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Ein harmloses Urlaubsfoto, ein YouTube-Clip oder ein öffentliches
Profilbild – mehr braucht es nicht, damit täuschend echte
pornografische Bilder und Videos, sogenannte Deepfakes, im Netz
auftauchen. Die Betroffenen, fast ausschließlich Frauen*, haben
nie zugestimmt. Deepfake-Pornografie gehört zu den drastischsten
Formen digitaler Gewalt. Mit wenigen Klicks lassen sich mithilfe
von KI-Anwendungen Gesichter in pornografisches Material
montieren. Wer einmal betroffen ist, hat kaum eine Chance, die
Bilder wieder von Plattformen entfernen zu lassen. Denn die auf
realem Bildmaterial basierenden Montagen sind sowohl von
Systemen, als auch von Content Moderator*innen nur schwer als
solche erkennbar. Der persönliche Schaden ist enorm, die
rechtlichen Möglichkeiten für Betroffene bislang begrenzt. In der
November-Ausgabe des Digitalen Salon sprechen wir über die
Auswirkungen von Deepfake-Pornos auf Individuen und Gesellschaft,
über Frauen*hass, fehlende Gesetze, politische Verantwortung und
das Recht auf Selbstbestimmung. Denn die Frage ist längst nicht
mehr nur: Was ist technisch möglich? Sondern: Was wollen wir als
Gesellschaft zulassen und was nicht?

*Unter dem Begriff Frau, verstehen wir alle Personen, die sich
als weiblich identifizieren.

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„How deep is your fake?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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