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Honigdachs Archiv

120 Episoden
1 Stunde 36 Minuten
Der sogenannte "Krypto-Winter" dauert an. Seit unserer letzten Folge ist auch der Bitcoin-Kurs noch einmal deutlich abgesackt. Doch ist das gar nichts im Vergleich zum Blockchain/Krypto/Defi/NFT-Markt, der Stück für Stück implodiert und wie ein Kartenhaus eine Firma nach der nächsten umkippen lässt. Vor diesem Hintergrund besprechen wir noch einmal, warum es gerade jetzt wichtiger denn je ist, Bitcoin nicht mit "Krypto" in einen Hut zu werfen und warum Bitcoin-Maximalismus - anders als es der Begriff vielleicht vermuten lässt - nicht für "immer mehr" steht, sondern seine Bedeutung eher auf einem wohlüberlegten Verzicht begründet. Darüber hinaus sprechen wir über das Internet, dessen freie und offene Struktur unter dem Einfluss wachsender ökonomischen und geopolitischen Interessen nicht unumstritten ist und berichten über die praktischen Herausforderungen, mit denen man es zu tun bekommt, wenn man die vielen Möglichkeiten, die Bitcoin/Lightning eröffnen, tatsächlich einmal im Alltag ausprobieren will oder muss. Viel Spaß beim Hören!
1 Stunde 12 Minuten
Ihr habt es bestimmt mitbekommen: Bitcoin ist tot! (Mal wieder. Und bei einem Stand von rund 30.000 US-Dollar.) So in etwa könnte man den aktuellen Bärenmarkt kurz und reißerisch zusammenfassen. Doch wer schon etwas länger dabei ist, weiß: Bitcoin schläft nie und es gibt keinen Grund sich Sorgen zu machen. Im Gegenteil. Denn eigentlich läuft alles genauso wie unser Bitcoin-Nostradamus Stefan es (rückblickend) schon immer vorhergesehen hat. Doch was die Zukunft bringt, ist natürlich (zum großen Teil) ungewiss. Wenngleich es aktuell vielerlei spannende Entwicklungen gibt, die zumindest bei uns eher für Begeisterung als Verdruss sorgen. Zum Beispiel, wenn es um die Grundrechte von Bitcoinern geht, über die endlich auch einmal mit der entsprechenden juristischen Expertise gesprochen wird. Oder wenn bald mal jemand der Frage nachgeht, ob Bitcoin eher eine Gefahr oder eine Bereicherung für unsere Demokratie ist. Wenn das für euch nach einem launig-bunten Themenmix klingt und ihr darüber noch Lust habt, mit dabei zu sein, wenn ich grandios am Soundpad scheitere, dann hört gerne rein in unseren akustischen Sommerstammtisch. Kleine Korrektur noch noch zum Schluss: Die von mir kritisierte Republica-Session kommt übrigens nicht von "Sparkasse Invest", sondern von "Sparkasse finanz informatik". So viel Genauigkeit muss sein!
1 Stunde 17 Minuten
In dieser Folge wird es mal wieder etwas praktischer. Wir widmen uns der Henne-Ei-Problematik von Bitcoin. Denn die Menschen verwenden das digitale Geld letztlich nur dann, wenn es auch interessante Möglichkeiten gibt, es einzusetzen. Diese Angebote entstehen wiederum meist jedoch erst, wenn es auch genügend Menschen gibt, die Bitcoin haben und es benutzen wollen. Ein klassisches Dilemma, das man bei Bitcoin aber eigentlich ganz einfach lösen kann. Durch Buidln, dem noch nerdigeren Äquivalent zum Hodln. Nur dass man da eben nicht einfach nur digitales Geld hält und wartet, sondern Bitcoin dafür nutzt, sich die Lösungen, die man haben will, selbst zu bauen. Einer, der sehr gut darin ist, einfach mal draufloszubuidln ist @Bumi der in dieser Folge nicht nur erzählt, wie er vor Jahren mal per API und Telegram-Bot Bitcoins durch das kenianischen M-Pesa-Geldsystem geschickt hat (Because he can!), sondern der zur Zeit auch die Alby-Browser-Extension mitentwickelt, die dafür sorgt, dass gängige Internetbrowser Lightning sprechen lernen. Außerdem ist er der findige Dude, der die Einhornbox beim großen Magic Future Money-Online-Geschichten-Experiment Lightning-ready gemacht hat. Ein Kunstprojekt und Proof-of-Concept, dessen Ziel es auch ist, das Henne-Ei-Problem bei Bitcoin ein kleines Stückchen kleiner zu machen. Doch hört am besten einfach selbst.
