Tierärztliche Fakultät - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 05/07 Archiv
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Die Ätiologie der chronischen Gingivostomatitis bei der Katze konnte bislang nicht vollständig geklärt werden, obwohl dieses Krankheitsbild häufig in der Kleintierpraxis auftritt. Die Ätiologie scheint multifaktoriell zu sein, und verschiedenen Infektionserregern wird eine Bedeutung zugeschrieben. Ziel dieser Studie war es, die Prävalenz von felinen Caliciviren (FCV), felinen Herpesviren (FHV), felinen Immunschwächeviren (FIV), felinen Leukämieviren (FeLV) sowie Bartonella henselae bei Katzen mit chronischer Gingivostomatitis und bei gesunden, altersgematchten Kontrolltieren zu untersuchen. Zusätzlich wurden weitere Faktoren, wie zum Beispiel Umweltfaktoren, untersucht. Bei 52 Katzen mit chronischer Gingivostomatitis und 50 altersgematchten gesunden Kontrolltieren wurde die Prävalenz von FCV (RNA) und FHV (DNA) mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) aus Maulhöhlentupfern und die Prävalenz von Bartonella henselae (DNA) mittels PCR aus Maulhöhlentupfern und Blut bestimmt. Zudem wurde das Vorhandensein von Antikörpern gegen FCV, Bartonella henselae und FIV, sowie FeLV-Antigen im Serum untersucht. FCV-RNA wurde signifikant häufiger bei Katzen mit chronischer Gingivostomatitis nachgewiesen (53,8 %, p
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Ziel des vorliegenden Versuches ist es die Wirksamkeit der Impfung gegen Ebergeruch durch Androstenonbestimmung der Schlachtkörper, Überprüfung des Verhaltens und der Hautoberfläche in Zusammenhang mit dem Hodenwachstum von gegen Ebergeruch geimpften Tieren zu untersuchen. Als Parameter zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit dienen das Körpergewicht zu verschiedenen Zeitpunkten in der Mast, die Tageszunahmen sowie verschiedene Schlachtdaten, welche zwischen den Versuchsgruppen verglichen werden. In dieser Untersuchung wurden 560 Ferkel eingeschlossen, randomisiert und in zwei Versuchsgruppen eingeteilt. Eine Gruppe wurde zwischen dem dritten und fünften Lebenstag, dem Studientag 1(ST 1), chirurgisch kastriert (Gruppe K) und die Tiere der anderen Gruppe später in der Mast gegen Ebergeruch geimpft (Gruppe G). Nach Ermittlung der Gewichte der Ferkel am ST 1 bei der Aufnahme in den Versuch und beim Absetzten von der Sau an ST 23, erfolgte die gemeinsame Einstallung in den Aufzuchtstall. Am ST 80 wurde die erste Injektion den Tieren der Gruppe G bei der Einstallung in den Maststall verabreicht. Es wurden 430 Tiere in ein Großraumabteil (Stall 1) und die übrigen in einen konventionellen Maststall (Stall 2) aufgestallt, wobei das Körpergewicht erneut ermittelt wurde. Bei der zweiten Injektion an ST 123 erfolgten eine Messung der Hodengröße, eine Aufnahme der Hautverletzungen und eine erneute Wiegung. Nach weiteren Wiegungen aller Tiere an ST 134 und 145 wurden die Hoden nach der zweiten Injektion erneut vermessen und die Tiere auf Hautläsionen untersucht. Vier Wochen nach der zweiten Injektion wurde die erste der 5 Schlachtgruppen geschlachtet und die restlichen Schlachtgruppen innerhalb der nächsten zwei Wochen. Am Schlachthof wurden veschiedene Schlachtparameter erhoben und die Hoden vermessen und gewogen. Des weiteren wurden von allen Versuchtieren Blut und Bauchfettproben entnommen, sowie eine sensorische Beurteilung 24 Stunden nach der Schlachtung bei den Schlachtkörpern aller Versuchstiere durchgeführt. Die Androstenonbestimmung der Bauchfettproben ergab, dass 13 Tiere von 60 zufällig beprobten der Gruppe G zwischen 0,05 mg/kg Fett und 0,22 mg/kg Fett lagen, jedoch den Grenzwert von 0,5 mg/kg Fett in Anlehnung an die FlHV nicht überschritten. Die anderen 47 Androstenonproben lagen unter der Nachweisgrenze von 0,05 mg/kg Fett. Die sensorische