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Honigdachs Archiv
120 Episoden
44 Minuten
In dieser Sommer-Sonderfolge gibt es den Mitschnitt des Live-Podcast, für den Jonas vom Bitcoin verstehen-Podcast und ich Ende Mai hier in Leipzig auf der Bühne des MACHN-Festivals saßen. Unter der Leitfrage Warum Bitcoin? haben wir dort eine gute halbe Stunde zu zweit und auch mit dem Publikum darüber diskutiert, warum wir uns für Bitcoin interessieren und warum wir meinen, dass Bitcoin eben auch für andere ein relevantes Thema ist. Und warum es wichtig ist, sich damit auseinanderzusetzen. Wer schon länger bei Bitcoin dabei ist, wird vermutlich schon mal einiges davon gehört haben, was Jonas und ich erzählen, aber was dieses Gespräch trotzdem interessant gemacht hat, ist, dass es Bitcoin zu vielen interessierten Leuten gebracht hat, die bisher noch kaum oder gar keinen Zugang zu dem Thema gefunden haben, aber eigentlich gerne hätten. Das zeigen auch die Zuschauerfragen.
1 Stunde 11 Minuten
Eigentlich hätte ja alles ganz anders kommen sollen: das Planungsdokument war fertig, das Gespräch vorbereitet und die Schalte auf Empfang. Aber wenn Plan A mal nicht funktioniert, muss man eben spontan sein und umdisponieren. Dann ist es gut, jemanden wie Emzy auf der Kurzwahl zu haben, der sich notfalls auch maximalspontan zur Aufnahme dazuschalten kann (wobei er in diesem Fall aber eigentlich auch nicht nein sagen konnte) und der dazu auch noch etwas Interessantes zu erzählen hat. Oder besser noch: viel. Denn Emzy war, wie auch ich und viele andere Menschen, Ende vergangener Woche vier Tage in Prag um dort den Hackday, den Industry Day und zwei Tage Publikumskonferenz der BTC Prague mitzuerleben. Gemeinsam rekapitulieren wir diese intensiven Tage und diskutieren unsere wichtigsten Erkenntnisse. Es geht also um Bitcoin als Freiheitswerkzeug, um den Cryptowar 2.0, um Fanboy- und Hatertum, um miese Hacks und Widerstandsfähigkeit. Und auch um die ganz schön hinterhältige Marry Poppins-Attacke. Dazu noch eine Buchbesprechung, ein Newslettertipp und die Vorstellung des in den Startlöchern stehenden Online Bitcoin Socratic Seminar. Man könnte fast meinen, die Folge hätten wir von langer Hand genau so geplant. Doch hört selbst! PS: Das Intro könnte ihr, wenn ihr unbedingt wollt, ab sofort immer über die Kapitelmarken überspringen. Doch wer will das schon?
1 Stunde 22 Minuten
ES WAR EINFACH WUNDERBAR! Anders kann man den Honigdachs-Einhundert-Jubiläumsabend vergangenen Samstag in der Honigdachs Bar in Berlin nicht beschreiben. Viele und allesamt sympathische Leute vor Ort, ausgelassene Stimmung, gute Laune, ein gigantischer Obst-Snack-Tisch für alle und andere ganz besondere Überraschungen haben für einen unvergesslichen Abend gesorgt. Dass das mit der Technik und der Live-Übertragung aus hinteren Ecke in die ganze Bar nicht ganz so geklappt hat wie geplant - geschenkt. (Sonos sucks!) Denn so hatten alle Anwesenden viel mehr Zeit miteinander ins Gespräch zu kommen und das war ja auch eine der Ideen für diesen Abend. Zumal auch allen klar war, dass es die Aufnahme aus dem Glaskabuff ganz hinten in der Ecke ja später ohnehin auch zum Nachhören geben wird. Und sie sollten Recht behalten! Also lehnt euch zurück, schnappt euch ein Getränk eurer Wahl und feiert noch einmal mit uns und allen anderen. PS: Es war wirklich wunderbar! Vielen Dank an alle!
