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Letzte Hoffnung Stammzellspende

Letzte Hoffnung Stammzellspende

Puls vor 2 Tagen
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Jedes Jahr erkranken in der Schweiz rund 1000 Menschen an Leukämie
oder einer anderen schwere Bluterkrankung. Eine Blutstammzellspende
kann die letzte Chance sein. Doch die Suche nach einem vollständig
passenden Spender kann schwierig sein. Die Knochenmarkspende
Florian hat sich vor einigen Jahren als Blutstammzellspender
registrieren lassen. Vor ein paar Wochen gab es einen «Match» und
er wurde zur Spende aufgefordert. Aber nicht wie bei 90% zur
Blutstammzellspende, sondern zur aufwendigeren Knochenmarkspende
unter Vollnarkose. «Ich würde es wieder machen», sagt Florian nach
dem Eingriff. Seine Stammzellspende hat womöglich irgendeinem
Menschen auf der Welt das Leben gerettet. Ein zweites Leben Ohne
Blutstammzellspende wäre Myriam vermutlich gestorben, weil sie
unter einer schweren Bluterkrankung litt. Doch sie hatte Glück: Es
wurde ein Spender gefunden und seine gesunden Blutstammzellen
Myriam übertragen. «Mir wurde ein zweites Leben geschenkt», sagt
Myriam. Trotzdem ist der Weg zurück geprägt von vielen
medizinischen Untersuchungen. Malvins Geschichte Obwohl Malvin zwei
Blutstammzellspenden erhalten hatte, hat er seine schwere Leukämie
nicht überlebt. Malvin ist mit 25 Jahren verstorben. Für seine
Mutter ist trotzdem klar: «Jeder Spender ist ein Held! Denn die
beiden Spenden haben Malvin vier weitere Lebensjahre geschenkt. Wir
hätten ihn sonst früher verloren.» Vorsorge mit Nabelschnurblut
Seit einigen Jahren wird die Aufbewahrung und Einfrierung des
Nabelschnurbluts propagiert für eine eventuelle spätere Nutzung für
ein erkranktes Kind. Entweder stellt man das Nabelschnurblut einer
öffentlichen Bank zur Verfügung und somit weltweit allen
Patientinnen und Patienten oder man lagert das Nabelschnurblut bei
einer kommerziellen Firma für das eigene Kind. Das Inselspital Bern
hat als erstes Spital in der Schweiz die sogenannte «hybride
Einlagerung» angeboten: Die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut
werden für das eigene Kind eingelagert und gleichzeitig anonym im
öffentlichen Stammzellregister erfasst für andere schwer erkrankte
Kinder. «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema
Blutstammzellspende Wer darf sich als Blutstammzellspender
registrieren lassen? Ist eine Blutstammzellspende gesundheitlich
gefährlich? Gibt es bei einer Blutkrankheit andere therapeutische
Möglichkeiten statt einer Blutstammzellspende? Können auch
Familienmitglieder spenden? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00
bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht
werden.
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„Letzte Hoffnung Stammzellspende“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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