Merci, Chérie - Der Eurovision Podcast Archiv
244 Episoden
1 Stunde 13 Minuten
Mittlerweile sind fast alle Lieder veröffentlicht und das bedeutet erfreuliche Neuigkeiten aus den DACH-Ländern. Sowohl Deutschland als auch die Schweiz schicken modernen Pop, der in die Füße und ins Herz geht. Und dass wir von "Merci, Chérie" Vincent Bueno toll finden, das ist mittlerweile auch bekannt.
Unsere deutschen Kolleg*innen Sonja und Sascha vom "ESC Greenroom" haben dem jungen Sänger Ben Dolic und seinem Beitrag "Violent Thing" eine umfangreiche und informative Episode gewidmet, auf die wir an dieser Stelle ebenfalls verweisen möchten.
Vor ein paar Wochen reisten Alkis und Marco nach München und trafen die Legende:
Schon sein Vater, Ralph Maria Siegel, komponierte für den Eurovision Song Contest. Der deutsche Beitrag "Telefon, Telefon" von Margot Hielscher 1957 war aus seiner Feder, ebenso der deutsche Text zu "Dansevise", dem dänischen Siegerlied 1963, veröffentlicht als "Der Sommer ging vorüber".
Seine ersten Kompositionen veröffentlichte unter dem Pseudonym Peter Elversen, um nicht zu sehr mit seinem Vater verknüpft zu werden. Mit "It’s a Long Long Way to Georgia", gesungen von Don Gibson, hatte er seinen ersten Erfolg. Bald schon wurde ebenso Produzent. Er arbeitete er mit groben Namen wie Rita Pavone, Rex Gildo ("Fiesta Mexicana"), Udo Jürgens, Peter Alexander und viele mehr.
Seine Erinnerungen hat Ralph Siegel in seinem Buch "Die Autobiographie" veröffentlicht.
Sein aktuelles Projekt "Zeppelin - das Musical" in Ludwigs Festspielhaus in Füssen.
Seine Eurovision Song Contest-Teilnahmen sind Legende. Er erzählt, wie er Nicole entdeckte und was Marianne Mendt damit zu tun hat. Und wie eine Taxifahrt in München zu einer ESC-Teilnahme
1974 - LUX - Ireen Sheer - Bye, Bye I Love You
1976 - GER - The Les Humphries Singers - Sing Sang Song
1979 - GER - Dschinghis Khan - Dschinghis Khan
1980 - LUX - Sophie & Magaly - Papa Pingouin
1980 - GER - Katja Ebstein - Theater
1981 - GER - Lena Valaitis - Johnny Blue
1982 - GER - Nicole - Ein bißchen Frieden
1985 - LUX - Margo, Ireen Sheer, Chris Roberts, Malcolm Roberts, Franck Olivier & Diane Solomon - Children, Kinder, Enfants
1987 - GER - Wind - Laß die Sonne in Dein Herz
1988 - GER - Maxi & Chris Garden - Lied für einen Freund
1990 - GER - Chris Kempers & Daniel Kovac - Frei zu leben
1992 - GER - Wind - Träume sind für alle da
1994 - GER - Mekado - Wir geben ’ne Party
1997 - GER - Bianca Shomburg - Zeit
1999 - GER - Sürpriz - Reise nach Jerusalem – Kudüs’e seyahat
2002 - GER - Corinna May - I Can’t Live Without Music
2003 - GER - Lou - Let’s Get Happy
2004 - MLT - Julie & Ludwig - On Again … Off Again
2006 - SUI - six4one - If We All Give a Little
2009 - MNE - Andrea Demirović - Just Get Out of My Life
2012 - SMR - Valentina Monetta - The Social Network Song
2013 - SMR - Valentina Monetta - Crisalide
2014 - SMR - Valentina Monetta - Maybe (Forse)
2015 - SMR - Michele Perniola & Anita Simoncini - Chain of Lights
2016 - SMR - Valentina Monetta ft. Jimmie Wilson - Spirit of the Night
Sein Lieblingsbeitrag von 2019 Kate Miller-Heidke - Zero Gravity (Australien)
Sein Lieblingsbeitrag aller Zeiten aus der neueren Zeit: Salvador Sobral - Amar pelos dois
Aus der alten Zeit unter anderem Domenico Modugno - Piove und Gala Atari & Milk & Money - Hallelujah
In der kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von einer Legende des heimischen Fußballs. Der Stadionsprecher des SK Rapid, Andy Marek, nahm nach vielen prägenden Jahren des Hütteldorfer Traditionsvereins vor einigen Wochen seinen Abschied. Was viele nicht wissen: Er war mal ein enorm ambitionierter Austropop-Sänger und trat 1984 beim österreichischen Vorentscheid an. Er wollte damals unser Land mit "Top Secret" in Luxemburg vertreten. Daraus wurde bekanntlich nichts, Österreich entschied sich für Anita und ihr "Einfach weg".
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
Merci Chérie Online:
www.MerciCherie.at
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TikTok: @merci_cherie_podcast
bluesky: @mercicherie.at
Bitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört.
Unsere deutschen Kolleg*innen Sonja und Sascha vom "ESC Greenroom" haben dem jungen Sänger Ben Dolic und seinem Beitrag "Violent Thing" eine umfangreiche und informative Episode gewidmet, auf die wir an dieser Stelle ebenfalls verweisen möchten.
Vor ein paar Wochen reisten Alkis und Marco nach München und trafen die Legende:
Schon sein Vater, Ralph Maria Siegel, komponierte für den Eurovision Song Contest. Der deutsche Beitrag "Telefon, Telefon" von Margot Hielscher 1957 war aus seiner Feder, ebenso der deutsche Text zu "Dansevise", dem dänischen Siegerlied 1963, veröffentlicht als "Der Sommer ging vorüber".
Seine ersten Kompositionen veröffentlichte unter dem Pseudonym Peter Elversen, um nicht zu sehr mit seinem Vater verknüpft zu werden. Mit "It’s a Long Long Way to Georgia", gesungen von Don Gibson, hatte er seinen ersten Erfolg. Bald schon wurde ebenso Produzent. Er arbeitete er mit groben Namen wie Rita Pavone, Rex Gildo ("Fiesta Mexicana"), Udo Jürgens, Peter Alexander und viele mehr.
Seine Erinnerungen hat Ralph Siegel in seinem Buch "Die Autobiographie" veröffentlicht.
Sein aktuelles Projekt "Zeppelin - das Musical" in Ludwigs Festspielhaus in Füssen.
Seine Eurovision Song Contest-Teilnahmen sind Legende. Er erzählt, wie er Nicole entdeckte und was Marianne Mendt damit zu tun hat. Und wie eine Taxifahrt in München zu einer ESC-Teilnahme
1974 - LUX - Ireen Sheer - Bye, Bye I Love You
1976 - GER - The Les Humphries Singers - Sing Sang Song
1979 - GER - Dschinghis Khan - Dschinghis Khan
1980 - LUX - Sophie & Magaly - Papa Pingouin
1980 - GER - Katja Ebstein - Theater
1981 - GER - Lena Valaitis - Johnny Blue
1982 - GER - Nicole - Ein bißchen Frieden
1985 - LUX - Margo, Ireen Sheer, Chris Roberts, Malcolm Roberts, Franck Olivier & Diane Solomon - Children, Kinder, Enfants
1987 - GER - Wind - Laß die Sonne in Dein Herz
1988 - GER - Maxi & Chris Garden - Lied für einen Freund
1990 - GER - Chris Kempers & Daniel Kovac - Frei zu leben
1992 - GER - Wind - Träume sind für alle da
1994 - GER - Mekado - Wir geben ’ne Party
1997 - GER - Bianca Shomburg - Zeit
1999 - GER - Sürpriz - Reise nach Jerusalem – Kudüs’e seyahat
2002 - GER - Corinna May - I Can’t Live Without Music
2003 - GER - Lou - Let’s Get Happy
2004 - MLT - Julie & Ludwig - On Again … Off Again
2006 - SUI - six4one - If We All Give a Little
2009 - MNE - Andrea Demirović - Just Get Out of My Life
2012 - SMR - Valentina Monetta - The Social Network Song
2013 - SMR - Valentina Monetta - Crisalide
2014 - SMR - Valentina Monetta - Maybe (Forse)
2015 - SMR - Michele Perniola & Anita Simoncini - Chain of Lights
2016 - SMR - Valentina Monetta ft. Jimmie Wilson - Spirit of the Night
Sein Lieblingsbeitrag von 2019 Kate Miller-Heidke - Zero Gravity (Australien)
Sein Lieblingsbeitrag aller Zeiten aus der neueren Zeit: Salvador Sobral - Amar pelos dois
Aus der alten Zeit unter anderem Domenico Modugno - Piove und Gala Atari & Milk & Money - Hallelujah
In der kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von einer Legende des heimischen Fußballs. Der Stadionsprecher des SK Rapid, Andy Marek, nahm nach vielen prägenden Jahren des Hütteldorfer Traditionsvereins vor einigen Wochen seinen Abschied. Was viele nicht wissen: Er war mal ein enorm ambitionierter Austropop-Sänger und trat 1984 beim österreichischen Vorentscheid an. Er wollte damals unser Land mit "Top Secret" in Luxemburg vertreten. Daraus wurde bekanntlich nichts, Österreich entschied sich für Anita und ihr "Einfach weg".
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22 Minuten
Sonderepisode
Vincent Bueno vertritt Österreich beim Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam mit "Alive". In dieser Sonder-Episode stellen wir den Künstler, seinen Song, seine Eltern und Menschen vor, die im Hintergrund mit entschieden haben, dass dieser Song nach Rotterdam geschickt wird:
ESC-Scout Eberhard Forcher, der in unserer allerersten Episode #0101 Gast war.
Die Eltern von Vincent Bueno
Kathrin Zechner, Fernsehdirektiorin des ORF und Letztverantwortliche
Moderator und Zeit im Bild-Anchorman Jürgen Pettinger
Vincent Bueno startet 2020 den dritten Anlauf, um Österreich beim Song Contest zu vertreten. 2016 versuchte er es mit dem Song "All We Need is That Love", es gewann Zoë mit "Loin d'ici". 2018 versuchte er es in der internen Vorauswahl, es gewann aber Cesár Sampson mit "Nobody But You".
2016 war Vincent Bueno Backgroundsänger beim Auftritt von Nathan Trent mit "Running on Air" beim ESC in Kiew.
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Die Eltern von Vincent Bueno
Kathrin Zechner, Fernsehdirektiorin des ORF und Letztverantwortliche
Moderator und Zeit im Bild-Anchorman Jürgen Pettinger
Vincent Bueno startet 2020 den dritten Anlauf, um Österreich beim Song Contest zu vertreten. 2016 versuchte er es mit dem Song "All We Need is That Love", es gewann Zoë mit "Loin d'ici". 2018 versuchte er es in der internen Vorauswahl, es gewann aber Cesár Sampson mit "Nobody But You".
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1 Stunde 10 Minuten
Univ. Prof-. Dr. Gerhard Mangott ist der Russland- und Exsowjet-Experte überhaupt. Er ist Politikwissenschafter an der Universität Innsbruck. Er begleitet uns durch die Geschichte des Eurovision Song Contest und erklärt uns viele Hoffnungen, Missverständnisse und Konflikte, die auch beim ESC sichtbar wurden und Konsequenzen hatten.
Für diese Folge haben wir uns von unserem geschwisterlichen Talk "Ganz offen gesagt" im Missing Link Podcast-Netzwerk inspirieren lassen. Gruß an Julia Ortner an dieser Stelle.
