Bei bundesweiten Demonstrationen fordert die Generation Z mehr Investitionen in Bildung und Klimaschutz, die Bekämpfung von Armut durch Umverteilung sowie ein Nein zu Wehrpflicht und Überwachung. Das steht im Positionspapier „Gen Z regelt“. Ein Soziologe beschreibt Protest als Möglichkeit, Unmut sichtbar zu machen. Protest zeige, dass Probleme bislang möglicherweise nicht ausreichend wahrgenommen worden seien. Themen wie Klimawandel, Kriegsgefahr und Wirtschaftskrisen bestimmten den politischen Diskurs. Diese Themen beunruhigten laut dem Soziologen besonders diejenigen, die noch länger in dieser Welt leben müssten. Die Vorsitzende der Grünen, Franziska Brantner, kritisiert, das Aufstiegsversprechen durch Bildung sei gebrochen. Jugendorganisationen von Grünen und Linken kündigten an, in vielen Städten mitzumachen. Baden-Württembergs Innenminister Manuel Hagel von der CDU nannte die Sorgen der jungen Generation berechtigt, drohte aber zugleich mit der „vollen Härte des Rechtsstaates“ gegen einen „gewaltbereiten Mob“. Unionspolitiker warnten vor einer möglichen Übernahme der Kundgebungen und Zuständen wie in Frankreich. Die Sicherheitsbehörden erklärten, ihnen lägen keine Anzeichen für geplante gewalttätige Ausschreitungen vor. Die Protestforscherin Nina-Kathrin Wienkoop kritisiert, dass die Protestform statt der Forderungen in den Mittelpunkt rücke. Die Initiative „Gen Z regelt“ kündigt an, nach dem Protesttag weiterzumachen. https://ekonomininsesi.com/de/worum-es-der-gen-z-heute-bei-den-kundgebungen-geht-30621
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