Eine Gutenachtgeschichte für Kinder. Heute rennt Emma den ganzen
Tag. Sie hüpft, sie dreht sich, sie lacht, eine Runde durch den
Park, und noch eine. Mochi, ihr Schnuffel, hüpft unter ihrem Arm
bei jedem Schritt mit. Als Mama sagt, dass es gleich Zeit ist,
zur Ruhe zu kommen, ruft Emma: „Will nicht! Mehr rennen!“ Mama
lächelt und schimpft nicht. Sie wartet, bis die Energie von
allein nachlässt, und am Ende fällt Emma ganz außer Atem in ihre
Arme.
Am Abend kuschelt sich ein sehr müdes kleines Mädchen unter die
Wiesendecke und schläft ein, ganz ruhig, endlich. Dann erwacht
die Abendwelt. Mochi begrüßt Pantin wie immer, doch als er „Guten
Abend, Ball“ sagt, kommt kein gewohntes Boing zurück, sondern
Boing, Boing-Boing, immer schneller, rund um das Regal. Ball will
heute Abend nicht schlafen und hüpft hin und her. „Vorsicht,
Ball!“, ruft Nina und weicht würdevoll aus.
Hier zwingt man niemanden. Statt zu schimpfen, hüpfen alle mit.
Mochi springt ein ganz klein wenig, Pantin hüpft steif auf seine
Art, und Nina, sehr würdevoll, macht einen einzigen kleinen
Hüpfer, um nicht außen vor zu bleiben. Und Ball macht weiter,
Boing für Boing, aber ganz langsam, ohne dass es jemand bemerkt,
ein bisschen weniger hoch, ein bisschen weniger schnell.
Währenddessen öffnet Mochi die Kuschel-Box und wickelt ein
goldenes Wollknäuel um die Energie des Tages: die Umarmung nach
dem Rennen, in Mamas Armen.
Im Lauf der Geschichte erkennt sich dein Kind in Ball wieder,
denn Ball spiegelt genau die Phase, in der man mit zwei Jahren
einfach nicht schlafen will. Niemand schimpft, niemand drängt.
Die Energie lässt immer nach, auf ihre Weise, zu ihrer Zeit. Für
Eltern, deren Kind abends nicht schlafen will, zeigt die
Geschichte einen Weg ohne Kampf: mitgehen, langsamer werden,
warten, bis sich der kleine Wirbelwind von selbst beruhigt.
Dann kommt das letzte Boing, ganz klein, fast gar nichts mehr,
und Ball kommt ganz sanft auf dem Insel-Teppich zur Ruhe. Pantin
schläft ein, bevor er seine Geschichte überhaupt anfängt. Nina
seufzt mit einem Lächeln: Einmal reicht tatsächlich völlig. Am
Morgen fragt Mama: Gut geschlafen, mein kleiner Wirbelwind?
In der Abendwelt wird niemand ins Bett geschickt. Man geht mit,
bis die Ruhe von allein kommt: Diese Art, ein Kind zu begleiten,
statt es zu zwingen, ist der ganze Geist der
Tilibou-Gutenachtgeschichten. Und am Ende wird Mochis Herz
langsamer, poc-poc, poc-poc, poc, wie ein letztes kleines Boing,
das auf der weichen Insel einschläft.
Eine Schnuffel-Geschichte ohne Bildschirm, gedacht für Kinder ab
2 Jahren, ideal zum Zuhören schön kuschelig zur Schlafenszeit, im
Auto oder vor dem Mittagsschlaf. Wie immer bei Tilibou bleibt das
Ende ganz sanft, ohne Musik, um in den Schlaf zu gleiten, ohne
jemanden zu wecken.
Alle Tilibou-Gutenachtgeschichten auf tilibou.com
Tipp: Um eine Welt am Stück zu hören, wähle ihre Staffel
(Noisette, Léo, Cassie, Marin, Tom der Pirat, Nino, der kleine
Feuerwehrmann, Mochi, der Schnuffel, oder die Staffeln
Weihnachten, Halloween und Kita).
️ Kontakt: contact@tilibou.fr
Gefällt dir Tilibou? Lass 5 Sterne und eine Bewertung in deiner
Podcast-App da. So finden andere Familien unsere
Einschlafgeschichten.
Hosted on Ausha. See ausha.co/privacy-policy for more
information.
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.