- Startseite
- Podcasts
- Honigdachs Podcast
- Archiv
Honigdachs Archiv
120 Episoden
36 Minuten
In dieser zweiten Sommer-Sonderfolge gibt es den Mitschnitt meines Vortrags "Mehr als Geld & Technologie. Bitcoin als politische Bewegung", den ich Anfang Juni auf der Republica in Berlin gehalten habe. Ziel war es, dem dortigen, tendenziell doch eher sehr Bitcoin-fernem Publikum zu erklären, dass Bitcoin ein sehr komplexes und vielschichtiges Phänomen ist. Und dass es eben nicht reicht, nur Schlagzeilen zum Preis oder mit dem Schlagwort "Blockchain" zu lesen, um dieses Phänomen zu verstehen. Denn am Ende sind es Menschen, die Bitcoin benutzen und betreiben und diese Menschen haben dafür durchaus gute Gründe. Der Vortrag wurde Audio-Only aufgezeichnet und funktioniert auch, wenn man ihn nur hört. In Podcast-Playern, die Kapitelmarken unterstützen, sind jedoch auch die entsprechenden Slides als Kapitelbilder hinterlegt. Wer die Slides lieber als Video sehen will, der findet den Talk auch auf Youtube. Die nächste Folge wird dann wieder eine reguläre. Bis dahin viel Spaß beim Hören!
1 Stunde 15 Minuten
Damit sich die Sommerpause nicht so lange anfühlt, habe ich eine Sonderfolge aufgenommen. Zu einem Thema, das mir sehr am Herzen liegt und noch viel zu wenig bearbeitet wird: Bitcoin und die Zivilgesellschaft. Ich beschäftige mich damit schwerpunktmäßig schon seit vergangenem Sommer und habe im Frühsommer auch meinen Vortrag "Mehr als Geld und Technologie. Bitcoin als politische Bewegung" auf der Republica gehalten. Dort habe ich zufällig auch Phillip Stoll getroffen, der ebenfalls in diesem Bereich tätig ist. Zum einen hat er selbst jahrelang im NGO-Bereich gearbeitet. Zum anderen hat er mit Bitcoin4Good ein eigenes Tool entwickelt, dass es NGOs und anderen zivilgesellschaftlichen Vereinigungen erleichtern soll, Spenden rechtssicher und ohne nennenswerten administrativen Mehraufwand auch in Bitcoin anzunehmen. Doch warum sollten NGOs das überhaupt? Was sind die Vorteile für die Organisation und für die Zivilgesellschaft insgesamt? Unter anderem darüber sprechen wir ausführlich. Dass es dabei keineswegs nur um Kosteneffizienz geht (aber durchaus auch!), sondern um viel mehr, erklärt zudem mein zweiter Gast, Petrus Afrem-Barsom. Er hat vor einigen Jahren Save Our Souls - 1915.de e.V. mitgegründet, eine international tätige humanitäre NGO, die in Ländern des globalen Südens Menschen in Not unterstützt. Von Lateinamerika über Afrika bis in den Nahen und Mittleren Osten. Seit einiger Zeit nutzt die Organisation dabei nun auch Bitcoin und Petrus berichtet von den Erfahrungen, die sie dabei gemacht haben. Viel Spaß beim Hören!
1 Stunde 17 Minuten
Manche Leute behaupten ja, dass Bitcoin seit seiner Erfindung keinerlei technische Entwicklung erfahren habe. Das ist natürlich absoluter Quatsch und Unsinn. Doch tatsächlich ist es von außen oftmals gar nicht so einfach zu erkennen, was denn tatsächlich Neues bei Bitcoin passiert. Was es für spannende Entwicklungen gibt. Was der neue heiße Shice ist, der die nerdigen Herzen von Core-Entwicklern, Mathematikern, Informatikern oder Kryptographen höher schlagen lässt. Umso besser ist es daher, wenn sich Leute, die Ahnung von einem bestimmten Thema haben, die Mühe machen, komplexe und abstrakte Sachverhalte aus ihrem Metier einfach, plastisch und nachvollziehbar für interessierte Laien herunterzubrechen. Auf genau so ein Beispiel von gelungenem Bitcoin-Wissenschaftsjournalismus sind wir gestoßen, das wir gerne vorstellten wollen. Darüber hinaus sprechen wir über verschiedene Themen - von Heim-Nodes über Lightning bis hin zu Nostr - und schauen welche der teilweise hohen Erwartungen und Hoffnungen sich diesbezüglich bereits erfüllt haben. Oder eben auch nicht. Und womöglich vielleicht auch nie werden. Und warum das wahrscheinlich trotzdem kein Problem ist.
