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  4. GdP verteidigt Dobrindt nach Ausschreitungen bei Jugendprotesten
Nach Ausschreitungen im Anschluss an bundesweite Jugendproteste
wird weiter darüber diskutiert, wie die mutmaßlichen Gewalttäter
einzuordnen sind. Die Gewerkschaft der Polizei reagierte mit
Unverständnis auf Kritik an Bundesinnenminister Alexander Dobrindt.
Er hatte von „gewaltbereiten linken Gruppen und migrantischen
Chaoten“ gesprochen. Bei Protesten der Gruppierung „GenZ regelt“
waren zunächst Zehntausende weitgehend friedlich auf die Straße
gegangen. Anschließend kam es unter anderem in Frankfurt am Main,
Köln, Berlin und Hamburg zu schweren Ausschreitungen. In Frankfurt
wurden laut Polizei Schaufenster eingeschlagen und Molotowcocktails
auf Beamte geworfen. Verteidigungsminister Boris Pistorius
kritisierte Dobrindts Zuordnung als unpräzise. Auch CDU-Politiker
Norbert Röttgen sagte, aus der Beteiligung von Ausländern und
Deutschen ausländischer Abstammung lasse sich kein gemeinsames
Milieu ableiten. Gökay Sofuoglu, Vorsitzender der Türkischen
Gemeinde in Deutschland, warnte vor Stigmatisierung. Junge Menschen
seien unabhängig von ihrer Herkunft unzufrieden mit der Politik;
migrantische Jugendliche seien stärker von Ausgrenzung betroffen
oder fühlten sich stärker ausgegrenzt. Dobrindt kündigte an,
weiteren Demonstrationen erneut mit massiver Polizeipräsenz zu
begegnen. GdP-Chef Jochen Kopelke sagte, viele junge Menschen
hätten friedlich demonstriert. Erst als es dunkel wurde, seien
„angereiste“ Linksextremisten und junge Menschen hinzugekommen,
„die sich mit dem Staat anlegen“.
https://ekonomininsesi.com/de/krawalle-polizeigewerkschaft-stellt-sich-hinter-dobrindt-31451
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„GdP verteidigt Dobrindt nach Ausschreitungen bei Jugendprotesten“

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