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Woop! Woop! Heute komme ich mit drei Gesprächen zu drei Büchern —
und alle drei Bücher schauen auf dasselbe Land: die USA. Aus drei
völlig verschiedenen Winkeln. Zuerst spreche ich mit dem
Journalisten Jörg Wimalasena, früherer US-Korrespondent von Zeit
Online, über sein Buch „Die Undemokraten. Wie die Demokratische
Partei Trump großmachte" (Brumaire). Wimalasena sucht die Antwort
auf Trumps Wiederwahl vor allem bei seinen Gegnern. Er zeigt, wie
sich in den USA die einstige Partei der kleinen Leute dem großen
Geld verschrieb und alle bekämpft, die es wagen, auch nur ein wenig
Umverteilung zu fordern. Kein Betriebsunfall, sondern das Ergebnis
eines jahrzehntelangen Verrats an der eigenen Basis — und ein Buch,
das erklärt, warum Symbolpolitik keine Wahlen gewinnt. Dann kommt
der amerikanische Politologe und Friedensaktivist Stephen Eric
Bronner, emeritierter Professor für Politik- und
Literaturwissenschaft, mit seinem Buch „Trumps Welt. Nachrichten
aus dem neuen Amerika" (Dietz). In 16 kleinen, glänzend
geschriebenen Texten zeichnet Bronner das Bild einer trudelnden,
verunsicherten, zunehmend in sich verfeindeten Gesellschaft. Die
USA sind eine „gefährdete Republik" — es herrscht ein neues,
starres und explosives Gefühl von „wir" und „sie". Die bürgerlichen
Freiheiten und das Wahlrecht sind in Gefahr. Ein Insider-Blick von
jemandem, der sein Land liebt — und deshalb so schonungslos
urteilt. Zuletzt spreche ich mit dem Historiker Philipp Gassert,
Inhaber des Lehrstuhls für Zeitgeschichte an der Universität
Mannheim, über sein Buch „Die bipolare Nation. Was Amerika der Welt
gegeben hat. Im Guten wie im Schlechten" (dtv). Gassert zeichnet
nach, wie tief die Widersprüche in der Gründung und der Geschichte
des Landes verwurzelt sind: Imperialismus und Antiimperialismus,
Sklaverei und ihre Überwindung, Demokratie und Unterdrückung, Armut
und Verschwendung. Ein Buch, das weder verklärt noch verdammt —
sondern erklärt. Enjoy!^^
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„Midterms are coming...“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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