Mit der Auflösung der Sowjetunion begann es. Mit Gerhard Mangott sprechen wir über den oftmals vermuteten kulturellen Zusammenhalt der ehemaligen Sowjetrepubliken. Welche am Song Contest teilnehmenden Länder der ehemaligen Sowjetunion haben einen starken wirtschaftlichen, welche einen starken kulturellen Zusammenhalt.
Und welche Länder haben wieder eine eigene neue kulturelle Koalition gebildet.
Sowohl die Entwicklung der baltischen Länder als auch die Länder des Kaukasus werden beleuchtet. Das Hauptaugenmerk des Interviews allerdings gilt dem Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine.
Beide Länder haben recht früh große Erfolge beim Song Contest gefeiert. Ruslana gewann gleich beim zweiten Antreten der Ukraine 2004 mit "Wild Dances", beim Eurovision Song Contest in Kiev im darauffolgenden Jahr trat eine Revolutionshymne für die Ukraine an. Greenjolly waren mit ihrem "Razom Nas Bahato" recht erfolglos, allerdings illustrierte der Song dem Umbruch in der Gesellschaft der Ukraine und der sogenannten Orangenen Revolution.
Der Russe Dima Bilan holte vier Jahre später, 2008 in Belgrad, mit seinem Lied "Believe" den Song Contest endlich nach Moskau. Georgien wollte die Gruppe Stephane & 3G mit "We Don't Wanna Put In" schicken, Russland protestierte angesichts dieses unverhohlen Putin-kritischen Textes und Georgien zog sich zurück. Gerhard Mangott erklärt, was es mit diesem Konflikt zwischen Russland und Georgien auf sich hatte, der diesen Song erst möglich machte.
Mangott zeigt auf, wie es 2012 zum Verbot der "Homosexuellen-Propaganda" gekommen ist und was die Hintergründe dazu sind. Österreichs Antwort darauf war im gewissen Sinne der Auftritt von Conchita, die immerhin 5 Punkte aus Russland bekam.
Die wiederholten Buhrufe den russischen Künstlerinnen und Künstler gegenüber beim Song Contest hatten auch stark mit der Annexion der Krim zu tun. Jamalas Sieg 2016 mit "1944" ist auch Teil des Propaganda-Krieges zwischen Russland und der Ukraine, auch hier zeigt Mangott die Hintergründe auf.
Ein weiterer, durchaus blutiger, Konflikt ist der zwischen Armenien und Aserbaidschan. Auch hier gibt es Hintergründe.
Gerhard Mangott hat die Wertung beim Song Contest am Liebsten.
Und sein Lieblingssong ist Alexander Rybaks "Fairytale"
In der Kleinen Song Contest Geschichte zum Schluss geht es um den nationalen Vorentscheid der Ukraine im Jahr 2011. Damals gewann Mika Newton mit "Angel", allerdings gab es Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung, berichtete die KyivPost. Die zweit- und drittplatzierten Sängerinnen protestierten.
Die Drittplatzierte war eine gewisse Jamala, die mit "Smile" lange Zeit als Favoritin galt.
Die Zweitplatzierte, Zlata Ognevich, sang damals "Kukushka".
Wie die KyivPost weiter berichtete, verzichteten aber beide Sängerinnen darauf, zusammen mit Mika Newton noch einmal in einem eigens einberaumten Super-Finale noch einmal anzutreten und so fuhr Mika nach Düsseldorf.
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Sowohl die Entwicklung der baltischen Länder als auch die Länder des Kaukasus werden beleuchtet. Das Hauptaugenmerk des Interviews allerdings gilt dem Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine.
Beide Länder haben recht früh große Erfolge beim Song Contest gefeiert. Ruslana gewann gleich beim zweiten Antreten der Ukraine 2004 mit "Wild Dances", beim Eurovision Song Contest in Kiev im darauffolgenden Jahr trat eine Revolutionshymne für die Ukraine an. Greenjolly waren mit ihrem "Razom Nas Bahato" recht erfolglos, allerdings illustrierte der Song dem Umbruch in der Gesellschaft der Ukraine und der sogenannten Orangenen Revolution.
Der Russe Dima Bilan holte vier Jahre später, 2008 in Belgrad, mit seinem Lied "Believe" den Song Contest endlich nach Moskau. Georgien wollte die Gruppe Stephane & 3G mit "We Don't Wanna Put In" schicken, Russland protestierte angesichts dieses unverhohlen Putin-kritischen Textes und Georgien zog sich zurück. Gerhard Mangott erklärt, was es mit diesem Konflikt zwischen Russland und Georgien auf sich hatte, der diesen Song erst möglich machte.
Mangott zeigt auf, wie es 2012 zum Verbot der "Homosexuellen-Propaganda" gekommen ist und was die Hintergründe dazu sind. Österreichs Antwort darauf war im gewissen Sinne der Auftritt von Conchita, die immerhin 5 Punkte aus Russland bekam.
Die wiederholten Buhrufe den russischen Künstlerinnen und Künstler gegenüber beim Song Contest hatten auch stark mit der Annexion der Krim zu tun. Jamalas Sieg 2016 mit "1944" ist auch Teil des Propaganda-Krieges zwischen Russland und der Ukraine, auch hier zeigt Mangott die Hintergründe auf.
Ein weiterer, durchaus blutiger, Konflikt ist der zwischen Armenien und Aserbaidschan. Auch hier gibt es Hintergründe.
Gerhard Mangott hat die Wertung beim Song Contest am Liebsten.
Und sein Lieblingssong ist Alexander Rybaks "Fairytale"
In der Kleinen Song Contest Geschichte zum Schluss geht es um den nationalen Vorentscheid der Ukraine im Jahr 2011. Damals gewann Mika Newton mit "Angel", allerdings gab es Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung, berichtete die KyivPost. Die zweit- und drittplatzierten Sängerinnen protestierten.
Die Drittplatzierte war eine gewisse Jamala, die mit "Smile" lange Zeit als Favoritin galt.
Die Zweitplatzierte, Zlata Ognevich, sang damals "Kukushka".
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35 Minuten
Noch lassen sich die nationalen Vorentscheide und Titel-Vorstellungen an einer Hand abzählen. Vor allem
Sanremo und der australische Vorentscheid standen im Fokus. Italien schickt Diodato mit "Fai rumore" ins Rennen um den Song Contest Sieg. Für Australien reist Montaigne mit "Don't Break Me" nach Rotterdam. Was wir wirklich, wirklich davon halten, werdet ihr wie immer bei unseren Bewertungs-Podcasts "Mercy, Jury" im April erfahren.
Wir haben SuRie in München getroffen, als Sie bei der OGAE Germany auftrat. Sie erzählt von ihrer Herkunft aus einer deutsch-jüdischen Familie und ihrem Großvater, die berühmten Biochemiker Hans Leo Kornberg. Den Song, den sie einst für Junior Eurovision einreichte, möchte sie nicht veröffentlichen.
2015 hatte sie ihr Debüt beim Eurovision Song Contest als Background-Sängerin und Tänzern für den belgischen Beitrag von Loïc Nottet ("Rhythm Inside") und 2017 war sie musikalische Leiterin des belgischen Beitrags von Blanche ("City Lights").
2018 trat sie dann in Lissabon für das Vereinigte Königreich an. Ihr Song "Storm" wurde von einem Demonstranten unterbrochen, der ihr das Mikrofon wegnahm und ihren Auftritt störte.
Hier sieht man ihren Auftritt bei der Jury-Show, denn der Finalauftritt wird von der EBU nicht verwendet, um Nachahmer*innen zu verhindern. Die BBC zeigt den Auftritt samt Flitzer hier, und hier eine Analyse mit offiziellen Aufnahmen und Fan-Kameras aus der Arena. Auf einen dieser Aufnahmen sieht man, wie das Mikrofon fällt und SuRie plötzlich bemerkt, dass das Mikro vor ihr liegt, aufhebt, und sie weitersingt mit den Worten "Hey brother, don't give up".
Sie wurde dann leider nur 24. Beim Clubtreffen der OGAE Germany bewies sie, dass sie eine umwerfende und noch völlig unterschätzte Performerin und Musikerin ist.
Die drei berüchtigten Merci, Chérie-Fragen beantwortet sie wie folgt:
Vom ESC 2019 noch immer auf ihrer Playlist: Duncan Laurence - Arcade
Anekdote, an die sie sich erinnert hat mit Timoshka, dem Hund von Julia Samoylova (Russland 2018) zu tun. Den Hund sieht man in diesem Video von Wiwibloggs.
Ihr Lieblingslied aller Zeiten: Carl Espen - Silent Storm (Norway 2014), das sie dann auch ganz spontan in München auf der Bühne zum Besten gab.
In der kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von den Stage Invasions beim Eurovision Song Contest.
SuRies Auftritt ist bereits verlinkt. Aber wann waren die anderen drei Stage Invasions und wen traf es?
In Kiew 2017 wurde Vorjahressiegern Jamala beim Finale des Eurovision Song Contest Opfer eines Streakers. Während sie ihren neuen Titel präsentierte, präsentierte der Invader sein blankes Hinterteil.
In Oslo 2010 sprang ein professioneller Störer auf die Bühne, als der spanische Sänger Daniel Diges seine kleine Zirkusperformance gab. Er durfte am Ende des Bewerbs noch einmal performen, diesmal ungestört.
Die allererste Stage Invasion beim Song Contest fand bereits 1964 in Kopenhagen statt. Sowohl Spanien als auch Portugal nahmen erst frisch beim Song Contest teil, beide Länder waren aber autokratisch regierte Militärdiktaturen. Der Protester forderte auf, die Länder der iberischen Halbinsel zu boykottieren. Es ist der einzige Song Contest, neben dem allerersten von 1956, von dem es keine Aufzeichnung mehr gibt. Aber es gibt ein Bild.
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Wir haben SuRie in München getroffen, als Sie bei der OGAE Germany auftrat. Sie erzählt von ihrer Herkunft aus einer deutsch-jüdischen Familie und ihrem Großvater, die berühmten Biochemiker Hans Leo Kornberg. Den Song, den sie einst für Junior Eurovision einreichte, möchte sie nicht veröffentlichen.
2015 hatte sie ihr Debüt beim Eurovision Song Contest als Background-Sängerin und Tänzern für den belgischen Beitrag von Loïc Nottet ("Rhythm Inside") und 2017 war sie musikalische Leiterin des belgischen Beitrags von Blanche ("City Lights").
2018 trat sie dann in Lissabon für das Vereinigte Königreich an. Ihr Song "Storm" wurde von einem Demonstranten unterbrochen, der ihr das Mikrofon wegnahm und ihren Auftritt störte.
Hier sieht man ihren Auftritt bei der Jury-Show, denn der Finalauftritt wird von der EBU nicht verwendet, um Nachahmer*innen zu verhindern. Die BBC zeigt den Auftritt samt Flitzer hier, und hier eine Analyse mit offiziellen Aufnahmen und Fan-Kameras aus der Arena. Auf einen dieser Aufnahmen sieht man, wie das Mikrofon fällt und SuRie plötzlich bemerkt, dass das Mikro vor ihr liegt, aufhebt, und sie weitersingt mit den Worten "Hey brother, don't give up".
Sie wurde dann leider nur 24. Beim Clubtreffen der OGAE Germany bewies sie, dass sie eine umwerfende und noch völlig unterschätzte Performerin und Musikerin ist.
Die drei berüchtigten Merci, Chérie-Fragen beantwortet sie wie folgt:
Vom ESC 2019 noch immer auf ihrer Playlist: Duncan Laurence - Arcade
Anekdote, an die sie sich erinnert hat mit Timoshka, dem Hund von Julia Samoylova (Russland 2018) zu tun. Den Hund sieht man in diesem Video von Wiwibloggs.
