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Fakultät für Psychologie und Pädagogik - Digitale Hochschulschriften der LMU Archiv

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Blended learning (semi-virtual) environments provide an alternative format to pure onsite or online learning environments combining the advantages of both formats for optimal teaching and learning. An innovative method and for fostering and encouraging student success in learning environments using online formats is to incorporate aspects of student future orientation into instruction. Using social cognitive theory as a framework, this paper presents a program of research examining whether perceptions of student motivation, self-regulation, goal orientation, and future time perspective (FTP) can be positively influenced through future oriented instruction in a blended learning environment at a German university. This research contributes to the body of literature on FTP with its focus on the operation of FTP as a topic of instruction and through the longitudinal examination (2 semesters) of student self perceptions. Multiple analysis of variance and regression analysis were conducted on the three groups of first-year university students receiving future oriented, non-future oriented, or no (control measure) instruction. The findings support previous research regarding the relationship between perceived FTP and learning process factors such as motivation and self-regulation. Furthermore, the findings indicate that future oriented instruction benefits students in terms of goal-orientation, motivation and self-regulation, increasing the chances for successful participation in blended learning environments.
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More and more in-vehicle systems are rapidly becoming commercially available, making the driving task more and more complex. Driving performance in such multiple-task situations depends primarily on the level of task demands imposed on the driver by certain situations. The higher the perceived task difficulty, the higher the workload level of that individual. The aim of this dissertation was therefore to investigate possible trade-offs between primary task (driving) and secondary task (searching in a list) performance in a simulated driving environment. For this purpose, the effects of a standardized secondary visual search task on the primary task of driving were evaluated and compared between several conditions. Even though there was a clear tendency to protect the primary task of driving, participants seemed incapable of fully prioritising the primary task of driving over the secondary search task at all times.
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Higher education has experienced vast changes as a result of global political and economic developments. Cultural and social changes in the last decade have also added to the continuing evolution of higher education. These changes inevitably lead to changing expectations of students entering higher education. An adequate understanding of student expectations is crucial in ensuring a good fit between higher educational institutions and their students. This study attempts to carry out a baseline descriptive-quantitative research on student expectations in the higher education of Hong Kong. Four scales have been developed to measure students’ attitude toward: 1. job-oriented curriculum design, 2. user-friendly course delivery method, 3. opportunities for lifelong learning, and 4. student consumerism. Students’ priority of what makes a good university, their reasons for going to university, and their self-perception of ability to cope with university life are also explored. The Student Expectations Questionnaire (developed by the author) was used to gather data from 857 first-year undergrads from nine institutions of higher education in Hong Kong. Analyses include, among others, gender, age, major of study as well as institution comparisons.
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Entstehung und Entwicklung der strukturierten peritraumatischen Intervention mit Auswertung von Einsatzprotokollen von KIT-München, psychosoziale Notfallversorgung und die Konfrontation mit funktionaler Hilfslosigkeit, Ablauf der peritraumatischen Intervention, Kasuistiken, Konzepte für die psychosoziale Notfallversorgung in Katastrophen, Groß- und komplexen Schadenslagen