1 Stunde 10 Minuten
Die USA erhöhen den Druck auf Privatsphäre- und Anonymisierungsdienstleister im Bitcoin-Space und die große Keule, die sie mit langem Arm schwingen, trifft dabei alle: Software-Entwickler, Unternehmen und sogar Nutzer. Einige Anbieter haben begonnen, US-Nutzer geozublocken, beliebte Apps verschwinden aus den Stores und neue rechtliche Unsicherheiten zwingen selbst Firmen, die sich mit beiden Beinen auf der sicheren Seite wähnten dazu, ihre Angebote einzustellen. Das alles wirft Fragen auf. War es nur eine Frage der Zeit, bis das passiert? Sind all die Vorwürfe gerechtfertigt? Ist es ein echter Angriff auf Bitcoin, nur ein Spielen mit den Muskeln oder aus staatlicher Sicht am Ende nur Crime-Business as usual? Fest steht: der Bitcoin-Space ist aufgeschreckt. Und womöglich ist das auch gut so. Denn vielleicht hat man es sich in all den Wohlfühl-Nachrichten rund um den ETF-Halvening-Number go up-Hype etwas zu gemütlich gemacht. Und dabei aus den Augen verloren, worum es bei Bitcoin wirklich geht: Privatsphäre, Schutz individueller Freiheiten, Wahrung von Grundrechten und um andere Cypherpunk-Ideale. Das alles diskutieren wir an. Dazu noch ein paar Eindrücke aus dem bargeldarmen Schweden, eine investigative Recherche im Reich der Crypto-Scammer und wie man aus einem einzigen Satoshi Millionen macht. Doch hört am besten selbst!
1 Stunde 59 Minuten
In dieser Folge wird es vollkommen nuts! Denn unser Gast Calle nimmt uns mit in die wunderbare Welt der atomaren "Nüsse", die das Cashu-Protokoll erlaubt auf Basis des Lightning-Netzwerks als Ecash (eCash? E-Cash?) durchs Netz zu schicken. Doch warum sollte man das überhaupt machen? Bitcoin selbst ist laut Whitepaper doch bereits ein "electronic cash-system". Noch dazu ist es im Gegensatz zum Mint-basierten Prinzip des Chaumian eCash (E-Cash? Ecash?) dezentralisiert. Mit genau solchen Fragen rösten (haha!) wir Calle, der seit anderthalb Jahren die Entwicklung des Cashu-Protokolls vorantreibt, um das sich mittlerweile ein beachtliches Ökosystem entwickelt hat. Dabei sprechen wir über potentielle Anwendungsfälle von E-Cash (Ecash? eCash?), wie es funktioniert und wie man es benutzt. Ebenso geht es um den Wert von Privatsphäre, über umgekehrte Multi-Path-Payments und um den Nährwert von Cashew-Nüssen Kernen! Also schmeißt ne Handvoll Nüsse eurer Wahl ein (nur Obacht bei Paranüssen) und hört einfach selbst! Und vergesst nicht: Am 1. Mai um 20:59 Uhr startet der Kartenvorverkauf für die 100. Honigdachs-Folge am 25. Mai in Berlin.