1 Stunde 28 Minuten
Wer sich lange genug ernsthaft mit etwas beschäftigt, kommt irgendwann an den Punkt, dass man überlegt, ob das alles, was man macht eigentlich sinnvoll ist. Solche Sinnkrisen können sehr unangenehm und anstrengend sein. Doch sind sie letztlich ein gutes Zeichen. Schließlich zeigen sie, dass man noch in der Lage ist zu reflektieren und selbstkritisch zu sein. Im Gegensatz zu denen, die verbohrt auf ihrer Position verharren und für Fakten und Debatten nicht mehr zugänglich sind. Die haben es zwar leicht, weil sie nicht mehr nachdenken müssen. Aber was nützt es, sich ganz sicher im Recht wissen, wenn man eigentlich ziemlich lost ist und es einfach nur nicht bemerken will? Im Falle von Bitcoin war letzte Woche jedenfalls ein guter Zeitpunkt die Krise zu kriegen. Denn während in Berlin mit der Republica das wohl größte Digitalfestival Europas zum Thema "Cash" stattfand, traf sich fast zeitgleich in Prag die Bitcoin-Community zur größten Bitcoin-Konferenz Europas. Und wer auf beiden Veranstaltungen war, muss sich fragen, warum diese Welten so unglaublich getrennt voneinander sind und nichts (mehr) miteinander zu tun haben wollen, obwohl sie doch - zumindest dieses Jahr - eine so große inhaltliche Schnittmenge teilen. Doch Krise hin Krise her - wir lassen uns die gute Laune nicht verderben und machen das einzig sinnvolle: Wir reden miteinander. Und um die Gruppentherapie rund zu machen, haben wir dieses Mal Christoph, aka Lightrider, als Gast mit auf der Couch, der uns erklärt, warum man Ordinals ohne magische Brille zwar nicht sehen kann, aber trotzdem viele (SEHR VIELE!) Menschen glauben, dass sie mit uns im Raum sind. Wir winken liegend von der Couch und wünschen mit freudschen Grüßen viel Spaß beim Hören!
1 Stunde 12 Minuten
Klar, bei Bitcoin ist immer was los. Langweilig wird es nie. Aber andersherum gibt es auch vieles, was im Bitcoin-Space erst ganz übertrieben als wichtige News hochgejazzed wird, dann aber nach nur zwei Wochen eigentlich schon wieder Schnee von gestern ist und vermutlich nie wirklich relevant war. Derzeit - so unser höchst subjektiver Eindruck - ist wieder einmal eine Phase, in der zwar viel passiert, aber wenig, was wirklich akut oder langfristig bedeutend ist. Oder liegt es an uns, die wir nach vielen Jahren in Bitcoin womöglich einfach immer weniger begeisterungsfähig sind, im schlimmsten Fall sogar Euphorie-resilient? Auf der anderen Seite ist es aber auch ganz schön, wenn man sich nicht den Stress gibt, jede Sau, die durchs digitale Bitcoin-Dorf getrieben wird, beim Namen zu kennen. Vor diesem Hintergrund ordnen wir mal wieder ein paar aktuelle Ereignisse ein: MICA, die aktuell verstopfte Blockchain, Mining-Steuern, Nostr und mehr. Also kommt an Bord dieses geistigen Boating Accident Trips voll maritimer Metaphern und gönnt euch viel Spaß beim Hören!
1 Stunde 19 Minuten
In dieser "regulären" Folge besprechen wir, was wir in letzter Zeit rund um Bitcoin erlebt und beobachtet haben. Von überraschenden journalistischen Zeitreisen über 1-Tages-Kunst-Meme-Wars auf Twitter bis hin zu dem orange-bepillten Buch, an dem man dieser Tage im Bitcoin-Space einfach nicht vorbei kommt, ist alles dabei. Also lehnt euch zurück und genießt den Trip!