Ihr Lieblingslied aller Zeiten: Carl Espen - Silent Storm (Norway 2014), das sie dann auch ganz spontan in München auf der Bühne zum Besten gab.
In der kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von den Stage Invasions beim Eurovision Song Contest.
SuRies Auftritt ist bereits verlinkt. Aber wann waren die anderen drei Stage Invasions und wen traf es?
In Kiew 2017 wurde Vorjahressiegern Jamala beim Finale des Eurovision Song Contest Opfer eines Streakers. Während sie ihren neuen Titel präsentierte, präsentierte der Invader sein blankes Hinterteil.
In Oslo 2010 sprang ein professioneller Störer auf die Bühne, als der spanische Sänger Daniel Diges seine kleine Zirkusperformance gab. Er durfte am Ende des Bewerbs noch einmal performen, diesmal ungestört.
Die allererste Stage Invasion beim Song Contest fand bereits 1964 in Kopenhagen statt. Sowohl Spanien als auch Portugal nahmen erst frisch beim Song Contest teil, beide Länder waren aber autokratisch regierte Militärdiktaturen. Der Protester forderte auf, die Länder der iberischen Halbinsel zu boykottieren. Es ist der einzige Song Contest, neben dem allerersten von 1956, von dem es keine Aufzeichnung mehr gibt. Aber es gibt ein Bild.
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45 Minuten
Carmela Corren war die Vertreterin Österreichs beim Eurovision Song Contest 1963 in London. Sie war die erste Israelin, die je beim ESC auftrat. Heute lebt sie in Hollywood, Florida.
Aber zuerst die Verlosung der Tickets: Hatari sind auf ihrer "Europe Will Crumble"-Tour und machen am 6.2.2020 Station in Wien in der Grellen Forelle. Wer Hatari live sehen möchte: Wir verlosen 2x 2 Tickets. Einfach bis zum 3.2.2020 um 12 Uhr ein Mail mit dem Betreff "Hatari" an alkis@mercicherie.at, die glücklichen zwei Gewinner werden per Mail von uns informiert.
Die News sind kurz, außer dem albanischen Beitrag (Arilena Ara mit "Shaj") gibt es bislang keine Titel. Viele Interpreten der nationalen Vorausscheidungen und aus San Remo sind bereits bekannt, aber noch kaum Titel. Die Tschechen verlassen sich auf das erfolgreiche Konzept des Vorjahres, man kann bereits jetzt international für den Titel abschicken. Das ganze geht nur über die Eurovision App am Smartphone oder Tablet und erklärt wird es hier.
Unter den bekannt gewordenen Namen, die fix zum Song Contest geschickt werden, stechen drei hervor: Zum einen Tom Leeb aus Frankreich, Jeangu Macrooy aus den Niederlanden und Vasil aus Nordmazedonien.
Deutschland entscheidet sich dieses Jahr für eine interne Auswahl. Der Titel und der Interpret werden in einer TV-Show am 27. Februar auf ONE, einem Spartensender der ARD, präsentiert.
Eine Personalie gibt es natürlich auch: Der Nachfolger von Jon Ola Sand als Executive Supervisor des Eurovision Song Contests wurde gefunden. Es ist Martin Österdahl. Und so ist es nach dem Schweden Svante Stockselius und dem Norweger Sand zur Überraschung aller wieder einmal ein Schwede.
Marco hat sich auf die lange und beschwerliche Reise nach Florida gemacht. Dort, in Hollywood, lebt die Interpretin des österreichischen Beitrages aus dem Jahr 1963: Die in Tel Aviv geborene Carmela Corren sang "Vielleicht geschieht ein Wunder" und war damals die erste israelische Künstlerin beim Eurovision. Die im gleichen Jahr für die Schweiz antretende Esther Ofarim startete nach ihr im gleichen Jahr.
Carmela erzählt von ihrer Jugend in Tel Aviv und von ihren Anfängen als Tänzerin und wie sie als Sängerin entdeckt wurde. Ihr erstes Auslandsengagement hatte sie bei der Ed-Sullivan-Show (in den USA und nicht in Großbritannien, wie sie sich hier wohl irrtümlich erinnert), eine Südafrika-Tour Tour mit Cliff Richard 1961 und weitere internationale Auftritte. Ein Angebot, in Deutschland zu singen, hat sie aber zuerst abgeschlagen. Wie könne man ein Liebeslied singen, wenn die Vergangenheit so traurig sei. Aber sie lernte, so sagt sie, gute Menschen kennen und hat ihnen die Hand gereicht.
Ihr Management schickte sie 1962 zu den Schlagerfestspielen in Baden Baden, die Veranstaltung war auch der deutsche Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 1962. Ihr Titel "Eine Rose aus Santa Monica" endete zwar nur auf dem achten Platz, erreichte aber Platz 3 der Verkaufscharts und war damit ein großer kommerzieller Erfolg. Zahlreiche Platten- und Filmauftritte folgten. Anfangs hat sie die Texte noch phonetisch gelernt.
Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk nach London geschickt und sang dort. Die Atmosphäre hinter den Kulissen sei sehr unfreundlich gewesen, die Künstler dort vor Ort vermieden den Kontakt miteinander.
Sie lebte später in München, sie hatte eine Beziehung zu Thomas Hörbiger, dem Textdichter von "Merci, Chérie". Später war sie mit dem Musikproduzenten Horst Geiger verheiratet.
Nach der Trennung von Geiger erhielt sie vom griechischen Musiker Aris San, der in Israel ein Superstar war und im Zuge des Jom-Kippur-Krieges 1973 in die USA ausgewandert ist, ein Angebot, in einem seiner Nachtclubs in New York aufzutreten. Ein Jobangebot von ihm lockte sie schließlich nach Florida, wo sie sich als Alleinerzieherin um ihre zwei Kinder kümmerte. Mittlerweile ist sie mehrfache Großmutter und ihre Kinder und Enkel leben in der Nähe.
In der kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom Abstimmungsskandal bei Eurovision 1963. Neben Carmela Corren sangen spätere Superstars: Nana Mouskouri, Françoise Hardy, Alain Barrière - und es war wohl der schönste Song Contest der 60er - wenn nicht sogar einer der besten überhaupt. Und er wurde überschattet von einem Skandal.
Die Norwegische Jury gab die Punkte durch, aber in der falschen Reihenfolge, worauf die Moderatorin Katie Boyle die norwegische Jury bat, sie korrekt durchzugeben. Der norwegische Jury-Präsentator erbat sich, später noch einmal die Punkte durchgeben zu dürfen. Und plötzlich änderten sich die Punkte beim zweiten Anruf. Schweiz, vertreten von Esther Ofarim, fiel auf den zweiten Platz zurück und Dänemark übernahm die Führung. Grethe & Jørgen Ingmann gewannen mit Dansevise, die Schweiz protestierte.
Was tatsächlich passierte? Hört es nach.
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Die News sind kurz, außer dem albanischen Beitrag (Arilena Ara mit "Shaj") gibt es bislang keine Titel. Viele Interpreten der nationalen Vorausscheidungen und aus San Remo sind bereits bekannt, aber noch kaum Titel. Die Tschechen verlassen sich auf das erfolgreiche Konzept des Vorjahres, man kann bereits jetzt international für den Titel abschicken. Das ganze geht nur über die Eurovision App am Smartphone oder Tablet und erklärt wird es hier.
Unter den bekannt gewordenen Namen, die fix zum Song Contest geschickt werden, stechen drei hervor: Zum einen Tom Leeb aus Frankreich, Jeangu Macrooy aus den Niederlanden und Vasil aus Nordmazedonien.
Deutschland entscheidet sich dieses Jahr für eine interne Auswahl. Der Titel und der Interpret werden in einer TV-Show am 27. Februar auf ONE, einem Spartensender der ARD, präsentiert.
Eine Personalie gibt es natürlich auch: Der Nachfolger von Jon Ola Sand als Executive Supervisor des Eurovision Song Contests wurde gefunden. Es ist Martin Österdahl. Und so ist es nach dem Schweden Svante Stockselius und dem Norweger Sand zur Überraschung aller wieder einmal ein Schwede.
Marco hat sich auf die lange und beschwerliche Reise nach Florida gemacht. Dort, in Hollywood, lebt die Interpretin des österreichischen Beitrages aus dem Jahr 1963: Die in Tel Aviv geborene Carmela Corren sang "Vielleicht geschieht ein Wunder" und war damals die erste israelische Künstlerin beim Eurovision. Die im gleichen Jahr für die Schweiz antretende Esther Ofarim startete nach ihr im gleichen Jahr.
Carmela erzählt von ihrer Jugend in Tel Aviv und von ihren Anfängen als Tänzerin und wie sie als Sängerin entdeckt wurde. Ihr erstes Auslandsengagement hatte sie bei der Ed-Sullivan-Show (in den USA und nicht in Großbritannien, wie sie sich hier wohl irrtümlich erinnert), eine Südafrika-Tour Tour mit Cliff Richard 1961 und weitere internationale Auftritte. Ein Angebot, in Deutschland zu singen, hat sie aber zuerst abgeschlagen. Wie könne man ein Liebeslied singen, wenn die Vergangenheit so traurig sei. Aber sie lernte, so sagt sie, gute Menschen kennen und hat ihnen die Hand gereicht.
Ihr Management schickte sie 1962 zu den Schlagerfestspielen in Baden Baden, die Veranstaltung war auch der deutsche Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 1962. Ihr Titel "Eine Rose aus Santa Monica" endete zwar nur auf dem achten Platz, erreichte aber Platz 3 der Verkaufscharts und war damit ein großer kommerzieller Erfolg. Zahlreiche Platten- und Filmauftritte folgten. Anfangs hat sie die Texte noch phonetisch gelernt.
Sie wurde vom Österreichischen Rundfunk nach London geschickt und sang dort. Die Atmosphäre hinter den Kulissen sei sehr unfreundlich gewesen, die Künstler dort vor Ort vermieden den Kontakt miteinander.
Sie lebte später in München, sie hatte eine Beziehung zu Thomas Hörbiger, dem Textdichter von "Merci, Chérie". Später war sie mit dem Musikproduzenten Horst Geiger verheiratet.
Nach der Trennung von Geiger erhielt sie vom griechischen Musiker Aris San, der in Israel ein Superstar war und im Zuge des Jom-Kippur-Krieges 1973 in die USA ausgewandert ist, ein Angebot, in einem seiner Nachtclubs in New York aufzutreten. Ein Jobangebot von ihm lockte sie schließlich nach Florida, wo sie sich als Alleinerzieherin um ihre zwei Kinder kümmerte. Mittlerweile ist sie mehrfache Großmutter und ihre Kinder und Enkel leben in der Nähe.
In der kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom Abstimmungsskandal bei Eurovision 1963. Neben Carmela Corren sangen spätere Superstars: Nana Mouskouri, Françoise Hardy, Alain Barrière - und es war wohl der schönste Song Contest der 60er - wenn nicht sogar einer der besten überhaupt. Und er wurde überschattet von einem Skandal.
Die Norwegische Jury gab die Punkte durch, aber in der falschen Reihenfolge, worauf die Moderatorin Katie Boyle die norwegische Jury bat, sie korrekt durchzugeben. Der norwegische Jury-Präsentator erbat sich, später noch einmal die Punkte durchgeben zu dürfen. Und plötzlich änderten sich die Punkte beim zweiten Anruf. Schweiz, vertreten von Esther Ofarim, fiel auf den zweiten Platz zurück und Dänemark übernahm die Führung. Grethe & Jørgen Ingmann gewannen mit Dansevise, die Schweiz protestierte.