1 Stunde 30 Minuten
Bitcoin bleibt weiterhin ein heißes Thema in der EU. In der vorherigen Folge haben wir über die Kontroverse rund um das potentielle Verbot des Proof-of-Work-Konsensalgorithmus im Ausschuss für Wirtschaft und Währung des EU-Parlaments gesprochen. Nun hat ebendieser Ausschuss zusammen mit dem für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres wiederum über eine andere Gesetzesvorlage abgestimmt, die anonyme Kryptotransaktionen weitestgehend verbieten soll. Das sorgt natürlich für Ärger, Frustration und Unmut in der Community und wäre ein verständlicher Grund für fatalistische Politikverdrossenheit. Doch wir gehen einen anderen Weg und stürzen uns voll ins Thema. Mehr denn je versuchen wir zu verstehen, wie es zu dieser Entscheidung kommen konnte, welche Möglichkeiten es noch gibt, darauf korrigierend Einfluss zu nehmen und ob man sich als europäischer Bitcoin-interessierter Mensch nun Sorgen machen muss. Dafür haben wir uns mit Sebastian Alscher fachliche Expertise in die Runde geholt. Er ist der Bundesvorsitzende der Piratenpartei Deutschland, die mit einem deutschen und drei tschechischen Abgeordneten im EU-Parlament vertreten ist. Mit ihm besprechen wir den politischen Entscheidungsprozess, die Position der Piraten und warum man den Kopf jetzt weder hängen, noch in den Sand stecken sollte. Hört rein!
1 Stunde 25 Minuten
Klima, Krieg, Corona - an globalen Krisen mangelt es zur Zeit ja wirklich nicht. Zumal wir ja noch nicht einmal die Folgen der großen Finanzkrise überwunden haben, die für Satoshi Nakamoto der Anlass war, Bitcoin zu starten. Heute, mehr als 13 Jahre später, ist das digitale Worst-Case-Geld längst fester Bestandteil dieser krisengeschüttelten Welt. Doch wo steht Bitcoin dabei? Die einen wollen es regulieren, womöglich sogar verbieten. Die anderen nutzen es erfolgreich für militärisches Crowdfunding. Wieder andere befürchten die unkontrollierte Umgehung von Sanktionen. Andere bestreiten einfach nur ihren Lebensunterhalt darüber. Fest steht jedenfalls: Bitcoin wird zunehmend politischer. Was das bedeutet? Hört rein!
1 Stunde 26 Minuten
Während die Welt immer mehr aus den Fugen zu geraten scheint, setzen wir uns zusammen und besprechen etwas, wovon wir zumindest ein bisschen Ahnung haben: Bitcoin und vor allem Lightning. Denn dafür gibt es immer neue (und alte) Anwendungen. Das ist auf der einen Seite aufregend, führt auf der anderen aber immer mehr dazu, dass unser digitales Geld zunehmen fragmentiert wird. Hier ein paar Satoshi in dieser Wallet, dort ein paar in jener. Und wo der Rest liegt, wissen wir womöglich gar nicht mehr so genau. Wir sprechen also über die Fragmentierung des Geldes und darüber, warum Lightning zwar supernice ist, aber noch immer ein Risiko und sehr viel mehr reckless, als es in der Community mittlerweile oft dargestellt wird. Hört rein!
1 Stunde 46 Minuten
Diese Folge ist mal wieder besonders. Denn wie schon in Folge 8 haben wir dieses Mal einen englischsprachigen Gast am anderen Ende der Leitung. Wobei die Leitung wirklich bis zum anderen Ende reicht. Rusty Russell wohnt in Australien. Von dort aus hat er viele Jahre an Linux gearbeitet, bis er irgendwann auf Bitcoin stieß. Seit einigen Jahren arbeitet er nun für Blockstream und ist einer der Entwickler, die das Lightning-Paper vom theoretischen Konstrukt in eine echte Anwendung überführen. Wenn ihr also jemals eine Lightning-Transaktion ausgeführt habt, dann nur, weil Leute wie Rusty den Code dafür schreiben. Das macht er mit so großer Leidenschaft, dass er hin und wieder sogar dafür bereit ist, früh aufzustehen. Als kritische Stimme lässt er zudem gerne auch mal ein bisschen heiße Luft aus dem mitunter überhypten Bitcoin-Space und nimmt dabei in seinem Zweit-Twitteraccount andere Bitcoiner auf die Schippe. Das aber natürlich immer mit Humor. Da dieses Mal nur Stefan und Manuel für die Australien-Schalte Zeit hatten, ist das Gespräch vielleicht ein bisschen techniklastiger als sonst geworden. Lasst euch davon aber nicht abschrecken. Es lohnt sich bis zum Ende dran zu bleiben.
