Norman Müller gibt in dieser Solo-Folge einen persönlichen
Einblick in die aktuellen Projekte des Bundesverbandes für
KI-Transformation. Es geht um den Anspruch, KI nicht nur zu
diskutieren, sondern konkrete Umsetzung zu ermöglichen. Norman
spricht über das Execution Partner Programm, den Venture AI
Excellence Award, neue Weiterbildungsangebote, regionale AI
Cluster und den geplanten Startup Accelerator.
* 00:00 Die neue Solo-Folge und der Content Hub auf Substack
* 01:20 Warum es den Bundesverband für KI-Transformation gibt
* 03:15 Von politischen Debatten zu konkreter Umsetzung
* 04:35 Geschwindigkeit als Prinzip: Menschen und KI-Agenten
* 05:45 Das Execution Partner Programm
* 08:10 Warum Qualität und Nachweise entscheidend sind
* 10:15 Der Venture AI Excellence Award als Qualifizierung
* 11:45 Academy, Weiterbildung und KI-Kompetenz
* 13:40 Neue Benefits und Kooperationen für Mitglieder
* 14:45 AI Cluster für regionale Begegnung und Zusammenarbeit
* 16:35 Der Startup Accelerator des Bundesverbandes
* 18:20 Ausblick auf kommende Projekte und Podcast-Folgen
* 19:25 Verabschiedung und Einladung zum Abonnieren
Shownotes
* Norman Müller bei LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/muellernorman
* Abonniere den Bundesverband für KI-Transformation e.V. bei
Substack: https://www.ventureaistack.com
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KI muss ins Handeln kommen
In Deutschland wird viel über künstliche Intelligenz gesprochen.
Auf Konferenzen, in politischen Gremien, in Unternehmen und in
den sozialen Netzwerken. Doch zwischen der großen Debatte und der
konkreten Umsetzung klafft weiterhin eine Lücke. Genau dort will
der Bundesverband für KI-Transformation ansetzen.
In einer neuen Solo-Folge des Venture AI Podcasts gibt Norman
Müller einen Einblick in die aktuellen Vorhaben des Verbandes. Es
geht um die Frage, wie aus Interesse, Expertise und guten
Absichten konkrete Projekte werden. Und um den Anspruch, eine
Organisation zu bauen, die nicht nur über Transformation spricht,
sondern sie organisiert.
Nicht noch eine Debatte, sondern ein Ort für
Umsetzung
Verbände haben in Deutschland traditionell eine wichtige
Funktion. Sie bündeln Interessen, vertreten Positionen und
bringen Themen in politische Debatten ein. Auch das ist
notwendig. Gerade bei einem so grundlegenden Thema wie
künstlicher Intelligenz braucht es Orte, an denen
gesellschaftliche und politische Fragen diskutiert werden.
Der Bundesverband für KI-Transformation versteht sich jedoch als
Ergänzung zu dieser klassischen Verbandslogik. Sein Anspruch ist
es, mit Mitgliedern an konkreten Projekten, Initiativen und
Maßnahmen zu arbeiten. KI soll nicht in endlosen
Abstimmungsprozessen stecken bleiben. Sie soll dort ankommen, wo
sie Wirkung entfalten kann: in Unternehmen, in Organisationen und
in der Gesellschaft.
Dafür braucht es aus Sicht von Norman Müller vor allem
Geschwindigkeit. Der Verband arbeitet remote first und versteht
sich als hybride Organisation, in der Menschen und KI-Agenten
selbstverständlich zusammenarbeiten. Die zentrale Idee dahinter
ist einfach: Die Energie am Anfang eines Projekts darf nicht
verloren gehen. Wer eine gute Idee hat, sollte nicht monatelang
auf den ersten Workshop warten müssen.
Orientierung in einem Markt voller KI-Experten
Der Markt für künstliche Intelligenz wächst schnell. Gleichzeitig
wird es für Unternehmen zunehmend schwieriger, zwischen
belastbarer Expertise, guten Lösungen und bloßer
Selbstdarstellung zu unterscheiden. Auf LinkedIn scheint
inzwischen fast jeder zum KI-Experten geworden zu sein. Für
mittelständische Unternehmen ist das ein echtes
Entscheidungsproblem.
