittlerweile verhindern viele Website-Betreiber die Verwendung zu einfacher Passwörter (wie 123456). Und es gibt eine Reihe von Methoden, wie man dieses notwendige Übel besser in den Griff bekommt: Wie man gute Passwörter generiert und warum es super ist, wenn ihr eure eigenen Passwörter nicht kennt – das besprechen wir heute. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-604/
1 minute
Das Jahr 2022 ist konfliktreich gestartet. In der digitalen Welt fährt zwar niemand mit Panzern an den Grenzen des Nachbarlandes auf, aber es werden immerhin Anwälte ins Feld geschickt. Doch nebst den schlechten Nachrichten gibt es auch gute. Eine davon betrifft uns selbst: Hier auf der Website sind die alten, verschwundenen Folgen wieder aufgetaucht: Hier findet sich das Digitalmagazin und hier der halboffizielle Vorläufer dieser Sendung, der Digitalk des Tagesanzeigers. Auf alle Fälle sind das genügend Gründe für Aktualität in der heutigen Sendung. Zu den geplanten Themen gehören der Streit ums ReplayTV, der Abgang des Swisscom-Chefs und Apples Zwist mit dem Betreiber der Tinder-App in den Niederlanden. Plus die Facebook-Sperre, die sich Digichris aus fragwürdigen Gründen eingehandelt hat. Wenn ihr diese Sendung live hört, könnt ihr euch via Twitter (@nerdfunker) oder via Discord einbringen. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-603/
1 minute
In unserem grossen Jahresrückblick sind sich Kevin und Matthias grundsätzlich in die Haare geraten: Matthias lobte die Vielfalt an neuen Podcasts zu den unterschiedlichsten Themen. Und Kevin fand, das hätte doch alles keinen Zweck: Die Leute würden sich bloss unterhalten und oberflächlich für ein Thema interessieren und hätten hinterher das Gefühl, sie hätten von irgendetwas eine Ahnung. Dieser Disput hat Reaktionen ausgelöst und uns zur Frage geführt, dass wir uns nicht im Klaren darüber sind, was die Podcasts im Mediengefüge überhaupt für eine Aufgabe haben. Sind sie ein Informationsmedium wie eine Zeitung oder Unterhaltung wie eine Sitcom? Bieten sie vertiefte Einsichten wie ein Dokumentarfilm oder doch nur eine seichte Einschlafhilfe wie das gute alte Schäfchenzählen? Da wir keine Zeit hatten, dieser Sache auf den Grund zu gehen, packen wir sie heute in einer Extrasendung an. Wohin uns diese Erörterung führen wird, wissen wir selbst nicht. Vielleicht entdecken wir, dass Podcasts völlig überflüssig sind und bloss zur Verdummung der Menschheut beitragen. Womöglich läuft es auf eine Kritik an dem Medien-Überfluss hinaus, dem wir ausgesetzt sind. Im schlimmsten Fall entdecken wir, dass es ein Fehler war, dass wir selbst seit mehr als zehn Jahren podcasten. In dem Fall könnte das unsere letzte Sendung gewesen sein. (Die Wahrscheinlichkeit dafür ist zum Glück aber gering.) Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-602/
1 minute
Bruno hat ein ärgerliches Problem: Ein Inserat mit Bildern der Wohnung, in der er zu Hause ist, steht seit Jahren auf einer dubiosen Website im Netz – ohne dass sich nachvollziehen liesse, wie es dorthin gekommen ist. Wie kann so etwas passieren – und was kann man dagegen tun? Das ist eine der drängenden Fragen, die wir in der heutigen Folge von Kummerbox Live angehen. Genauso ärgerlich und dubios ist Lindas Frage: Sie soll nämlich für Geld, das ihr ausbezahlt werden soll, einen Vorschuss leisten, weil die Summe «in der Blockchain gespeichert ist» und es offenbar teuer ist, wenn es dort wieder herausgelöst werden soll. Im Vergleich dazu ist Bülents Frage fast schon trivial: Er hat Airpod-Kopfhörer, die immer häufiger die Verbindung verweigern. Und Paul sucht eine Transkriptionssoftware, die auch Schweizerdeutsch beherrscht. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-601/
