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Gott und die Welt Archiv

90 Episoden
88 Sekunden
Das heutige Evangelium lässt uns das Herzstück der Schriftauslegung Jesu erfahren. Wir hören seine Antwort auf die Frage, was die zentrale Aussage der Sammlung der Heiligen Texte ist, die wir heute das Alte Testament nennen. Es ist die Lebenspraxis der Gottes- und Nächstenliebe, die Jesus in der Tradition seines Volkes vorgefunden und uns so beeindruckend vorgelebt hat. Wir sind eingeladen, uns seine Auslegung zu eigen zu machen.

Texte entnommen: Kath. Bibelwerk
2 Minuten
Wer schlagfertig auf Angriffe reagieren kann, hat es gut. Den meisten Menschen fällt erst später eine kluge Entgegnung ein. Jesus pariert die Angriffe seiner Gegner.

Texte entnommen: Kath. Bibelwerk
3 Minuten
Heute erzählt Jesus  von einer Hochzeitseinladung:

Eingeladen sein! Wer möchte das nicht! Zu einem Fest erwartet werden ist eine große Sache! Aber man kann die Einladung ausschlagen und sich selbst des Festes berauben.

Texte entnommen: Kath. Bibelwerk
3 Minuten
Eine Bildsprache, die Jesus über sich selbst spricht.

Wir hören ...

Im Weinberg - der Garten Gottes/das Paradies

Im Gutsbesitzer - Gott.

In den Winzern - uns (als schlechte Leute)!

Im Sohn - Jesus selbst.

Die Story ist bekannt. - Das Ende (noch) offen!!!

Biblischer Text entnommen: Kath. Bibelwerk
2 Minuten
Wer ist eigentlich der Gute im heutigen Sonntagsevangelium? Jesus stellt zwei Söhne zur Auswahl. Da ist der eine Sohn, der ganz selbstverständlich Ja sagt zum Auftrag seines Vaters. Er soll im Weinberg zu arbeiten. Er tut allerdings das genaue Gegenteil, er geht nicht in den Weinberg.

Der andere Sohn hingegen weigert sich zunächst, der Anordnung seines Vaters zu folgen. Aber dann bereut er seine Weigerung und geht doch in den Weinberg. Jesus fordert seine Zuhörer zu einem Urteil heraus. 

Ich finde mich da wieder. Früher war es das Spülmaschine ausräumen oder lästige Dinge in der Hausarbeit, die ich nie gerne mochte. Aber, nach einem inneren Ruck geht es dann doch - gut und schnell und einfach. 

Damit wird das heutige Sonntags-Evangelium für uns zu einer großen Einladung, es dem zweiten Sohn gleich zu tun. Er macht keine großspurigen Versprechen, aber er lässt am Ende die gute Tat sprechen.

Manchmal sage ich innerlich schon zu schnell "NEIN!" und dann - wird das Nein doch zu einem "Ja!" für andere.

Bibeltext entnommen: Kath. Bibelwerk
2 Minuten
Bibeltext entnommen: Kath. Bibelwerk
3 Minuten
Wenn ich weniger leisten kann, bin ich dann immer noch geliebt? Diese Frage beantwortet das Evangelium mit einem klaren Ja. Ja, für Gott ist das nicht der Maßstab. DU bist ein geliebtes Kind Gottes und erhältst, was du brauchst – egal wie lange und hart du arbeitest oder auch nicht.

Text entnommen: Kath. Bibelwerk
3 Minuten
Wir hören heute wie schon am vorigen Sonntag einen Ausschnitt aus der sogenannten Gemeinderede Jesu im Matthäusevangelium, deren Themen der Evangelist seiner Gemeinde besonders ans Herz legt. Heute geht es darum: Ohne Vergebung gelingt keinerlei Gemeinschaft. Deshalb ist unsere Kraft zur Vergebung fast unendlich. Ebenso unendlich ist die Kraft Gottes, die Ungerechtigkeiten zu beenden. Das ist Reich Gottes.

Quelle: Kath. Bibelwerk
2 Minuten
Streit und Konflikte sind ganz normal. Das wahre christliche Verhalten besteht nicht darin, dass nicht gestritten wird. Das entscheidende ist, wie man im Streitfall miteinander umgeht und welche Strategien zu Lösung gefunden werden.

