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Kann Künstliche Intelligenz 2000 Jahre alte Rätsel lösen?

Kann Künstliche Intelligenz 2000 Jahre alte Rätsel lösen?

Rätsel der Wissenschaft vor 3 Wochen
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In der Österreichischen Nationalbibliothek liegt die größte
öffentliche Papyrussammlung der Welt. Die mehr als 180.000
Schriftstücke umfassen rund Jahrtausende der Geschichte – doch nach
140 Jahren Forschung ist erst ein kleiner Teil davon
wissenschaftlich erschlossen. In Briefen, Verträgen,
Steuerquittungen und anderen Dokumenten könnten viele unbekannte
Einblicke in das Leben der Menschen in der Antike stecken. Weltweit
harren mehr als eine Million antiker Papyri ihrer Entschlüsselung.
Nun soll Künstliche Intelligenz dabei helfen, diese Texte schneller
zu erschließen. Das neue KI-Modell Apollo der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften wurde speziell mit historischen
griechischen Texten trainiert und kann unter anderem Lücken in
beschädigten Papyri rekonstruieren. Erste Tests zeigen, dass die KI
dabei mit menschlichen Fachleuten mithalten kann – und mitunter auf
Lösungen kommt, an die Forschende selbst nicht gedacht haben. Wie
viel Unbekanntes steckt noch in den Wiener Papyri – und kann KI
tatsächlich helfen, jahrtausendealte Texte zu entschlüsseln?
Darüber sprechen Tanja Traxler und David Rennert in der neuen Folge
des STANDARD-Podcasts Rätsel der Wissenschaft. Zu hören sind auch
der Papyrologe und Leiter des Wiener Papyrusmuseums Bernhard Palme
sowie die Althistorikerin und Papyrologin Anna Dolganov, die das
Apollo-Projekt leitet.
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„Kann Künstliche Intelligenz 2000 Jahre alte Rätsel lösen?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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