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Digital Archiv
463 Episoden
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Statt «Digital Detox» hat Digichris seine Ferien dazu verwendet, sich bei den digitalen News auf den neuesten Stand der Dinge zu bringen. Und jetzt besteht Redebedarf, weil in Italien, wo Digichris weilte, das digitale Antennenfernsehen dem 5G-Mobilfunk weichen muss. Das sind aber längst nicht alle Themen, über die wir in dieser Ausgabe von Patch Tuesday sprechen. Es geht auch um die Neuigkeiten, die Apple anlässlich der Entwicklerkonferenz WWDC verkündet hat – und um die Frage, ob jener Google-Softwareentwickler recht hat, der bei einem Chatbot ein Bewusstsein und Gefühle festgestellt haben will. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-621/
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In unserem Team gehört es zum guten Ton, dass Meinungsverschiedenheiten ausdiskutiert werden. Und wir tun das – natürlich – live und on air. Das ist auch heute der Fall, bei dem sich die Geister an Outlook scheiden: Ist das ein völlig anachronistisches Stück Softwareschrott, das dringend auf die Müllhalde der Computergeschichte gehört? Oder hat es nach wie vor seine Berechtigung – weil nicht alles, was nicht mehr dem heutigen App- und Smartphone-Zeitgeist entspricht, deswegen automatisch schlecht wäre? Da die digitale Korrespondenz, die Termin- und Aufgabenverwaltung zentral für Büros jeglicher Grösse sind, kommt der richtigen Weichenstellung eine entscheidende Bedeutung zu. Darum stellt sich die Frage umso dringlicher: zukünftig mit oder ohne Microsoft?
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Wir haben die tollsten Hörerinnen und Hörer der Welt. Nachdem es in unserer letzten Kummerbox-Live-Sendung (Nerdfunk 614) um das Digitalisieren von Schallplatten ging, beschreibt uns Kurt ausführlich sein Equipment und seine Vorgehensweise, um den Klang von Musik ab Vinyl möglichst perfekt in die digitale Welt zu übertragen. Er erledigt diese Arbeit nicht nur als Privatvergnügen, sondern mit professionellem Anspruch auch fürs Radio – wovon wir uns anhand von Hörbeispielen selbst überzeugen dürfen. Ein zweites Audio-Thema dreht sich um ein Brummen in der Stereoanlage – und wie man das wohl am besten wegbekommt. Nebst diesem Ausflug in die Gefilde der Audio-Nerds geht es in der heutigen Folge von «Kummerbox Live» um die Frage von Dieter, was zu tun ist, wenn das Mikrofon des iPhones andauernd aktiv ist. Paul fühlt sich bei Outlook durch die Werbung gestört. Und Paul fragt sich, wie er einen bestimmten fotografischen Effekt erzielt. Wie immer gilt: Fragen an die Mailadresse, die wir in der Sendung nennen. Ihr könnt uns auch Live in die Sendung anrufen (052 203 31 00) oder unseren Discord-Kanal (bit.ly/nerdfunk) verwenden. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-619/
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Es ist unübersehbar, wie die täglichen Paketberge in den Hauseingängen wachsen und wachsen: Während der Pandemie haben viele von uns ihr Einkaufsverhalten massgeblich verändert. Das Online-Shopping hat deutlich zugelegt und wir kaufen inzwischen auch Dinge im Netz, für die wir früher gern ausser Haus gegangen sind – nämlich Lebensmittel und Frischprodukte. Und manche von uns haben sich daran gewöhnt, sich auch von Restaurants beliefern zu lassen. Doch bleibt das nun so, wenn die Coronapandemie endgültig vorbei sein sollte – oder kehren wir zu unseren alten Gewohnheiten zurück? Und ist es nicht Zeit, unsere Konsumgewohnheiten grundlegend zu überdenken – jetzt, wo der Krieg in der Ukraine die Gefahren von Lieferengpässen aufzeigt und die Probleme globalen Logistikprobleme noch längst nicht gelöst sind. Ist es Zeit für die Deglobalisierung – und müssen wir Online-Shopper uns von dem Gedanken trennen, jederzeit jedes noch so abstruse Gadget für wenig Geld aus China bestellen zu können? Wir machen eine Auslegeordnung der Erkenntnisse und diskutieren, welche persönlichen Konsequenzen wir ziehen wollen – und wo wir weitermachen, wie bisher. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-618/
