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Gott und die Welt Archiv

90 Episoden
2 Minuten
Zweiter Sonntag – im Jahreskreis

Leben heißt für den Menschen wachsen und reifen, und immer wieder lernen. Man ist so lange ein lebendiger Mensch, als man bereit ist, es zu werden. Und der ist ein Christ, der weiß, dass er es erst werden muss, jeder mit der besonderen Gabe und Berufung, die er empfangen hat. Das Große wäre, jeden Tag und jede Stunde zu wissen: Hier ist mein Weg, hier meine Aufgabe, hier begegnet mir Christus.

Quelle: https://www.erzabtei-beuron.de/schott/register/jahreskreis/schott_anz/index.html?file=jk02%2FSonntagB.htm
2 Minuten
Taufe des Herrn

Fest

Auch die Taufe Jesu ist ein Epiphaniegeschehen: Aufleuchten des sich offenbarenden Gottes. Der Vater nennt Jesus, der sich in die Reihe der Sünder gestellt hat, seinen geliebten Sohn. Der Geist Gottes ruht auf ihm, er wird ihn in die Wüste hinausführen, dann nach Galiläa, Jerusalem, Golgota. In der Kraft dieses Geistes wird Jesus sich als Opfer darbringen für die Sünde der Welt.

Quelle: https://www.erzabtei-beuron.de/
2 Minuten
Zweiter Sonntag nach Weihnachten

Die guten Anfänge kommen aus der Stille. Im unfassbaren Schweigen spricht Gott sein Wort, den ewigen Sohn. Das Licht leuchtet, es rettet und richtet. Im Licht des ewigen Wortes steht unsere Zeit, auch dieses neu begonnene Jahr.

Quelle: https://www.erzabtei-beuron.de/
2 Minuten
Darstellung des Herrn

Fest

Das Fest am 40. Tag nach der Geburt des Herrn wurde in Jerusalem mindestens seit Anfang des 5. Jahrhunderts gefeiert; es wurde „mit gleicher Freude wie Ostern begangen“ (Bericht der Pilgerin Egeria). In Rom wurde es um 650 eingeführt. Der Festinhalt ist vom Evangelium her gegeben (Lk 2, 22–40). Im Osten wurde es als „Fest der Begegnung des Herrn“ verstanden: Der Messias kommt in seinen Tempel und begegnet dem Gottesvolk des Alten Bundes, vertreten durch Simeon und Hanna. Im Westen wurde es mehr ein Marienfest: „Reinigung Marias“ nach dem jüdischen Gesetz (Lev 12). Kerzenweihe und Lichterprozession kamen erst später hinzu. Seit der Liturgiereform von 1960 wurde „Mariä Lichtmess“ auch in der römischen Kirche wieder als Herrenfest gefeiert: Fest der „Darstellung des Herrn“.

Quelle: https://www.erzabtei-beuron.de/
2 Minuten
Hochfest der Gottesmutter Maria

Dieser Tag soll ein Anfang werden, nicht nur im Kalender. Im Namen Gottes und im Licht seines Angesichts gehen wir unsern Weg durch das neue Jahr, geborgen in seinem beständigen Schutz. Wir schauen auf den Sohn und wissen uns mit Maria und allen Heiligen verbunden.

Quelle: https://www.erzabtei-beuron.de/
4 Minuten
Fest der heiligen Familie

Für die Familie von heute, Vater, Mutter und Kinder, was kann für sie die Heilige Familie von Nazaret bedeuten? Damals war doch alles ganz anders. Alles? Maria und Josef liebten das Kind und sorgten für es.

Fragen und Schmerzen warten auf das Kind und die Eltern. Nichts kann ihnen schaden: nichts dem Kind, das geliebt wird, und nichts den Eltern, die vertrauen und bereit sind, das Leben des Kindes und ihr eigenes zu wagen.

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2 Minuten
Am Tag

Wort aus dem Schweigen, Licht in eine dunkle Welt hinein, Leben, das stärker ist als der Tod: Das sind nicht mehr nur Ideen und Hoffnungen, es ist das Ereignis in der Mitte der Zeit. Die Welt merkt es kaum. Und doch ist alles anders geworden. Gott hat sich seiner Welt ausgeliefert und er nimmt sich nicht mehr zurück.

