Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium Archiv
299 Episoden
14 Minuten
Es ist ein hoffnungsvoller Ausblick, die die Propheten dem Volk geben, dass die Mauern der Stadt wieder aufgebaut werde, um Schutz vor dem Feind zu bieten. Auch Jesus kündigt Nikodemus bei Nacht in einem privaten Gespräch verheißungsvoll an, dass der Menschensohn erhöht werden muss, wie auch Mose die Schlange erhöhen musste, um das Volk vor dem giftigen Biss der Schlange zu retten. Jesus deutet ihm, dessen Herz er kennt, vielleicht als Erstem etwas vom Geheimnis des Kreuzes an. Im Aufblick erfahren alle Heil und Heilung.
14 Minuten
Die Tempelreinigung ist nur ein Vorausbild für jene Reinigung, die der Herr am Holz des Kreuzes vollziehen wird, eine Reinigung, die der ganzen Schöpfung und dem ganzen Kosmos gilt, damit er wieder ein Tempel wird, indem Gott Wohnung nehmen kann. Gott soll Raum haben in der Kirche, in unserem Herzen und in der Welt.
14 Minuten
Es muss eine Vorgeschichte geben zwischen Jesus und dem Aussätzigen, wie zwischen zwei Menschen, die sich finden und Vertrauen zueinander gefunden haben. Denn der Aussätzige hat ein unendliches Vertrauen in die Macht und Wirkkraft von Jesus: "Wenn Du willst, kann ich rein werden." "
"Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt - das heißt: "dem vertraut" - den er gesandt hat." - das Vertrauen ist das Werk Gottes.
"Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt - das heißt: "dem vertraut" - den er gesandt hat." - das Vertrauen ist das Werk Gottes.
12 Minuten
Jesus handelt ohne Verzug, sogleich, alsbald, ohne Verzögerung! Das kleine Wort "eutys" im Griechischen taucht in den letzten Evangelien der vergangenen Sonntage immer wieder auf. Das Wort Gottes und das Handeln Jesu duldet keinen Aufschub. Er hat es eilig, die Kranken zu heilen und die, die im Dunkeln sind von bösen Mächten zu befreien. Und dieser inneren Dynamik des Herrn muss auch unsere Dynamik entsprechen.
13 Minuten
Auch Jesus hat, da er ganz Mensch ist, auch Menschen an seiner Seite, die ihm ähnlich sind und im Hintergrund ihre Sendung auf Ihn ausgerichtet leben, wie Johannes der Täufer. In dem Moment, als der Täufer in den Kerker ausgeliefert wird, tritt Jesus auf.
Beide verkünden, dass das Reich Gottes nahe und die Umkehr notwendig ist. Denkt um, erneuert eueren Geist und Sinn, bereut und glaubt.
Beide verkünden, dass das Reich Gottes nahe und die Umkehr notwendig ist. Denkt um, erneuert eueren Geist und Sinn, bereut und glaubt.
16 Minuten
Die drei Gelehrten aus dem Orient, die sich nicht scheuten, einen weiten Weg auf ihrer Suche in Kauf zu nehmen, sie waren nicht sparsam mit ihren Gaben, die sie dem Kind übergaben. Sie brachten keine „Geschenke“ mit, wie man diese Stelle gewohnt ist zu lesen, sondern wörtlich heißt es hier: „sie öffneten ihm ihre Schätze“. Vielleicht darf man das so verstehen, dass sie nichts zurückhielten, dass sie bereit waren, alles zu geben, was sie hatten und Gott zur Verfügung stellten. Für uns könnte diese Geste bedeuten, dem Kind in der Krippe alle Bereiche unseres Lebens hinzuhalten und wieder mit allem, was wir haben, zurückzukehren zu Gott, damit er mit seiner Gabe antworten kann. Es ist wie eine Heimkehr ins verlorene Paradies, die hier vorgezeichnet ist.
16 Minuten
Es ist die Würde des Menschen, dass er seines Gottes fähig ist, dass er fähig ist, auf Gott zu hören und hinzulauschen, damit wir seine Herrlichkeit in die Welt hineintragen.
Wir brauchen das Bewusstsein der Kinder Gottes, um die Dunkelheit dieser Welt zu durchbrechen und um Hoffnung zu geben - auch über den Tod hinaus.
Wir brauchen das Bewusstsein der Kinder Gottes, um die Dunkelheit dieser Welt zu durchbrechen und um Hoffnung zu geben - auch über den Tod hinaus.
17 Minuten
In einem Bild spricht Jesus von einem Herrn, der auf Reisen geht und alle Verantwortung seinem Türhüter überträgt. Wir Menschen haben in der Welt so eine Türhüterfunktion, in der wir Verantwortung tragen, ob die Welt sich verändert. Hier wird ausgeschlossen, dass wir andere dafür verantwortlich machen können, wenn es zu wenig Frieden in der Welt gibt. Der Herr fordert diesen Knecht auf, wachsam und damit in Erwartung zu sein, und darauf zu achten, was durch die Tür hineinkommt und was aus der Tür hineingeht. Die Tür lässt sich zunächst vergleichen mit uns selbst und unserem eigenen Leben, für das wir Verantwortung tragen und für das wir Sensibilität entwickeln müssen, um zu wissen, was wir hineinlassen wollen. Aber es ist auch ein Bild für unser Dasein in der Welt, das uns zeigt, dass die Tür auch der Durchgang ist, durch den wir in die Welt hineinwirken.
13 Minuten
Jesus schockiert in dieser Begegnung, aber er fasziniert zugleich. Schockierend ist, dass Jesus das Rufen und das Flehen der Frau bemerkt, es jedoch übersieht und nicht darauf reagiert. Den Jüngern, die Jesus begleiten, ist das Ganze unangenehm und sie wissen sich nicht mehr zu helfen, um sich der Frau und den Blicken der anderen zu entledigen, so dass sie Jesus bitten, Ihnen zu erlauben der Frau Einhalt zu gebieten und sie wegzuschicken. Die Frau aber tut Erstaunliches: als Fremde, die nicht zum Volk Israel gehört, wirft sie sich vor Jesus auf die Knie, sie erkennt ihn als den "Herrn" an, ruft ihn auch mit diesem Titel an und bekennt ihn als den Sohn Davids. Diesem flammenden Zuruf und dieser leidenschaftlichen Bitte in übergroßem Vertrauen öffnet Jesus sein Herz und antwortet, dass sie erhalten soll, was sie erbeten hat. Er gewährt ihr, dass alles geschehen wird, was sie gesagt hat. Dies ist viel, und es ist alles, ja mehr, als sie erhoffen konnte, denn Jesus macht sich damit ihren ganzen Wunsch zu eigen.