1 Stunde 45 Minuten
1000 Sats Gebühren pro vByte? 2000 Sats Gebühren pro vByte? Oder womöglich sogar 5000 Sats Gebühren pro vByte? Wenn in der Nacht zu Samstag (unserer Zeit) bei Block 840.000 planmäßig das vierte Bitcoin Halving stattfindet, werden voraussichtlich Millionen Menschen auf der ganzen Welt gleichzeitig gespannt auf die Bildschirme starren und schauen, was passiert. Dass Bitcoin anschließend komplett krachen geht, so wie es teils bei den vorherigen Halvings prophezeit wurde, damit rechnet eigentlich niemand ernsthaft. Die einen wollen vielmehr miterleben und feiern, wie die Bitcoin-Neuschöpfung immer knapper wird. Andere hingegen werden wetteifern und kämpfen um den einen, den besonderen Block, der symbolisch und monetär so wertvoll ist. Denn die Seltenheit eines Halvingblocks und die Aufmerksamkeit, die er erfährt, sorgen dafür, dass viele ihn ganz oder zumindest einen Teil von ihm besitzen wollen. Und alle anderen fragen sich: Wird es im Block versteckte Bilder geben, Nachrichten oder andere Spielereien? Wer wird den extrem seltenen 1. Satoshi des Blocks bekommen? Wem gelingt es, die ersten Runes auf Bitcoin erschaffen und wie teuer wird das eigentlich alles? Und werden die Miner die Blockchain auf Grund all dieser und noch viel mehr offener und versteckter Anreize vielleicht sogar reorganisieren? Fragen über Fragen, doch wir werden es bald erleben. Vorher sprechen wir jedoch erst einmal über Runes, das Shitcoin-Gambling-Spekulations-und-Entertainment-Protokoll aus der Feder des Ordinals-Erfinders, das ebenfalls mit Block 840.000 startet und schon jetzt für einen großen Hype sorgt. Und das der Grund sein könnte, warum die Blockchain womöglich über Wochen auf Grund exorbitanter Gebühren für viele Alltagstransaktionen unbrauchbar wird. Zumindest im schlimmsten Fall. Wir sprechen daher mit Freerk und Christoph von Ordimint über all das: über Ordinals, BRC-20-Token und Runes, über Memecoins, Mempool Sniping und Sats Hunting, über Layer-2-Scams, über Socratic Seminars und Bitcoin auf Kuba. Und wir haben sehr, sehr viel Spaß dabei. Doch hört am besten selbst!
1 Stunde 22 Minuten
Dieses Mal greifen wir ein Thema auf, das wir Ende Januar bei unserer Diskussion rund um die Bitcoin-ETFs kurz angerissen haben: Bitcoin als Baustein einer zeitgemäßen Altersvorsorge. Eher zufällig in das Thema gestolpert und nur kurz thematisiert, hatten wir damals ja noch keine Ahnung, was „Altersvorsorge“ für ein eigenes Rabbit hole ist, wenn man erst einmal in die Thematik einsteigt und sich tatsächlich die Frage stellt, welche Rolle Bitcoin dabei für sich selbst in der individuellen Situation spielen kann. Denn auch wenn für viele Bitcoiner die Entscheidung, fürs Alter auch mittels Rücklagen in einer digitalen Wallet vorzusorgen, vermutlich selbstverständlich ist, ergeben sich Fragen, über die man nicht früh genug nachdenken kann. Wie viel brauche ich eigentlich? Was habe ich neben Bitcoin noch für Optionen, Vermögen aufzubauen? Gibt es etwas, das noch knapper und wertvoller ist als Bitcoin? Und warum ist es vielleicht doch keine so gute Idee, alles nur auf Bitcoin zu setzen? Um all das mal ein bisschen geordneter anzugehen und euch den Einstieg in dieses für viele doch eher unbequeme Thema zu erleichtern, haben wir uns mit Nadine Wermke zusammengeschaltet. Sie ist Bitcoinerin, Versicherungsmathematikerin und beschäftigt sich schon lange mit dem Thema Altersvorsorge. Mit ihr sprechen wir über die „sichere Rente“, wie man die eigene Versorgungslücke identifiziert (die wir tendenziell alle haben) und welche Optionen wir haben, damit umzugehen. Doch hört am besten selbst! PS: Da Altersvorsorge ein super-individuelles Thema ist, gilt hier besonders: Das ist ein Einstiegsinformationsgespräch und keine Anlageberatung. Ob ihr Rentenpunkte kauft oder Bitcoin oder sonstewas, entscheidet mal schön selbst.