1 Stunde 47 Minuten
Die deutschsprachige Bitcoin-Landschaft wächst, ist umtriebig und sehr produktiv. Wie soll man da den Überblick behalten und den oder die für sich richtigen Podcast(s) finden? Das fragten sich auch die Hosts von 18 Bitcoin-Podcasts aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und trafen sich kurzerhand Mitte März zu einem Arbeits- und Vernetzungstreffen in Leipzig und nahmen abends - wo schon mal alle da sind - direkt einen gemeinsamen und kongenialen Live-Mega-Mashup-Bitcoin-Podcast vor Publikum auf. In insgesamt sechs Runden treten jeweils die Hosts von drei Bitcoin-Podcasts miteinander auf (manchmal auch gegeneinander an), um sich und/oder die anderen möglichst trefflich und unterhaltsam vorzustellen. Ob das gelungen ist, was dabei herausgekommen ist und ob die Hosts das Publikum vor Ort begeistern konnten? Hört selbst!
1 Stunde 20 Minuten
Wir haben schon oft darüber gesprochen, dass es die "Bitcoin-Community" als solche eigentlich nicht gibt. Denn letztlich kann niemand so genau sagen, wer dazu gehört und wer nicht. Auch "Bitcoiner" ist kein wirklich sauberer Begriff. Ist man das automatisch, sobald man Bitcoin besitzt? Oder reicht es schon, sich für Bitcoin zu interessieren, sich intellektuell damit auseinanderzusetzen? Oder ist das am Ende sogar wichtiger als selbst das digitale Geld zu besitzen? Auch wir haben hier nicht die perfekte Definition, besprechen aber zwei Gruppen, die zu unterscheiden uns im Verständnis des komplexen Bitcoin-Universums hilfreich erscheint: die Bitcoin-Aktivisten und die Anti-Bitcoin-Aktivisten, zwei sich interessenstechnisch diametral gegenüberstehende Lager. Die einen wollen Bitcoin um jeden Preis verbreiten, die anderen das mit der gleichen Energie verhindern. Was dabei in der öffentlichen Debatte jedoch oft untergeht. Nicht jeder Bitcoiner ist automatisch ein Bitcoin-Aktivist und auch Anti-Bitcoin-Aktivisten sind letztlich ein Teil von Bitcoin. Darüber hinaus sprechen wir in dieser Folge noch über Kim Stanley Robinsons fiktionale Idee von Carboncoins und klären, ob es wichtig ist, sich mit Ordinals und Inscriptions zu befassen, oder nicht. Viel Spaß beim Hören!
2 Stunden 47 Minuten
Seit Monaten angekündigt, nun, als guten Vorsatz für das neue Jahr, direkt umgesetzt: Unsere neueste "Wallets"-Folge, dem thematischen Dauerbrenner auf unserer Episodenliste. Denn über Wallets kann (und muss!) man immer wieder reden. Finden übrigens nicht nur wir, sondern auch Max Hillebrand, der uns in dieser Folge kongenial auf unserem wilden und launigen Ritt durch den aktuellen Stand bei (vor allem) mobilen Wallets und unserer Schwerpunkt-Perspektive "Privatsphäre" begleitet. Denn Max kennt sich dabei besonders gut aus. Warum? Springt auf und hört selbst!
4 Stunden 11 Minuten
"Es begab sich aber zu der Zeit, dass sich vier alte weiße Männer auf den Weg machten, Zeugnis abzulegen von der Geburt eines neuen Zeitalters ..." Soll heißen: Zusammen mit Jeff von Fulmo haben wir uns zwischen den Bitcoin-Jahren gemütlich um den Glühweinkessel versammelt um nicht nur dieses Bitcoin-Jahr revue passieren zu lassen, sondern alle. Von Anfang an. Mit dabei auch unser Homie Santatoshi Clausamoto aka "Santa Claus Hodlmaus", der sich drüber hinaus nicht lumpen lässt und für die braven und fleißigen Zuhörerinnen auch einiges im Geschenkesäckchen mitgebracht hat. Also sagt alle Termine ab, lehnt euch zurück und genießt die Show!
1 Stunde 47 Minuten
In dieser Folge gehen wir noch einmal auf die Reaktionen ein, die unsere vorherige Folge ausgelöst hat und die in ihrer Heftigkeit zumindest auf Twitter doch überraschend waren. Aber Twitter ist eben nur ein ganz kleiner (wenn auch sehr lauter Teil) der Öffentlichkeit und so ordnen wir alle Rückmeldungen noch einmal ein. Dazu gibt es noch ein paar Tipps mit neu erschienenen Dokumentationen mit Bitcoin-Bezug und zuguterletzt wird es natürlich auch dieses Mal wieder kontrovers. Denn wir steigen in die Debatte rund um full-RBF ein, zu der es keine einfache Lösung gibt, die aber viel über Bitcoin verrät. Have fun staying tuned!
