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  4. Von Fritsch sieht Putin nach Witkoff-Treffen weiter nicht verhandlungsbereit
Das Treffen des US-Sondergesandten Steve Witkoff mit Wladimir Putin
gibt US-Präsident Donald Trump zufolge neue Hoffnung auf ein Ende
des Ukraine-Kriegs. „Vielleicht sind wir so nah dran wie nie“,
sagte Trump. Moskau hatte trilateralen Gesprächen mit den USA und
der Ukraine zugestimmt. Der frühere deutsche Botschafter in Moskau,
Rüdiger von Fritsch, bewertete das Treffen jedoch deutlich
skeptischer. Seiner Einschätzung nach ging es dabei nur scheinbar
um eine Verhandlungslösung. Putin wolle zuerst über die
Nachkriegsordnung sprechen und verlange Zugeständnisse, etwa bei
Territorium, der ukrainischen Streitkraft und Bündnispartnern. Über
einen Waffenstillstand habe Russland dagegen nicht gesprochen. Der
ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte vorgeschlagen, als
ersten Schritt zur Waffenruhe die Frontlinie einzufrieren. Von
Fritsch sagte, Putin habe bisher keine Verhandlungsbereitschaft
gezeigt. Weitere Zugeständnisse würden ihn seiner Ansicht nach
nicht zum Nachgeben bewegen. Der Westen müsse deshalb Stärke
zeigen, unter anderem durch Unterstützung für die Ukraine und
Sanktionen, sagte der frühere Diplomat. Er warf Trump vor, die
US-Position gegenüber Putin geschwächt zu haben. Der Präsident
komme Russland entgegen, indem er Sanktionen lockere; Moskau habe
im Gegenzug Diesellieferungen in die USA zugesagt. Von Fritsch
zufolge muss Putin den Rückhalt in Russland für den Krieg sichern
und fürchtet mögliche Proteste. Trumps wiederholte Behauptung,
Selenskyj verhindere derzeit Frieden, nannte von Fritsch eine
„groteske Verdrehung der Wirklichkeit und der Wahrheit“.
https://ekonomininsesi.com/de/putin-ist-nicht-wirklich-bereit-uber-frieden-zu-sprechen-28615
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