1 Stunde 20 Minuten
Das neue Jahr hat für Bitcoin mit einem Kursrutsch begonnen und auch sonst sind die Aussichten nicht ganz rosig, angesichts der permanenten Ablehnung und Anfeindungen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. 13 Jahre nach dem Start stellt sich daher die Frage, ob Bitcoin überhaupt jemals Mainstream werden kann und ob es sich lohnt, dieses Ziel zu verfolgen. Keine ganz einfache Frage, daher sprechen wir viel über Pro und Contra von Twitter-Diskussionen, über die Aussagekraft von Wissenschaft, darüber was gelungene Kommunikation ausmacht und warum wir meinen, das es nicht klug ist, Teil einer Bitcoin-Sekte zu sein. Dazu haben wir noch einen kurzen statistischen Rückblick auf das alte Jahr und in die Historie vom Honigdachs. Denn dieser Podcast heißt ja nicht ohne Grund so, ne? Also: listen, and repeat!
1 Stunde 18 Minuten
Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und pünktlich vor dem Weihnachtsfeste treffen sich die drei Santanisten zur Ho-Ho-Honigdachs-Aufnahme. Mit dabei dampfender Glühwein, krachende Printen und natürlich ein Sack voller Geschenke! Doch der ist irgendwo versteckt in unserem bunten Themenbouquet, das von El Salvador über progressive Bitcoiner bis hin zu jeder Menge Buch- und einem Filmtipp reicht. Also macht es euch gemütlich und lauschet der insgesamt doch recht frohen Kunde, mit der wir den Honigdachs-Sack für dieses Jahr zu machen. (Also wahrscheinlich, aber man soll ja nie nie sagen, ne?). Frohes Fest und Mele Kalikimaka!
45 Minuten
Vom 12. bis 21. November reiste eine deutsche Bitcoin-Delegation nach El Salvador, dem ersten Land der Welt, das Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel anerkannt hat. Und weil ich als Journalist Teil dieser Delegationsreise war und Stefan die Pickhardt Payments auf der zeitgleich in San Salvador stattfindenden Adopting Bitcoin-Konferenz präsentierte, haben wir die gute alte Tradition der Vor-Ort-Aufnahme auch am anderen Ende der Welt beibehalten. Stefan und ich sitzen also in einem Beach-Restaurant in El Zonte, wo mit dem Bitcoin Beach das salvadorianische Bitcoin-Experiment seinen Anfang nahm und besprechen zusammen mit unseren Gästen, Jeff, dem Reiseinitiator und Alex von Frankenberg, dem Chef des High-Tech Gründerfonds, was wir bis dato (18.11.) erlebt haben. Also noch bevor der Präsident des Landes, Nayib Bukele, seine neue Idee von Bitcoin City und den Bitcoin Bonds, also über Bitcoin laufende Staatsanleihen, verkündete. Da an dem Tag der Aufnahme viele Bitcoiner aus der ganzen Welt der Bitcoin Beach besuchten, wurde es während der Aufnahme immer lauter und fröhlicher, wovon wir uns aber kein bisschen die Laune haben verderben lassen. Im Gegenteil - mehr authentische Atmo im Hintergrund geht nicht! Also hört gut hin!
1 Stunde 26 Minuten
2 hoch 6 - hurra! So viele Folgen hat dieser, unser kleiner aber feiner Podcast nun schon. Für uns eine ganze Menge, aber in der Mathematik (auf der ja bekanntlich auch Bitcoin beruht), ist das natürlich nichts. Große Zahlen fangen dort nämlich erst an, wo das Papier normalerweise aufhört. Wöllte man zum Beispiel von eins bis 2 hoch 256 zählen, würde das ziemlich lange dauern und "ziemlich" wäre in diesem Zusammenhang die vorsichtige Umschreibung für eine Größenordnung, die Mathematiker zum Schmunzeln und das Vorstellungsvermögen von Nicht-Mathematikern zum Schmelzen bringt. Aber das sind nun einmal die Zahlen, die bei Bitcoin für die Sicherheit sorgen. Doch wie sicher ist dieses "sicher" eigentlich? So, dass man sich beim Stichwort "Quantencomputer" doch vielleicht sorgen müsste oder so, dass es das Vorstellungsvermögen schon zum Schmelzen bringt, wenn man nur drüber spricht? Wir haben es für euch ausprobiert! Und als wäre das noch nicht herausfordernd genug, versuchen wir gleich auch noch zu verstehen, ob es tendenziell eher gut oder eher schlecht ist, dass das verhältnismäßig kleine El Salvador als erstes Land der Welt Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt hat. Denn das ist gar nicht so einfach zu bewerten. Aber hört am besten selbst!
