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  4. BESUCHSZEIT mit MO DOUZI 1/2
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Im ersten Teil von BESUCHSZEIT erzählt MO DOUZI von einer
Verhaftung, mit der er nach eigener Aussage überhaupt nicht
gerechnet hatte. Auslöser ist ein kurzes Handyvideo aus Spanien,
auf dem Cannabis zu sehen ist, im Hintergrund einer seiner Songs
läuft und sein Name erwähnt wird. Obwohl er selbst auf dem Video
gar nicht zu sehen ist, wird gegen ihn wegen des Verdachts auf
Drogenhandel im großen Stil ermittelt.

An einem ganz normalen Tag fährt Mo nach Hause nach Offenbach. Er
raucht eine Zigarette auf dem Balkon, unterhält sich mit seinem
Nachbarn und wundert sich darüber, dass dieser sich plötzlich
merkwürdig verhält. Kurz darauf sitzt er auf der Toilette und
schaut auf sein Handy. Plötzlich fliegt die Tür auf und
bewaffnete Polizisten stürmen seine Wohnung. Mo sitzt noch mit
heruntergelassener Hose da, während die Beamten ihn auffordern,
die Hände hochzunehmen.

Er erzählt vom chaotischen Polizeieinsatz, von maskierten
Beamten, die er mit Ninja Turtles vergleicht, und von einem
Polizeirevier, in dem es seiner Beschreibung nach aussieht, als
hätte man gerade Pablo Escobar festgenommen. Trotzdem geht er
davon aus, dass sich das vermeintliche Missverständnis schnell
aufklären wird.

Am nächsten Morgen steht er vor dem Haftrichter. Mo rechnet fest
damit, wieder nach Hause gehen zu können. Doch statt der
erwarteten Freilassung wird er in Haft genommen. Für ihn beginnt
eine Zeit, in der er durch insgesamt sieben verschiedene
Gefängnisse kommt.

Während er in der ersten Haftanstalt von Bekannten begrüßt und
mit Lebensmitteln, Zigaretten und sogar Nutella versorgt wird,
erlebt er in anderen Gefängnissen das genaue Gegenteil. Er
berichtet von schwierigen Haftbedingungen, Konflikten mit Beamten
und Begegnungen mit Gefangenen, deren Geschichten ihn selbst
sprachlos machen.

Besonders eskaliert die Situation in einem Kölner Gefängnis. Mo
leiht sich von einem russischen Mitgefangenen einen Wasserkocher
und gibt ihn später an einen anderen Häftling weiter. Als dieser
verlegt wird, landet der Wasserkocher in der Verwahrung der
Haftanstalt und kommt nicht rechtzeitig zurück. Was zunächst nach
einem völlig harmlosen Gegenstand klingt, entwickelt sich zu
einer heftigen Auseinandersetzung.

Eines Morgens trifft Mo den Besitzer des Wasserkochers unter der
Dusche wieder. Es kommt zu einer körperlichen Konfrontation, bei
der Mo nach eigener Schilderung verletzt wird. Was anschließend
passiert und welche Folgen die Geschichte für ihn hat, erzählt er
mit seinem unverwechselbaren Humor.

Wie kann ein kurzes Video zu einer derart schweren Anklage
führen? Was passiert, wenn plötzlich bewaffnete Polizisten in der
eigenen Wohnung stehen? Wie unterschiedlich ist der Alltag in
sieben Gefängnissen? Und wie kann ein ausgeliehener Wasserkocher
im Knast eine solche Eskalation auslösen?

Der erste Teil von BESUCHSZEIT erzählt von einer
außergewöhnlichen Verhaftung, sieben Gefängnissen, absurden
Knastgeschichten und der mittlerweile bekannten
Wasserkocher-Story. Mo Douzi berichtet mit trockenem Humor,
deutlichen Worten und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen über
eine Zeit, in der er immer wieder zwischen völlig absurden
Situationen und bitterem Ernst landet.

Kooperationsanfragen: kooperation@26ix.de

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#26ixtv #26min
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„BESUCHSZEIT mit MO DOUZI 1/2“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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