Das Execution Partner Programm des Bundesverbandes soll hier
Orientierung schaffen. Unternehmen, die professionelle
KI-Dienstleistungen und Lösungen anbieten, können Teil eines
kuratierten Partnernetzwerks werden. Voraussetzung ist ein
Qualifizierungsprozess, der über den Venture AI Excellence Award
läuft.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um einen Wettbewerb, bei dem ein
Unternehmen gegen andere antreten muss. Der Award soll vielmehr
sichtbar machen, welche Unternehmen und Teams ihre Kompetenz
nachweisen können. Bewertet werden unter anderem die Qualität der
Lösungen, die fachliche Substanz sowie Fragen zu Datenschutz,
Compliance und ethischen Standards.
Das ist ein aufwendigerer Weg als eine bloße Empfehlung aus dem
Netzwerk. Genau darin liegt jedoch der Anspruch des Programms.
Wenn ein mittelständisches Unternehmen in ein KI-Projekt
investiert, geht es häufig um erhebliche Summen und langfristige
Entscheidungen. Empfehlungen müssen deshalb auf mehr beruhen als
auf einer überzeugenden Präsentation.
Im Execution Partner Programm können daraus auch gemeinsame
Projekte und Konsortien entstehen. Der Verband bringt Unternehmen
zusammen, entwickelt eigene Vorhaben und unterstützt Mitglieder
dabei, passende Kompetenzen zu bündeln. Ein Beispiel ist das
Venture X Projekt, ein KI-Betriebssystem für den Mittelstand, das
vom Verband kuratiert und von Unternehmen aus seinem Netzwerk
umgesetzt wird.
Weiterbildung, regionale Netzwerke und neue
Allianzen
Transformation scheitert selten nur an fehlender Technologie.
Häufig fehlen Wissen, Orientierung und ein gemeinsames
Verständnis davon, was sich in einer Organisation verändern muss.
Deshalb baut der Bundesverband parallel sein Academy-Angebot aus.
Gemeinsam mit Education-Partnern entstehen Weiterbildungen zu
Themen wie KI-Beirat, KI-Beauftragte und AI Transformation
Management. Dabei geht es nicht nur um die Frage, welche
Technologie eingesetzt werden kann. Es geht auch um Change,
Psychologie und die Fähigkeit, Mitarbeitende auf dem Weg in eine
KI-geprägte Arbeitswelt mitzunehmen.
Ein weiterer Baustein sind die AI Cluster. Der Bundesverband
arbeitet auf seiner überregionalen Ebene remote first.
Gleichzeitig brauchen Menschen reale Begegnungen, Vertrauen und
regionale Zusammenarbeit. Die Cluster sollen deshalb Räume
schaffen, in denen Mitglieder eigene Netzwerke aufbauen,
bestehende Initiativen integrieren und gemeinsam an Projekten
arbeiten können.
Wichtig ist dabei die dezentrale Idee. Die Cluster werden nicht
zentral vom Verband gesteuert. Sie entstehen aus dem Engagement
der Mitglieder vor Ort. Das erste neue Cluster wurde in
Niederbayern angekündigt. Weitere regionale und thematische
Netzwerke sollen folgen.
Der nächste Schritt: Startups mit dem Mittelstand
verbinden
Auch Startups spielen in der Strategie des Verbandes eine
zentrale Rolle. Deutschland braucht neue Lösungen, wenn die
Transformation nicht bei Pilotprojekten stehen bleiben soll.
Gleichzeitig benötigen viele Startups Zugang zu etablierten
Unternehmen, belastbaren Kontakten und konkreten
Anwendungsfällen.
Der geplante Startup Accelerator soll genau an dieser
Schnittstelle arbeiten. Der Bundesverband will interessante
Startups aktiv identifizieren, ihre Lösungen prüfen und sie mit
Unternehmen aus seinem Netzwerk zusammenbringen. Der Verband kann
dabei als Türöffner wirken, aber auch bei der Entwicklung
gemeinsamer Projekte unterstützen.
Damit entsteht ein Ökosystem mit mehreren Ebenen: kuratierte
Anbieter im Execution Partner Programm, Weiterbildung für die
Menschen in den Organisationen, regionale Cluster für persönliche
Zusammenarbeit und Startups mit neuen technologischen Ansätzen.
Die Solo-Folge ist damit vor allem ein Lagebericht. Sie zeigt,
wie aus einem Verband eine operative Plattform werden soll. Nicht
jede Idee ist bereits abgeschlossen, manches befindet sich noch
im Aufbau. Genau das macht den Einblick interessant.
Transformation beginnt nicht erst dann, wenn alle Strukturen
fertig sind. Sie beginnt dort, wo Menschen Verantwortung
übernehmen, Verbindungen herstellen und ins Handeln kommen.
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Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein
Umsetzungspartner.
Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation
e.V. das Venture AI Execution Partner Programm
auf.
Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und
Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich
in Organisationen bringen.
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