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Fast könnte man meinen, in der Tech-Welt wäre bereits die Sommerflaute angebrochen – wäre da nicht Elon Musk, der die Twitter-Übernahme zu einer potenziell endlosen Seifenoper verkommen lässt. Die beiden letzten Akte in diesem Drama: Der Deal liege angeblich auf Eis, doch der Tesla-Chef könne sich vorstellen, Twitter zu einem deutlich günstigeren Preis zu kaufen. Aber keine Angst: In der heutigen Folge von Patch Tuesday sprechen wir nicht nur über einen exzentrischen Milliardär, der seine globale Ego-Show in vollen Zügen geniesst. Wir sprechen auch über die Ankündigungen von Google und das Ende des iPods. Mögliche Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-617/
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Wer hätte 1995 gedacht, dass der Browser nicht bloss eine neue, lustige Anwendung auf unseren PCs ist, sondern der Vorbote von radikalen Veränderungen? Unsere Medienlandschaft hat sich seitdem stark verändert: Die Zeitungen und Zeitschriften sind in Bedrängnis, das lineare Radio und Fernsehen hat Konkurrenz durchs Streaming und durch Podcasts bekommen, Bücher kann man jetzt hören oder auf elektronischen Readern lesen. Wir nähern uns diesen Umwälzungen auf eine persönliche Weise an: Was hat sich für uns bewährt, wo haben wir uns dem Fortschritt entgegengestellt? Und wohin soll das noch führen? Neigt sich der Medienwandel dem Ende zu oder droht uns allen die Vertiktokisierung? Wir bereiten uns für alle Fälle schon einmal vor – und planen unsere Karrieren als Kursvideo-Influencer… Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-616/
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Computerfreaks sind in aller Regel auch Comic-Nerds. Das Team dieses kleinen Podcasts bildet keine Ausnahme, ganz im Gegenteil. Die Ausprägungen dieses Wesensmerkmals sind allerdings so unterschiedlich, wie sie nur sein können: Matthias steckt mit seiner Begeisterung für Asterix und Obelix nach wie vor in seiner Kindheit fest, während Kevin sich den Marvel-Helden zugewandt hat. In diesem Universum tummeln sich bekannte Figuren wie Spiderman, Thor, Iron man und Captain America, aber auch schräge Gestalten, zum Beispiel Silver Surfer, She-Hulk, Hellcat oder Gorilla-Man. Heute geht es um das Marvel-Universum, vorwiegend die Verfilmungen: Denn vor dem Jahr 2008 wurden Comicverfilmungen bis auf wenige Ausnahmen belächelt. Robert Downey Jr. als Iron Man hat einen Grundstein für eine Vielzahl von Marvel-Filmen gelegt, die bis heute zur erfolgreichsten Filmfranchise der Geschichte herangewachsen sind. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-615/
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Der Krieg in der Ukraine hinterlässt auch in dieser Folge von «Kummerbox Live» seine Spuren: Gewissheiten seien unsicher geworden, schreibt Jean: «Alle schauen auf den Konflikt. Man versucht, die Flüchtlingsströme zu bewältigen und die Budgets für die Militärausgaben zu erhöhen.» Die Verunsicherung bezieht sich auf unsere digitale Infrastruktur: Wie sicher sind unsere Computer und die Netzwerke? Wie gross ist die Gefahr, dass ein Virus oder ein gezielter Schlag alles lahmlegt? Und kann man sich dagegen irgendwie wappnen? Die weiteren Hörerinnenfragen in der heutigen Folge sind etwas weniger apokalyptisch: Gibt es noch Rohlinge für den CD-Rekorder CDR 765, mit dem Paul einer Freundin Schallplatten auf selbst gebrannte CDs überspielen möchte – oder lässt Philips die Kunden im Stich? fragt Paul. Ursi hat seltsame kleine Seiten-Voransichten am iPad, die sie loswerden möchte. Und Peter will sein Office auf dem Windows-PC zur Zusammenarbeit mit iPad und iPhone bewegen. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-614/
