Hitzige Diskussion

Die Angst vor Sonnencreme - Was steckt wirklich dahinter?

28. Jul 2026 , aktualisiert: 29. Jul 2026

Kulturkampf um Sonnencreme: Ist sie wirklich krebserregend? Die Science Cops thematisieren genau das in ihrer Podcast-Folge „Krebs durch Eincremen?“. Die Antwort ist eindeutig, aber kompliziert.

Bild: Pexels
Die Angst vor Sonnencreme - Was steckt wirklich dahinter?

Der Hype rund um Sonnenschutz lässt nicht nach. Auf den Social-Media-Plattformen Instagram, YouTube und TikTok betonen sowohl Beauty-Influencer*innen, als auch sogenannte „Medfluencer*innen“, also Personen, die medizinischen Content verbreiten, die Wichtigkeit von Sonnencreme für die Haut. Sei es für ein stets jung bleibendes Erscheinungsbild oder insbesondere für den Schutz vor Hautkrebs. Doch mittlerweile steigt die Besorgnis vor Sonnencremes in den sozialen Medien. Während viele Menschen gerade im Sommer täglich Sonnencreme benutzen, kursieren gleichzeitig Behauptungen, sie könne Krankheiten oder sogar Krebs verursachen.

Podcast um Sonnencreme: Der Ursprung der Angst

Ein häufiges Argument lautet, dass chemische Stoffe, die in Sonnencremes enthalten sind, gesundheitsschädlich seien. In dem Podcast Quarks Science Cops sprechen die Hosts Jonathan Focke und Maximilian Doeckel darüber, dass Studien zu Hautkrebs einen Anstieg der Krankheit ab den 1960ern dokumentieren. Somit schließen Personen, die diese Studien lesen, fälschlicherweise darauf, dass dies mit der stärkeren Nutzung von Sonnencreme zusammenhänge. Gerade soziale Medien ermöglichen die schnelle Verbreitung solcher Aussagen, auch wenn sie nicht immer eindeutig faktenbasiert sind.

Die Science Cops widerlegen in ihrem Podcast diese Behauptung. Dabei benennen sie andere ausschlaggebende Faktoren für den Anstieg der Erkrankten, wie zum Beispiel den generellen Wandel zu einem offeneren Kleidungsstil oder Bräune als neues Schönheitsideal.

Quarks Science Cops

Die Science Cops lösen auf: Was kann Sonnencreme wirklich?

Angst lässt sich mit Wissen bekämpfen. Daher lohnt es sich, einen tieferen Blick darauf zu werfen, wie Sonnencreme wirkt. Die Podcast-Hosts erklären, dass Sonnenschutz nämlich UV-Filtersubstanzen enthält. Somit kann sie UV-Strahlung abfangen und das Auftreten von Sonnenbränden verzögern. Dies geschieht durch lösliche oder unlösliche UV-Filter: Die löslichen Filter können UV-Strahlung absorbieren und die unlöslichen Filter dienen der Reflexion der Strahlen. Sie ist also darauf ausgelegt, uns und unsere Haut zu schützen.

Mehr Fakten, weniger Mythen zu Sonnencreme

Die Fakten zeigen: Die Nutzung von Sonnencreme soll die Haut bestmöglich vor Schäden bewahren. Wichtig dabei ist, dass genug und rechtzeitig aufgetragen wird. Die möglichen Risiken, die aufgrund der chemischen Stoffe benannt werden, sind überschaubar. Um aber herauszufinden, wer bei der Thematik Recht behält und wen die Science Cops lieber festnehmen würden, lohnt es sich, die Podcast-Folge vollständig zu hören!

Hier geht es zu der Episode "Krebs durch Eincremen? Die Akte Sonnencreme" der Quarks Science Cops.