Überprüfung der Schlachtkörper war negativ hinsichtlich einer Geruchsabweichung. Nach der zweiten Injektion waren die Hodengrößen signifikant kleiner und eine Verhaltensänderung deutlich zu sehen. Die Tiere der Gruppe K waren über die gesamte Mastperiode hinweg signifikant schwerer als die der Gruppe G und wiesen zwischen den beiden Injektionen (St 80-123) höhere Tageszunahmen auf. Wohingegen die Tiere der Gruppe G aus dem Stall 1 nach der zweiten Injektion höhere Tageszunahmen aufwiesen als die der Gruppe K. Hinsichtlich der Schlachtdaten wiesen die Tiere der Gruppe G einen signifikant magereren Schlachtkörper und einen höheren Magerfleischanteil auf als Gruppe K. Die Schlachtgewichte der Tiere der Gruppe K waren signifikant höher als die der Tiere der Gruppe G. Zusammenfassend kann die Wirksamkeit der Impfung gegen Ebergeruch mittels des Impfstoffes Improvac (Fa. Pfizer, Berlin) anhand von Androstenonbestimmungen, sensorischen Überprüfung der Schlachtkörper sowie Veränderung der Hodengröße und des Verhaltens bestätigt werden. Auf Grund der frühen Schlachtung nach der zweiten Injektion lag die Mastleistung der gegen Ebergeruch geimpften Tiere unter derjenigen der Tiere der Gruppe K. Durch eine längere Mastzeit und Verlängerung des Schlachtzeitpunktes nach der zweiten Injektion können höhere Tageszunahmen auf Seiten der geimpften Tiere zu einer verbesserten Mastleistung führen.
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Ziel der Studie war es, drei verschiedene Verhaltenstherapieformen bei aggressiven Hunden auf ihren Behandlungserfolg hin zu vergleichen.
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From March until November 2008 faecal samples of 281 horses and 5 donkeys in an area of 40 km around Salzburg were analysed with a modified McMaster method for Strongyle eggs. Each time a faecal egg count (FEC) exceeded 250 eggs per gram faeces (EPG) the horse was treated with either pyrantel, ivermectin or moxidectin and FEC reduction test was done on day 14 and 21. Additionally 259 horse owners participated in an online questionnaire survey about worm control. In 52 (40.3 %) horses no strongyle eggs were detected in any of nine samples. In 39 horses (30.2 %), eggs were detected in at least one sample, but the egg count did not exceed 250 EPG at any of the nine sampling occasions. The remainder of the horses (29.5 %) had to be treated at least once due to the FEC exceeding 250 EPG. The number of treatments was reduced to 46 % of the number of treatments in the year before. The maximal and mean FEC both dropped significantly after the start of the study. There was a slight statistically significant negative correlation between the age of the horses and the maximal and mean FEC of each horse. The first FEC had a positive statistically significant correlation with the maximal FECs in the following eight months. Furthermore horses with more treatments had a higher first FEC than horses with less or no treatments. The efficacy of ivermectin and moxidectin was 100 %. On one farm resistance to pyrantel was detected. 80,2 % of the participants of the questionnaire survey knew selective anthelmintic treatment and 85,7 % chose the correct definition of resistance. The avoidance of the development of anthelmintic resistance was very important for 82,6 % of the participants. These results suggest that selective anthelmintic treatment can reduce the pasture contamination with strongyle eggs as well as the number of anthelmintic treatments. While using pyrantel the efficacy of this drug should be monitored. Furthermore these data can be helpful to design selective anthelmintic treatment programs, which can be applied by equine practitioners. The participating horse owners prefer this method of worm control, as it is the only one that avoids the development of resistance.
