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Antichrist oder Erlöser? Die messianische Rhetorik Peter Thiels

Antichrist oder Erlöser? Die messianische Rhetorik Peter Thiels

Perspektiven vor 1 Woche
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Der US-Techunternehmer Peter Thiel zeichnet ein düsteres Bild der
Zukunft. Er tut dies mit theologisch aufgeladenen Begriffen wie dem
«Antichrist». Was meint er damit? Der Literaturwissenschaftler
Adrian Daub analysiert Thiels Rhetorik und zeigt, wessen Geistes
Kind die neuen Tech-Faschisten sind. Bereits als junger Mann wurde
Peter Thiel superreich: Mit dem Zahlungsdienstleister PayPal
verdiente er als 30-jähriger bereits 90 Millionen US-Dollar. Zuvor
arbeitete er in New York als Anwalt, nachdem er Philosophie
studiert und einen Doktortitel in Jura erworben hatte. Heute gilt
Thiel als wichtigster Financier und Ideologe der neuen
US-amerikanischen Rechten und unterstützt Leute wie den
US-amerikanischen Vizepräsidenten JD Vance oder die Gebetsapp
«Hallow». Um seine Theorien zu begründen, argumentiert Thiel oft
mit religiös aufgeladenen Begriffen. Warum das? Was steckt hinter
seiner «messianischen Rhetorik»? Und wieviel entlehnt er dabei von
Vordenkern wie Carl Schmitt oder René Girard? Diesen Fragen gehen
wir in «Perspektiven» nach, gemeinsam mit Literaturwissenschaftler
Adrian Daub von der Universität Stanfort, der zuerst heimlich
gehaltenen, dann geleakten Vorlesungen zum Antichristen von Peter
Thiel analysiert hat und sich bestens auskennt mit dem «homo
silicon-valliensis». Autorin: Léa Burger
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„Antichrist oder Erlöser? Die messianische Rhetorik Peter Thiels“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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