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Forschungsergebnisse sind die Grundlage für fundierte
Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, ob beim
Katastrophenschutz, dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz oder
im Bildungswesen. Doch wer auf dieses Wissen zugreifen will,
stößt oft auf eine Paywall – eine sogenannte Bezahlschranke.
Viele Studien werden mit öffentlichen Mitteln finanziert,
erscheinen aber in Büchern oder Fachzeitschriften privater
Verlage, die wiederum Gebühren für das Lesen der Inhalte
verlangen. Aber sollte Wissen, das allen gehört, nur einer
ausgewählten Gruppe zugänglich sein? Open Access verspricht das
Gegenteil: freien Zugang für alle – weltweit und kostenlos. So
können Forschungsergebnisse schneller verbreitet und
vorangebracht werden, und die Öffentlichkeit bekommt für ihre
Investitionen etwas zurück: kostenlosen Zugang zu den
Erkenntnissen. Doch ist das wirklich die Lösung? Denn auch im
Open-Access-Modell nehmen Verlage oft Publikationsgebühren, die
Forschende oder ihre Institutionen zahlen müssen. Wie also könnte
ein System aussehen, das nachhaltig finanziert wird, ohne neue
Abhängigkeiten zu schaffen? In der August-Ausgabe des Digitalen
Salons diskutieren wir, wem wissenschaftliche Ergebnisse gehören
und wie Wissen für alle zugänglich gemacht werden kann.

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