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Zielsetzung: Ziel dieser Arbeit ist es die Entwicklung der verschiedenen Facetten sozioemotionaler Kompetenz im Vor- und Grundschulalter anhand aktueller und „klassischer“ Studien umfassend darzustellen und förderliche Aspekte der Mutter-Kind-Interaktion zu untersuchen. Ein weiterer Schwerpunkt besteht in der Erprobung eines multimethodalen und mehrperspektivischen Untersuchungsinstrumentariums, das im Rahmen der Evaluationsstudie zum Elterntraining Familienteam entwickelt und eingesetzt wurde. Methodik: Die Querschnittstudie ist in eine Intensiv- und eine Fragebogenstudie unterteilt. Insgesamt nahmen 33 (Intensivstudie) bzw. 106 (Fragebogenstudie) Mütter und Kinder im Alter zwischen 2 und 9 Jahren teil. Die Intensivstudie umfasste u.a. eine schriftliche Befragung der Mutter, eine mündliche Befragung des Kindes zum Emotionswissen sowie eine 10-minütige videografierte Mutter-Kind-Interaktion (Schwerpunkt: Regulation der kindlichen Emotionen). Ergebnisse: Es konnte gezeigt werden, dass die sozioemotionale Kompetenz mit dem Alter zunimmt und dass ein differenziertes Emotionswissen mit einem sozial und emotional kompetenten Kindverhalten einhergeht. Ein Mutterverhalten im Sinne des Emotionscoaching, das von einer hohen Akzeptanz und Offenheit auch für negative Gefühle des Kindes sowie einer hohen Problemorientierung der Mutter gekennzeichnet ist, erwies sich für die emotionale Entwicklung als förderlich. Mütterliches „Risikoverhalten“ im Sinne des Dismissing/ Disapproving hemmt die emotionale Entwicklung durch Nichtbeachtung, Verharmlosung oder Missbilligung kindlicher Gefühle. Positiven Einfluss auf das Kindverhalten und seine Emotionalität hat ein positives Familienklima, das von hohem Zusammenhalt, hoher Positivität sowie einer geringen Konfliktneigung geprägt ist. Im Rahmen der Fragebogenstudie konnte gezeigt werden, dass der Zusammenhang des Familienklimas mit dem Kindverhalten (Empathie, prosoziales Verhalten, Emotionalität) u.a. durch das Mutterverhalten (Empathie, Ermutigung zum Gefühlsausdruck) vermittelt wird (Mediatoreffekt). Fazit: Die sozioemotionale Kompetenz von Kindern und Eltern kann einen wesentlichen Beitrag zur Prävention von Verhaltensstörungen leisten. Beeinflusst wird die emotionale Entwicklung von der Familie (u.a. Familienklima, Emotionscoaching) sowie von außerfamiliären Kontexten (z.B. Schule, Peers), inter- und intrapsychischen Faktoren (z.B. Temperament, Geschlecht, kulturelle Normen) und anderen Entwicklungsbereichen (z.B. kognitive, sprachliche, moralische Entwicklung). Bei der Erfassung des Emotionswissens von Kindern im Vorschulalter sollte berücksichtigt werden, dass die Befragungsergebnisse in besonderem Maße vom Schwierigkeitsgrad der Fragestellung abhängig sind.
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Mit seiner Theorie der Rational-Emotiven Verhaltenstherapie (REVT) entwickelte Albert Ellis eine frühe Einschätzungstheorie der Emotionen. Ein zentrales Postulat der Theorie besagt, dass rationale Gedanken (Wünsche und Präferenzen) adaptive Emotionen (Furcht, Ärger, Bedauern oder Traurigkeit) hervorrufen, irrationale Gedanken (insbesondere: rigide und verabsolutierende Forderungen) hingegen maladaptive Emotionen (Angst, Wut, Schuld oder Depression) bedingen. Adaptive Emotionen sollen zudem funktionale Verhaltensreaktionen bewirken, wohingegen maladaptive dysfunktionales Verhalten nach sich ziehen. Grundsätzlich soll Rationalität im Sinne der REVT mit erhöhten kognitiven und emotionalen Indikatoren individueller psychischer Gesundheit einhergehen. Diese Annahmen bilden den theoretischen Rahmen der vorliegenden Arbeit. Im ersten, nicht-empirischen Abschnitt der Arbeit erfolgt eine theoretische Einführung in die REVT einschließlich eines Vergleichs mit der für die Einschätzungstheorien paradigmatischen Emotionstheorie von Richard S. Lazarus. Beide Theorien erweisen sich als kompatibel und gegenseitig ergänzend. Im Anschluss daran wird ein Überblick in die Forschungsliteratur zur REVT gegeben. Es zeigt sich hierbei, dass die REVT als eine wirksame Interventionsform anzusehen ist und dass Irrationalität ein relevantes Personenmerkmal darstellt, das mit zahlreichen dysfunktionalen kognitiven Inhalten und negativen emotionalen Zuständen assoziiert ist. Es existieren allerdings nur wenige Forschungsarbeiten, die die Differenzierung zwischen adaptiven und maladaptiven Emotionen in Abhängigkeit von irrationalen Kognitionen aufgegriffen haben; häufig war Irrationalität hierbei mit anderen Einschätzungsdimensionen (wie beispielsweise Wichtigkeit) konfundiert. Auch wurde eine Verbindung dieser beiden Emotionsgruppen mit Verhalten bisher noch nicht empirisch untersucht. Aufbauend auf diesen Überlegungen und Befunden werden grundsätzliche Forschungsfragen abgeleitet, die die anschließenden empirischen Untersuchungen bestimmen. Die erste Studienreihe im empirischen Abschnitt der Arbeit belegt im Vergleich zu anderen Einschätzungsdimensionen die kognitive Eigenständigkeit