50 Minuten
Wie versprochen ist das hier der zweite Teil der Episode 77. Wobei wir ehrlicherweise sagen müssen, dass es der neu aufgenommene zweite Teil ist. Denn das Thema "Nazis und Idioten" im Bitcoin-Kontext ist kein triviales und wir haben gemerkt, dass wir zunächst intern sehr viel diskutieren müssen, bevor wir das Thema überhaupt angemessen öffentlich besprechen können. Das war zwar ein anstrengender und teilweise auch extrem frustrierender Prozess, aber es ist zu wichtig, als dass wir darüber nicht sprechen könnten. Hört rein!
1 Stunde 9 Minuten
In dieser Folge sprechen wir darüber, dass vielleicht doch nicht alles schlecht ist. Zumindest für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt es Hoffnung. Fast gleichzeitig sind dort vor kurzem drei halbstündige Sendungen erschienen, die sich differenziert, kritisch und konstruktiv mit Bitcoin auseinandersetzen. Erleben wir das Erreichen einer neuen Qualitäts-Stufe des Bitcoin-Journalismus? Darüber hinaus sprechen wir noch darüber, warum das Lightning-Netzwerk noch immer reckless ist und man sich vorher gut überlegen sollte, welchen Infrastruktur-Software-Anbietern man wie viel Macht geben sollte. Und natürlich wäre der Honigdachs nicht der Honigdachs, wenn wir nicht auch mal wieder eine Überraschung für euch in dieser Folge versteckt hätten. Also, spitzt die Ohren!
1 Stunde 40 Minuten
Bitcoinern wird oft unterstellt, dass sie naiv seien, egoistisch, nur an Profit interessiert und generell viel zu unkritisch mit sich und den Auswirkungen von Bitcoin. Dass das Unsinn und nur ein Klischee ist, weiß jeder, der schon einmal auf einem Bitcoin-Meetup oder einer Bitcoin-Konferenz war und sich dort länger als fünf Minuten mit den Leuten unterhalten hat. Denn zum einen gibt es in der heterogenen Bitcoin-Community keine homogene Meinung und zum anderen sind Bitcoiner sehr an Diskurs und Auseinandersetzung interessiert. Und am kritischen Hinterfragen. Dass dabei auch die eigenen „Helden“ der Community nicht geschont werden, hat man über die Jahre immer wieder erlebt. Neu ist nun aber, dass diese selbstkritische Auseinandersetzung nun auch auf großer und offener Bühne stattfindet und damit auch für Nicht-Bitcoiner viel besser sichtbar und dokumentiert wird. So wie vor Kurzem auf der BTC22-Konferenz in Innsbruck, als sich zwei salvadorianische Ministerinnen der „German Interrogation Police“ (Twitterzitat) zum Stand der Bitcoin-Adoption in ihrem Land gestellt haben. Eine für die beiden Politikerinnen eher unbequeme Position. Dass anschließend nicht nur die gegebenen Antworten, sondern auch das Panel insgesamt kontrovers diskutiert wird, ist ein weiterer Beweis für die Diskursfreude der Bitcoin-Community. Auf diesen Diskurs gehen wir in dieser Folge ein und geben als Primärquelle noch ein bisschen mehr Kontext zu dem Panel. Außerdem sprechen wir über Bitcoin-Generationen, wunderbare Cocktails aus dem Automaten, es gibt neue Informationen zu Methanmining und Updates von netpositive.money. Viel Spaß beim Hören!
1 Stunde 25 Minuten
Viele Bitcoiner stehen vor einem Dilemma. Auf der einen Seite möchten sie gerne so viel wie möglich mit Bitcoin bezahlen. Aus Prinzip, weil es in einigen Fällen praktisch ist oder um ihre Privatsphäre zu schützen. Auf der anderen Seite möchten sie ihre Bitcoins eigentlich aber gar nicht hergeben, sondern viel lieber behalten. In absehbarer Zukunft könnten die nämlich signifikant im Wert steigen. Was also tun? Lässt sich dieses Dilemma lösen? Kann man den Bitcoin-Kuchen gleichzeitig essen und ihn behalten? Darüber diskutieren wir in dieser Folge und sprechen auch darüber, wie das Erleben gesellschaftlicher Krisen das Vorstellungsvermögen prägen kann, warum der September ein Popcorn-Monat wird und über neue Erkenntnisse, derer zufolge Bitcoin-Mining zwar den Klimawandel nicht aufhalten kann, uns womöglich aber zumindest wichtige Zeit kaufen könnte. Wie das gehen soll: hört rein!