35 Minuten
Ein Markenzeichen unserer Sendung besteht darin, dass wir andauernd Prognosen abgeben. Wir wissen, wie sich der Bitcoin-Kurs entwickelt und welche neuen Produkte Apple lanciert. Mit unseren Vorhersagen, welche Fehler Mark Zuckerberg demnächst begehen wird, stellen wir Nostradamus und Elizabeth Teissier gleichermassen in den Schatten. Und wir wissen schon heute, welche Strategien von Google und Microsoft in fünf Jahren Früchte tragen und welche in die Hosen gegangen sein werden. Das dumme ist nur: Wir stellen unsere Orakelsprüche niemals auf den Prüfstand. Der Grund liegt darin, dass wir selbst nicht mehr wissen, was wir alles weisgesagt haben. Und da bis jetzt noch niemand alle unsere 599 Sendungen transkribiert hat, liess sich das bislang nicht mit angemessenem Aufwand überprüfen. Doch nun machen wir es euch (und uns) einfach, unsere hellseherischen Qualitäten zu bewerten: unsere 600. Sendung bestreiten wir komplett und ohne doppelten Boden mit Aussagen über die Zukunft und die digitale Welt in fünf Jahren. Und wir versprechen: Im Januar 2027 ziehen wir die Sendung aus dem Archiv und finden heraus, ob wir richtig lagen – oder ob alles anders gekommen ist. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-600/
1 minute
Manche von uns werden vom Omikron-Blues geplagt – und mancherorts ist die leichte Hoffnung zu spüren, dass auf die grossen Fallzahlen eine Entspannung folgt. Verhaltener Optimismus herrscht auch im Nerdfunk-Team: Wir rechnen zwar nicht damit, dass schon in diesem Jahr das Metaversum über uns hereinbricht. Doch abgesehen davon gibt es viele interessante Entwicklungen: Das smarte Home dürfte Fortschritte machen. Mit grossen, faltbaren Bildschirmen ergeben sich mobil und stationär neue Arbeitsmöglichkeiten. Leistungsstarke und sehr kompakte Beamer eröffnen neue Unterhaltungsmöglichkeiten. Und vielleicht bringt Apple dieses Jahr endlich seine smarte Brille, wie einige (manchmal gut, manchmal nicht so gut informierte) Analysten behaupten. Darüber wollen wir diskutieren: Was ist von 2022 zu erwarten? Sehen wir Durchbrüche bei den Quantencomputern, neue Kryptowährungen und -anwendungen, tolle soziale Netzwerke wie Trumps Truthsocia.com und vielleicht endlich das papierlose Büro? Wir tragen die Prognosen zusammen und lesen im digitalen Kaffeesatz. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-599/
1 minute
Wir nähern uns dem fulminanten Ende unseres Jahresrückblicks: Nachdem wir die Tops und Flops bei den digitalen Inhalten verkündet haben, geht es ans Eingemachte – zu den Absteigern und zu den Aufsteigern. Und auch wenn das jetzt ein fetter Spoiler ist, kann es nicht als Überraschung kommen, dass wir uns wohl zum ersten Mal in der Geschichte unserer Sendung einig sind – zumindest beim Absteiger. Wir formulieren es unterschiedlich, doch wir meinen das gleiche: Die Beziehung zwischen uns Menschen und dem Internet, die sich in diesem Jahr als eine höchst ungute entpuppt hat. Statt zur Völkerverständigung und Demokratisierung beizutragen, haben wir eine Hassmaschine fabriziert und das freie, aufklärende Internet kaputtgemacht. Umgekehrt sind wir uns beim Aufsteiger nicht nur uneins, sondern geradezu komplementärer Meinung – zumindest, was einen der Aufsteiger angeht. Da gehen die Meinungen so weit auseinander, dass wir diesen Disput wohl ins neue Jahr und in eine Extrasendung tragen werden. Aber gut, es wird auch sonst so sein, dass uns einige Hinterlassenschaften von 2021 auch 2022 noch begleiten werden. Wie immer zum Abschluss ein persönliches Wort an unsere Hörerinnen und Hörern: Herzlichen Dank für die Treue und das Vertrauen, das wir auch im nächsten Jahr nach Kräften erfüllen möchten. Es würde uns freuen, wenn ihr uns 2022 weiterhin die Stange haltet. Wir wünschen Omikron zum Trotz erholsame Feiertage, einen guten Rutsch und einen gelungenen Start ins neue Jahr. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-598/
