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#052 - Tabuthema Suizid: Warum offene Worte und ehrliche Fragen Leben retten können - mit Anja Hoffmann

#052 - Tabuthema Suizid: Warum offene Worte und ehrliche Fragen Leben retten können - mit Anja Hoffmann

Hausverbot im Beichtstuhl vor 2 Tagen
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In dieser tiefgehenden und bewegenden Folge spreche ich mit Anja
Hoffmann (https://www.leereliebelicht.de/), ehrenamtliche
Krisenbegleiterin beim Arbeitskreis Leben
(https://suizidpraevention-bw.de/standorte/) in Karlsruhe. Nach
einer Begegnung auf dem CSD Karlsruhe sprechen wie über ein
wichtiges, oft tabuisiertes Thema: Suizidprävention, Warnsignale im
Alltag, Risikogruppen wie queere Menschen und Jugendliche sowie den
Umgang mit Hinterbliebenen. Die Kernthemen der Folge im Überblick:
Der Arbeitskreis Leben: Anja Hoffmann stellt die ehrenamtliche
Krisenbegleitung vor. Das Angebot ist kostenfrei, vertraulich und
niedrigschwellig und begleitet Betroffene sowie Angehörige über
einen unbegrenzten Zeitraum. Risikogruppen: In der queeren
Gemeinschaft sind Suizidzahlen und Belastungen durch
Minderheitenstress, Ausgrenzung oder Mobbingerfahrungen deutlich
erhöht. Auch andere wie Jugendliche oder Menschen mit psychischen
Erkrankungen werden besprochen. Die Phasen der Suizidalität:
Suizidgedanken entwickeln sich oft in drei Schritten – dem
Erwägungsstadium, der Ambivalenzphase und der gefährlichen
Entschlussphase, die oft als „Ruhe vor dem Sturm“ gilt. Warnsignale
erkennen: Rund 90 Prozent aller Suizide werden direkt oder indirekt
angekündigt. Subtile Verhaltensänderungen, Rückzug oder plötzliche
Veränderungen können auf eine Krise hindeuten. Richtig ansprechen:
Verhaltensänderungen sollten neutral angesprochen werden. Wenn man
sich stabil fühlt, sollte die Frage nach Suizidgedanken direkt und
ohne Umschweife gestellt werden. Wichtig: Niemals zum
Geheimnisträger machen und den Selbstschutz wahren. Männer und
Suizid: Etwa 75 Prozent der vollendeten Suizide betreffen Männer,
da sie oft zu härteren Methoden greifen und seltener über ihre
Gefühle sprechen. Junge Menschen und Einsamkeit: Die Zunahme von
Krisen bei Jugendlichen hängt unter anderem mit der Pubertät als
biologischer Krise, Cybermobbing, Social Media und den
Nachwirkungen der Corona-Zeit zusammen. Die Situation von
Hinterbliebenen: Nach einem Suizid erleben Hinterbliebene oft
Einsamkeit, Stigmatisierung und Vorwürfe. Das erste Jahr gleicht
meist einem reinen Überlebenskampf, und die intensive Trauer bricht
oft erst nach dem ersten Jahrestag richtig auf. Hilfsangebote
Suizidalität / Trauer nach Suizid: Deutsche Gesellschaft für
Suizidprävention:
https://www.dgs-suizidpraevention.de/betroffene-und-angehoerige/
Landesarbeitsgemeinschaft aller 10 Arbeitskreise Leben B-W:
https://www.dgs-suizidpraevention.de/betroffene-und-angehoerige/
AGUS-Selbsthilfe - Angehörige um Suizid:
https://www.agus-selbsthilfe.de/ Deutsche Depressionshilfe:
https://www.deutsche-depressionshilfe.de/hilfe/wegweiser-zur-hilfe
Jugendliche in (suizidalen) Krisen Kinder- und Jugendtelefon:
https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendberatung/kinder-und-jugendtelefon/
Online-Peer-Beratung speziell für Jugendliche und junge Erwachsene:
U25 Deutschland: https://www.u25-deutschland.de/ Youth Lifeline:
https://www.youth-life-line.de/ Allgemeine Hilfsangebote
Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de/ Krisenkompass:
Die App der Telefonseelsorge:
https://www.telefonseelsorge.de/krisenkompass/ Weitere erwähnte
Links Profiler Suzanne: https://profilersuzanne.com/ Das Buch über
Cybermobbing: COOL IM KREUZFEUER: SCHLAMMSCHLACHTEN,
CYBERMOBBING UND RUFMORDKAMPAGNEN SOUVERÄN ÜBERSTEHEN:
https://shop.profilersuzanne.com/products/buch-cool-im-kreuzfeuer
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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