Nach fast 3‑jähriger Pause melden wir uns mal wieder mit einer
Filmfolge und reden über zwei Filme, die inhaltlich kaum
unterschiedlicher sein können: „Silent Hill“ und „Prince of
Persia: Sands of Time“ und klären dabei die folgenden Fragen:
Was haben die Filme gemeinsam?
Wie lange bleibt ihr dran, wenn ihr merkt, dass wir alles
spoilern?
Wann stirbt denn jetzt eigentlich Sean Bean?
Wer hat uns im Prince of Persia-Film positiv überrascht?
Wie gut passen die Filme zu den Spielen oder übernehmen sie
nur Grundzüge der Handlung und Charaktere?
Sind Videospiel-Adaptionen zum großen Teil nur Fan-Service?
In dieser Folge sprechen wir nach längerer Pause über zwei
Videospielverfilmungen: Silent Hill und Prince of Persia: The
Sands of Time. Zunächst ordnen wir beide Filme ein und
vergleichen, wie nah sie an ihren Vorlagen bleiben und wie viel
sie eigenständig erzählen.
Bei Silent Hill sprechen wir über die Entstehung, die Besetzung
und die Handlung um Rose, Christopher und ihre Adoptivtochter
Sharon. Wir beschreiben die Reise nach Silent Hill, den Unfall am
Ortseingang und die anschließende Suche in der nebligen Stadt.
Dabei gehen wir auch auf den Kult, Alessa sowie die Monster und
das visuelle Design ein.
Ein Schwerpunkt ist der Vergleich zwischen Spiel und Film. Wir
besprechen die Unterschiede bei den Hauptfiguren, die Verwendung
von Expositionsszenen in der realen Welt und die beiden Zustände
von Silent Hill, also die helle Nebelwelt und die rostig-blutige
Dunkelwelt. Außerdem sprechen wir über die Atmosphäre, die
Sirenen, die Monster und den Fanservice des Films.
Anschließend wenden wir uns Prince of Persia: The Sands of Time
zu. Wir besprechen die Produktionsgeschichte, die Besetzung und
die Handlung um Dastan, den Dolch der Zeit, die Belagerung von
Alamut und die Verschwörung im Königshaus. Dabei erklären wir
auch, welche Elemente aus dem Spiel übernommen wurden und welche
stark verändert sind.
Zum Schluss ziehen wir ein Fazit: Wir halten Silent Hill für
atmosphärisch und visuell stark, aber erklärungsarm, und Prince
of Persia für unterhaltsames Popcorn-Kino mit vielen Eigenheiten
der Vorlage, aber auch mit historischen Ungenauigkeiten. Beide
Filme sehen wir insgesamt als gelungene, wenn auch
unterschiedliche, Videospieladaptionen.
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