1 Stunde 17 Minuten
Die letzte Honigdachs-Folge liegt eigentlich noch gar nicht so lange zurück, aber weil sich gerade die zeitliche Gelegenheit ergeben hat, haben wir uns kurzerhand noch einmal zusammengesetzt und den aktuellen Stand von Bitcoin aus unserer Sicht zusammengefasst. Dabei greifen wir noch einmal die Pickhardt Payments der letzten Folge auf, die insgesamt ja auf erfreulich große Resonanz und positives Feedback gestoßen sind. Wir besprechen unsere anderen laufenden Projekte, wundern uns außerdem mal wieder über Missing Bitcoin OGs, diskutieren, inwieweit Überwachungsskandale und Cyberwaffen, wie Pegasus für Bitcoiner ein Problem sind und geben unseren Senf zur aktuell wieder lauter werdenden Kritik an Tether. Alles in allem also ein bunte Stunde inkl. Sommer, Sonne, Wind und Vogelgezwitscher. Doch hört am besten einfach selbst!
1 Stunde 40 Minuten
Lightning gilt seit Jahren als große Skalierungs-Hoffnung für Bitcoin. Bitcoins werden hierbei nicht mehr über die in ihrer Kapazität stark begrenzten Blockchain selbst geschickt, sondern über ein riesiges Netzwerk von in der Blockchain verankerten Zahlungskanälen. Seit Jahren entwickelt sich das Lightning-Netzwerk beständig weiter, wächst und wird leistungsfähiger. Dennoch ist sein Potential noch lange nicht ausgeschöpft. Denn bisher kann man es zwar schon oft gut benutzen, aber eben noch nicht immer. Und noch nicht mit großen Summen. Und noch nicht alle Menschen der Welt gleichzeitig. Wie also kann man Zahlungen im Lightning-Netzwerk noch verlässlicher, effizient und auch bei richtig großen Summen, die transferiert werden sollen, kostengünstig für alle Beteiligten halten? Genau dazu forscht und promoviert René Pickhardt seit einigen Jahren und gemeinsam mit Stefan ist er in den vergangenen Monaten tief in die Problematik abgetaucht. Beide haben sich durch alte mathematische Lehrbücher gegraben, Probleme formuliert und gemeinsam ein neues Verfahren entwickelt, das die Möglichkeiten des Lightning-Netzwerks um Größenordnungen verbessern könnte: die "Pickhardt Payments" Pünktlich zur Publikation des zugehörigen Papers, besprechen wir, was sie genau herausgefunden haben, warum die Zwischenergebnisse so toll sind, dass sie selbst knallharte Naturwissenschaftler zum Hüpfen und Tanzen bringen und warum Nachdenken über Bitcoin einfach immer lohnt.
1 Stunde 11 Minuten
Die ersten echten Sommer-Sonnenstrahlen ziehen uns nach draußen uns so sitzen wir, die offiziellen drei Chefpodcaster, in dieser Folge lauschig im Schatten und halten unser Füße in eiskaltes Wasser. Was aber auch nötig ist, denn es wird hitzig und irgendwie müssen wir die erregten Gemüter ja runterkühlen. Welche der vielen von uns gestreiften Themen – schlechter Journalismus, die Zukunft des Geldes, Bitcoin als Gemeinschaftsgut, Taproot, Privatsphäre oder hinterhältige Krimi-Autoren – unsere Kerntemperatur dabei am meisten pushen – hört selbst!
1 Stunde 19 Minuten
Lange war es ruhig beim Honigdachs, was jedoch nichts damit zu tun hat, das wir keine Lust hätten Bitcoin zu besprechen. Im Gegenteil. Auch uns brannte schon seit langem wieder der Wunsch nach einer neuen Folge unter den Nägeln. Mit unseren parallel laufenden Projekten "Magic Future Money" und "netpositive.money" und all den anderen Herausforderungen dieser Tage waren wir bis hierher aber einfach voll ausgelastet. Doch nun sind wir zurück und haben nicht nur viel Neues über besagte Projekte zu berichten, sondern auch eine These mitgebracht, die vielleicht dabei hilft, Bitcoin im Kontext seines zivilgesellschaftlichen Potentials besser zu verstehen: Ist Bitcoin eine DANGO? Was sich hinter dem Begriff und der These verbirgt, hört ihr am besten selbst!
Honigdachs

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Der Bitcoin-Podcast aus Leipzig