1 minute
Der zweite Teil unseres Jahresrückblicks beginnt mit einer grossen Portion Unzufriedenheit: Wir stören uns an so einigen Dingen: An mangelndem Weitblick bei Apple, an seltsamen Fotoplattformen, an Auto-Apps, die langsamer starten als ein SAP-System und an der Ignoranz von Microsoft, die sich bei Windows 11 und bei den komischen Dominanzgebärden zeigen, die dieser Konzern wegen seines Browsers betreibt. Im Mittelteil des diesjährigen digitalen Realitätsabgleichs kümmern wir uns um die Software-Flops und um das, was uns im Netz gefreut und geärgert hat. Und Digichris kommt bereits mit seiner Top-Nomination aus dem Bereich der digitalen Inhalte zum Zug, wo wir uns daran freuen, eine gehörige Portion Bollywood abzubekommen. In der nächsten Woche folgt das grande finale mit den Auf- und Absteigern des Jahres. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-597/
1 minute
2021 ist kein Jahr, das uns in besonders guter Erinnerung bleiben wird. Erstens natürlich wegen Corona und den ganzen Querelen, die die Pandemie mit sich gebracht hat. Zweitens jedoch auch, weil unser Mitstreiter maege verschollen ist. Das tangiert unsere Absicht, uns für die letzten Sendungen des Jahres in voller Teamstärke zu versammeln, um das Jahr Revue passieren zu lassen – wie es gute Sitte ist. Doch auch wenn wir nichts über den Verbleib unseres Mitkämpfers wissen und keine Fans dieses vermaledeiten Jahres sind, stellen wir uns der Aufgabe, es in Form eines digitalen Realitätsabgleichs aufzuarbeiten: Das ist unser Jahresrückblick in drei Teilen, in dem wir die Tops und Flops in den Bereichen Gadgets, Software, Web, digitale Inhalte, sowie Aufsteiger und Absteiger zu küren. Den schwierigen Vorzeichen zum Trotz ist eine amüsante und abwechslungsreiche Sendung entstanden: Wir huldigen der Centronics-Schnittstellen und SCSI. Wir überlegen, wie ein Gadget heissen müsste, das sowohl analog als auch digital ist – digilog oder anatal? Und wir gelangen zur Erkenntnis, dass wir endlich eine klare Definition aufstellen müssen, was ein Gadget ist und was nicht. Und wie üblich sind wir uns überhaupt nicht einig, sodass die Top-Nomination des einen der grosse Flop des anderen ist... Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-596/
1 minute
Heute steht Kummerbox Live auf dem Programm. Ob uns brav unserem Leistungsauftrag stellen und uns den Fragen aus dem Kreis der Hörer:innen annehmen, bleibt jedoch abzuwarten. Denn heute ist auch die letzte reguläre Sendung, bevor es nächste Woche dann mit dem grossen digitalen Jahresrückblick, auch bekannt als Realitätsabgleich, losgeht. Darum hat Kevin den Vorschlag gemacht, wir könnten uns doch sinnlos betrinken und uns gegenseitig in unsere Bierflaschen weinen, weil dieses Jahr 2021 nun wirklich keine Freude war: Corona, Impfverweigerer, Massnahmengegner, Tumulte in den sozialen Medien und zu schlechter Letzt auch noch dieses Omikron. Ja, die Versuchung ist da, uns dem Alkohol und dem Weltschmerz hinzugeben. Aber dann ist da auch diese Stimme in unserem Kopf, die uns zur Disziplin ermahnt und erklärt, welche Verantwortung wir unserem Publikum gegenüber haben. Wie dieses Dilemma ausgeht – und ob wir trinken oder doch als Computer-Doktoren amten, wird sich aber wohl erst am Anfang der Sendung entscheiden... Die Fragen, die anstehen würden, wären die Folgenden: Hans-Peter möchte wissen, welches der Internet-Provider mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis ist. Christian hat Ärger mit Excel am iPad, indem seine alten Dokumente nicht geöffnet werden. Robert sitzt ohne WLAN im Gefängnis und fragt nach den Möglichkeiten, trotzdem Apps zu verwenden. Bei Roland spinnt Outlook, indem gewisse Mailpostfächer nicht mehr auffindbar sind. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-595/