1 Stunde 27 Minuten
Während der Bitcoin-Preis und mit ihm die Bitcoin-Bubble derzeit steil geht und nach dem Euro- nun einen Tag später auch das US-Dollar-All Time High überschritten wurde, lassen wir in dieser Folge den Kurs-Hype beiseite und gehen zurück in eine andere Zeit. Dahin als der monetäre Wert von Bitcoin nicht nur Null war, sondern die Idee eines für uns heute selbstverständlichen Peer-to-Peer Electronic Cash Systems zwischenzeitlich sogar wie eine vollkommen unerreichbare Utopie schien. Wegweiser für diese Reise in die Bitcoin-Vorzeit ist Aaron van Wirdums Anfang des Jahres erschienenes The Genesis Book, das die Vorgeschichte von Bitcoin ausführlich, verständlich und lehrreich aufbereitet. Nachdem wir nun beide mit dem Buch durch sind, sprechen wir darüber, was wir gelernt haben (einiges!), warum wir es für ein sehr gelungenes Buch halten, aber auch über die Stellen, die man kritisch lesen muss. Und zum Abschluss gibt es noch ein Spielchen über allerlei Gefährte und Regeln in imaginären Grünanlagen. Doch hört am besten selbst!
56 Minuten
Wenn Kritiker Bitcoin herabsetzen wollen, sagen sie gerne, es sei ja nur eine virtuelle Währung, die durch nichts gedeckt sei. Wo nichts Greifbares dahinterstehe und die allein von Spekulation am Leben gehalten werde. Dass diese Behauptung mehr heiße Luft enthält als ein durchschnittlicher ASIC-Miner in seinem ganzen Lebenszyklus erzeugt, ist den meisten im Bitcoin-Space klar. Doch was ist es denn eigentlich genau, was hinter Bitcoin steht? Diese Frage hat sich auch Danny Franzreb gestellt und sich mit seiner Kamera auf den Weg gemacht, um das zu dokumentieren, was Bitcoin Tag und Nacht am Leben hält: das Mining. Dafür ist der Professor für Design und Gestaltung erst durch das Netz und dann hinaus in die Welt gezogen. Hat elf Miner und ihre Minen in insgesamt sechs Ländern besucht und dabei alles gesehen. Vom kleinen selbstgebauten Mining-Rig im Keller bis hin zu hunderte Meter langen Hallen voller rauschender Maschinen. Mal schmutzig betrieben, mal clean wie ein Hightech-Labor. Und er hat sie kennen gelernt. die Menschen, die diese Miner betreiben und betreuen. Die Ergebnisse dieser Reise hat er in dem Fotoband Proof of Work dokumentiert, der vergangenes Jahr erschienen ist. Einige seiner Bilder sind zudem auch in verschiedenen Ausstellungen zu sehen. Mit ihm spreche ich über die Herausforderung ein digitales Phänomen wie Bitcoin fotografisch abzubilden. Wie schwer es war, das Vertrauen der Miner zu gewinnen. Über die abenteuerlichsten Erlebnisse auf seinen Reisen und warum es wichtig ist, Mining als Thema nicht außen vor zu lassen, sondern ganz offen zu zeigen und zu dokumentieren, was da passiert.
1 Stunde 32 Minuten
In der ersten Folge des neuen Jahres werfen wir einen Blick nach vorne. Was erwartet uns 2024 in Bitcoin? Welche technischen Entwicklungen halten wir für relevant? Worauf lohnt es sich zu achten? Und natürlich werfen wir auch (jetzt schon!) einen Blick zurück. Denn auch wenn das Jahr noch jung ist. Es ging rasant los. Nicht nur dass Bitcoin jetzt seit 15 Jahren läuft, auch die langerwarteten Spot-ETFs sind in den USA nun offiziell genehmigt. Erstaunlich dabei: Das eine fand in der Öffentlichkeit kaum Beachtung, während das andere ein nahezu omnipräsentes Thema war. Doch sind die ETFs den Hype wert, der um sie gemacht wurde? Die von vielen in der Community erträumte "Godcandle", also die Nachfrage und damit Kurs-Explosion, ist schließlich ausgeblieben. War die ETF-Genehmigung also nicht mehr als ein Nothingburger? Ja und nein. Was wir damit meinen? Hört am besten selbst!