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3 Minuten
In der Heiligen Nacht

Gott hat ja gesagt zum Menschen, zu allen und zu jedem. Zu mir. Gott kommt uns entgegen, er nimmt uns an. Das Wort, das er uns sagt, ist sein Sohn: „Ein Kind ist uns geboren.“ Gott liebt uns und er wartet auf unsere Liebe.

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3 Minuten
Vierter Adventssonntag

Auf einer früheren Stufe der Offenbarung konnte die Macht als das erscheinen, was die Gottheit vom Menschen unterscheidet. Dann aber offenbarte Gott seine Macht und Größe in der Schwachheit: in der Geburt Jesu, in seinem Leiden und Sterben. Wenn wir dem Geheimnis Gottes näherkommen wollen, müssen wir umdenken: auf Macht und Größe verzichten, um in der Ohnmacht, etwa durch kleine Taten der Liebe, die Macht Gottes kennenzulernen.

Quelle: https://www.erzabtei-beuron.de/
3 Minuten
Dritter Adventssonntag

Der Mensch fragt nach Sinn und sehnt sich nach Glück. Sein Herz ist unruhig, bis es das Ziel seiner Sehnsucht erreicht hat. Sehnsucht nach Gott ist Sehnsucht nach Frieden und Freude, nach der Fülle.

Quelle: https://www.erzabtei-beuron.de/
2 Minuten
Zweiter Adventssonntag

Wiederkunft Christi und Ende der Welt: Das sind Ereignisse, die unsere Vorstellungskraft übersteigen. Den wichtigsten Punkt aber kennen Christen: dass die Geschichte dieser Welt die Geschichte Gottes ist, dass Gott die Welt vollenden will, nicht zerstören. Die Offenbarung der Herrlichkeit Gottes wird von denen jetzt schon erfahren, die sich Gott zuwenden mit der ganzen Kraft ihres Lebens.

Quelle: https://www.erzabtei-beuron.de/
2 Minuten
Erster Adventssonntag

Die Welt ist noch nicht fertig, die Geschichte ist nicht zu Ende. Nichts wird bleiben, wie es ist. Die Zukunft ist, wie die Gegenwart, Licht und Dunkel zugleich. Unsere eigentliche Zukunft aber ist Christus und wir warten auf seinen Tag, auf das Kommen Christi in Wahrheit und Klarheit. Gott gibt uns die gegenwärtige Zeit als Zeit der Gnade, als Weg in die Zukunft. „Ich bin der Weg“, sagt uns Christus.

Quelle: https://www.erzabtei-beuron.de/
4 Minuten
Zurzeit werden in der Leseordnung Texte aus der Endzeitrede des Matthäusevangeliums gelesen. Im heutigen Evangelium gibt Jesus Anweisungen dazu, wie wir die Zeit bis zu seiner Wiederkunft nutzen sollen.

Texte entnommen: Kath. Bibelwerk
3 Minuten
Jesus mahnt mit einer Reihe von Gleichnissen zur Wachsamkeit angesichts des nahenden Gerichtes. Eines davon ist das heutige Gleichnis von den klugen und den törichten Jungfrauen.

Texte entnommen: Kath. Bibelwerk
2 Minuten
Das heutige Evangelium ist der Beginn einer mahnenden Rede Jesu vor der Passion im Matthäusevangelium. Sie richtet sich an die verantwortlichen Theologen, die anderen sagen, was sie zu tun haben, und es selbst daran mangeln lassen. „Der Worte sind genug gewechselt; lasst mich auch endlich Taten sehen.“ Diese Worte in Goethes „Faust“ könnten gut passen, allerdings mit dem Zusatz „entsprechende Taten“. Denn Reden und Tun müssen zueinander passen. Von daher kann das Evangelium uns auch als kritisches Spiegelbild dienen.

Texte entnommen: Kath. Bibelwerk