und Relevanz des Irrationalitätskonzepts und kann Verbindungen irrationalen Denkens zum Attributionsstil sowie zu Proaktivität, Selbstwirksamkeit und Religiosität aufzeigen. Die zweite Studienreihe weist systematische theoriekonforme Unterschiede zwischen adaptiven und maladaptiven Emotionen insbesondere hinsichtlich ihrer Funktionalität nach und erweitert diese Überlegungen auf positive Emotionen (Freude, Stolz). In der dritten Studienreihe kann die Verbindung von irrationalen Kognitionen mit maladaptiven Emotionen sowie von Rationalität im Sinne der REVT mit emotionaler Intelligenz belegt werden. Die vierte Studienreihe schließlich findet Hinweise auf eine Verbindung von Irrationalität und maladaptiven Emotionen mit dysfunktionalem Verhalten. Im Anschluss an diese Untersuchungen werden im dritten Teil der Arbeit potentielle Einschränkungen der hierbei verwendeten Methoden der Datengewinnung und Datenanalyse diskutiert. Es zeigt sich, dass die gewonnenen Befunde durch methodische Aspekte beeinflusst werden, aber nicht auf diese zurückzuführen sind. Anhand der anfangs entworfenen zentralen Forschungsfragen werden im vierten und letzten Abschnitt der Arbeit die Implikationen der gewonnenen Befunde für die psychologische Theoriebildung und Forschung zusammenfassend dargestellt. Irrationalität erweist sich als eine wesentliche, kognitiv eigenständige Determinante zur Vorhersage maladaptiver Emotionen, die in signifikanter Weise mit individuellen Merkmalen höherer kognitiver und emotionaler Dysfunktionalität assoziiert ist. Irrationale Kognitionen und maladaptive Emotionen erweisen sich als mit dysfunktionalem Verhalten verbunden.
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Die Diskussion um die Vermittlungs- und Verständnisprobleme im Mathematikunterricht bilden den Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit. Unter Bezugnahme auf Klassiker der Bildungs- und Entwicklungstheorie werden Kriterien erarbeitet, die als Leitmotive für die Gestaltung von Mathematikunterricht am Gymnasium dienen. Anhand zweier Hauptaspekte eines schülerorientierten Unterrichts werden die Leitmotive in zwei sich ergänzenden Gruppen entfaltet: Als Kriterien für Stoffdarbietung dienen Entwicklungsadäquatheit, Lebensweltbezug, Ganzheitlichkeit und Verständnis. Als Kriterien für die Stoffverarbeitung fungieren Individualität, Selbsttätigkeit, Eigenverantwortlichkeit und Freiheit. Daraus ergibt sich eine unterrichtsdidaktische Matrix, deren Umsetzung im konkreten Unterrichtsgeschehen anhand zahlreicher praktischer und erprobter Beispiele erläutert wird.
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This work "cardiosensitivity, emotion processing and behavior" is concerned with the relevance of interoceptive sensitivity (heartbeat perception) for emotion processing and behavioral control. The first part of the monograph elaborately outlines theoretical models underscoring the importance of somatic markers and bodily signals for feelings, emotion, decision making and behavior (e.g. W. James, Schachter & Singer, A. Damasio). Ongoing insights of emotion research and neuroanatomic fundamentals of emotion processing and visceroception are illustrated based on current neuroscientific results. In the second part of the work these models and findings provide a basis for the examination of the relationship between interoceptive sensitivity (cardiosensitivity) and a) emotion processing using paradigms of EEG research (event related potentials), analyzing both the higher-order processing (late potentials: P300, Slow Wave) and the rapid, early processing (Early Posterior Negativity: EPN) of emotional and neutral, visual stimuli, and b) behavioral control of mental, emotional and physical stress, analyzing behavioral (free viewing time, physical effort) and physiological variables (impedance cardiography, EKG). The results of the studies demonstrated that interoceptive sensitivity is remarkably positively related to the intensity of both higher-order processing of emotional, visual stimuli and early, visual processing of rapidly presented emotional pictures at temporo-occipital brain regions. Behavioral and physiological data from the behavioral studies showed that persons with good interoceptive sensitivity (good heartbeat perceivers) demonstrate a more subtle and cautious behavioral self-control of mental, emotional as well as physical stress than persons with poor interoceptive sensitivity (poor heartbeat perceivers). The findings are discussed within the context of the described models by James and Damasio as well as topical findings from neuroscientific emotion research. Finally, the results are integrated within a detailed survey on future research on interoception.
