Hallo an alle verrückten Träumer dieser Welt.
Wann hast du das letzte Mal deinen Körper ganz bewusst gespürt – nicht, weil etwas wehgetan hat, nicht weil du müde oder hungrig warst und auch nicht, weil du darüber nachgedacht hast, wie er aussieht?
Sondern einfach, weil du da warst?
In den letzten eineinhalb Jahren hat sich meine Beziehung zu meinem Körper sehr verändert. Durch meinen Unfall, Schmerzen, Operationen und neurologische Ausfälle musste ich lernen, meinem Körper neu zu begegnen. Und dabei habe ich etwas verstanden: Unser Körper ist so viel mehr als das Mittel, das uns irgendwie durch den Alltag trägt.
Er ist der Ort, an dem wir das Leben spüren. Die Sonne auf unserer Haut. Den Wind in unseren Haaren. Eine Berührung. Einen tiefen Atemzug. Das Kribbeln nach dem Rennen. Die Freude beim Tanzen.
In dieser Folge nehme ich dich mit …
zu meinen wichtigsten Erkenntnissen über Körpergefühl und die Beziehung zu meinem eigenen Körper
zu kleinen Übungen, mit denen du im Alltag wieder mehr bei dir und im gegenwärtigen Moment ankommen kannst
zu der Frage, warum wir Erwachsenen irgendwann aufgehört haben zu spielen, zu klettern, zu rennen undunseren Bewegungsimpulsen zu folgen
zu dem Gedanken, dass unser Körper nicht nur dann Aufmerksamkeit verdient, wenn er schmerzt oder nichtfunktioniert
und in eine kleine Körpermeditation, mit der du dich ganz bewusst wieder mit dir selbst verbinden kannst
Vielleicht wartest du gerade auf den einen Moment, in dem sich endlich alles verändert.
Vielleicht müssen wir gar nicht immer noch mehr erleben, um das Leben intensiver zu spüren.
Vielleicht dürfen wir einfach wieder lernen, wirklich hinzuspüren.
Barfuß über den Boden laufen. Moos mit den Händen berühren. Auf einen Baum klettern. Zu unserem Lieblingslied tanzen. Über ein Feld rennen. Oder einfach für einenMoment bewusst wahrnehmen, wie sich unser Atem im Körper anfühlt.
Und vielleicht darfst du dich heute einmal fragen:
Wann habe ich das letzte Mal etwas nur deshalb getan, weil mein Körper Lust darauf hatte?
Mach nach dieser Folge dein Lieblingslied an. Tanz. Hüpf. Schüttel dich. Renn los. Kletter auf einen Baum oder mach endlich mal wieder einen Purzelbaum.
Nicht, weil du musst.
Sondern weil du lebst.
Und wenn dir diese Folge gutgetan hat, freue ich mich riesig, wenn du Michis Diary weiterempfiehlst, die Folge mit einem Herzensmenschen teilst oder mir von deinem ganz persönlichen Zurück-ins-Körper-Gefühl erzählst.
Folge deinem Herzen. Denn unmöglich ist bloß eine Meinung.
Deine Michi
Hier findest du mehr Infos zu mir und meiner Arbeit:
Buch "Ich erinnere mich für dich"
Buch „Unbändig“
Buch „Unter Affen“
Verein AFFENSTARK e.V.
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