Quelle: Kath. Bibelwerk
2 Minuten
Auch wenn Petrus der Fels der Kirche ist, sein Platz und unser aller Platz ist hinter Jesus! Wir folgen ihm, wir ahmen ihn nach, wir folgen seiner Spur – so werden wir Leben finden. Zu diesem Leben in der Nachfolge gehört auch der Durchgang durch Leiden und Tod zur Auferstehung.

Quelle: Kath. Bibelwerk
2 Minuten
Für wen haltet ihr mich? Das ist die entscheidende Frage, die Jesus uns bis heute stellt. Wer bin ich für dich? Im Matthäusevangelium steht Petrus uns mehrfach als Identifikationsfigur zur Verfügung, so auch für diese Frage.

Quelle: Kath. Bibelwerk
3 Minuten
Der Evangelist Lukas führt uns im heutigen Evangelium ins Zentrum der Kindheitsgeschichte Jesu, nämlich zur Begegnung von zwei schwangeren Frauen, der alten Elisabet und der jungen Maria. Erfüllt vom Heiligen Geist und voll Freude sprechen sie prophetische und heilsgeschichtlich bedeutende Worte. Das „Gegrüßt seist du, Maria“ und das „Magnificat“ verdankt die Kirche diesen zwei großen Frauen.

Quelle: Kath. Bibelwerk
6 Minuten
Einleitung zur Predigt:

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!

Wenn wir hier in Oythe - heute - für die ganze Gemeinde das Patronatsfest begehen; merken wir, wie alt der Titel Mariens mit Vechta, Oythe und dem Stoppelmarkt verbunden ist. Der 15. August hält uns vor Augen, wie sehr wir mit Leib und Seele, ja mit Haut und Haaren Menschen dieser Erde sind.

Bevor ich nach Vechta kam, war mir das Fest aus der Gemeinde in Borken, Westf. bekannt. Die Schönstattschwestern haben mit der Pfarrei immer einen Pilgertag organisiert und es gab es kleines Fest. Als ich dann 2017 nach Vechta kam, wurde die „Festwoche im August“ zur Zeitangabe. Im Pfarrbüro, in der Stadt, bei den Schülerinnen und Schülern: überall wurde von „vor“ und „nach“ Stoppelmarkt geredet. Große und kleine Leute haben die Termine schon jahrelang im Kalender - und dann kann man auch schwer Termine machen. Nach Stoppelmarkt beginnt schon fast die Adventszeit und Weihnachten steht vor der Tür - und man muss lange, lange warten, bis das Fest im kommenden Jahr wieder ansteht.

In diesem Jahr müssen wir für eine längere Zeit warten.

Die Covid-19-Erkrankung, die weltweite Pandemie, lässt uns den Schmerz des Wartens, des Zuhause-Bleibens mehr als spüren:

Lebenslust, Schnacken – Wiedertreffen am Riesenrad, alte Bekannte plötzlich in den Gängen treffen. Ein gutes Miteinander, ein Bier – Cola – Bratwurst, Kilmerstuten, Fischbrötchen und viele kleine Dinge, die in den Tagen ab Heiligabend auf dem Stoppelmarkt auf uns Besucher warten, gibt es nun nur als Mitnehmvariante und auch nicht auf der großen Verkaufsfläche. Auch wir als Kirche feiern nicht mit den Schaustellern im Niedersachsenzelt – oder mit den Landjugendlichen im Nachbarzelt oder mit Preacher Slam, im nächsten Zelt daneben.

Irgendwie alles anders – irgendwie nicht schön.

Dieses Fest auf dem Stoppelmarkt und die Aufnahme Mariens in den Himmel sind eng miteinander verbunden.

(...)
2 Minuten
Heute mutet uns das Evangelium ein irritierendes Jesusbild zu: Jesus will die Tochter einer Frau zunächst nicht heilen. Darüber führen Jesus und die kanaanäische Frau einen heftigen Disput! Streit gehört dazu, wenn es um die Sache geht. Am Ende wird die Tochter geheilt und der große Glaube der Frau gepriesen!

Quelle: Kath. Bibelwerk
2 Minuten
esus hört vom Tod des Johannes. Er möchte sich zurückziehen, vermutlich aus Trauer. Aber die Menschen folgen ihm, bedrängen ihn mit ihren Nöten. Schließlich kann er sie und auch seinen engeren Kreis doch wegschicken. Er betet zurückgezogen auf dem Berg und folgt den Schülerinnen und Schülern erst in der Nacht.

Quelle: Kath. Bibelwerk