Was tatsächlich passierte? Hört es nach.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
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44 Minuten
Alkis und Marco gehen in eine kleine Pause und beenden mit dieser Episode die erste Staffel. Sie blicken zurück ins Jahr 2019.
Es gibt ein paar News: So gewann beim albanischen Vorentscheid, dem traditionellen Festivali i Këngës, nicht die Favoritin Elvana Gjata mit ihrem poppigen "Me Tana" sondern Arilena Aja mit der Powerballade "Shaj". Marco wird sich ärgern.
Außerdem ist es jetzt offiziell: Vincent Bueno wird vom ORF zum Song Contest nach Rotterdam geschickt. Der Titel heißt "Alive" und wird im März offiziell vorgestellt.
Die ersten Tickets sind raus. Die Fanclubs der OGAE haben dagegen protestiert, dass die Fan-Pakete auch heuer wieder sehr teuer sind. Die Kollegen von Eurovision Austria haben eine Grafik erstellt, die deutlich macht, wie lang eine Person im jeweiligen Land arbeiten muss.
Dima Bilan hat das große Weihnachtskonzert des Niederländischen Rundfunks "Het Grote Songfestivalfeest" zurück gezogen, da er sich gegenüber anderen Teilnehmerinnen zurück gestellt fühlte. Die Kolleginnen von wiwibloggs wissen da mehr.
Unser Jahresrückblick: Was sollen wir groß schreiben? Hört es euch an und hört euch die vorherigen Podcasts an.
Ein paar Links gibt es aber doch für euch:
Unterstützt doch bitte die kommende Ausgabe der Unescon Anfang September 2020. Es gibt deswegen bei StartNext ein Crowdfunding-Projekt, dass sich über eure Zuwendung freuen wird.
Hier gibt es mehr über unser Podcast-Netzwerk "Missing Link"
Unsere kleine Geschichte am Schluss ist über Brighton und Ireen Sheers Tränen. Sie startete mit "Bye, Bye, I Love You" für Luxemburg und es ging damals für sie alles schief, wie sie in einer Koch-Sendung verriet. Außer beim Ergebnis, da hat sie immerhin einen erfolgreichen vierten Platz belegt.
Zuallerletzt möchten sich Alkis und Marco bei allen bedanken, die diesen Podcast möglich gemacht haben. Bei den Gästen, bei den Initiatorinnen bei Missing Link, bei den uns nahestehenden Menschen, denen wir mitunter damit auf die Nerven gehen. Und natürlich bei unseren treuen Hörerinnen.
Wir hören uns wieder bei der neuen Staffel von "Merci Cherie".
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Außerdem ist es jetzt offiziell: Vincent Bueno wird vom ORF zum Song Contest nach Rotterdam geschickt. Der Titel heißt "Alive" und wird im März offiziell vorgestellt.
Die ersten Tickets sind raus. Die Fanclubs der OGAE haben dagegen protestiert, dass die Fan-Pakete auch heuer wieder sehr teuer sind. Die Kollegen von Eurovision Austria haben eine Grafik erstellt, die deutlich macht, wie lang eine Person im jeweiligen Land arbeiten muss.
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29 Minuten
Duncan Laurence gewann den Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv mit "Arcade". Bei seiner Tournee macht er auch in Wien Halt. Marco war beim Konzert im "WUK" und sprach mit ihm.
Zuvor in den News erinnern Alkis und Marco aber noch an Eduardo Nascimento, der 1967 in Wien "O Vento mudou" sang und im November 2019 verstarb. Der gebürtige Angolaner vertrat damals Portugal.
Ansonsten in den News: Die erste Welle Tickets sind online, weitere Tranchen kommen im Laufe der nächsten Monate in den Verkauf. Der Link zum offiziellen Vorverkauf ist hier zu finden.
Florian Wieder hat wieder die Bühne entworfen. Das Bühnenkonzept findet sich hier.
Das Logo für Eurovision 2020 in Rotterdam wurde präsentiert und reiht sich in die vorherigen Logos der Austragungen aus den Niederlanden ein. Eine schöne Zusammenfassung, was hinter dem Konzept steht und wie die Vorgänger aussahen, findet sich auf der Seite des Designtagebuchs.
Die Präsentation_innen des Song Contests wurden ebenfalls präsentiert:
Edsilia Rombley kennt der gewöhnliche Eurovision-Nerd natürlich. Sie trat zwei mal an: Mit "Hemel en aarde" trat sie 1998 in Birmingham an und belegte damals den vierten Platz. Gewonnen hatte damals Dana International. 2007 trat sie in Helsinki noch einmal an mit dem von Tjeert P. Oosterhuis komponierten "On The Top of The World" an, konnte sich aber nicht für das Finale qualifizieren.
Jan Smit kennen die eingefleischten Schlagerfans eventuell. In den Niederlanden ist er Kommentator des Junior Eurovision Song Contests, er hat aber auch sehr viel deutschen Schlager aufgenommen - und er war einmal ein Kinderstar.
Chantal Janzen wiederum ist die derzeit gefragteste Entertainerin in den Niederlanden. Sie ist Musical-Darstellerin, Schauspielerin im TV und im Film, und sie hat auch schon im deutschen Fernsehen einige Einsätze gehabt.
Marco hat Duncan Laurence vors Mikrofon gezerrt. Es gibt ein paar technische Schwierigkeiten, weil das Equipment nicht so mitspielt, wie es sollte - wir bitten das zu entschuldigen.
Duncan erzählt von seinem Werdegang. Er hat bei the Voice of Holland 2014 seine ersten Schritte getan, drei der vier Coaches haben sich für ihn umgedreht. Ausgerechnet die spätere Song Contest Teilnehmerin Trijntje Oosterhuis aber nicht. Ilse DeLange, die im gleichen Jahr mit den Common Linnets überraschend und verdient den zweiten Platz hinter Conchita gemacht hat, wurde seine Mentorin und blieb es auch im Laufe der letzten Jahre, als er wieder weg vom Scheinwerferlicht war und wieder die Schulbank drückte. In der Rock Academy in Tilburg ließ er sich als Songwriter, Sänger und Musikproduzenten ausbilden. Ilse DeLange war es auch, die ihn ermunterte, den Siegersong "Arcade" beim holländischen Rundfunksender für den Eurovision Song Contest einzureichen.
Auf Tour ist er mit eigenem Material, auch wenn er von seinen zahlreichen Songs bislang nur zwei veröffentlicht hat. Neben "Arcade" erschien vor der Tour "Love Don't Hate It"
Der Lieblingsbeitrag aller Zeiten von Duncan Laurence ist Benjamin Ingrosso mit "Dance You Off"
Noch immer auf seiner Playlist von den Songs von ESC 2019 ist "Spirit in the Sky" von KEiiNO, allerdings mit der Band zusammen, wenn sie richtig Spaß haben wollen. Er selbst hört immer noch gerne "Chameleon" von Micaela.
In der kleinen Geschichte am Schluss erzählt Marco von Huub Oosterhuis, dem ehemaligen Jesuiten-Priester, dessen zwei Kinder schon in dieser Episode des Podcasts Erwähnung fanden. Oosterhuis ist auch Komponist und seine Lieder finden vor allem in kirchlichen Zusammenhängen große Verbreitung. Seine Tochter ist Trijntje Oosterhuis, die die Niederlande beim Eurovision Song Contest 2015 in Wien vertrat. Der Sohn Tjeert ist ebenfalls Musiker und Komponist und ist mit Edsilia Rombley verheiratet.
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Die Präsentation_innen des Song Contests wurden ebenfalls präsentiert:
Edsilia Rombley kennt der gewöhnliche Eurovision-Nerd natürlich. Sie trat zwei mal an: Mit "Hemel en aarde" trat sie 1998 in Birmingham an und belegte damals den vierten Platz. Gewonnen hatte damals Dana International. 2007 trat sie in Helsinki noch einmal an mit dem von Tjeert P. Oosterhuis komponierten "On The Top of The World" an, konnte sich aber nicht für das Finale qualifizieren.
Jan Smit kennen die eingefleischten Schlagerfans eventuell. In den Niederlanden ist er Kommentator des Junior Eurovision Song Contests, er hat aber auch sehr viel deutschen Schlager aufgenommen - und er war einmal ein Kinderstar.
Chantal Janzen wiederum ist die derzeit gefragteste Entertainerin in den Niederlanden. Sie ist Musical-Darstellerin, Schauspielerin im TV und im Film, und sie hat auch schon im deutschen Fernsehen einige Einsätze gehabt.
Marco hat Duncan Laurence vors Mikrofon gezerrt. Es gibt ein paar technische Schwierigkeiten, weil das Equipment nicht so mitspielt, wie es sollte - wir bitten das zu entschuldigen.
Duncan erzählt von seinem Werdegang. Er hat bei the Voice of Holland 2014 seine ersten Schritte getan, drei der vier Coaches haben sich für ihn umgedreht. Ausgerechnet die spätere Song Contest Teilnehmerin Trijntje Oosterhuis aber nicht. Ilse DeLange, die im gleichen Jahr mit den Common Linnets überraschend und verdient den zweiten Platz hinter Conchita gemacht hat, wurde seine Mentorin und blieb es auch im Laufe der letzten Jahre, als er wieder weg vom Scheinwerferlicht war und wieder die Schulbank drückte. In der Rock Academy in Tilburg ließ er sich als Songwriter, Sänger und Musikproduzenten ausbilden. Ilse DeLange war es auch, die ihn ermunterte, den Siegersong "Arcade" beim holländischen Rundfunksender für den Eurovision Song Contest einzureichen.
Auf Tour ist er mit eigenem Material, auch wenn er von seinen zahlreichen Songs bislang nur zwei veröffentlicht hat. Neben "Arcade" erschien vor der Tour "Love Don't Hate It"
Der Lieblingsbeitrag aller Zeiten von Duncan Laurence ist Benjamin Ingrosso mit "Dance You Off"
Noch immer auf seiner Playlist von den Songs von ESC 2019 ist "Spirit in the Sky" von KEiiNO, allerdings mit der Band zusammen, wenn sie richtig Spaß haben wollen. Er selbst hört immer noch gerne "Chameleon" von Micaela.
In der kleinen Geschichte am Schluss erzählt Marco von Huub Oosterhuis, dem ehemaligen Jesuiten-Priester, dessen zwei Kinder schon in dieser Episode des Podcasts Erwähnung fanden. Oosterhuis ist auch Komponist und seine Lieder finden vor allem in kirchlichen Zusammenhängen große Verbreitung. Seine Tochter ist Trijntje Oosterhuis, die die Niederlande beim Eurovision Song Contest 2015 in Wien vertrat. Der Sohn Tjeert ist ebenfalls Musiker und Komponist und ist mit Edsilia Rombley verheiratet.
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51 Minuten
Stella Jones vertrat Österreich beim Eurovision Song Contest 1995 in Dublin Österreich mit "Die Welt dreht sich verkehrt". Im Café Zartl erinnert sie sich bei Alkis und Marco an diesen Auftritt, ihren ersten Versuch 1990, ihre Background-Erfahrung 1996 und wem sie 2014 als Jury-Mitglied Punkte gab - vorausgesetzt sie kann sich erinnern.
Aber zuerst einmal berichten Marco und Alkis nicht über Junior Eurovision, das läuft nämlich noch während wir im Café Zartl den Podcast aufzeichnen.
