Warum frieren manche Menschen ständig, während andere nachts
unter derselben Bettdecke schwitzen? Warum haben manche immer
kalte Hände und Füße? Frieren Frauen wirklich schneller als
Männer? Und kann man durch Ernährung, Sport oder eine warme
Dusche beeinflussen, wie warm einem nachts ist?
In dieser Folge von Mein Logbuch schauen wir
wissenschaftlich fundiert auf die körpereigene Klimaanlage des
Menschen – und erklären Thermoregulation so, dass man kein
Medizinstudium braucht, um sie zu verstehen.
Wir klären unter anderem:
Wo unsere Körperwärme überhaupt herkommt.
Was der Hypothalamus mit unserer Temperatur zu tun
hat.
Warum Hände und Füße zuerst kalt werden.
Wie Vasokonstriktion, Vasodilatation, Schwitzen und
Kältezittern funktionieren.
Welche Rolle braunes Fett bei der Wärmeerzeugung
spielt.
Warum Körpergröße, Muskelmasse, Körperfett, Alter und
Stoffwechsel beeinflussen können, wie schnell wir
frieren.
Ob Frauen tatsächlich häufiger frieren als Männer – und
was Studien dazu zeigen.
Warum der Menstruationszyklus die Körperkerntemperatur um
mehrere Zehntelgrad verändern kann.
Was bei Hitzewallungen und Nachtschweiß in den
Wechseljahren passiert.
Warum die Körperkerntemperatur nachts absinkt und warme
Füße trotzdem beim Einschlafen helfen können.
Warum ein warmes Bad oder eine warme Dusche vor dem
Schlafen paradoxerweise beim Abkühlen helfen kann.
Wie Raumtemperatur, Bettdecke, Matratze, Schlafkleidung
und Luftfeuchtigkeit unser Schlafklima beeinflussen.
Ob Protein, Kohlenhydrate, Fett oder scharfes Essen die
innere Wärmeproduktion verändern.
Warum Alkohol zwar warm wirken kann, aber keine gute
Wärmestrategie ist.
Und wir sprechen darüber, wann ständiges Frieren oder starker
Nachtschweiß nicht mehr nur eine persönliche Eigenheit ist,
sondern beispielsweise mit Schilddrüse, Blutarmut,
Raynaud-Phänomen, Wechseljahren oder anderen medizinischen
Ursachen zusammenhängen kann.
Eine Folge über Stoffwechsel, Schlaf, Hormone, Temperatur und die
erstaunliche Tatsache, dass zwei Menschen im exakt selben Bett
vollkommen unterschiedliche thermische Welten erleben können.
Denn unser Körper ist kein einfacher Heizkörper auf 37 Grad.
Er ist ein hochkomplexes biologisches Regelungssystem,
das jede Sekunde entscheidet, wo Wärme erzeugt, gespeichert und
abgegeben wird.
️ Mein Logbuch – der Podcast über Wissenschaft, Alltag,
Geschichte, Technik und die Dinge, die viel interessanter werden,
sobald man einmal genauer hinschaut.
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