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Die Gestaltung physikbezogenen Sachunterrichts erfordert von Lehrkräften vielfältige Kompetenzen. Von hoher Bedeutung ist dabei unter anderem eine Orientierung an Schülervorstellungen in einem kognitionspsychologisch fundierten Verständnis. Um Lehrkräfte bei der Bewältigung dieser anspruchsvollen Aufgabe zu unterstützen, wurde eine Interventionsmaßnahme entwickelt und hinsichtlich ihrer Auswirkungen evaluiert. Die Maßnahme wird in die Diskussion um die Veränderung, Ausdifferenzierung und Vertiefung komplexer Lehrerkognitionen eingeordnet. Unter einer spezifisch fachdidaktischen Perspektive wird der Frage nachgegangen, wie sich handlungsleitende Lehrerkognitionen durch Lehrerfortbildung verändern lassen. Die Ergebnisse der explorativen Studie verweisen darauf, dass die Lehrkräfte eine physikdidaktische Fortbildung als hilfreich erleben, wenn die Inhalte und Methoden Handlungsrelevanz in ihrem Anwendungsbereich entfalten. Auch zeigen sich Auswirkungen der Maßnahme auf komplexe Lehrerkognitionen im Sinne der avisierten Fortbildungsziele.
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Die Dissertation ist Teil eines Kooperationsprojektes der Forschungs- und Beratungsstelle Frühentwicklung und Kommunikation am Institut für Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin der Universität München sowie der Abteilung Psychoendokrinologie am Forschungszentrum für Psychobiologie und Psychosomatik der Universität Trier. Die Arbeit untersucht den Einfluss der postpartalen Stressbelastung der Mutter auf die Qualität der Mutter-Kind-Interaktion. Im Mittelpunkt stehen dabei die Ausprägung der intuitiven mütterlichen Kompetenzen sowie die regulatorische Abstimmung dieser Kompetenzen auf die kindlichen Bedürfnisse. Es wird davon ausgegangen, dass spezifische psychosoziale Risikofaktoren einen negativen Einfluss auf die Qualität der Mutter-Kind-Interaktion haben. Zur Untersuchung der Fragestellung wurden Mütter in der Interaktion mit ihren Kindern zu zwei Messzeitpunkten - drei Monate postpartum (N=71) und sechs Monate postpartum (N=68) - mit Video aufgenommen und anschließend mit hierfür entwickelten Kodiersystemen ausgewertet. Für die Erhebung psychosozialer Risikofaktoren wurden Fragebögen zu drei postpartalen Messzeitpunkten (sechs Wochen, drei Monate und sechs Monate postpartum) eingesetzt. Die Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Ausprägung intuitiver mütterlicher Kompetenzen und deren regulatorische Abstimmung in engem Zusammenhang mit der kindlichen Blickzuwendung und der kindlichen Interaktionsbereitschaft im spontanen Zwiegespräch stehen. Zudem bestehen Zusammenhänge zwischen Gesamtstressbelastung, ungewollter Schwangerschaft, unglücklicher Kindheit der Mutter, sowie sozialer Belastungen und der Ausprägung intuitiver mütterlicher Kompetenzen. Für einige der erhobenen Stress- und Belastungsmaße (beispielsweise Depressivität und soziale Unterstützung) zeigen sich nur leichte oder keine Effekte in den Untersuchungen. Analysen zu einem späteren Messzeitpunkt – die Löffelfütterung im Alter von 6 Monaten – untermauern die Ergebnisse der Spielsituation mit 3 Monaten.