Wir verlosen aber etwas: Duncan Laurence kommt am 8. Dezember nach Wien und gibt im WUK ein Konzert. Wir freuen uns, 2 mal 2 Tickets verlosen zu dürfen: Wenn ihr diese Tickets gewinnen wollt, dann schickt uns bitte ein Mail mit dem Betreff "Duncan" an alkis@mercicherie.at. Einsendeschluss ist der 5. Dezember 2019. Die Gewinner*innen werden per Mail verständigt.
Und es gibt ein paar News aus der Eurovision-Welt.
Stella Jones ist bei Merci, Chérie zu Gast und sie erzählt von ihren Anfängen in einer sehr musikalischen Familie und ihrem Werdegang als Sängerin, aber auch von ihren aktuellen Projekten. Sie tourt seit fast zwanzig Jahren vor Weihnachten traditionell mit ihrem Projekt "Stella Jones & American Christmas Gospel", sie machte letztes Jahr bei der Tour von Andreas Gabalier mit und nahm letztes Jahr ein Album auf, dass sie ihrer verstorbenen Mutter Christine widmete. Aktuelle Tourdaten gibt es natürlich auf ihrer Webseite www.stelluna.com. Ihre Bandbreite reicht vom Jazz, zum Gospel bis hin zum Pop. Aber auch ungewöhnliche Zusammenarbeiten scheut sie nicht. Sie war Gastvocalistin beim kroatischen Projekt Buđenje auf "Bolje ne, ne, ne"
Beim Eurovision Song Contest war Stella Jones 1995 mit "Die Welt dreht sich verkehrt". Allerdings war das nicht ihr erster Versuch, beim ESC teilzunehmen. Bereits 1990 war sie Teil der Formation "Papageno", die sich mit "Papagena Sonnenkind" um die Teilnahme bemühte. Geschickt hat Österreich damals Simone mit "Keine Mauern mehr", nachdem das im Vorentscheid erstplatzierte Duo disqualifiziert wurde. Sie erzählt, was es mit diesem Projekt auf sich hatte und wie knapp es damals war.
Und sie erzählt von der tollen Zeit in Dublin, von der Faszination mit einem bestimmten Sänger, von den guten Kollegen und von den späteren musikalischen Angeboten, die sich durch den Auftritt beim Song Contest ergaben. Marco versucht einen seiner Lieblingslieder zu singen, der in diesem Jahr am Start war. Entscheidet ihr, ob es so klingt, wie das Original.
1996, ein Jahr später, war sie mit dem Vorarlberger George Nussbaumer erneut auf der großen Eurovision-Bühne . Sein "Weil's dir guat gat" machte einen sehr guten Eindruck und erreichte den zehnten Platz. Zusammen mit (unter anderem) Bettina Soriat und Cedric Lee Bradley war Stella Jones Teil des Background-Chores, der für den blinden Pianisten und Sänger den Gospel-Vibe lieferte.
Beim legendären Eurovision-Finale von 2014 war Stella Jones Jurorin bei der Österreichischen Jury und hatte damals das Gefühl, dass viele Nummern austauschbar klingen. Wem sie damals ihre zwölf Punkte gegeben hat, weiß sie nicht mehr. Die Aufzeichnungen sind noch nicht öffentlich. Nachdem jetzt erst die gesamte Show von der EBU online gestellt worden ist, kann das noch dauern.
Die drei Standard-Fragen am Schluss beantwortet sie wie folgt: Beim Eurovision-Lieblingssong aller Zeiten mag sie sich nicht zwischen "Merci, Chérie" von Udo Jürgens und Nicols "Ein bisschen Frieden" entscheiden, dafür hat sie eine Anekdote parat, in der es sich um weiße Gurkerln dreht. Und da sie während des Song Contests 2019 auf Tour war, hat sie das heurige Spektakel auch nicht verfolgt.
In der Kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom russischen Sänger Filip Kirkorov, der 1995 seinen ersten internationalen Auftritt feierte und nicht nur Stella Jones beeindruckte.. Es sollte nicht das letzte Antreten des flamboyanten Sängers, Komponisten und Produzenten sein. Sowohl die beiden Songs, mit denen Sergey Lazarev beim Song Contest begeisterte, als auch Ani Loraks legendäre "Shady Lady" stammen unter anderem aus seiner Feder. In seiner aktiven Zeit als Sänger coverte er gerne mal Song Contest-Songs wie "Diva" oder auch Party-Kracher wie Shantels "Disco Partizani" - was später wiederum zur Zusammenarbeit bei der kleinen Sitcom aus Moldawien führte, DoReDos "My Lucky Day" wurde von Shantel gemixt und dieser Einfluss ist eindeutig hörbar.
1995 allerdings war Kirkorov gerade frisch mit dem russischen Superstar Alla Pugacheva verheiratet, die zwei Jahre später 1997 beim Song Contest antrat. Das Lied "Primadonna" hatte sie damals aber selbst geschrieben.
Und ganz am Schluss noch eine Berichtigung aus dem Podcast: Riverdance war tatsächlich schon 1994 und Michael Flatley war damals auch schon mit an Bord. 1995 war der Interval-Act "Lumen" des Komponisten Mícheál Ó Súilleabháin. Einer der Sänger dieses kleinen Chorwerks war übrigens Brian Kennedy, der später dann 2006 für Irland antrat.
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Beim Eurovision Song Contest war Stella Jones 1995 mit "Die Welt dreht sich verkehrt". Allerdings war das nicht ihr erster Versuch, beim ESC teilzunehmen. Bereits 1990 war sie Teil der Formation "Papageno", die sich mit "Papagena Sonnenkind" um die Teilnahme bemühte. Geschickt hat Österreich damals Simone mit "Keine Mauern mehr", nachdem das im Vorentscheid erstplatzierte Duo disqualifiziert wurde. Sie erzählt, was es mit diesem Projekt auf sich hatte und wie knapp es damals war.
Und sie erzählt von der tollen Zeit in Dublin, von der Faszination mit einem bestimmten Sänger, von den guten Kollegen und von den späteren musikalischen Angeboten, die sich durch den Auftritt beim Song Contest ergaben. Marco versucht einen seiner Lieblingslieder zu singen, der in diesem Jahr am Start war. Entscheidet ihr, ob es so klingt, wie das Original.
1996, ein Jahr später, war sie mit dem Vorarlberger George Nussbaumer erneut auf der großen Eurovision-Bühne . Sein "Weil's dir guat gat" machte einen sehr guten Eindruck und erreichte den zehnten Platz. Zusammen mit (unter anderem) Bettina Soriat und Cedric Lee Bradley war Stella Jones Teil des Background-Chores, der für den blinden Pianisten und Sänger den Gospel-Vibe lieferte.
Beim legendären Eurovision-Finale von 2014 war Stella Jones Jurorin bei der Österreichischen Jury und hatte damals das Gefühl, dass viele Nummern austauschbar klingen. Wem sie damals ihre zwölf Punkte gegeben hat, weiß sie nicht mehr. Die Aufzeichnungen sind noch nicht öffentlich. Nachdem jetzt erst die gesamte Show von der EBU online gestellt worden ist, kann das noch dauern.
Die drei Standard-Fragen am Schluss beantwortet sie wie folgt: Beim Eurovision-Lieblingssong aller Zeiten mag sie sich nicht zwischen "Merci, Chérie" von Udo Jürgens und Nicols "Ein bisschen Frieden" entscheiden, dafür hat sie eine Anekdote parat, in der es sich um weiße Gurkerln dreht. Und da sie während des Song Contests 2019 auf Tour war, hat sie das heurige Spektakel auch nicht verfolgt.
In der Kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Alkis vom russischen Sänger Filip Kirkorov, der 1995 seinen ersten internationalen Auftritt feierte und nicht nur Stella Jones beeindruckte.. Es sollte nicht das letzte Antreten des flamboyanten Sängers, Komponisten und Produzenten sein. Sowohl die beiden Songs, mit denen Sergey Lazarev beim Song Contest begeisterte, als auch Ani Loraks legendäre "Shady Lady" stammen unter anderem aus seiner Feder. In seiner aktiven Zeit als Sänger coverte er gerne mal Song Contest-Songs wie "Diva" oder auch Party-Kracher wie Shantels "Disco Partizani" - was später wiederum zur Zusammenarbeit bei der kleinen Sitcom aus Moldawien führte, DoReDos "My Lucky Day" wurde von Shantel gemixt und dieser Einfluss ist eindeutig hörbar.
1995 allerdings war Kirkorov gerade frisch mit dem russischen Superstar Alla Pugacheva verheiratet, die zwei Jahre später 1997 beim Song Contest antrat. Das Lied "Primadonna" hatte sie damals aber selbst geschrieben.
Und ganz am Schluss noch eine Berichtigung aus dem Podcast: Riverdance war tatsächlich schon 1994 und Michael Flatley war damals auch schon mit an Bord. 1995 war der Interval-Act "Lumen" des Komponisten Mícheál Ó Súilleabháin. Einer der Sänger dieses kleinen Chorwerks war übrigens Brian Kennedy, der später dann 2006 für Irland antrat.
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55 Minuten
Dean Vuletic ist zu Gast bei Alkis und Marco. Der Australier mit kroatischen Wurzeln schrieb das Buch "Postwar Europe and the Eurovision Song Contest" und ist einer der renommiertesten Wissenschafter, wenn es um die Forschung rund um die größte TV-Musikshow der Welt geht.
Marco und Alkis unterhalten sich über die Geschichte des Song Contests und der Historiker ist ein Spezialist für die Geschichte der Pops aus Ost- und Westeuropa während des kalten Krieges. Es geht um die verschiedenen Song Festivals, unter anderem das Sopot Festival in Polen und das Intervision Festival in Prag. Dean Vuletic erzählt von den wenig bekannten Hintergründen der Partnerschaft der verschiedenen Festivals.
Er erzählt von den Entwicklungen der post-sowjetischen Länder wie Azerbaidschan und die Erwartungen, die die EBU an die Ausrichtung verknüpfte und wie diese schlussendlich auch enttäuscht wurden.
Die Mythen hinter dem Eurovision Song Contest hat Dean mit Marco bereits bei einem Interview im Online-Standard besprochen.
Eine kleine Anekdote widmet sich dem ersten bosnischen Beitrag beim Song Contest, "Sva bol svijeta" aus dem Jahr 1993, dem ersten Jahr der Unabhängigkeit von Bosnien & Herzegovina, die Kämpfe dort gingen allerdings noch unvermittelt weiter und Fazla reisten damals unter Lebensgefahr an.
Wir erinnern uns an Karel Gott, der 1968, dem Jahr des Prager Frühlings mit einer Komposition von Udo Jürgens antrat. "Tausend Fenster" war eine verklausulierte Botschaft an die Nachbarn - oder auch benachbarte Staaten - , die sich noch nicht kennen.
Sein Lieblingssong vom Eurovision Song Contest aller Zeit ist "Gente di Mare" von Umberto Tozzi & Raf aus dem Jahr 1987.
Sein "Guilty Pleasure" bei Eurovision ist seine Arbeit in den Archiven. Er fand ein witziges Telex (nein, nicht "Telex"). Was dann geschah...
Sein Lieblingssong aus dem Jahr 2019 ist Katerine Duskas "Better Love", der Beitrag Griechenlands.
Das Buch ist hier erhältlich.
In der Kleinen (spannenden) Geschichte zum Schluss erzählt Marco von der Rolle des ORFs während und nach dem Prager Frühling und der innenpolitischen Reaktion dazu.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
Merci Chérie Online:
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Er erzählt von den Entwicklungen der post-sowjetischen Länder wie Azerbaidschan und die Erwartungen, die die EBU an die Ausrichtung verknüpfte und wie diese schlussendlich auch enttäuscht wurden.
Die Mythen hinter dem Eurovision Song Contest hat Dean mit Marco bereits bei einem Interview im Online-Standard besprochen.