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The apoptotic mode of cell death (programmed cell death) is an active and defined process that plays an important role in the development of multicellular organisms and in the regulation and maintenance of cell populations in tissues under physiologic and pathologic conditions. Since dysregulation of apoptosis is associated with the progress of many diseases, induction of apoptosis is an interesting pharmacological target for the therapy of many diseases. Our study shows that the novel semisynthetic pentacyclic triterpenoid C-KβBA has a profound antiproliferative effect on different tumor cell lines and that it induces apoptosis of tumor cells in vitro and vivo. Previous studies have shown that the mammalian target of rapamycin (mTOR) is a key regulator for many cells activities, and that the perturbation of this signaling pathway is implicated in many diseases and metabolic disorders. Accordingly targeting the mTOR signaling pathway seems to be a promising therapeutic approach for the treatment of various diseases and metabolic disorders. We have shown in our study that C-KβBA downregulates the mTOR signaling pathway in vitro and vivo, which leads to the induction of cell cycle arrest in the G0 cell cycle phase as well as downregulation of the protein translation machinery. Together, the presented data strongly suggest that C-KβBA could serve as a lead compound for the development of novel treatment modalities for diseases and disorders associated with defects in the apoptosis machinery, or the mTOR signaling pathway, or both.
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Platelets are major players in pathophysiology of cardiovascular diseases in man and animals. Therefore, antiplatelet strategies are an important element in human medicine (e.g., for prevention of thrombotic events after vascular interventions). Current guidelines recommend dual antiplatelet therapy with clopidogrel 75 mg qd and acetylsalicylic acid 100mg qd in patients undergoing elective coronary stent implantation. However, several studies demonstrated a high interindividual variability in antiplatelet response to clopidogrel with a significant impact on clinical outcome. For instance, the EXCELSIOR study showed that patients with an insufficient response to clopidogrel (defined as >14% aggregation after stimulation with ADP 5 µM) after loading with clopidogrel 600 mg had a 3-fold higher incidence of death and non-fatal myocardial infarction within one year after elective coronary stenting. Therefore, the current prospective study aimed to investigate if high on-treatment platelet reactivity with a standard dosing of clopidogrel can be overcome by an increased dosing regimen. Antiplatelet effects of clopidogrel were assessed by light transmission aggregometry (stimulation with ADP 5 µmol/L) at day 1 after loading with clopidogrel 600 mg and subsequent elective coronary stenting. Out of the 117 patients enrolled, 39 were identified having a residual platelet reactivity >14%. These patients received an additional bolus of clopidogrel 300 mg and an intensified maintenance dosing regimen of clopidogrel 150 mg per day. Patients with residual platelet reactivity ≤14% were treated according to the labelled standard dosing regimen of clopidogrel (75 mg qd). Platelet reactivity was assessed 2 and 4 weeks after PCI. Data from 57 patients without any adjustment of clopidogrel dose served as control. The intensified dosing regimen of clopidogrel decreased residual platelet reactivity significantly compared to baseline assessments despite a persisting substantial inter-individual variability. Median platelet reactivity in the group of patients with dose adaption was slightly but significantly higher compared to patients with adequate initial response and treatment with clopidogrel 75 mg qd throughout. These results were confirmed by additional tests such as aggregometry with higher concentrations of ADP (20 µM) and analysis of surface protein expression of platelets. After increasing the dose of clopidogrel, no dose-related increase in systemic exposure to parent clopidogrel or the inactive metabolite carboxy-clopidogrel could be determined which most likely can be attributed to the large variability in pharmacokinetics of clopidogrel. The higher dose of clopidogrel 150 mg qd was not associated with any evidence of an increased incidence of bleeding. However, the present study was not sufficiently powered to detect differences with regards to safety. In conclusion, selective dose adaptation of clopidogrel is a feasible way to achieve a better platelet inhibition in patients with insufficient response to clopidogrel. These findings open the field for large scale clinical studies investigating the impact of tailored and individualized antiplatetet therapy on clinical outcome in patients undergoing percutaneous coronary interventions.