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Zusammenfassung Zielsetzung: In der vorliegenden Untersuchung wurden die Auswirkungen pränataler Stressbelastung auf die Verhaltensregulation des Kindes bis zum Alter von 6 Monaten im prospektiven Längsschnitt untersucht. Design: Prospektive Langzeitstudie mit Messzeitpunkten während der Schwangerschaft, sowie 2-4 Tage, 6 Wochen, 3 und 6 Monate nach der Geburt. Methode: Die Untersuchungsstichprobe umfaßte 86 schwangere Frauen, die mittels standardisierter Fragebögen zu ihrer wahrgenommenen Stress-belastung, zu kritischen Lebensereignissen des letzten Jahres, sowie zu schwangerschaftsspezifischen Belastungen befragt wurden. Per Median-Split wurden die Frauen in zwei Gruppen bezüglich ihrer pränatalen Stressbelastung aufgeteilt. Postnatal wurden Daten zur Verhaltensregulation des Kindes mittels Fragebögen zum kindlichen Temperament, sowie Verhaltensbeobachtungen in der Laborsituation gewonnen. Hier wurde das Verhalten der Säuglinge beim Fersenstich, sowie bei 2 überraschenden und einem aversiven Reiz analysiert. Ergebnisse: Es zeigten sich deutliche Zusammenhänge zwischen dem Temperament des Kindes in der Fragebogenerhebung und der pränatalen Stressbelastung. Die Gruppe der pränatal höher gestressten Frauen schätzten ihre Kinder als deutlich schwieriger (irritierbarer, motorisch aktiver, leichter erregbar, negativer im Affekt) im Temperament ein als die Frauen der pränatal weniger belasteten Gruppe. Es konnten dem gegenüber jedoch keine Zusammenhänge zwischen der Verhaltensregulation des Kindes in der Laborsituation und der pränatalen Stressbelastung gefunden werden. Diskussion: Pränatale Stressbelastung hat einen Einfluss auf die mütterliche Wahrnehmung des kindlichen Temperamentes insofern, dass Mütter mit hoher pränataler Stressbelastung ihre Kinder als schwieriger erleben. Die Methodik der Messung von Verhaltensregulation wird diskutiert. Unabhängig davon ist jedoch entscheidend, dass Mütter, die ihre Kinder als schwieriger erleben, oft professionelle Hilfe benötigen. Für die Beratung von Schwangeren ist es daher wichtig, präventiv zu arbeiten und über mögliche Auswirkungen von Stress und entsprechende postnatale Hilfsangebote zu informieren.
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Die vorliegende Arbeit beschreibt die Trauer von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen um den verstorbenen Vater. Dazu wird eine repräsentative nichtklinische Stichprobe aus 90 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 10 bis 25 Jahren, deren Vater in den letzten Monaten und Jahren gestorben ist, zusammengestellt und mittels eines Fragebogens untersucht. Trauerreaktionen wie Kummer, Schuld, Verdrängung, fehlende Akzeptanz des Verlusts und Depression sind insgesamt betrachtet nicht so stark ausgeprägt. Es ist das Aufrechterhalten einer inneren Bindung an den Vater zu beobachten, die eine hilfreiche Unterstützung im Trauerprozess darzustellen scheint. Im zeitlichen Verlauf des Trauerprozesses nehmen Kummer, Schuldgefühle, fehlende Akzeptanz des Verlusts und Depression mit fortschreitender Zeit zwar ab, jedoch geschieht dies langsamer als erwartet. Das innere Vaterbild bleibt über die Jahre nahezu unverändert erhalten. Das Alter ist kaum von Bedeutung. Alle Altersstufen weisen annähernd gleiche Trauerreaktionen auf, nur die Intensität der Depression steigt ab dem 14. Lebensjahr an. Die Beziehung zur Mutter als verbliebenen Elternteil kann als eine wichtige Einflussgröße identifiziert werden, wobei besonders negative Beziehungsaspekte wie Unsicherheit in der Bindung und Angst, auch noch die Mutter zu verlieren, die Trauer intensivieren und verkomplizieren. Die Kontrollüberzeugungen als intrapersonaler Faktor wirken sich auf die Trauer aus, besonders Externalität kann als ein Risikofaktor bezeichnet werden, der die Trauer ebenfalls intensiviert. Die Todesursache des Vaters ist nur von geringer Bedeutung. Die Fassungslosigkeit bei einem unnatürlichen Tod durch Unfall oder Suizid manifestiert sich in Schwierigkeiten, den Verlust des Vaters zu akzeptieren. Starb der Vater einen erwarteten, absehbaren Tod, ist die Depression ausgeprägter. Geschlechtsunterschiede zeigen sich vor allem in intensiveren Kummerempfindungen und vermehrten Schwierigkeiten bei der Akzeptanz des Verlusts sowie in internalisierenden Symptomen wie Depression und Angst bei Mädchen und jungen Frauen. Jungen und junge Männer identifizieren sich nicht stärker mit dem verstorbenen Vater als gleichgeschlechtlichen Elternteil. Die Befunde werden in die bestehende Forschungslage eingeordnet und diskutiert. Dabei fließen auch die Konzepte von Coping, Vulnerabilität und Resilienz in Verbindung mit den Schutz- und Risikofaktoren ein. Ansätze und Möglichkeiten der Intervention, basierend vor allem auf den Ergebnissen der vorliegenden Untersuchung, werden erarbeitet.