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Ist Elon Musk ein Genie, ein Visionär oder mit seinen Satelliten- und Mars-Kolonisalisierungsplänen ein Aspirant für einen real gewordenen Bond-Bösewicht? Wir nehmen die Übernahmeschlacht um Twitter zum Anlass, uns über den Tesla-Chef Klarheit zu verschaffen: Was treibt den Mann an? Sollten wir als Menschheit unsere Hoffnung in ihn setzen oder vielmehr alles daran setzen, dass wir nicht zum Spielball von ihm und seinen Milliardärs-Allüren werden? Zwei Fragen treiben uns besonders um: Ist es wahr, was manche behaupten – nämlich, dass nach Steve Jobs’ Tod nun Musk die Ehre gebührt, der weltgrösste Innovator zu sein? Und würden wir, falls es seinem Unternehmen Neuralink gelingt, eine digitale Schnittstelle zum menschlichen Gehirn zu entwickeln, diese bei uns selbst implantieren wollen? Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-613/
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Bekanntlich haben wir es letzte Woche nicht geschafft, unsere Beziehung zu Instagram zu klären. Darum geht unsere Sitzung in eine zweite Runde: Wir besprechen die noch offenen Punkte, insbesondere die toxische Seite der Plattform – inklusive das neue Phänomen des «Warfluencers». Im Idealfall endet unsere Abrechnung versöhnlich: Wie kann man, trotz der Allgegenwart von Werbung und Kommerz, der Foto-Community doch etwas Positives abgewinnen? Auf welche Weise lässt sich Instagram produktiv nutzen? Oder gibt es Alternativen, die uns die Lust an kreativen Schnappschüssen zurückbringen? Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-612/
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Instagram gibt es seit 2010. In den letzten zwölf Jahren hat das soziale Netzwerk für Fotografie einen enormen Wandel durchgemacht. Es sind neue technische Möglichkeiten dazugekommen, die man nicht immer, aber häufig von der Konkurrenz abgekupfert hat. Aus einer ehemals kleinen Foto-Community ist ein riesiges soziales Netzwerk geworden – und eine Geldkuh (Cashcow) par excellence: 2019 soll es für einen Viertel des Umsatzes beim Facebook-Mutterkonzern Meta verantwortlich gewesen sein. Das sind satte zwanzig Milliarden US-Dollar. Auf Instagram tummeln sich heute die Schönen und Einflussreichen, und originelle Bildkunst ist längst nicht mehr so gefragt wie geleckte Selbstinszenierungen und das Direktvermarkten von Produkten, Dienstleistungen und der angeblich so begehrenswerten Lebensweise der Influencer. Im Schlepptau dieser Entwicklung hat sich Meta eine Reihe von Problemen eingehandelt: Instagram gilt als Hort für oberflächlichen Slacktivismus – also für politische Kundgebungen von Leuten, die zu faul sind, sich an eine Demo zu bemühen. Und vor allem gibt es für die jungen Nutzer eine Reihe von Gefahren: Instagram beeinträchtigt die mentale Gesundheit von Teenagern, kann zu Stress, Sucht und Magersucht führen, Einsamkeit und soziale Ausgrenzung fördern und das Wohlbefinden junger Menschen auf vielerlei Weise gefährden. Und das schlimmste: Eine interne Studie beweist, dass Meta über diese Risiken Bescheid weiss, aber wegen des Umsatzes nicht gewillt ist, etwas dagegen zu tun. Es ist darum Zeit, die Probleme zu adressieren und uns zu fragen, ob Instagram nebst Facebook und (vielleicht) Twitter ein weiteres gescheitertes soziales Netzwerk ist – oder ob man, mit einer vernünftigen Nutzungsweise, der Plattform doch etwas Vernünftiges abgewinnen kann.
