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Joël von Moos bringt Spiritualität zum Jodeln

Joël von Moos bringt Spiritualität zum Jodeln

Perspektiven vor 6 Tagen
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Der Obwaldner Musiker Joël von Moos verbindet in seinem Requiem
«Totämäss» Jodel und Akkordeon mit Orgel- und Glockenklängen. Auch
in anderen Werken kombiniert er Kirchen- und Volksmusik. Das kommt
an. Die «Totämäss» von Joël von Moos (*1991) ist das erste Requiem
in schweizerdeutscher Mundart. Der Musiker hat darin eigene
Gedanken zu Tod und Abschied einfliessen lassen. Er möchte trösten
und den Menschen die Beschäftigung mit der Vergänglichkeit
erleichtern. Uraufgeführt wurde die «Totämäss» 2023. Debütiert hat
Joël von Moos als Komponist und Autor 2017 mit «DOROTHEA», einer
Kantate für Solojodel, Chor, Orgel und Streichorchester. Dieses
Werk erinnert an Dorothea Wyss, die Ehefrau des Heiligen Niklaus
von Flüe, und wird im November 2026 erneut auf Schweizer Tournee
gehen. Jodeln ist für Joël von Moos etwas Archaisches und:
«gesungenes Gebet». Bereits als 17jähriger dirigierte Joël von Moos
den Jodlerklub seines Heimatdorfs Sachseln. Als Sänger der Luzerner
Kantorei kam er früh mit kirchenmusikalischen Werken in Berührung.
Joël von Moos sagt: «Unsere Gesellschaft ist in vielerlei Hinsicht
säkular geworden, gleichzeitig scheint das Bedürfnis nach
gemeinsamen spirituellen Erfahrungen sehr präsent zu sein.» Darüber
spricht Joël von Moos in «Perspektiven» und gibt Einblick in seine
Arbeit als Komponist und Produzent. Autor: Norbert Bischofberger
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