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Personnel selection has been criticised by scientific researchers for its intuitive interpersonal perception (e.g. Guion, 1998, Obermann, 2002 etc.). Despite extensive scientific research in organizational setting (Mell, 1988; Schuler, 2001 etc.), Human Resource practitioners attribute their successful decisions to intuition (Nowicki & Rosse, 2002). In the Studies 1 to 4, personnel decisions made by the participants with different cognitive styles were tested. Participants were asked to select the best candidate based on his resume and recommendations (Study 1). The candidates had to be evaluated after the structured interview (Study 2) or after the group discussion during the Assessment Center (Study 4). Participants also had the possibility to decide using the scores of the candidates achieved during the Assessment Center (Study 3). The results of the first four studies revealed that the intuitive cognitive style was very successful in situations when working with information (e.g. scores, resumes). This finding supports opinions of the organizational practitioners (Agor, 1989 etc.). At the same time, intuitive interpersonal judgment (e.g. observation) was significantly worse than rational. This finding supports the recommendations of organizational psychologists to use standardized methods (e.g. personality tests and structured interviews). One explanation of these findings is that intuitive participants have a higher confirmation-bias than rational participants, which was found to influence negatively successful decision making (e.g. Kray & Galinski, 2003). Intuitive participants showed higher confirmation bias than rational participants, especially in the step-by-step procedure. Rational articipants were interested in the controversial information, but not when asked to decide spontaneously. Alternative explanation of these considers the learning style preferences of the intuitive and rational participants. Rational participants tend to use Realistic Observation, which might explain their good observer qualities. Intuitive participants tend to use Active Experimentation and might handle data with ease, in comparison to the rational participants. Studies 3 and 4 continued investigation on the intuitive and rational decision making in different stages of the personnel selection. Intuitive decision makers were found to be better when handling with big amounts of partially missing, irrelevant information or handling scores of the standardized procedures. They also had higher preferences for cognitive bias and selecting the recommendations supporting their opinion then opposite to it. This could be explained by their learning style preferences – active and pragmatic. Looking for new things and implementing findings. Rational decision makers were more theoretical and looking for controversial information, except for the situations when under stress or forced to make a decision. In this case, similar to the intuitive participants, they also tend to search for consistent information. In the Study 5, we have measured the performance evaluation of groups with rational and intuitive cognitive styles, as well as heterogeneous groups. The findings supported the results of the previous studies (e.g. Armstrong & Priola, 2001) that intuitive groups are more successful when working in the natural conditions. Intuitive members come along with each other and don’t report difficulties even when working in the virtual environment. Heterogeneous groups reported no difficulties in the mutual work or communication with each other. In sum, we have studied the influence of the intuitive and rational style on the personnel decisions made when using different personnel selection methods (application screening, employment interview, Assessment Center, recommendations). We have also studied the mutual work of the participants with different cognitive styles.