1 Stunde 57 Minuten
Wie versprochen, machen wir in dieser Folge direkt dort weiter, wo wir letzte Folge aufgehört haben. Bei den Fragen und Rückmeldungen, die euch zwischenzeitlich zum Thema Multisig gekommen sind. Als fachkundiger Experte daher wieder mit dabei: Kim von Specter. Doch sprechen wir mit ihm nun auch endlich über ein ganz anderes Thema: Demokratie. Und zwar nicht nur ganz allgemein, sondern auch anhand eines konkreten Beispiels. Bei den Präsidentschaftswahlen im Sommer dieses Jahres in Guatemala wurden die Wahl-Ergebnisse nämlich nicht nur "traditionell" ausgewertet, sondern auch über die Bitcoin-Blockchain protokolliert. Und zwar nicht als kleines Hobby-Projekt, sondern ganz offiziell im Auftrag der Wahlbehörde. Ein bemerkenswerter Vorgang, von dem diesseits des Atlantiks aber kaum jemand etwas mitbekommen hat. Dabei handelt es sich hierbei um eine gesellschaftspolitisch superspannende Entwicklung, die die Fragen aufwirft, warum Wahlen noch nicht standardmäßig auditierbar sind und ob Democracy Nodes künftig ebenso wie Bitcoin Nodes dabei helfen könnten, die Versprechen und Erwartungen an die liberale Demokratie einzulösen. Und weil wir darüber hinaus mal wieder auch einen Exkurs in den Bereich Umwelt und Energie machen, ist die Folge etwas länger ausgefallen. Doch hört am besten selbst!
1 Stunde 29 Minuten
Das Gute an Bitcoin ist: Man ist selbst für sein Geld verantwortlich. Das Schlechte an Bitcoin ist jedoch: Man ist selbst für sein Geld verantwortlich. Letzteres merken meist diejenigen, die meist überraschend und oft auch unfreiwillig auf einmal nicht mehr für ihr Geld verantwortlich sind. Weil es weg ist. Gestohlen, gehackt, verloren, unbekannt verzogen. Damit das nicht passiert, machen sich viele schlaue Leute seit Jahren Gedanken darüber, wie man es einfacher machen kann, die eigenen Bitcoins sicher zu verwahren. Eine Lösung, die dabei seit einigen Jahren immer populärer wird, ist Multisig, also das Verwenden von mehreren, getrennt aufbewahrten digitalen Schlüsseln um Bitcoin-Transaktionen freizugeben. Klingt aufwendig, kompliziert und nerdig und ja, man muss ein wenig Zeit und Gehirnschmalz investieren, um sich in das Thema einzuarbeiten. Aber das ist nichts im Vergleich zu dem, was man erlebt, wenn die eigenen Bitcoins, die man über Jahre angespart hat, auf einmal futsch sind. Nur weil man zu bequem war, die erste Regel von Bitcoin ernst zu nehmen: Man ist selbst für sein Geld verantwortlich. In dieser Folge holen wir uns daher mit Kim von Swan/Specter einen ausgewiesenen Multisig-Fachmann und sprechen über die Vorteile von Multisig, aber auch über die Herausforderungen, die Kosten und was sich in den vergangenen Jahren auf dem Gebiet getan hat. Denn das ist einiges und die gute Nachricht ist tatsächlich: Multisig zu verwenden wird immer anwenderfreundlicher und schon mit wenigen Kniffen kann man die Sicherheit der eigenen Bitcoins deutlich verbessern und dadurch hoffentlich etwas sorgenfreier schlafen.
