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  4. Birgit Minichmayr über "Everytime"
Sandra Wollners dritter Spielfilm "Everytime" feiert seine
Österreichpremiere auf der Viennale 2026 und startet Ende November
in den Kinos. Wir haben Birgit Minichmayr getroffen, um mit ihr
über ihre Rolle der alleinerziehenden Mutter Ella und die
Zusammenarbeit mit Sandra Wollner zu sprechen. Dieser zarte und
berührende Film beobachtet Ella und ihre zehnjährige Tochter Melli
(Lotte Shirin Keiling) im Umgang mit der Trauer um die ältere
Schwester Jessie (Carla Hüttermann), die nach einer Partynacht mit
Freund Lux (Tristàn López) einen tödlichen Unfall hat. Ein Jahr
später – die Trauer und Abwesenheit von Jessie begleiten sanft den
Alltag – treffen Mutter und Tochter erneut auf Lux, unternehmen
jene Reise nach Teneriffa, zu der Jessie nicht mehr aufbrechen
konnte. Realitätsebenen verschieben sich, der Sonnenuntergang
bleibt stehen, verschmilzt quadratisch mit dem Horizont und jenem
Computerspiel, das die Verstorbene in eine Parallelwelt führte.
Birgit erzählt uns über ihre Vorbereitung auf die Figur (ihre
Lektüre findet ihr in den Shownotes), was sie von anderen Rollen
unterscheidet und wie die besondere Feinfühligkeit von Sandra
diesen Film überhaupt erst ermöglichte. Auch Gregory Okes Kamera
(auch DoP von Charlotte Wells „Aftersun“) nimmt dabei einen
besonderen Stellenwert ein. Wir thematisieren auch Ellas alleinige
Sorgearbeit, den abwesenden Vater und Vorstellungen von einer
feministischen, „modernen“ Welt. Zudem sprechen wir etwas
allgemeiner über Besetzungen und die Frage, ob Genderswaps
feministisch wirken und ob sich sexistische Darstellungen, die
vielleicht noch nicht im Drehbuch zu lesen aber durch filmische
Mittel provoziert werden, sich im vorbereitenden Austausch
abzeichnen können. Auch diesmal empfehlen wir den Film anzuschauen,
bevor ihr die Folge hört!
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„Birgit Minichmayr über "Everytime"“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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