Eine kleine Anekdote widmet sich dem ersten bosnischen Beitrag beim Song Contest, "Sva bol svijeta" aus dem Jahr 1993, dem ersten Jahr der Unabhängigkeit von Bosnien & Herzegovina, die Kämpfe dort gingen allerdings noch unvermittelt weiter und Fazla reisten damals unter Lebensgefahr an.
Wir erinnern uns an Karel Gott, der 1968, dem Jahr des Prager Frühlings mit einer Komposition von Udo Jürgens antrat. "Tausend Fenster" war eine verklausulierte Botschaft an die Nachbarn - oder auch benachbarte Staaten - , die sich noch nicht kennen.
Sein Lieblingssong vom Eurovision Song Contest aller Zeit ist "Gente di Mare" von Umberto Tozzi & Raf aus dem Jahr 1987.
Sein "Guilty Pleasure" bei Eurovision ist seine Arbeit in den Archiven. Er fand ein witziges Telex (nein, nicht "Telex"). Was dann geschah...
Sein Lieblingssong aus dem Jahr 2019 ist Katerine Duskas "Better Love", der Beitrag Griechenlands.
Das Buch ist hier erhältlich.
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39 Minuten
Kati Wolf - oder Wolf Kati, wie sie in ihrer ungarischen Heimat genannt wird - vertrat ihr Land 2011 in Düsseldorf. "What About My Dreams?" kam als Favorit der Fans, erreichte aber nur Platz 22. War sie enttäuscht? Alkis und Marco trafen sie in Wien.
Aber zuerst gibt es ein paar Neuigkeiten:
Hier ist der Link zu Bewerbungshomepage der EBU, denn es wird ein Nachfolger für Jan Ola Sand gesucht, der als Executive Supervisor aufhört. Sehr schade.
Dann hat sich "Soldi" von Mahmood als meist gestreamte Nummer der Song Contest-Geschichte herausgestellt. Seine neue Single "Barrio" ist gerade am Start. Hörenswert.
Außerdem hat Marco ein Interview gegeben. Thomas Mohr vom NDR hat ihn in seiner Sendung ESC Update zum Thema "Rotterdam" befragt. Das Interview gibt es hier zum Nachhören.
Sonst noch was? Ach ja, der Junior Eurovision Song cContest steht vor der Tür. Gliwice in Polen trumpft auf.
Unsere Interviewpartnerin ist Kati Wolf.
Sie nahm 2011 am ungarischen Vorentscheid, A Dal, teil und gewann mit "Szerelem, miért múlsz?". Für Eurovision nahm sie auch eine gelungene englische Fassung auf.
Mit ihrer tollen Performance 2011 in Düsseldorf mit "What about my dreams" startete sie als Fan-Favoritin, zu einem Sieg reichte es damals nicht.
Nach Düsseldorf nahm sie sich eine Auszeit, wegen ihrer sehr kleinen Kinder wollte sie nicht viel Reisen und beschränkte sich auf nationale Auftritte. Im darauffolgenden Jahr war sie Jurorin bei A Dal.
2015 startete sie einen erneuten Versuch, A Dal - und damit das Eurovision Ticket nach Wien - zu gewinnen. Ihr Song "Ne engedj el!" landete im Finale, unterlag aber Boggie mit "Wars For Nothing".
Auf ihrer Facebook Seite gibt es viele Ausschnitte aus ihren Live-Programmen und einen Blick auf die Bandbreite als Sängerin. Ob Jazz, Pop oder Klassik, sie hat ein sehr diverses Repertoire. Daneben engagiert sie sich ehrenamtlich für Ökumenikus Segélyszervezet, einer ökumenischen Hilfsorganisation, die sowohl Armut in Ungarn bekämpft als auch an internationalen Hilfsprogrammen beteilligt ist.
Und ihre neueste Single ist da: "Próbald még"
Ihr Lieblingslied ist tatsächlich ihr eigener Song "What About My Dreams", sie liebt ihn und er wurde für ihre Stimme und ihre Person komponiert. Und sie erzählt über die Entstehung.
Aus dem Jahr 2019 hat sie keinen Lieblingssong vom Finale.
In der Kleinen Song Contest Geschichte zum Schluss erzählt Alkis vom ersten Versuch Ungarns beim Eurovision Song Contest teilzunehmen.
1993 sind eine Reihe von Ländern des ehemaligen Ostblocks Mitglieder der EBU geworden und wollten am Eurovision Song Contest teilnehmen. Auch Ungarn bewarb sich. Da die Show mit allen Teilnehmerländern für einen Abend zu lang geworden wäre, hat man eine Preselection organisiert, die allerdings nicht öffentlich war. Ungarn entsendete Andrea Szulák mit dem Lied "Árva reggel", allerdings konnte sich die Sängerin nicht für den Song Contest im iroischen Millstreet qualifizieren. Und so war es schließlich Friderika Bayer, die mit "Kinek mondjam el vétkeime". Von diesem Lied gibt es auch eine hörenswerte englische Fassung. Mit dem Lied erreichte sie den 4. Platz, die bislang beste Platzierung Ungarns, trotz vieler sehr guter Beiträge.
Unser liebster Beitrag aus Ungarn ist übrigens: "Kedvesem" von ByeAlex.
Und ganz am Schluss ein Hinweis auf einen Partner-Podcast: "bitchama - Dein Gute-Nacht-Podcast" mit Sandra und Philip.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
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Aber zuerst gibt es ein paar Neuigkeiten:
Hier ist der Link zu Bewerbungshomepage der EBU, denn es wird ein Nachfolger für Jan Ola Sand gesucht, der als Executive Supervisor aufhört. Sehr schade.
Dann hat sich "Soldi" von Mahmood als meist gestreamte Nummer der Song Contest-Geschichte herausgestellt. Seine neue Single "Barrio" ist gerade am Start. Hörenswert.
Außerdem hat Marco ein Interview gegeben. Thomas Mohr vom NDR hat ihn in seiner Sendung ESC Update zum Thema "Rotterdam" befragt. Das Interview gibt es hier zum Nachhören.
Sonst noch was? Ach ja, der Junior Eurovision Song cContest steht vor der Tür. Gliwice in Polen trumpft auf.
Unsere Interviewpartnerin ist Kati Wolf.
Sie nahm 2011 am ungarischen Vorentscheid, A Dal, teil und gewann mit "Szerelem, miért múlsz?". Für Eurovision nahm sie auch eine gelungene englische Fassung auf.
Mit ihrer tollen Performance 2011 in Düsseldorf mit "What about my dreams" startete sie als Fan-Favoritin, zu einem Sieg reichte es damals nicht.
Nach Düsseldorf nahm sie sich eine Auszeit, wegen ihrer sehr kleinen Kinder wollte sie nicht viel Reisen und beschränkte sich auf nationale Auftritte. Im darauffolgenden Jahr war sie Jurorin bei A Dal.
2015 startete sie einen erneuten Versuch, A Dal - und damit das Eurovision Ticket nach Wien - zu gewinnen. Ihr Song "Ne engedj el!" landete im Finale, unterlag aber Boggie mit "Wars For Nothing".
Auf ihrer Facebook Seite gibt es viele Ausschnitte aus ihren Live-Programmen und einen Blick auf die Bandbreite als Sängerin. Ob Jazz, Pop oder Klassik, sie hat ein sehr diverses Repertoire. Daneben engagiert sie sich ehrenamtlich für Ökumenikus Segélyszervezet, einer ökumenischen Hilfsorganisation, die sowohl Armut in Ungarn bekämpft als auch an internationalen Hilfsprogrammen beteilligt ist.
Und ihre neueste Single ist da: "Próbald még"
Ihr Lieblingslied ist tatsächlich ihr eigener Song "What About My Dreams", sie liebt ihn und er wurde für ihre Stimme und ihre Person komponiert. Und sie erzählt über die Entstehung.
Aus dem Jahr 2019 hat sie keinen Lieblingssong vom Finale.
In der Kleinen Song Contest Geschichte zum Schluss erzählt Alkis vom ersten Versuch Ungarns beim Eurovision Song Contest teilzunehmen.
1993 sind eine Reihe von Ländern des ehemaligen Ostblocks Mitglieder der EBU geworden und wollten am Eurovision Song Contest teilnehmen. Auch Ungarn bewarb sich. Da die Show mit allen Teilnehmerländern für einen Abend zu lang geworden wäre, hat man eine Preselection organisiert, die allerdings nicht öffentlich war. Ungarn entsendete Andrea Szulák mit dem Lied "Árva reggel", allerdings konnte sich die Sängerin nicht für den Song Contest im iroischen Millstreet qualifizieren. Und so war es schließlich Friderika Bayer, die mit "Kinek mondjam el vétkeime". Von diesem Lied gibt es auch eine hörenswerte englische Fassung. Mit dem Lied erreichte sie den 4. Platz, die bislang beste Platzierung Ungarns, trotz vieler sehr guter Beiträge.
Unser liebster Beitrag aus Ungarn ist übrigens: "Kedvesem" von ByeAlex.
Und ganz am Schluss ein Hinweis auf einen Partner-Podcast: "bitchama - Dein Gute-Nacht-Podcast" mit Sandra und Philip.
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1 Stunde 14 Minuten
Alkis und Marco treffen Getty Kaspers. Die in Weiz in der Steiermark geborene Sängerin gewann mit der Gruppe Teach-In und dem Song "Ding-A-Dong" den Eurovision Song Contest 1975. Es war dies der letzte niederländische Sieg vor Duncan Laurence 2019.
Aber zuerst gibt es einmal eine entgeltliche Einschaltung unseres Partners Mazda.
Getty Kaspers erzählt, wie sie in den Wirren der Nachkriegszeit als Tochter einer niederländischen Mutter in der Steiermark geboren ist und von ihrer Jugend in Weiz.
Und sie erzählt, wie sie in die Niederlande gekommen ist, ohne auch ein Wort Niederländisch zu sprechen. Sie begann ihre eine Karriere als Sängerin in Coverbands und aus einer davon wurde Teach-In, die mit eigenen Titeln einige Hits in Holland landen konnten. Zwei davon waren "In The Summernight" und "Fly Away". Und so wurden sie vom Niederländischen Rundfunk gebeten, am Vorentscheid teil zu nehmen. Einer ihrer Konkurrenten war übrigens auch der hierzulande nicht ganz unbekannte Albert West, dessen "Ginny Come Lately" ein Megahit war. Die Playlist des kompletten Vorentscheids inklusive einiger sehr unterschiedlicher Versionen von Ding-A-Dong auf Niederländisch gibt es auf Youtube.
In Stockholm gewannen Teach-In 1975 mit der englischen Fassung von "Ding-A-Dong" mit knappem Vorsprung vor den britischen Teilnehmern, der renomierten Band "The Shadows".
Nach dem Sieg folgten intensive Tourneen quer durch Europa und schlussendlich ein erschöpfungsbedingter Abschluss der Zusammenarbeit mit Teach-In.
Getty Kaspers versuchte dann eine Solokarriere als Getty. Mit "Love Me" und "Mademoiselle" konnte Getty noch einen Achtungserfolg erzielen, das Soloalbum aus dem Jahr 1982 allerdings war nicht sehr erfolgreich.
Unsere Standardfragen beantwortete Getty wie folgt:
Ihr absoluter Lieblingssong in der Geschichte des Song Contests ist das Siegerlied aus dem Jahr 1964: Gigliola Cinquetti mit "No ho l'età"
Und ihr Lieblingstitel aus dem aktuellen Jahrgang ist der vom Schweden John Lundvik geschriebene und interpretierte Titel "Too Late For Love".