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Die Aktualität hinterlässt in der heutigen Kummerbox-Live-Sendung deutliche Spuren: Ist dem Kaspersky-Virenschutz aus Russland noch zu vertrauen, insbesondere, nachdem auch ein deutsches Bundesamt davor gewarnt hat? Und falls nicht: Wie schützt man sich stattdessen? Um Sicherheitsfragen geht es auch im weiteren Verlauf: Wie schützt man sich am Mac? Was ist vor der Migros-Tochter Melectronics zu halten, die auch nach dem Kriegsbeginn den Kundinnen und Kunden in einem Werbemail den Kaspersky-Virenschutz andrehen will? Wir beschäftigen uns ausserdem mit der Frage, wie man Apps auf einem Telefon wie dem Fairphone installiert, das keinen Zugang zum Play-Store von Google hat? Schliesslich, zur Entspannung und Erholung: Die Frage eines Hörers, der häufig Produktfotos macht und sich fragt, wie er es am einfachsten anstellt, damit beim Import die Bilder ohne manuelle Zuordnung mit dem richtigen Produkt verknüpft werden können. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-610/
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Keine Angst, wir rekrutieren heute keine Cyberkrieger, die sich auf dem digitalen Feld in Konflikte einmischen – und wir fordern auch nicht zu Einbrüchen oder Vandalismus auf. Nein, wir hacken unsere eigenen Websites, und zwar, indem wir die normalen Pfade verlassen und Hand an die Web-Software legen. Auf diese Weise lassen sich Funktionen einbauen, die es ab Stange nicht gibt. Es ist möglich, eine Site auf Individualität zu trimmen und es gibt auch ein riesiges Potenzial für Zeitersparnis. Wir diskutieren das für Wordpress: Welche Möglichkeiten der Anpassung gibt es – von simpel und anspruchslos bis kompliziert und waghalsig? Was für Ziele kann man erreichen und ab wann wird es gefährlich? Wir plaudern aus dem Nähkästchen und wagen auch einen Blick über den Tellerrand. Aber seid beruhigt: Euch erwartet am Ende kein Blitztest in PHP-Programmierung. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-609/
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Die Musiker haben Spotify schon immer gehasst. Statt wie in den goldenen Jahren Tonträger zu verkaufen, mussten sie sich ihr Einkommen aus Bruchteilen von Rappen pro gestreamtem Song zusammenramisieren. Im Gegensatz dazu fanden wir Nutzerinnen den Streamingdienst toll: Eine riesige Auswahl zu einem günstigen Preis und die Möglichkeit, auch unterwegs die ganze Musik dabeizuhaben. Doch in der letzten Zeit mehren sich die Anzeichen, dass sich Spotify vom sympathischen Startup, das die grossen Musiklabels aus dem Busch klopft, selbst zu einem ziemlich grosskotzigen Konzern wandelt. Spotify versucht, die Podcasts zu vereinnahmen, wirft einem eher schlecht informierten Martial-Arts-Freak namens Joe Rogan zweihundert Millionen US-Dollar hinterher und setzt sich mit den neuen «Platform Rules» in die Nesseln. Ausserdem beginnt sich langsam abzuzeichnen, wie negativ sich das Streaming auf die Musik auswirkt: Songs werden immer kürzer und viele Stilmittel – Intros, Bridges und Gitarrensoli – scheinen vom Aussterben bedroht, während sich die Produktionsqualität zunehmend verschlechtert. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-608/
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Noch ist die Pandemie nicht überstanden, doch wir wagen uns trotzdem an eine Art Fazit heran – denn dass unsere Erfahrungen mit dem Homeoffice nachhaltig sein werden, daran haben wir keine Zweifel. Darüber diskutieren wir: Was wir gelernt haben, wo Verbesserungspotenzial besteht – und wo sich neue Konfliktfelder auftun. Denn ist es selbstverständlich, dass wir zu Hause unsere privaten Ressourcen nutzen, ohne dafür einen Rappen Entschädigung zu bekommen? Was gefällt am Arbeiten zu Hause und was sind die Gründe, weswegen es uns doch wieder ins Büro zieht? Und wir wollen den Corona-Faden noch ein wenig weiterspinnen und herausfinden, wo sich in unserem Alltag Veränderungen und neue Berührungspunkte zwischen realer und digitaler Welt ergeben werden.