1 Stunde 32 Minuten
Bitcoin ist ein komplexes Phänomen und jeder und jede von uns verbindet damit etwas anderes. Für die einen ist in erster Linie ein demokratisches Werkzeug, für die anderen vor allem ein Fiat- und CBDC-Killer. Manche verbinden damit politische Hoffnungen und Forderungen - Fairness, Emanzipation, Chancengleichheit - andere sehen es als vollkommen apolitisches Medium, dessen wahrer Wert sich aus Mathematik und Naturwissenschaften, aus Kryptographie, Resilienz gegenüber Manipulation und aus Unzensierbarkeit ergibt. Die Vielfalt an Perspektiven ist dabei das große Potential der Bitcoin-Community, auch wenn sie manchmal sogar gegensätzlich oder widersprüchlich erscheinen. Denn in der Vielfalt und dem Austausch liegt die Chance, den eigenen Horizont zu erweitern und durch frische Gedanken aus eingefahrenen Denkmustern auszubrechen. Einer, der im Bitcoin-Space eine ganz eigene Perspektive hat, ist Oskar Hassel. Als Aktivist und Abenteurer ist er sowohl Teil des globalen Klimaprotests, aber auch überzeugter Bitcoiner. Doch wie lässt sich das eigentlich glaubwürdig miteinander verbinden? Und was bedeutet es, wenn man wirklich einfach konsequent aus dem Fiat-Geldsystem aussteigt, und dann eben einfach nicht krankenversichert sein kann? Hört selbst!
1 Stunde 47 Minuten
In dieser Folge wird es wieder etwas technischer. Zusammen mit Renè Pickhardt schauen wir unter die Lightning-Haube und darauf, was das Zahlungsnetzwerk eigentlich im Innersten zusammenhält. HTLCs - eine Zusammensetzung aus Hash, Time, Lock und Contract - sind hierbei ein essenzieller Bestandteil. Doch noch besser wären PTLCs, bei denen Points die Hashes ersetzen. Damit wären neue Funktionen, mehr Privatsphäre und ne ganze Menge anderer geiler Shice möglich. Doch wie funktioniert das alles noch einmal? Was macht Punkte kryptographisch besser als Hashes? Welche Anwendungsszenarien ergeben sich daraus und was ist ein realistischer Zeitplan für die Umsetzung? Dazu reden wir über den aktuellen Stand der Pickhardt-(Richter)-Payments, über deutsche Zukunftsgeldgeschichten in China, lernen viel über den Median und fassen unsere Erfahrungen aus 20 Monaten Value4Value-Experiment zusammen.(tl;dl: fetzt!) Doch hört selbst!
1 Stunde 29 Minuten
Bitcoin-Konferenzen gibt es ja viele. Eine, die schon lange kein Geheimtipp mehr ist, ist die "Baltic Honeybadger", die Anfang September nun schon zum vierten Mal in Riga stattgefunden hat. Nicht nur wegen der Namensbruderschaft wurde es also mal Zeit, dass der Honigdachs ins Baltikum reist und sich die dortige Sicht und Wahrnehmung von Bitcoin ansieht. Die könnte interessant sein. Immerhin hat der Wunsch nach und Kampf um Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstverantwortung in Lettland eine große Bedeutung. Auf der Frontlinie der großen Konflikte des 20. Jahrhunderts liegend war das kleine Land so oft von fremden Mächten und Systemen besetzt, dass es in der Hauptstadt sogar ein (sehr sehenswertes) Okkupationsmuseum gibt. Ein auf Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstverantwortung bedachtes Projekt wie Bitcoin sollte doch vor allem hier auf große Resonanz stoßen. Doch ist dem so? Das und vieles mehr besprechen wir in dieser Folge mit unserem Gast Emzy, der zudem auch eine Geschichte mitgebracht hat, die zeigt, dass selbst ein IT-Security-Hintergrund nicht immer davor schützt, Fehler im Umgang mit Bitcoin zu machen. Doch hört selbst!