In der kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco von den Veränderungen der niederländischen Gesellschaft rund um das Jahr 1975.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
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Getty Kaspers erzählt, wie sie in den Wirren der Nachkriegszeit als Tochter einer niederländischen Mutter in der Steiermark geboren ist und von ihrer Jugend in Weiz.
Und sie erzählt, wie sie in die Niederlande gekommen ist, ohne auch ein Wort Niederländisch zu sprechen. Sie begann ihre eine Karriere als Sängerin in Coverbands und aus einer davon wurde Teach-In, die mit eigenen Titeln einige Hits in Holland landen konnten. Zwei davon waren "In The Summernight" und "Fly Away". Und so wurden sie vom Niederländischen Rundfunk gebeten, am Vorentscheid teil zu nehmen. Einer ihrer Konkurrenten war übrigens auch der hierzulande nicht ganz unbekannte Albert West, dessen "Ginny Come Lately" ein Megahit war. Die Playlist des kompletten Vorentscheids inklusive einiger sehr unterschiedlicher Versionen von Ding-A-Dong auf Niederländisch gibt es auf Youtube.
In Stockholm gewannen Teach-In 1975 mit der englischen Fassung von "Ding-A-Dong" mit knappem Vorsprung vor den britischen Teilnehmern, der renomierten Band "The Shadows".
Nach dem Sieg folgten intensive Tourneen quer durch Europa und schlussendlich ein erschöpfungsbedingter Abschluss der Zusammenarbeit mit Teach-In.
Getty Kaspers versuchte dann eine Solokarriere als Getty. Mit "Love Me" und "Mademoiselle" konnte Getty noch einen Achtungserfolg erzielen, das Soloalbum aus dem Jahr 1982 allerdings war nicht sehr erfolgreich.
Unsere Standardfragen beantwortete Getty wie folgt:
Ihr absoluter Lieblingssong in der Geschichte des Song Contests ist das Siegerlied aus dem Jahr 1964: Gigliola Cinquetti mit "No ho l'età"
Und ihr Lieblingstitel aus dem aktuellen Jahrgang ist der vom Schweden John Lundvik geschriebene und interpretierte Titel "Too Late For Love".
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1 Stunde 5 Minuten
Was macht eigentlich der Manager eines Acts bei Eurovision? René Berto beantwortet Alkis und Marco diese Frage, war er doch sowohl der Manager von Conchita als auch von Alf Poier, als beide beim Song Contest sehr gute Ergebnisse ablieferten.
Aber zuerst begrüßen wir eine neue Kollegin in der ESC-Podcast-Welt, Sonja Riegel ist an der Seite von Sascha Gottschalk beim hörenswerten Podcast "ESC Greenroom" aktiv.
Ansonsten in den News: Die nächsten Meldungen plätschern herein, wer alles teilnehmen wird. In den kommenden Wochen werden sich die Listen vervollständigen.
Ansonsten möchte Aly Ryan (aus dem deutschen Vorentscheid 2019) bei der Schweiz andocken und für diese antreten.
René Berto ist der Manager gewesen, der Alf Poier 2003 zum Song Contest nach Riga geschickt hat, nicht zur absoluten Freude des ORFs. Und er war der Manager von Conchita, als sie den Song Contest 2014 gewann.
Er erzählt von der denkwürdigen Pressekonferenz 2014 im Pressebereich mit Conchita, von den homophoben Meldungen des armenischen Mit-Favoriten Aram MP3, und von den Anfängen mit Alf Poier und dessen Idee zum Song Contest zu schicken.
Er erzählt von den Favoriten von 2003, dem russischen Duo t.A.T.u., die mit Ne Ver' Ne Boysia immerhin den dritten Platz erreichten.
Beim zweiten Antreten Poiers beim Vorentscheid 2005 musste er zwei Lieder singen, das eine war "Hotel, Hotel" und das umstrittene "Good Ol' Europe Is Dying". Gewonnen haben damals die Global Kryner.
Sein Lieblingslied ist übrigens Verka Serduchkas "Dancing Lasha Tumbai" aus dem Jahr 2007. Aus dem Jahr 2019 hat er nichts mehr auf seiner Playlist.
In der kleinen Eurovision-Geschichte zum Schluss erzählt Alkis von der Herkunft des Titels von Alf Poier. Die Zeile "Weil der Mensch zählt" kommt ja als Liedzeile in der Erfolgsnummer nicht vor.
Entlehnt wurde der Titel vom Wahlkampf 2002, als die SPÖ genau diesen Slogan plakatierte. Parallelen zum aktuellen Wahlkampf der SPÖ sind irgendwie nicht von der Hand zu weisen.
Danach waren wir endlich essen.
Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon Graser
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Ansonsten möchte Aly Ryan (aus dem deutschen Vorentscheid 2019) bei der Schweiz andocken und für diese antreten.
René Berto ist der Manager gewesen, der Alf Poier 2003 zum Song Contest nach Riga geschickt hat, nicht zur absoluten Freude des ORFs. Und er war der Manager von Conchita, als sie den Song Contest 2014 gewann.
Er erzählt von der denkwürdigen Pressekonferenz 2014 im Pressebereich mit Conchita, von den homophoben Meldungen des armenischen Mit-Favoriten Aram MP3, und von den Anfängen mit Alf Poier und dessen Idee zum Song Contest zu schicken.
Er erzählt von den Favoriten von 2003, dem russischen Duo t.A.T.u., die mit Ne Ver' Ne Boysia immerhin den dritten Platz erreichten.
Beim zweiten Antreten Poiers beim Vorentscheid 2005 musste er zwei Lieder singen, das eine war "Hotel, Hotel" und das umstrittene "Good Ol' Europe Is Dying". Gewonnen haben damals die Global Kryner.
Sein Lieblingslied ist übrigens Verka Serduchkas "Dancing Lasha Tumbai" aus dem Jahr 2007. Aus dem Jahr 2019 hat er nichts mehr auf seiner Playlist.
In der kleinen Eurovision-Geschichte zum Schluss erzählt Alkis von der Herkunft des Titels von Alf Poier. Die Zeile "Weil der Mensch zählt" kommt ja als Liedzeile in der Erfolgsnummer nicht vor.
Entlehnt wurde der Titel vom Wahlkampf 2002, als die SPÖ genau diesen Slogan plakatierte. Parallelen zum aktuellen Wahlkampf der SPÖ sind irgendwie nicht von der Hand zu weisen.
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52 Minuten
Marco und Alkis sind in Graz zu Gast bei zwei (Ex-) Präsidenten der OGAE Austria, dem österreichischen Eurovision-Fanclub.
Hinter dem Ausdruck Organisation Générale des Amateurs de l’Eurovision (OGAE) steckt ein Dachverband zahlreicher Fanclubs, die viele Serviceleistungen für die Fans organisiert. Zum Beispiel werden die Stehplätze direkt vor der Bühne über die einzelnen OGAEs organisiert und die Verhandlungen mit der European Broadcasting Union und den Veranstaltern vor Ort sind nicht immer einfach.
René und Markus erzählen über die Anfänge des Vereins, der 1995 mit mageren 16 Mitgliedern startete und 2015 nach Conchitas Sieg auf über 500 Mitglieder anwuchs. Und sie erzählen von den anderen Aktionen der OGAE, von den Club-Treffen mit Live-Auftritten von Song Contest Stars, oder auch Online-Contests.
Das nächste Treffen findet am 5. Oktober 2019 statt. Zwei Gäste werden erwartet: Kati Wolf, die in Düsseldorf 2011 mit 'What About My Dreams' zum Liebling der Fans wurde, und Getty Kaspers, die (steirische) Sängerin von Teach-In, die 1975 den Eurovision Song Contest für die Niederlande gewannen. Marco hat mit ihr 2015 ein Interview geführt.
Das Highlight des Abends wird wohl der Cover Contest sein, bei dem man live Eurovision Songs singen kann. Details auf der
Sowohl René als auch Markus sind auch Fans von zwei Schlagersängerinnen. René liebt Carmela Corren, eine Israelin, die 1962 mit 'Vielleicht geschieht ein Wunder' für Österreich antrat. Und Markus ist Fan (und persönlicher Freund) des norwegischen Schlagerstars Wencke Myhre, die auch beim Song Contest war. Sie vertrat Deutschland 1968 mit 'Ein Hoch der Liebe'. Dies ist auch der Lieblingssong von Markus aller Zeiten. René dagegen liebt Céline Dions Siegerlied 'Ne partez pas sans moi' aus dem Jahr 1988.
Vom diesjährigen Eurovision Song Contest in Tel Aviv hat René keinen Song mehr auf seiner Playlist, Markus hat nur einen, und das ist 'Soldi' von Mahmood.
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René und Markus erzählen über die Anfänge des Vereins, der 1995 mit mageren 16 Mitgliedern startete und 2015 nach Conchitas Sieg auf über 500 Mitglieder anwuchs. Und sie erzählen von den anderen Aktionen der OGAE, von den Club-Treffen mit Live-Auftritten von Song Contest Stars, oder auch Online-Contests.
Das nächste Treffen findet am 5. Oktober 2019 statt. Zwei Gäste werden erwartet: Kati Wolf, die in Düsseldorf 2011 mit 'What About My Dreams' zum Liebling der Fans wurde, und Getty Kaspers, die (steirische) Sängerin von Teach-In, die 1975 den Eurovision Song Contest für die Niederlande gewannen. Marco hat mit ihr 2015 ein Interview geführt.
Das Highlight des Abends wird wohl der Cover Contest sein, bei dem man live Eurovision Songs singen kann. Details auf der
Sowohl René als auch Markus sind auch Fans von zwei Schlagersängerinnen. René liebt Carmela Corren, eine Israelin, die 1962 mit 'Vielleicht geschieht ein Wunder' für Österreich antrat. Und Markus ist Fan (und persönlicher Freund) des norwegischen Schlagerstars Wencke Myhre, die auch beim Song Contest war. Sie vertrat Deutschland 1968 mit 'Ein Hoch der Liebe'. Dies ist auch der Lieblingssong von Markus aller Zeiten. René dagegen liebt Céline Dions Siegerlied 'Ne partez pas sans moi' aus dem Jahr 1988.
Vom diesjährigen Eurovision Song Contest in Tel Aviv hat René keinen Song mehr auf seiner Playlist, Markus hat nur einen, und das ist 'Soldi' von Mahmood.
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35 Minuten
Marco und Alkis haben Chingiz aus Aserbaidschan und die legendäre türkische Eurovision-Teilnehmerin Şebnem Paker zu Gast bei Merci, Chérie.
Doch zuerst die Neuigkeiten: Rotterdam ist die Host City für den Eurovision Song Contest 2020.
Marco war bekanntlich im Juni bei der Unescon in Hannover und hat dort Interviews mit den auftretenden Künstlerinnen und Künstlern gemacht. Dies ist die letzte Folge aus Hannover für 2019.
Der in Moskau geborene Chingiz Mustafayev, international meist nur unter seinem Vornamen bekannt, hat eine bewegte musikalische Vergangenheit. Er hat an mehreren Casting Shows in seiner Heimat Aserbaidschan und der Ukraine teil genommen und sich dort mit recht beachtlichem Erfolg behauptet. Und er hat eine Zeit lang in Spanien gelebt und Flamenco-Gitarre studiert. Deren Einfluss hört man in der Musik seiner Band "Palmas", die Flamenco-Elemente mit aserbaidschanischer Folklore und Jazz verbindet.
