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  4. Gesetzentwurf soll einfacheres und günstigeres Bauen ermöglichen
Justizministerin Stefanie Hubig und Bauministerin Verena Hubertz
haben einen Gesetzentwurf vorgelegt, der einfacheres und
günstigeres Bauen ermöglichen soll. Das Bauvertragsrecht soll so
geändert werden, dass sich mit Zustimmung aller Beteiligten von
bestimmten gesetzlich nicht vorgeschriebenen Komfortstandards
abweichen lässt. Dazu zählen etwa weniger Trittschallschutz oder
der Verzicht auf einen Handtuchtrockner. Ohne eine entsprechende
Vereinbarung gelten weiterhin die bisherigen Regeln. Bei Sicherheit
und Gesundheit, etwa bei Brandschutz, Statik, Belüftung und Licht,
sollen keine Abstriche möglich sein. Nach Auswertung von
Pilotprojekten gehen die Ministerien davon aus, dass sich die
Bauwerkskosten dadurch um etwa zehn bis 15 Prozent senken lassen.
Die Ministerinnen peilen ein Inkrafttreten frühestens Mitte 2027
an. Der Entwurf ist noch nicht mit den übrigen Bundesministerien
abgestimmt. Zunächst sollen die Bundesländer und betroffene
Branchenverbände Stellung nehmen; danach wären Beschlüsse im
Kabinett, Bundestag und Bundesrat nötig. Mieter- und
Verbrauchervertreter warnen vor geringerer Qualität zum gleichen
Preis und fordern, dass Einsparungen an Mieterinnen und Mieter,
private Bauherren und Wohnungskäufer weitergegeben werden. Der
CDU-Baupolitiker Jan-Marco Luczak befürchtet, dass das Modell daran
scheitern könnte, dass Bauherren und Firmen es ausdrücklich
vereinbaren müssen. Stattdessen schlägt er einen gesetzlichen
Basisstandard als neues Normal vor.
https://ekonomininsesi.com/de/wie-wohnungsbau-gunstiger-werden-soll-29615
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„Gesetzentwurf soll einfacheres und günstigeres Bauen ermöglichen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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