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ADHS bei Frauen: "Mein Leben lang habe ich mich falsch gefühlt, wie ein Alien"

ADHS bei Frauen: "Mein Leben lang habe ich mich falsch gefühlt, wie ein Alien"

BZ am Ohr vor 2 Wochen
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ADHS bei Frauen und Mädchen ist ein Thema, das lange übersehen
wurde – und das hat Folgen: Viele Betroffene erhalten ihre Diagnose
erst im Erwachsenenalter, manche erst mit Ende 40. In dieser Folge
von „BZ am Ohr" spricht BZ-Redakteurin Nina Witwicki mit Jana aus
Freiburg, die erst mit 49 Jahren erfahren hat, dass sie ADHS hat –
und das nur durch Zufall, nämlich durch die Diagnose ihrer Tochter.
Außerdem erklärt Swantje Matthies, Oberärztin am Zentrum für
psychische Erkrankungen der Freiburger Uniklinik und Forscherin zu
ADHS bei Erwachsenen, warum Mädchen und Frauen so viel seltener und
später diagnostiziert werden als Jungen und Männer. Denn ADHS bei
Frauen sieht oft anders aus als das bekannte Bild des
Zappelphilips: Betroffene sind häufig verträumt, still und in sich
gekehrt – ihr Leiden ist für andere kaum sichtbar. Jana beschreibt,
wie sie sich ihr Leben lang wie ein Alien gefühlt hat, ständig
einen inneren „Zirkus im Kopf" erlebt hat und sich kontinuierlich
selbst abgewertet hat. Wie hängen ADHS, Depressionen und
Angststörungen zusammen? Und warum haben Menschen mit ADHS ein
deutlich erhöhtes Risiko für Suchterkrankungen? Jana erzählt auch,
wie die Diagnose und die Medikamente ihr Leben verändert haben –
und was es bedeutet, erst so spät zu verstehen, warum man sich
immer anders gefühlt hat. Welche Tipps gibt sie Mädchen und Frauen,
die glauben, betroffen zu sein? Und wie lange muss man heute auf
einen Diagnosetermin warten? Antworten auf diese Fragen gibt es in
dieser Folge von „BZ am Ohr".
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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