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  4. Worte wirken, aber nicht magisch
Zu deinem Kollegen bist du freundlich, wenn er eine Deadline
verpasst. Zu dir selbst sagst du abends auf dem Sofa: „Typisch
ich. Ich krieg nichts hin.“ Kommt dir bekannt vor?

In dieser Folge schaue ich mir an, was Worte wirklich mit uns
machen, und wo Social Media maßlos übertreibt. Es geht um Studien
zu harten Worten in der Kindheit, um Feindseligkeit und das Herz
und um ein Experiment im Kreißsaal, bei dem ein einziger Satz die
Schmerzen verändert hat. Außerdem: warum Selbstmitgefühl dich
nicht faul macht, warum „Ich bin großartig“ vor dem Spiegel
manchmal nach hinten losgeht und was Paramhansa Yogananda schon
vor hundert Jahren über Affirmationen wusste.

Am Ende gibt es eine kurze geführte Übung und einen einfachen
1-Tag-Test für deinen inneren Ton.

Alle Studien findest du unten in den Shownotes.

Kurzversion (Social Media, Teaser)

Du würdest nie so mit einem Freund reden, wie du manchmal mit dir
selbst redest. Was das mit deinem Nervensystem macht und wie du
den Ton änderst, ohne dir etwas schönzureden: neue Folge, jetzt
überall, wo es Podcasts gibt.

Alle Quellen sind online geprüft, Stand 1. Oktober 2026.

Harvard Medical School News: Cutting words may scar young
brains (über Martin Teichers Forschung)Choi, J., Jeong, B., Rohan,
M. L., Polcari, A. M., Teicher, M. H. (2009). Preliminary evidence
for white matter tract abnormalities in young adults exposed to
parental verbal abuse. Biological Psychiatry, 65(3),
227–234.Tomoda, A. et al. (2011). Exposure to parental verbal abuse
is associated with increased gray matter volume in superior
temporal gyrus. NeuroImage, 54 Suppl. 1, S280–S286.Chida, Y.,
Steptoe, A. (2009). The association of anger and hostility with
future coronary heart disease: a meta-analytic review of
prospective evidence. Journal of the American College of
Cardiology, 53(11), 936–946. Zusammenfassung BMJAmerican College of
Cardiology: Anger and Hostility Harmful to the Heart
(Pressemitteilung mit den Prozentzahlen)Varelmann, D., Pancaro, C.,
Cappiello, E. C., Camann, W. R. (2010). Nocebo-induced hyperalgesia
during local anesthetic injection. Anesthesia & Analgesia,
110(3), 868–870.Häuser, W., Hansen, E., Enck, P. (2012). Nocebo
phenomena in medicine: their relevance in everyday clinical
practice. Deutsches Ärzteblatt International, 109(26),
459–465.Breines, J. G., Chen, S. (2012). Self-compassion increases
self-improvement motivation. Personality and Social Psychology
Bulletin, 38(9), 1133–1143.Wood, J. V., Perunovic, W. Q. E., Lee,
J. W. (2009). Positive self-statements: power for some, peril for
others. Psychological Science, 20(7), 860–866.Cascio, C. N. et al.
(2016). Self-affirmation activates brain systems associated with
self-related processing and reward and is reinforced by future
orientation. Social Cognitive and Affective Neuroscience, 11(4),
621–629.Kross, E. et al. (2014). Self-talk as a regulatory
mechanism: how you do it matters. Journal of Personality and Social
Psychology, 106(2), 304–324.Paramhansa Yogananda (1924). Scientific
Healing Affirmations. Die Methode (laut, leise, flüsternd,
innerlich) ist online nachzulesen unter
yogananda.org/the-science-of-affirmation. Ergänzend aus der
Ananda-Linie: Swami Kriyananda, Affirmations for Self-Healing
(eigenes Buch mit 52 Affirmationen; deutsche Ausgabe bitte bei
Ananda erfragen).

Hinweis für die Shownotes: Wenn dich das Thema
persönlich stark berührt, etwa wegen eigener Erfahrungen in der
Kindheit, sprich gern mit einer Therapeutin oder einem
Therapeuten. Meditation und Selbstmitgefühl sind eine gute
Ergänzung, aber kein Ersatz.
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„Worte wirken, aber nicht magisch“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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