1 minute
Nach bald 13 Jahren Nerdfunk (und vorher Digitalmagazin) sollte man meinen, dass wir jedes Thema schon einmal in der Sendung hatten. Doch das täuscht: Heute gibt es eine Weltpremiere – zum ersten Mal geht es bei uns um nichts Geringeres als Buchhaltungsprogramme. Und wer nun denkt, wir hätten gut daran getan, so ein langweiliges Thema wie Buchhaltungssoftware auch weiterhin zu meiden, der irrt. Zwar stimmt es, dass der Sex-Appeal nicht der höchste ist. Dafür ist der Nützlichkeitsgrad umso beträchtlicher. Denn wer die Finanzen seines KMUs oder des privaten Haushalts im Griff hat, der schläft nicht nur besser, sondern hat auch keinen Ärger mit dem Betreibungsbeamten. Kevin verrät uns, worauf es ankommt und was die modernen Buchhaltungsprogramme auszeichnen. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-594/
1 minute
Die Behauptung im Titel müssen wir sogleich relativieren: Bis es so weit ist, unser Bestand an digitalisierten Informationen die materielle Welt überflügelt, dauert es noch. Trotzdem ist es atemberaubend, wie die Datenmengen wachsen – sowohl im Internet als auch auf unseren privaten Handys, Computern und Festplatten. Wir schwelgen heute in grossen Zahlen und setzen immer noch eins drauf: dem Gigabyte ein Terabyte, dem Petabyte ein Exabyte, bis hin zum Zettabyte und Yottabyte. Wir versuchen, die Grössenordnungen verständlich zu machen und gehen der Frage nach, ob es sich lohnt, datenmässig Sparsamkeit zu üben oder ob man auch verschwenderisch sein darf: Wie gross sollte der Speicher des Handys und des Computers sein? Wie viel Datenvolumen braucht man mobil und wie schnell muss die Internetverbindung sein? Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-593/
1 minute
Das Schweizer Parlament hat im September ein Gesetz verabschiedet, das die Streaminganbieter verpflichtet, künftig vier Prozent ihres hierzulande erzielten Umsatzes in Schweizer Filmproduktionen zu investieren. Ähnliche Regelungen gibt es schon in anderen europäischen Ländern. Die höchsten Abgaben verlangt Frankreich mit 25 Prozent, Italien mit zwanzig Prozent. Mutmasslich werden die Filmschaffenden von Netflix, Amazon, Disney und Apple pro Jahr um die dreissig Millionen Franken erhalten. Eine zweite Regelung schreibt ausserdem eine Quote vor: Dreissig Prozent des Angebots muss künftig aus Europa stammen und entsprechend gekennzeichnet und gut auffindbar sein. Gegen das «Lex Netflix» haben die bürgerlichen Jungparteien von FDP, SVP und GLP das Referendum ergriffen: Sie fürchten eine Erhöhung der Abopreise und unnötige Eingriffe in den Filmmarkt. Das Gesetz sei eh bloss «Heimatschutz, Subventionitis und Bevormundung», findet ausserdem die NZZ. Das ist für uns Grund genug für eine Analyse der Situation: Ist die Angst vor Preisaufschlägen gerechtfertigt? Ist die Förderung des Filmschaffens eine Aufgabe der Streamingdienste – oder würden die es nicht sowieso tun, wenn ihnen Schweizer Produzenten interessante Projekte unterbreiten würden? Und sind Quoten die richtige Methode – oder nicht vielmehr eine Bevormundung des Publikums, das vielleicht gar keine europäischen Filme und Serien sehen will? Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-592/