Als Vertreter für den Eurovision Song Contest 2011 bewarb er sich auch. Dort sang er auch den israelischen Beitrag zum Song Contest "Milim" von Harel Skaat aus dem Jahr 2010 und schaffte es immerhin ins Semi-Finale des aserbaidschanischen Vorentscheids. Gewonnen haben bekanntlich Eli & Niki, die dann mit "Running Scared" in Düsseldorf den Sieg holten.
Für seinen Titel "Truth" holte man den bulgarischen Erfolgs-Produzenten Boris Milonov. In Tel Aviv belegte er den 8. Platz.
In Hannover sang er seinen Titel "Truth" in einer ruhigen, akustischen Version. Zusätzlich auch "Milim" und - zusammen mit Elina Nechayeva - den Siegertitel "Arcade" von Duncan Laurence. Den gesamten Auftritt gibt es hier.
Şebnem Paker hat zwei der wohl schönsten türkischen Beiträge der Songcontest-Geschichte gesungen. Die damals blutjunge Sängerin hat 1996 in Oslo "Beşinci mevsim" einen für die Türkei damals sensationellen 12. Platz belegt und im darauf folgendem Jahr mit "Dinle" gleich den dritten Platz erreicht, bis zum Sieg Sertab Ereners im Jahr 2004 das beste Ergebnis für die Türkei.
1998 startete sie einen weiteren Versuch, ihr Land beim Eurovision Song Contest zu vertreten, scheiterte aber mit "Çal" im Vorentscheid des türkischen Fernsehens.
Sie arbeitet mittlerweile als Musiklehrerin und gibt nur selten Konzerte, entsprechend überraschend war ihre Zusage, bei er Unescon aufzutreten. Ihren Auftritt gibt es hier zu sehen.
Natürlich stellte Marco auch die Standardfrage nach dem Eurovision-Lieblingstitel aller Zeiten:
Für Chingiz ist es der Sieger von 2017: Salvador Sobral mit "Amar Pelos Dois" aus Portugal.
Für Şebnem Paker ist es der Siegertitel aus dem Jahr 1995: Nocturne mit "Secret Garden", die damit für Norwegen gewannen.
In der kleinen Song Contest Geschichte am Schluß erzählt Alkis von den nachbarlichen Schwierigkeiten, die Aserbaidschan mit dem Iran hatte anlässlich des Eurovision Song Contest 2012.
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Der in Moskau geborene Chingiz Mustafayev, international meist nur unter seinem Vornamen bekannt, hat eine bewegte musikalische Vergangenheit. Er hat an mehreren Casting Shows in seiner Heimat Aserbaidschan und der Ukraine teil genommen und sich dort mit recht beachtlichem Erfolg behauptet. Und er hat eine Zeit lang in Spanien gelebt und Flamenco-Gitarre studiert. Deren Einfluss hört man in der Musik seiner Band "Palmas", die Flamenco-Elemente mit aserbaidschanischer Folklore und Jazz verbindet.
Als Vertreter für den Eurovision Song Contest 2011 bewarb er sich auch. Dort sang er auch den israelischen Beitrag zum Song Contest "Milim" von Harel Skaat aus dem Jahr 2010 und schaffte es immerhin ins Semi-Finale des aserbaidschanischen Vorentscheids. Gewonnen haben bekanntlich Eli & Niki, die dann mit "Running Scared" in Düsseldorf den Sieg holten.
Für seinen Titel "Truth" holte man den bulgarischen Erfolgs-Produzenten Boris Milonov. In Tel Aviv belegte er den 8. Platz.
In Hannover sang er seinen Titel "Truth" in einer ruhigen, akustischen Version. Zusätzlich auch "Milim" und - zusammen mit Elina Nechayeva - den Siegertitel "Arcade" von Duncan Laurence. Den gesamten Auftritt gibt es hier.
Şebnem Paker hat zwei der wohl schönsten türkischen Beiträge der Songcontest-Geschichte gesungen. Die damals blutjunge Sängerin hat 1996 in Oslo "Beşinci mevsim" einen für die Türkei damals sensationellen 12. Platz belegt und im darauf folgendem Jahr mit "Dinle" gleich den dritten Platz erreicht, bis zum Sieg Sertab Ereners im Jahr 2004 das beste Ergebnis für die Türkei.
1998 startete sie einen weiteren Versuch, ihr Land beim Eurovision Song Contest zu vertreten, scheiterte aber mit "Çal" im Vorentscheid des türkischen Fernsehens.
Sie arbeitet mittlerweile als Musiklehrerin und gibt nur selten Konzerte, entsprechend überraschend war ihre Zusage, bei er Unescon aufzutreten. Ihren Auftritt gibt es hier zu sehen.
Natürlich stellte Marco auch die Standardfrage nach dem Eurovision-Lieblingstitel aller Zeiten:
Für Chingiz ist es der Sieger von 2017: Salvador Sobral mit "Amar Pelos Dois" aus Portugal.
Für Şebnem Paker ist es der Siegertitel aus dem Jahr 1995: Nocturne mit "Secret Garden", die damit für Norwegen gewannen.
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38 Minuten
Marco und Alkis unterhalten sich mit der dreifachen Teilnehmerin (und Fast-Siegerin) Chiara aus Malta und mit der schwedischen Sängerlegende Claes-Göran Hederström.
Aber zuerst erklären sie einmal, wie man Podcasts abonniert. Die Kollegen von 'Ohrenblicke' haben das zum Nachlesen ganz gut aufgeschrieben, wie das geht.
Es gibt Neuigkeiten:
Pierce Brosnan, Rachel Adams und Will Ferrell sind die Stars in einer Komödie über den Eurovision Song Contest, berichtet der Branchendienst deadline.com. Das wäre dann die zweite Komödie über den Eurovision Song Contest. Die erste war übrigens der charmante israelische Film 'Cupcakes'. Wer ihn streamen will, es gibt ihn auf Amazon, iTunes und auf Flimmit.
Marco war ja in Hannover bei der Unescon und traf dort Chiara Siracusa, die beiden unterhalten sich über ihre drei Auftritte beim Song Contest.
1998 trat sie in Birmingham erstmals mit 'The One that I Love' an, die Wertung war ein Thriller. Durch die letzte Punktevergabe fiel sie vom ersten auf den dritten Platz. Noch immer die wohl spannenste Punktevergabe der ESC-Geschichte.
Ihr zweiter Titel beim Eurovision Song Contest war 'Angel' 2005, mit dem sie ihr Heimatland Malta zum zweiten Mal vertrat. Mit ihrer starken Ballade erreichte sie den zweiten Platz in Kiew.
Ihr (bislang) letzter Auftritt beim ESC war 2009 in Moskau. Mit 'What If We' belegte sie allerdings nur Platz 22, auch wenn der Auftritt bei Minute 2:16 wohl legendär war. Im Podcast erzählt sie Marco auch, warum sie nicht so gut abschnitt. Und sie erzählt von ihrem Verhältnis zu den Kolleginnen beim ESC.
Ihren umjubelten Auftritt bei der Unsecon gibt es hier zu sehen.
Natürlich stellten wir ihr auch DIE Fragen:
Ihr absolutes Lieblingslied aller Zeiten beim Songcontest ist Johnny Logans Siegerlied 'Hold Me Now' aus dem Jahr 1987.
Sie liebt den sehr eigenen Eurovision Sound, wie ihn Keiino hatten, die 2019 für Norwegen starteten. Und so ist 'Spirit In The Sky' auch der Song den sie noch auf der Playlist hat.
Claes-Göran Hederström trat 1968 für seine schwedische Heimat in der Londoner Prince Albert Hall an und sang 'Det börjar verka kärlek, banne mej'.
Damals galt Cliff Richard mit 'Congratulations' als der haushohe Favorit. Und er deutet einen Skandal von 1968 an, aber davon später mehr.
In seiner trockenen Art erzählt Claes-Göran Hederström, wie seine Karriere nach dem 5. Platz in London weiter ging. Bei der Unescon hatte er natürlich auch einen wunderbaren Auftritt.
Sein Lieblingslied beim Song Contest ist Remedios Amayas 'Quién Maneja Mi Barca' aus dem Jahr 1983.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluß erzählt Marco vom Siegerlied aus dem Jahr 1968, jenem Jahr, in dem Claes-Göran Hederström in London sang.
Wir haben ja bereits in Episode #03 von Merci, Chérie über die abenteuerliche Entstehung von Massels Siegertitel 'La La La' erzählt.
Gemeinhin wird erzählt, dass sich die Komposition vom Beatles-Hit 'With a Little Help of My Friends' hat inspirieren lassen.
Wobei Dave Davies, der mit seinem Bruder Ray die Gruppe 'The Kinks' gegründet hat, darauf hinwies, dass sein Hit 'Death of a Clown' eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Siegertitel aufwies. Den hat er allein eingespielt als auch mit den Kinks. Selber mal rein hören und ein eigenes Urteil bilden.
Merke: Plagiatsvorwürfe beim Eurovision Song Contest gab es schon immer.
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Marco war ja in Hannover bei der Unescon und traf dort Chiara Siracusa, die beiden unterhalten sich über ihre drei Auftritte beim Song Contest.
1998 trat sie in Birmingham erstmals mit 'The One that I Love' an, die Wertung war ein Thriller. Durch die letzte Punktevergabe fiel sie vom ersten auf den dritten Platz. Noch immer die wohl spannenste Punktevergabe der ESC-Geschichte.
Ihr zweiter Titel beim Eurovision Song Contest war 'Angel' 2005, mit dem sie ihr Heimatland Malta zum zweiten Mal vertrat. Mit ihrer starken Ballade erreichte sie den zweiten Platz in Kiew.
Ihr (bislang) letzter Auftritt beim ESC war 2009 in Moskau. Mit 'What If We' belegte sie allerdings nur Platz 22, auch wenn der Auftritt bei Minute 2:16 wohl legendär war. Im Podcast erzählt sie Marco auch, warum sie nicht so gut abschnitt. Und sie erzählt von ihrem Verhältnis zu den Kolleginnen beim ESC.
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Ihr absolutes Lieblingslied aller Zeiten beim Songcontest ist Johnny Logans Siegerlied 'Hold Me Now' aus dem Jahr 1987.
Sie liebt den sehr eigenen Eurovision Sound, wie ihn Keiino hatten, die 2019 für Norwegen starteten. Und so ist 'Spirit In The Sky' auch der Song den sie noch auf der Playlist hat.
Claes-Göran Hederström trat 1968 für seine schwedische Heimat in der Londoner Prince Albert Hall an und sang 'Det börjar verka kärlek, banne mej'.
Damals galt Cliff Richard mit 'Congratulations' als der haushohe Favorit. Und er deutet einen Skandal von 1968 an, aber davon später mehr.
In seiner trockenen Art erzählt Claes-Göran Hederström, wie seine Karriere nach dem 5. Platz in London weiter ging. Bei der Unescon hatte er natürlich auch einen wunderbaren Auftritt.
Sein Lieblingslied beim Song Contest ist Remedios Amayas 'Quién Maneja Mi Barca' aus dem Jahr 1983.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluß erzählt Marco vom Siegerlied aus dem Jahr 1968, jenem Jahr, in dem Claes-Göran Hederström in London sang.
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Gemeinhin wird erzählt, dass sich die Komposition vom Beatles-Hit 'With a Little Help of My Friends' hat inspirieren lassen.
Wobei Dave Davies, der mit seinem Bruder Ray die Gruppe 'The Kinks' gegründet hat, darauf hinwies, dass sein Hit 'Death of a Clown' eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Siegertitel aufwies. Den hat er allein eingespielt als auch mit den Kinks. Selber mal rein hören und ein eigenes Urteil bilden.
Merke: Plagiatsvorwürfe beim Eurovision Song Contest gab es schon immer.
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