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Warum eigentlich ist dieses Jesuswort eher unbekannt: „Ihr sollt
niemanden Vater nennen auf Erden“ (Matthäus 23,8-12)? Es enthält
eine fundamentale Machtkritik – und ja: Die betrifft das
Patriarchat. Luzia Sutter Rehmann und Ulrike Metternich diskutieren
diese Textstelle im historischen Kontext des ersten Jahrhunderts.
Damals nannten sich die römischen Kaiser „Vater des Vaterlandes“.
Das Jesuswort nennt hingegen Gott „Vater im Himmel“ – also einen
ganz anderen Vater – unbeschreibbar und unvergleichbar. Was
bedeutete es, den Vatertitel ausschließlich dem „Vater im Himmel“
zuzuschreiben in einer von Rom beherrschten Welt – und was bedeutet
es heute?
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„Nennt niemanden Vater auf Erden“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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